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Magazin für Orgel Keyboard und Digitalpiano - mit vielen Reporten, Tests, Notenarrangements und Workshops.

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Schlagzeilen OKEY - epaper Ausgabe 129/2016
Korge Pa4X Musikant Der neue Entertainer
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Lesen Sie das Editorial von OKEY - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift OKEY - epaper die aktuelle Ausgabe 129/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Lesen Sie, was der Chefredakteur Claus Riepe, in dieser Motorsport-Magazin.com Ausgabe 129/2016 vom 19.02.2016 schreibt:

ERWISCHT

Dieser Tage begegnete mir im Internet – vielen Dank an Carsten Helfrich von Roland, der es auf Facebook teilte - ein Artikel, in dem es einmal mehr um das Thema Playbacks und Backing-Tracks bei Liveauftritten ging. Dieses Mal erwischte es eine Band, bei der man eigentlich sogar unterstellen müsste, dass die „Automatisierung“, wenn wir diesen Begriff hier einmal für das Verwenden von Playbacks verwenden wollen, sogar Mittel zum Zweck ist. Es ging um niemand Geringeren als die Urväter der elektronischen Musik schlechthin – KRAFTWERK! Was war passiert? Die Band war bei einem Auftritt in Holland gefilmt worden, und zwar von einem Zuschauer, der aus seiner Position auf die Pulte blicken konnte, die die vier Musiker bei ihren Konzerten vor sich haben. Und dieses Video gelangte natürlich postwendend auf YouTube. Ok, nun mag man bei dem, was man dort sah, in erster Linie Displays und bunte Taster, die „bedient“, aber weniger „gespielt“ wurden, vielleicht sowieso daran zweifeln, ob hier noch live, im Sinne von „auf einem Instrument“, gespielt wurde. Das was aber die Gemüter erregte, war die Tatsache, dass zu beobachten war, dass einer der Protagonisten offensichtlich gar nicht mehr mit dem Erzeugen von Musik beschäftigt war, sondern es vorzog, während der Performance im Internet zu surfen. Nun bin ich selbst durchaus ein Fan der Musik von Kraftwerk, aber hier muss man doch denen Recht geben, die sich nachvollziehbar über derartiges Gebaren aufregen. Immerhin ist ein Ticket zu einem Kraftwerk Konzert nicht für 10 oder 20 Euro zu haben. Und man fragt sich als Fan schon zu Recht, wie ernst man von Künstlern, denen man letztlich über Tickets, Tonträger, usw. ja auch das Geld hinterher wirft, genommen wird.
Andererseits, sind wir als Konsumenten, die nach „immer höher, immer weiter“ auch in der Show-Branche rufen, nicht auch selbst schuld an der ganzen Entwicklung? Hier bei Kraftwerk ist es natürlich schon extrem gewesen, aber auch andere Künstler, denen vielleicht viel mehr der Ruf ehrlicher musikalischer Handwerker vorauseilt, bedienen sich längst ähnlicher Techniken. Man möge nur in Konzerte der Rolling Stones, von Madonna oder ähnlichen Kalibern gehen, oder man möge sich an das zur traurigen Berühmtheit gelangte Beispiel einer großen Show von Schlagersternchen Beatrice Egli erinnern, bei dem das Playback samt Gesang hängen blieb. Peinlich für die Künstlerin, oder für die Technikverantwortlichen dahinter? Oder peinlich für uns, die wir bereit sind, horrende Eintrittsgelder für immer aufwändigere Shows zu bezahlen, bei denen die Musik selbst schon kaum noch eine Rolle spielt?
Aber vielleicht erleben wir hier auch einfach nur eine Werteverschiebung, den Wandel zu einer neuen Generation hin, die eben ganz anders Musik konsumiert, erlebt und letztlich auch macht? Und vielleicht sind wir einfach die letzten Konservativen, die alten Idealen vom ehrlichen Musiker nachweinen, der live und unmittelbar seine Emotionen in Echtzeit auf ein Instrument überträgt, egal ob dies eine Gitarre, ein Flügel, eine Orgel oder ein Synthesizer ist, und die gar nicht merken, dass sie längst rechts von der Realität der Moderne überholt wurden? In der Tat – manchmal bin ich gern konservativ – und so setze ich mich jetzt wieder an meine Orgel und strample mich mit zwei Händen und Füßen dran ab…

Aber bevor Sie es genauso machen, sollten Sie natürlich erstmal diese neue OKEY Ausgabe 129 durchlesen, die wir wieder randvoll mit den neuesten Infos und Geschichten aus der Welt der Tasteninstrumente gepackt haben.
Und nicht vergessen: Auch dieses Jahr gibt es zumindest wieder ein Festival, auf dem garantiert noch wirkliche Live-Musik zu hören sein wird: Das TASTENFESTIVAL vom 06. bis 09. Oktober 2016, in diesem Jahr wieder an seinem Ursprungsort, dem Hotel Zweibrücker Hof in Herdecke. Ab sofort können Sie Tickets und Festivalpakete buchen. Mehr dazu ab Seite 74 in dieser Ausgabe. Wir von OKEY freuen uns schon jetzt auf ein paar schöne Tage voll von im besten Sinne konservativer, ehrlicher Musik mit Ihnen!

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Erscheint 2-monatlich , 6 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Format PDF downloaden, online als Stream
Kategorie Reisemagazine, Freizeitmagazine und Wissensmagazine

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sehr schones blatt gefält mir.
13.05.2016
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kompetent und schnell
26.06.2017  
Alles wie es sein sollte.
26.06.2017  
Immer wieder problemlos. Kann ich nur empfehlen
26.06.2017  
Da die Fotohefte in der Schweiz total überteuert sind, kosten etwa beinahe das doppelte wie in der EU, benutze ich gerne diese Onlineversionen, kosten...
26.06.2017