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Lesen Sie das Editorial von ROTORBLATT - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift ROTORBLATT - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Die Russische Light-Type Überraschung

Einen Hubschrauber ganz neu zu entwickeln benötigt immer riesige Aufwendungen, vor allem finanzieller Art.

Und vor allem, wenn man diesen dann auch noch bei den Behörden zulassen möchte. Sogar die ganz großen etablierten Firmen gehen sehr vorsichtig mit dem Thema um und recherchieren den Marktbedarf der Zukunft oft jahrelang, bevor ein solches Projekt aufgesetzt wird. Wenn beispielsweise ein neuer Offshore-Hubschrauber entwickelt werden soll, gab es bereits Jahre zuvor einen direkten Kontakt mit den Ölplattform- Betreibern, um deren künftigen Transportbedarf kennenzulernen. Denn die Dienstleister dieser Firmen sind es, die später bei dem Hubschrauberhersteller das neue Modell ordern sollen. Doch trotzdem kann diese Kalkulation schief gehen, wie man an der weiterhin schwierigen Marktlage sieht.

Der Leichthubschraubermarkt stellt hier keine Ausnahme dar. Es hat Bell fast zehn Jahre Zeit gekostet, den 505 als Nachfodes Jet Ranger 206 Realität werden zu lassen. Aber der diesjährige Pokal in der Kategorie „größte Überraschung“ geht eindeutig an Russian Helicopters. Während man Ende April die Fachpresse über die Absicht, einen neuen Hubschrauber in der 2-Tonnen- Klasse bauen zu wollen, informierte, wurde keine vier Wochen später am ersten Tag der Heli Russia (mehr oder weniger russisches Pendant zur internationalen Heli Expo) bereits der fertige VRT 500 Helikopter präsentiert.

Natürlich darf man ehrlich Zweifel anmelden, dass es auch einem Unternehmen von der Größe von Russian Helicopters nur ganz schwer gelingen sollte, innerhalb eines Monats ein vorzeigbares Vorserienmodell zusammenzuschrauben. Zumal andere Hersteller bereits mit einer großangelegten Marketingkampagne für das neue Modell beginnen, da ist die Druckertinte des ersten groben Strichdesigns noch nicht einmal trocken. Der neue Vorstoß von Russian Helicopters könnte aber auch der Beweis dafür sein, in ein Gewichtssegment der Hubschrauberei einsteigen zu wollen, welches über lange Zeit von westlichen Herstellern außer Acht gelassen wurde. Beim ersten Anblick des einmotorigen Turbinenhubschraubers fällt der coaxiale Hauptrotor auf, der sich auf Anhieb als langerprobtes russisches Konzept entlarvt. Die Rumpfzelle erinnert in meinen Augen sehr stark an den SH09 von Kopter. Wenn man weiß, dass das Schweizer Unternehmen seinen Hubschrauber mit einer osteuropäischen Finanzhilfe entwickelt, dann könnte diese Ähnlichkeit vielleicht sogar erklärbar sein.

Ob der VRT 500 im westlichen Europa eine Chance haben wird, ist schwer vorherzusagen. Das hängt wohl vor allem davon ab, ob und wie sich der regulative Rahmen für einmotorige Hubschrauber im kommerziellen Segment weiterentwickelt.
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift ROTORBLATT - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Verfasst von St W. | Brlg | 01.06.2016
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