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Lesen Sie das Editorial von SCHIFF Classic - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift SCHIFF Classic - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen und Leser

kurz vor Weihnachten platzte die Bombe: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die kostenintensive Sanierung des Segelschulschiffes Gorch Fock vorerst auf Eis gelegt. Die ursprünglich veranschlagten zehn Millionen Euro sind auf kaum mehr zu verantwortende 135 Millionen Euro geklettert (und die Kosten steigen weiter), von denen mehr als die Hälfte, nämlich 69,5 Millionen, bereits bezahlt wurden. Für ein Instandsetzungsprojekt wohlgemerkt, das von Beginn an unter keinem guten Stern stand, weil sich unter anderem die Frage stellte, ob eine so umfangreiche Reparatur des 1958 in Hamburg vom Stapel gelaufenen Oldtimers überhaupt noch lohne. Die tödlichen Unfälle 2010, 2008 und 2002 taten ein Übriges, um der Gorch Fock zu Negativschlagzeilen zu verhelfen.

Jetzt liegt das Schiff entkernt im Dock, der nackte Stahlrumpf ohne Masten und Aufbauten bietet ein Bild des Jammers. Dieses traurige Bild wird zu allem Überfluss durch einen Korruptionsfall in der Rechnungsprüfungsstelle komplettiert. Es kommt also viel zusammen. War die Gorch Fock bisher nur ein Fall für die Elsflether Werft und das Ministerium, so beschäftigt sie jetzt auch die Staatsanwaltschaft – und den Bundesrechnungshof, der jeden noch so kleinen Vorgang besonders sorgfältig prüfen wird. Noch ist nichts verloren, aber das endgültige Aus der Bark ist keine Utopie mehr. Und dann? Da schon zu viel Geld in den ausgeführten Arbeiten steckt, scheidet ein Neubau wohl aus. Also gänzlicher Verzicht auf das Segelschulschiff der Deutschen Marine? Weshalb eigentlich nicht?

Eine Bark ist zwar schön, aber ist sie nicht auch ein bisschen aus der Zeit gefallen? Letztlich muss man sich die Frage nach Sinn und Unsinn eines Seglers in modernen maritimen Streitkräften stellen. Sicher: „Um die Gorch Fock beneiden uns mit Recht viele Marinen“, wie Flottillenadmiral a. D. Jürgen Mannhardt hervorhebt, der 2007 bis 2010 als Kommandeur der Marineschule Mürwik Vorgesetzter der Gorch-Fock-Schiffsführung war. Und: „Ein Großsegler schweißt die jungen Leute zusammen; gemeinsam trotzen sie den Elementen. Jeder Einzelne wächst an Körper und Seele, erfährt seine eigenen Grenzen, Stärken und Schwächen“, sagt Kapitän zur See a. D. John Krishna Schamong, 1997 bis 2001 Kommandant der Gorch Fock.

Und sonst? Wenn es außer Tradition (die Bark ist beispielsweise Patenschiff von Hamburger Bürgerschaft und Senat), Repräsentation, Ausbildung, Kameradschaft und Seefahrerromantik sowie den Neid anderer Marinen keine weiteren stichhaltigen Argumente für einen Neuanfang gibt, wird das Gegenargument unkontrollierbarer Kosten, deren Explosion ein eigener Skandal ist, erdrückend sein in einem stets aufs Äußerste angespannten Ministerium. Dessen ist sich die Verteidigungsministerin, der offenbar durchgehend wichtige Informationen und Zahlen vorenthalten wurden, vollauf bewusst.

Eine spannende Lektüre und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel wünscht Ihr Dr. Guntram Schulze-Wegener, Fregattenkapitän d. R., Herausgeber und Verantwortlicher Redakteur
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift SCHIFF Classic - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Kategorie Reisemagazine, Freizeitmagazine und Wissensmagazine

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Sehr informativ Zum ersten Mal gekauft und nicht bereut.
Verfasst von Guido S. | Frankfurt | 19.07.2017

Texte gut überlegt und zutreffend, Fotos oft einfach spitze
Verfasst von Dieter H. | Thalmassing | 01.06.2016

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