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Titelbild von SCHIFF Classic - epaper. In der Ausgabe 1/2019 geht es um die Themen: Erfolgsmodell U-Bott 206 - Hightech-Waffe der Bundesmarine. Lesen Sie gerne Reisemagazine, Freizeitmagazine und Wissensmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen SCHIFF Classic - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Lesen Sie das Editorial von SCHIFF Classic - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift SCHIFF Classic - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Ende 1942 befanden sich Kriegsmarine und Seekriegsleitung, die ein schwieriges Jahr hinter sich hatten, in einer ernsthaften Krise: Ihr Oberster Befehlshaber Hitler haderte mit den schweren Einheiten, nachdem der Erfolg gegen den alliierten Geleitzug PQ 17 im Juli allein Flugzeugen und U-Booten zuzuschreiben war, nicht aber dem Schlachtschiff Tirpitz sowie den Schweren Kreuzern Admiral Hipper und Admiral Scheer. Ein ums andere Mal musste Großadmiral Erich Raeder Seitenhiebe von Hitler und Reichsmarschall Hermann Göring einstecken, die dem Befehlshaber der U-Boote Admiral Karl Dönitz ebenso wenig verborgen blieben wie Rüstungsminister Albert Speer.

Zudem zeichnete sich Ende Oktober eine Katastrophe in Nordafrika ab, das nach der Landung alliierter Truppen in Marokko und Algerien nicht mehr zu halten war – von der Ostfront, die das Gesamtbild der deutschen Kriegsführung mit dem Überlebenskampf der 6. Armee in Stalingrad tiefschwarz einfärbte, ganz zu schweigen. Im Norden konnten die großen Schiffe zwar als fleet in being wirken, aber nach ein paar Verlegenheitsoperationen lagen die dicken Pötte dort tatenlos herum.

Mit Beginn der winterlichen Dunkelheit rang sich die britische Admiralität zur Wiederaufnahme der Geleitzugfahrten nach Murmansk durch und gab der Seekriegsleitung endlich Anlass zum Handeln. Die Schweren Kreuzer Admiral Hipper und Lützow erhielten Befehl, mit sechs Zerstörern und U-Booten gegen den Nordmeer-Konvoi JW 51 zum Unternehmen „Regenbogen“ auszulaufen. Es kam zu Gefechten am 30. und 31. Dezember, in deren Verlauf ein Zerstörer verlorenging und Admiral Hipper beschädigt wurde. Vor allem aber erreichte der Konvoi bis auf zwei Schiffe der Geleitsicherung seinen Bestimmungshafen!

Hitler tobte. Die Marine sei eine „miserable Kopie“ der englischen und die Schiffe seien nichts als „totes Eisen“. Es sei sein Entschluss, „diese nutzlosen Schiffe endlich zu beseitigen, das gute Personal, die guten Waffen, das Panzermaterial zweckbringender einzusetzen“. Am 6. Januar musste Raeder zum Rapport antreten, eineinhalb Stunden soll der „Führer“ den ObdM und seine Marine abgekanzelt haben mit Bemerkungen, die Raeder als ehrabschneidend auffassen musste.

Er erkannte, dass „eine persönliche Herabsetzung der von mir geführten Marine und damit einer Verletzung meiner Person der Zweck des Vortrages sei. – Ich gab daher sofort jeden Versuch auf, die völlig unsachlichen Darlegungen zu widerlegen.“ Dass sich Hitler im selben Atemzug wohlwollend und anerkennend zur U-Boot-Waffe äußerte, war für den Großadmiral nur ein schwacher Trost, der genau wusste, dass die Erfolge im U-Boot-Krieg nicht seine, sondern die des „Modernisten“ Karl Dönitz waren.

Mit dem Abgang Raeders am 30. Januar 1943, nicht von ungefähr zehn Jahre, nachdem er die Marine guten Glaubens geschlossen in das „Dritte Reich“ überführt hatte, waren die Würfel gegen die großen Schiffe gefallen. Sie kamen zwar noch zum Einsatz, neue Schlachtschiffe, Schwere Kreuzer oder gar Flugzeugträger gingen indes nicht mehr in Bau. Das war vor 75 Jahren!

Eine spannende Lektüre und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel wünscht Ihr Dr. Guntram Schulze-Wegener, Fregattenkapitän d. R., Herausgeber und Verantwortlicher Redakteur

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift SCHIFF Classic - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von SCHIFF Classic - epaper

Lieferzeit Einzelheft sofort
Ausgabe 1/2019 vom 12.12.2018
Erscheint unregelmäßig , 8 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Zugriff nach der Registrierung online in der Bibliothek lesen & als PDF downloaden
Kategorie Reisemagazine, Freizeitmagazine und Wissensmagazine
TrustedShops Bewertung
5.00/5.0 
2 Produktbewertungen für SCHIFF Classic - epaper

Sehr informativ Zum ersten Mal gekauft und nicht bereut.
Verfasst von Guido S. | Frankfurt | 19.07.2017

Texte gut überlegt und zutreffend, Fotos oft einfach spitze
Verfasst von Dieter H. | Thalmassing | 01.06.2016
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