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Schlagzeilen segelfliegen - epaper Ausgabe 3/2017
Fluggebiet - Vom Rhein-Main-Gebiet in die nördlichen Mittelgebirge
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Lesen Sie das Editorial von segelfliegen - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift segelfliegen - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wer die Antwort der IGC auf die Vorschläge des vorzeitig von der WM in Benalla abgereisten österreichischen Teilnehmers Ludwig Starkl in der Leserpost auf Seite 7 liest, dürfte zunächst mit dem Kopf schütteln. Dass die Mühlen der FAI und der IGC langsam mahlen, ist keine neue Erkenntnis – aber muss es wirklich zwei Jahre dauern, bis sicherheitsrelevante Änderungen umgesetzt werden können?.

Segelfliegen richtet sich auf höchstem internationalem Niveau nach dem Regelwerk des weltweiten Dachverbandes FAI und seiner dafür eingesetzten Gliding Comission (IGC). Änderungswünsche von Wettbewerbs-Rahmenbedingungen werden von der IGC / FAI mit mehr als einem Jahr Verzögerung ins Regelwerk internationaler Meisterschaften eingeführt – nachdem sie von Länder-Delegierten eingebracht wurden und später in der IGC-Versammlung zunächst eine Mehrheit finden müssen. Bis dahin müssen sich die Wettbewerbs-Piloten mit dem Risiko eines Zusammenstoßes in der Luft arrangieren, das mit massierter Pulkfliegerei verbunden ist. Diesen Eindruck könnte man jedenfalls aus der Antwort des deutschen IGC-Delegierten und Vizepräsidenten Christof Geisseler gewinnen. Geballte Pulkbildung führt unter anderem zu den endlosen, gefürchteten Flugzeug-Ansammlungen auf maximal möglicher Höhe vor der Startlinie. Die Weltmeisterschaft von Januar im australischen Benalla wäre eine Gelegenheit gewesen, wirksame Regeln für eine sportliche Abwertung des „taktisch motivierten Hinterherfliegens“ in die sportliche Praxis umzusetzen. Das war in Australien noch nicht der Fall, weil es sich bei Benalla eigentlich um eine 2016er-WM handelte, die im Südhalbkugel-Sommer aus Organisations- und Wettergründen im Januar abgehalten wurde. Ab diesem Jahr wird dieses veränderte Regelwerk nun angewendet.

Die IGC-/FAI-Mühlen drehen also langsam, aber sie drehen. Gleichzeitig haben der österreichische Verband und sein IGC-Delegierter Hermann Trimmel nach den Zusammenstößen in Benalla beim IGC-Delegierten-Treffen in Budapest von Februar 2017 Vorschläge in die IGC getragen, nach denen in der Offenen, der 18-Meter-Klasse, bei den Junioren, Doppelsitzern und Frauen-WGCs pro Nation künftig maximal zwei Piloten pro Nation teilnehmen können. Und in der Club-, Standard-, 13,5-, Renn- und 20-Meter-Doppelsitzer-Klasse soll gemäß diesem Vorschlag nur noch ein Pilot pro Land mitfliegen können. Nun werden wir sehen, wie groß der Widerstand anderen IGC-Nationen für eine Veränderung zu mehr Sicherheit des Wettbewerbsfluges sein wird.

Zu hoffen ist, dass sich die IGC-Delegierten von Maßnahmen wie den oben erwähnten für eine Erhöhung der Sicherheit überzeugen lassen. Immerhin gestalten sie das (auf tiefem Niveau) am meisten beachtete Schaufenster unseres Sportes in der Öffentlichkeit und bestimmen damit auch die Attraktivität unseres Sportes in der öffentlichen Wahrnehmung. Die höchsten internationalen Segelflug-Wettbewerbe strahlen aber nicht nur nach außen, sie sind auch die Taktgeber nach innen – und maßgeblich für das Verhalten der Organisatoren und Teilnehmer nationaler oder regionaler Wettbewerbe.

Zu hoffen ist auch, dass die weitergehenden Vorschläge, wie ein enger auf die verschiedenen Flugzeugklassen zugeschnittenes Einsatz-Kleid, die Ludwig Starkl (in unserer letzten Ausgabe) eingebracht hat, einen Weg durch die IGC finden werden. Das Ziel wäre meiner Meinung nach, dass ein Teilnehmer eines internationalen Segelflug-Wettbewerbes sich vor seiner Familie nicht mehr rechtfertigen muss, weshalb er sich für etwas Ruhm und Ehre freiwillig einem massiv höheren Risiko eines Zusammenstoßes in einem Wettbewerbs-Pulk aussetzt. Bloß, weil die Mühlen der IGC und der FAI sich nicht einen Gang höher drehen lassen. Ich wünsche Ihnen allzeit unfallfreie Flüge

Ihr Ernst Willi, Chefredaktion

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Ich habe nichts bekommen ......Ihr seid zum vergessen .....
12.05.2016