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segelfliegen - epaper

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Das Magazin rund ums Fliegen

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Leseprobe  
Schlagzeilen segelfliegen - epaper Ausgabe 2/2017
Fluggebiet Auf Nordkurs zwischen Stuttgart und Nürnberg
Werkstatt Richtige Lackpflege
Flugtechnik Faden in der Kurve nach außen
Wettbewerb Weltmeisterschaft in Benalla, Australien

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Lesen Sie das Editorial von segelfliegen - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift segelfliegen - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen und Leser,

am 07. April 2018 geht in allen EASA-Ländern die bereits verlängerte Übergangsphase „Opting Out“ zur Umstellung von den nationalen Bestimmungen auf die EASA-Bestimmungen zu Ende. Ab diesem Datum verlieren sämtliche nationalen Lizenzen in der EU ihre Gültigkeit und die Flugschulen dürfen dann nicht mehr nach dem nationalen Recht ausbilden. Das gilt auch für die Schweiz. In Österreich wurde das sogenannte „Opting Out“ für eine reibungsfreie Umstellung in Anspruch genommen. Mit der Hoffnung auf eine vereinfachte Lösung der sehr aufwändigen ATO (approved training organisation) ist aber bis dato noch keine einzige Segelflugschule in Österreich umgestellt worden, da die EASA noch immer an einer stark vereinfachten Form zur aufwändigen ATO, einer sogenannten DTO (declared training organisation) arbeitet. Der Mix aus taktischem nationalem Zuwarten und dem Arbeitstempo der EASA drängt mit dem nahenden Ablaufdatum somit viele Segelflugschulen mit dem Rücken zur Wand – aber die Behörden sind zuversichtlich, eine erneute Verschiebung des „Opting Out“-Termins zu vermeiden. Deutschland hat das „Opting Out“ nicht in Anspruch genommen, bereits kräftig Vorarbeit geleistet und seine Flugschulen schon auf ATO umgestellt. Dieser Prozess war ein gewaltiger bürokratischer Kraftakt und wird anderen EU-Ländern mit schmalen Segelflug-Strukturen womöglich das Genick brechen. Umso mehr hoffen wir jetzt bald auf eine möglichst einfache und zukunftsträchtige Lösung der EASA für die zukünftige Organisation unseres Flugsports in Europa.

Motivation ist daher das Schlüsselwort für die kommenden Jahre. Wie genau es dann mit der Segelflug-Ausbildung und der Lizenzierung in den EASA-Ländern aussieht, wird man sehen. Hoffen wir, dass der Pragmatismus ein Teil der Arbeitsweise der Behörden wird und in Zukunft sehr praxisorientierte und gangbare Prozesse für unser Hobby entstehen. So kommen zumindest recht positive Töne aus den Reihen der österreichischen Behörde bezüglich der Möglichkeiten der zukünftigen DTO. Genau deshalb gilt es nochmal, bewährte nationale Strukturen aufzuzeigen und mit Vehemenz konkurrenzfähige Strukturen in der EASA zu erwirken. Ein mahnendes Beispiel ist hier die immer aktiver werdende, von der EASA unabhängige UL-Segeflugszene, die wesentlich unbürokratischer, unkomplizierter und daher billiger für ihre Klientel ist. Lenkt die EASA hier nicht ein, werden wir immer mehr Piloten haben, die in die UL-Szene abwandern. Das Ehrenamt zur Administration unseres Sports stößt bereits jetzt an seine Grenzen und die Resignation derjenigen in den Vereinen, die diese wertvolle Arbeit machen, wird immer größer. Dann wird in Zukunft der klassische Segelflug sehr elitär und teuer werden. Genau das ist der besagte Genickbruch unseres stets freiwillig organisierten und daher günstigen Flugsports. Man kann nur an die Einsicht aller betroffenen Behörden appellieren, dem Segelflugsport nicht die Zukunft zu verbauen und unserer Szene weiterhin ausreichend Grund zu geben, mit Motivation und Begeisterung dieses wertvolle Hobby auszuüben.

Ihr Markus Lewandowski, Chefredaktion

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Ich habe nichts bekommen ......Ihr seid zum vergessen .....
12.05.2016