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Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Deutsche Jagdzeitung (DJZ) - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Watte werfen?

Na endlich! Brandenburg hat als erstes deutsches Bundesland eine Wolfsverordnung. Der gelernte Maschinenbauer und amtierende Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) stellte die „Verordnung über die Zulassung von Ausnahmen von den Schutzvorschriften für den Wolf“ Ende Dezember vor. In diesen Tagen tritt sie in Kraft. Daumen hoch: Es musste was geschehen. 22 Rudel und mehrere Einzelwölfe haben 2016 in Brandenburg knapp 200 Nutztiere gerissen und so manchen Waldbesucher erschreckt. Handlungsbedarf! Daumen runter: Was da in 11 Paragrafen ausgetüftelt wurde, könnte stellenweise auch einer närrischen Büttenrede entstammen. So heißt es gleich in Paragraf 1, dass Wölfe, die sich Weiden, Menschen oder geschlossenen Ortslagen nähern, verscheucht werden dürfen. Neben „husch, husch“ wird sogar explizit das Werfen von Gegenständen erlaubt. Aber: Die Wurfgeschosse dürfen den Wolf nicht verletzen. Wattebäuschchen erleben eine Renaissance. Helau! Ähnlich beim Vergrämen (Paragraf 2): Hier darf immerhin mit Schreckschüssen sowie Blendvorrichtungen gearbeitet werden.

Und sogar Gummigeschosse sind erlaubt. Allerdings werden hierbei maximal kleine Hautwunden und Hämatome beim „Kuschel-Wolf“ toleriert. Und das Landesamt für Umwelt muss das auffällige Verhalten des Wildtieres vorher bestätigt haben. Schließlich kommen für solche „Zwangsmaßnahmen“ nur berechtigte Personen (nach Paragraf 7) in Frage. Canis lupus macht sich übrigens erst dann strafbar, wenn sein auffälliges Verhalten nachweisbar ist – und zwar als Mehrfachtäter. Er sich zum Beispiel tagsüber wiederholt in Dörfern oder Siedlungen zeigt. Spickzettel für den Ernstfall: Geschlecht, Färbung, Zeichnung, Größe, Schrittlänge, individuelle Besonderheiten einprägen. Dann Meldung machen beim Landesamt für Umwelt. Das prüft, gibt grünes Licht und beauftragt zeitnah eine „berechtigte Person“. Hat der Räuber so lange vor dem Kindergarten oder der Schafskoppel ausgehalten, gibt’s nun „Saures“. Der bestellte Retter wird feste in die Hände klatschen und notfalls sogar mit einem Kiesel werfen. Erst wenn das nicht zieht, kommt Paragraf 3 in Betracht: Es wird scharf geschossen. Hoffentlich nicht zu spät: Ein Schaf kann finanziell ersetzt werden, ein Kind nicht! „Die Verordnung ist als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet“, so Brandenburgs LJV-Geschäftsführer Matthias Schannwell. Wie wahr: Sie ist eher ein Kniefall vor der Umwelt-Lobby, als ein griffiges Werkzeug für den Umgang mit Neubürger Wolf.

Mit Weidmannsheil Ihr Hans Jörg Nagel Chef vom Dienst

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Ausgabe 2/2018 vom 31.01.2018
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Kategorie Sportmagazine

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Vielseitig und informativ, Thermomix Rezepte sollten eingestellt werden
12.08.2018

Vielseitig, informativ ,empfehlenswert
06.07.2017

Sehr praxisorientiert, Danke
Verfasst von Grässler F. | Glatten | 22.07.2016

Alles super. Kann mich nicht beschweren
Verfasst von Raphael B. | Andernach | 04.01.2016

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