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Lesen Sie das Editorial von Divemaster - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Divemaster - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Sicher tauchen und reisen

Das Gefühl war traumhaft, acht Uhr morgens, allein auf der Forschungsplattform der University of Cambridge auf dem Plateau des Towartit Reefs vor Port Sudan. Das Basement der etwa 20 qm2 großen Forschungsstation aus Baugerüstmaterialien nur knapp einen Meter über dem glasklaren Wasser gelegen, das Dach des Basements war der erste Stock, ein offenes Deck mit einer etwa ein Meter hohen Brüstung. Die Bootscrew, die mich 1978 hergebracht hatte, nahm alle anderen Besucher mit nach Port Sudan und wollte am Abend mit frischem Proviant, Wasser und neuen Plattformgästen wieder zurückkommen. Klarer Himmel, Tropensonne, das Riff unter sich, der wahre Traum. Gegen zehn Uhr zog ich mich in den Schatten des Basements zurück. Auf ein kühlendes Bad verzichtete ich wegen der kreisenden Haie - nur kleine Riffhaie - aber unter dem damaligen Haiverständnis, vor allem unter dem Eindruck des Spielfilms „Der Weiße Hai“ wilde Jäger. Die Restbestände an Baguette und Trinkwasser halfen mir über den Tag. Ab Spätnachmittag hielt ich Ausschau nach dem Versorgungsboot. Die Crew wollte ja wiederkommen. Also genoss ich an Deck den sternenklaren Tropenhimmel, bis ich mich feuchtklamm und frierend gegen 4 Uhr morgens ins Basement verzog. Der nächste Tag verging ähnlich, nur dass ich mir langsam Gedanken gemacht habe. Das Wasser ging zur Neige. Brot war alle. Zu einem der vorbeiziehenden Hochseeschiffe oder gar nach Port Sudan schwimmen? - Aussichtslos. Ärger packte mich, Ärger über die Crew, aber noch mehr über mich. Völlig unbedarft und unvorbereitet hatte ich mich in eine langsam unangenehme, ja sogar brenzlige Situation gebracht. Nichts hatte ich selbst vorbereitet, einfach nur blind vertraut. Dies hat mich nachhaltig geprägt und daran fühlte ich mich erinnert, als ich den Erlebnisbericht vom Feuer und Untergang des Safaribootes gelesen habe. Nun, die Crew kam sorglos am dritten Tag abends. Aber mir war bewusst geworden, dass man seine Tauchreisen nicht nur kamera- und tauchtechnisch vorbereiten muss, sondern, dass man auch auf Notfälle vorbereitet sein muss. Wie man sich auf Tauchsafaris vorbereiten kann, schildert Thomas Kromp in seinem Beitrag „Schiffbruch auf Tauchsafari. Rette sich wer kann - aber wie?“ Wir haben diese Rettungshilfe in Ergänzung des Sicherheitskonzepts zur neuen HLW (DIVEMASTER Nr .88) abgedruckt.

Doch nicht nur seemännisch unvorbereitet begeben wir uns oft in abgelegenste Tauchgebiete um die großen Tierabenteuer zu erleben. Wir fühlen uns sicher, weil wir die giftigen Arten kennen, über das Verhalten der Haie gelesen haben und bekommen hautnahe Begegnungen mit Wildtieren in den Medien präsentiert. Geschützt in Safarifahrzeugen zieht man in den Nationalparks Afrikas los. Die tollen „Nahaufnahmen“ erfolgen mit dem Tele. Und unter Wasser? Zehn Meter erscheinen oft schon eine riesige Entfernung, dabei sind sie von den großen Meeresräubern, die gerade Tausende von Kilometern durch die Meere gezogen sind, wie Haie oder Salzwasserkrokodile, mit einem Flossen- oder Schwanzschlag überwunden. Christian Kemper schildert eine solche UW-Begegnung und hat auf Grund der Unfälle mit Salzwasserkrokodilen und der unterschätzten Gefahr, die Gefährdungsgebiete für den Menschen zusammengestellt.

Zumindest die DIVEMASTER Testberichte, diesmal von Tessen von Glasow über den Suunto Tauchcomputer EON Steel und die von Hannelore Brandt getestete Schnellkupplung CLICKMATETM TW154, belegen die Sicherheit, die heute die Tauchtechnik bietet. Zu den, seiner Meinung nach wahren Gefahren, nimmt Johann Vivian in seiner Betrachtung zum DIVEMASTER Forum Solotauchen Stellung. Da - allgemein anerkannt - Training ein zuverlässiges Mittel ist, Gefahren zu vermeiden oder im Notfall zu bewältigen, stellt Ihnen Walter Comper in diesem DIVEMASTER das Trainingsgewässer im Norden - den Kreidesee Hemmoor mit seinen vielseitigen Möglichkeiten vor. Nicht um die Trainingsmöglichkeiten, sondern um die Neuvermessung des drittgrößten europäischen Sees geht es im Bericht „Tiefenschärfe“ von Hannelore Brandt. Faszinierend ist das Ineinandergreifen moderner Messmethoden und die sich daraus ergebenden Strukturkarten vom gesamten Seengrund. Nicht alle für Taucher interessanten Funde und Entdeckungen wurden aus wissenschaftlicher Vorsicht schon veröffentlicht. Dennoch ergeben sich viele neue Gesichtspunkte und Planungshilfen für die Bodenseeregion und den See selbst. Neue Messmethoden und deren Ergebnisse führten in den Meeren vom „Reef Check zum Reef Scan“.

Michael Jung hat für DIVEMASTER Methoden und Ergebnisse des bereits seit 1997 laufenden Programms zusammengestellt. Vielleicht können Erkenntnisse aus diesem Programm helfen, das derzeitige große Korallensterben abzupuffern. Um gefährdete Muschel-Arten geht es bei Volker Krautkrämer. Allerdings haben diese die Meere verlassen. Es sind die großen Süßwassermuscheln unserer Flüsse, Teiche und Seen. Noch vor fünfzig Jahren konnte ich mancherorts ganze Bachläufe und kleinere Flüsse mit dichtem Bestand finden. Im Wahn einer Reißbrett-Wasserwirtschaft sind ihre Bestände geschmolzen. Ein Bestimmungsschlüssel, Kurzbiografien und Eräuterungen sollen Sie mit diesen Tieren vertraut machen, denen Renaturierungen zu neuen Chancen verhelfen. Fotografisch stellen wir Ihnen den lang ersehnten Aufbruch von Leica mit der neuen X-U in die Hydrosphäre vor. Konstantin Killer nimmt Sie „Auf der Suche nach Atlanta“ zu einem Fantasy-Shooting in seine eigene UW-Welt mit. Mit Nik Linder dagegen geht es wieder in die reale Welt der neuen Natursportart „Seatrekking“. DIVEMASTER hat Nik nach seinen Erlebnissen und Eindrücken bei dieser ungewöhnlichen Art zu reisen gefragt. Vielleicht ist das genau das Richtige für Sie, um sich für ein paar Tage der Hetze des Alltags zu entziehen.

Natürlich stellen wir auch in diesem DIVEMASTER spannende Bücher vor und verweisen auf aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen. Aber wir haben die Seitenabfolge etwas umgestellt. Da im digitalen Angebot nur die ersten Seiten angeblättert werden können, wurden wir darauf angesprochen das Inhaltsangebot eines jeden DIVEMASTERs in einem entsprechenden Fenster vorzustellen. Das haben wir nun umgesetzt und hoffen, dass Ihnen das neue Layout gefällt. Gerne nehmen wir zu allen Themen über divemaster@naglschmid.de oder unserer Website www.divemaster.de Anregungen, Meinungen oder Anfragen auf. Wir wünschen Ihnen, liebe Leser, spannende und anregende Stunden bei der Lektüre dieser Ausgabe Ihres DIVEMASTERs und für die verbleibende Tauchsaison noch zahlreiche spannende Tauchabenteuer mit exzellenten UW-Foto- und Videoergebnissen, eine stete Erweiterung ihrer taucherischen Erfahrungen und damit auch eine Festigung Ihrer Sicherheit. Dies wird Ihnen auf jeden Fall neue Möglichkeiten in unserem faszinierenden Sport erschließen.

Herzlichst Ihr Dr. Friedrich Naglschmid
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