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Lesen Sie das Editorial von Divemaster - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Divemaster - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Im Sog der Dynamik

In den 1970ern während einer Frühjahrs-Clubfahrt an den Fernsteinsee, war ich tatsächlich noch der Einzige, der mit einem Trockentauchanzug tauchen konnte. Das auch nur deshalb, weil ich einen Poseidon Anzug zum Fotografieren für unser damaliges Magazin „Der Taucher“ leihweise bekommen hatte. Die heimischen Gewässer bezwangen wir mit „6 oder gar 9 mm Neopren“ und „Bei winterlichen Tauchgängen empfahl es sich, vor dem Einstieg aus einer Thermosflasche warmes (kein heißes) Wasser einzufüllen.“ so die gängigen Tipps und Praktiken. Tauchen in heimischen Gewässern ja, im Mittelmeer schon lieber, aber vor allem die tropischen Riffe waren das Ziel unserer Träume. Welch ein Wandel in den letzten Jahren. Wer etwas auf sich hält, expediert in die kalten Gewässer, am besten gleich in die Arktis oder Antarktis; immer mit Blick auf die „Big Five“: Buckelwal, Manta, Weißer Hai, Walhai und Eisbär.

Je nach Zielgebiet werden andere Arten wie Orcas, Blauwal, Seeleoparden, Kaiserpinguine, Belugas und Tigerhaie eingereiht, kurz alles so groß oder größer als wir selber. Doch während die tropischen Riffe ortsfeste, meistens Schönwetter -Tauchplätze waren, sind die kalten Meeresströmungen manchmal nicht betauchbar. Hauptsächlich dann, wenn die Großen ihrem Futter gefolgt sind. Planktonisch naturtrüb. Und selbst diese Destinationen sind oft nur temporär, denn Meeresströmungen ändern sich, die großen Beuteschwärme ändern Routen, Zeiten oder fallen in manchen Jahren ganz aus. Ohne Beute kein Grund für die „Big Five“ extra wegen der Taucher zu kommen. Unsere beiden Expeditionsberichte „Tauchen mit Orcas - Norwegen“ von Michael Weberberger und „Whale Trek - Buckelwale, Migration vor Südafrika‘s Westküste“ von Claudia Weber-Gebert könnten solche temporären Destinationen sein. Orcas werden solange dorthin kommen, solange die Heringsschwärme in dieses Gebiet ziehen und die Buckelwale erschienen erstmals 2011 mit neuen Krillmassen aus dem Benguelastrom. Christian Kempers Beitrag „Taucher - Surfer - Haie“, der sich mit Haiunfällen im Red Triangle vor Kalifornien befasst, scheint auf den ersten Blick aus dem Raster zu fallen. Doch Sie werden bei der Lektüre sehen, dass es auch hier um Veränderungen im Zusammenhang mit Beutetieren geht. Was passiert, wenn der Mensch zum Beutegreifer wird und in ein Ökosystem eingreift, beschreibt Dr. Gabriele Kerber am Beispiel zweier Seegurkenarten im Nationalpark des Galapagos Archipels. Die ökologische Bedeutung dieser für Taucher eher unattraktiven, auf Sand- und Sedimentböden herumliegenden Tierschläuche wird man dann gewahr, wenn sie zu fehlen beginnen. Wer genau hinschaut, kann aber auch schon beim Schlendern entlang einer heimischen Hafenmole die dynamische Kraft der Natur entdecken, wenn sich ungewohnte Farbflecken an den Unterwassermauern als eine neue, aus Asien eingeschleppte Seescheiden-Art entpuppen. Dr. Alexander Stollenz hat diese neue Farbenpracht im Wattenmeer entdeckt. Lesen Sie seine Erstentdeckung „Neue Seescheiden-Art erobert die Nordsee.“ Ganz andere Dimensionen haben die Veränderungen in den tropischen Korallenriffen. Das auf der boot eröffnete das 3rd International Year of the Reef, IYOR 2018, ausgerufen im neuen geologischen Zeitalter des Anthropozäns - des Zeitalters, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist - wird uns über das ganze Jahr und darüber hinaus beschäftigen. Erste Einflüsse auf den Tourismus offenbart das Interview, welches Herbert Frei mit Marcus Hauck über die Entwicklung der Malediven führte. Allerdings spielen hier auch große wirtschaftliche und politische Veränderungen eine Rolle. Dies konnte man ja auch schon rund um das Rote Meer verfolgen. Gesamtheitlich gesehen sind es die tropischen Tauchgebiete und von Europa aus gesehen auch das Mittelmeer, für das sich die breite Masse der Gerätetaucher entscheidet.

Einen Wandel in der Entwicklung des Tauchsports konnte man nicht nur, wie eingangs schon gezeigt, in den Zielgebieten beobachten, sondern auch in den wachsenden Teilbereichen des Tech-Tauchens und des Apnoetauchens. Von Ersterem schwappen immer mehr Features unter dem Aspekt der Professionalität in das allgemeine Gerätetauchen herüber. Apnoetauchen beginnt sich zusehends zum Lifestyle zu entwickeln, wobei Leistung bei den Finswimmern, Meditation bei den Atem- und Antistressanhängern und Präsentation beim Mermaiding im Mittelpunkt der Bemühungen stehen. Alle Richtungen sind aber inzwischen daran interessiert, ins richtige Bild gerückt zu werden. Ja es könnte sich sogar mit dem „Fotografieren beim Apnoetauchen“ eine weitere Tendenz entwickeln.

Die digitalen Medien zeigen wohl die stärkste Dynamik. Die jüngsten Vergleiche von Kamerasystemen von sechs verschiedenen Herstellern, durch die Stiftung Warentest werden nicht nur die apnoetauchenden Fotografen und Videografen erfreuen, denn spiegellose Systeme haben gegenüber Modellen mit Spiegel mittlerweile die Nase vorn. Haben Gerätetaucher noch die Möglichkeit richtige Fotoboliden und Beleuchtungskanonen einzusetzen, geht erfolgreiches Fotografieren beim Apnoetauchen nur mit kompaktem, ballastfreiem und effizientem Equipement. Phil Simha bekannter Apnoetaucher, Buchautor und erfolgreicher Fotograf gibt Ihnen in seinem Beitrag „Fotografieren beim Apnoetauchen“ wertvolle Tipps, die er in einem 4-Schrittprogramm zusammengefasst und mit einer Einstellungstabelle für Standardbelichtungen erweitert hat. Mit eigenen Fotobeispielen und solchen seiner weltmeisterlichen Freunde Guillaume Néry, Rémy Dubern und Alexey Molchanow belegt er seine Aussagen zu dieser Art der UW-Fotografie.

Unsere Übersicht über die großen Meeresströmungen auf der Klappseite soll Ihnen helfen, schnell die räumlichen Bezüge zu den Tauchreisezielen zu finden. Vielleicht zeichnen Sie überall dort, wo Sie die letzten Jahre Veränderungen bei ihren Tauchreisezielen festgestellt haben, seien es neue Arten, Strömungen, Wetterkapriolen, Verschmutzungen, Korallenbleiche oder bauliche Veränderungen der Küsten, einen roten Buchstaben ein. Positive Veränderungen versehen Sie mit einem Plus, negative mit einem Minus z.B. A+ für mehr Arten. Bislang nur unterschwellig wahrgenommen, wird einem dann so manches erst wirklich bewusst. Falk und Cornelia- Wieland haben in den letzten Ausgaben des DIVEMASTERs viele Plus gesetzt, mit all den Gewässern, die als neue Tauchgewässer in ehemaligen Braunkohle-, Bergbaugebieten oder Steinbrüchen erschlossen wurden. Dieses Mal stellen Sie Ihnen den Ratssteinbruch Hartmannsdorf vor und selbst dort lässt sich die Dynamik des Bewuchses und des Tierbestandes beobachten. Ich wünsche Ihnen, ob zu Hause oder in weiter Ferne, wieder spannende und anregende Stunden bei der Lektüre dieser Ausgabe Ihres DIVEMASTERs.

Herzlichst Ihr Dr. Friedrich Naglschmid
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