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Lesen Sie das Editorial von JÄGER - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift JÄGER - epaper die aktuelle Ausgabe 10/2015 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Lesen Sie, was die Chefredakteurin Dr. Nina Krüger, in dieser JÄGER Ausgabe 10/2015 vom 23.09.2015 schreibt:

Von Straußen und Löwen

Neulich in der Redaktion. Ein Mitarbeiter von Markus Lanz ist am Telefon. Ob ich nicht Lust habe, an einer Talkshow zum Thema „böser Jäger, guter Löwe“ teilzunehmen. Habe ich nicht. Ob ich nicht einen prominenten Jäger kenne, der sich gern im ZDF beschimpfen lassen möchte. Kenne ich nicht. Keinen, der noch lebt, jedenfalls. Und auch keinen, der lebensmüde wäre. Keinen, der geeignet scheint, sich dem Tugendterror der Medien entgegenzuwerfen. Keinen, der gefeit ist vor dem millionenfachen Hass der Moralisten, denen ein Löwe aus Simbabwe wichtiger ist als die hungernden Menschen jenes geplagten Landes. Sicher, es gäbe diverse Waidmänner, die kluge Argumente hätten. Argumente für Großwildjagd als Artenschutzprinzip. Fakten, gegen Wilderei – und für kontrollierten Jagdtourismus.

Doch wen interessieren noch echte Argumente? Wer, im Internetzeitalter, kennt noch den Unterschied zwischen Information und Behauptung? Zwischen Relevanz und Reichweite? Und wie sollen wir Jäger uns nur künftig schützen? Wegducken und weitermachen? Oder doch die Flucht nach vorn antreten? In die Talkshows, auf die Bühnen, in die Foren? Während ich so grüble, lese ich, dass Franz-Josef Strauß bald einhundert Jahre alt geworden wäre. Ich finde ein Foto, das ihn als nachdenklichen Hirschjäger beim Aufstieg zeigt (siehe unten). Sein Leben war wohl voller Berg- und Talfahrten. Vor einhundert Jahren kam er in München-Schwabing als Metzgersohn zur Welt – und sollte sie als Bayerns letzter König verlassen. Ein Mann, auf dessen Staatsbegräbnis im Jahr 1988 der spätere Papst Benedikt XVI predigte: „Wie eine Eiche ist er vor uns gestanden, kraftvoll, lebendig, unverwüstlich (...). Und wie eine Eiche ist er gefällt worden.“

Derzeit häufen sich Nachrufe auf den Übervater Bayerns. Und so, wie kritiklose Verehrung ihm nicht gerecht wird, so scheinen auch Verweise auf Bestechung und Raffgier am Basalt seiner Lebensleistung abzuperlen, wie Wassertropfen an den wuchtigen Maßkrügen der Wiesnzelte.

Strauß schillerte, er strauchelte, brillierte und polarisierte. Das tut er noch immer. Denn er hatte, was heute so vielen fehlt: Chuzpe, Kultur, Kantigkeit. Er war kein kühler Politautomat wie Angela Merkel, sondern ein heißblütiger Rammbock, visionärer Debattenredner und mitreißend makelhaft. Strauß symbolisiert wie kein zweiter den bayerischen Sonderweg, für den der Freistaat in Deutschland beneidet und in der Welt bewundert wird.

Auch wenn bekannt ist, dass der passionierte Waidmann seine Jägerprüfung 1965 auf mysteriöse Weise bestand; auch wenn mehr Geld auf seinen Konten gefunden wurde, als ein Politiker redlich verdient haben konnte; und auch wenn er die Pressefreiheit einst mit Füßen trat: sein Verstand, seine Rhetorik, seine Echtheit und seine Bildung wären eine scharfe Waffe im Kampf gegen den grünen Verbotseifer. Die Geschichte lehrt, dass vorauseilender Gehorsam der Anfang vom Ende ist. Strauß wusste das. Er hätte Markus Lanz Festung im Sturm erobert.
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Bestellvorgang vorbildlich, zum Inhalt kann ich nocht nichts sagen
Verfasst von Harvey M. | Dortmund | 27.11.2017

Sehr informativ, aussagekräftig und interessant.
Verfasst von R M. | Stuttgart | 23.03.2017

Hatte diese Zeitung jahrelang als Printausgabe. Die alten Zeitungen stapeln sich bis an die Decke. E-Paper ist praktischer.
02.08.2016

Gute Mischung der Themen.
20.06.2016
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Über den Kundenservice kann ich nichts sagen, weil alles bestens war und ich Ihn nicht in Anspruch nehmen mußte.
12.12.2017  
Alles super und prompt erledigt, auch die Anfrage schnell beantwortet, prima
12.12.2017  
alles super
11.12.2017  
Hallo
11.12.2017  
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