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Lesen Sie das Editorial von JÄGER - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift JÄGER - epaper die aktuelle Ausgabe 90/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Klassisches Bauernopfer
Vor genau einem Jahr standen ein Jagdpächter und ich am Raps, in gespannter Erwartung dutzender Sauen, die wir dort vermuteten. Wir wollten den Wildschaden verhüten, den Bestand reduzieren, dem Bauern zeigen, dass auf uns Verlass ist. Doch der monatelange Regen machte alles zunichte. Die Schweine überlebten ebenso knapp wie der Betrieb des Bauern. Seine Missernte war ihre Lebensversicherung. Wochenlang, immer wieder, hatte er seinen Drescher angesetzt, ihn festgefahren – und das Erntethema schließlich entnervt an den Nagel gehängt. Gäbe es Allegorien im Bauernkalender, so stünde das Jahr 2017 für eine riesige Wolke – und das Jahr 2018 für ein schwelendes Brandloch.

Was Millionen Deutsche derzeit euphorisch jubeln lässt, die heimischen Badestrände überfüllt und die Langnese-Aktie auf ein Rekordhoch katapultiert, ist für unsere Landwirte längst existenzbedrohlich. Überall macht das Wort von der „Dürrehilfe” die Runde. Und nahezu jeder ist plötzlich Klima- oder Agrarexperte. Als ließe sich das komplexe Zusammenspiel von globalem Getreidehandel, der spürbaren Klimaveränderung, einer gewollten Energiewende und versehentlichen „Vermaisung” der Landschaft, notwendiger Welternährung, lokaler Lebensmittelversorgung und EU-Subventionsgeflecht auf eine Formel bringen wie:
„Die Bauern sind Schuld am Klimawandel.”, (Detlef Flintz, Westdeutscher Rundfunk). Auch in diesem Themenkreis erstaunlich sattelfest fühlt sich Björn Dake, Redakteur beim Bayerischen Rundfunk, wenn er schreibt, „Monokulturen und Massentierhaltung machen anfällig für solche Wetter-Extreme”. Gleich total „unverschämt” nannte der Sender n-tv die Bitten des Bauernverbands, „für ein Phänomen entschädigt zu werden, an dem die Landwirtschaft eine „Teilschuld” trage”. Und Christiane Grefe kommt in der ZEIT zu einer klaren Konklusio: „Es ist höchste Zeit, dass die Bauern im Präsenz ankommen.”

Aber gilt das nicht auch für Journalisten? Haben sie keine Sorgfaltspflicht? Keine Mitschuld? Oder leben sie in einer autarken Welt mit eigenem Vieh, eigenem Ackerbau? Und liegt nicht dann ein ganz besonderer Zynismus vor, wenn ausgerechnet vom Steuerzahler mit Milliardengebühren subventionierte Redakteure öffentlich-rechtlicher Sender, die weder Geld- noch Zeitknappheit kennen bei ihrer Recherche, die seit Jahrzehnten krisensichere und gut bezahlte Jobs haben, denen weder Dürre, Klimawandel, noch Digitalisierung etwas anhaben können, die noch nie in ihrem Leben morgens um fünf aufgestanden sind, um die Kühe zu melken, oder einen 14-Stunden-Tag auf dem Feld zu verbringen, sich zu solchen Hetzparolen hinreißen lassen? Fakt ist: Die Landwirtschaft verursacht hierzulande sieben Prozent der Treibhausgase. Ob dies viel ist, ob es am Milchvieh liegt, oder an der Schweinemast, darüber muss man zunächst informieren – und dann diskutieren. Genauso wie über die Frage, ob der Staat den Bauern in ihrer aktuellen Not direkt helfen sollte, oder durch Steuerrerleichterungen. Oder ob ihnen der Markt selbst hilft, wenn sich das Angebot für Weizen, Milch und Fleisch erst verknappt haben wird.

Doch eines ist zutiefst unredlich: Die Landwirte vom Symptom einer Krise, die uns alle angeht, zur Wurzel allen Übels zu verklären. Ein klassisches Bauernopfer.

Ihr Lucas v. Bothmer
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