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Lesen Sie das Editorial von JÄGER Sonderheft - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift JÄGER Sonderheft - epaper die aktuelle Ausgabe 12/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Motiv und Rechtfertigung Wenn es um die Auslandsjagd geht, scheiden sich die Geister. Bei den einen als elitäres Reichenhobby verpönt, gilt sie anderen als wertvoller Eskapismus, um dem stressigen Arbeitsalltag zu entfliehen. Ist es manchem schon daheim nicht vergönnt, den ein oder anderen reifen Trophäenträger zu erlegen, so gönnen sich andere regelmäßig Traumjagden in Traumrevieren, ohne rot zu werden. Diese Ungleichheit ist so alt wie die Jagd selbst – und wir sollten sie neidfrei und ritterlich ertragen. Doch ist die Auslandsjagd auch deswegen umstritten, weil sie die Pflicht zur Hege nicht einschließt. Wer genug Geld hat, kann eine Schafjagd in Asien buchen, eine Drückjagd in Ungarn oder auch einen Rehbock in England: Doch nirgendwo kennt und hegt er das Wild so wie im heimischen Revier. Nirgendwo hat er gesät, was er erntet. Nur selten verwertet er im Ausland das Wildbret oder den Balg. Doch eben dieser Kreislauf ist eines der wesentlichen Argumente für die Jagd im Medienzeitalter, für das noch immer geltende, öffentliche Recht des Jägers, Wild zu töten und es sich anzueignen. Um diesem Dilemma zu entfliehen, weist die Fachpresse immer wieder gebetsmühlenartig auf den wertvollen Beitrag, den Auslandsjagd in den jeweiligen Regionen der Erde leistet, hin. Ohne Jagd kein Artenschutz, so lautet das Mantra. Das ist im Prinzip richtig. Denn nur, was einen Wert hat, wird auch geschützt. Die Wilderei, welche etwa in Afrika zu einem riesigen Problem geworden ist, blüht vor allem dort, wo keine kommerzielle Trophäenjagd mehr erlaubt ist. So weit, so gut.

Und doch finde ich diese Argumentation verlogen. Denn wer fährt denn ins Ausland, weil er eine seltene Art schützen will? Welcher Jäger ist denn versessen darauf, seine hart verdienten (oder ererbten), mindestens aber versteuerten Devisen in ferne Länder zu tragen? Ist es das schlechte Gewissen oder der Drang nach Entwicklungshilfe, der uns in die entlegensten Winkel der Erde treibt? Oder der sehnliche Wunsch nach Artenschutz?

Im Zuge der politischen Korrektheit, einer der schlimmsten Zivilisationskrankheiten, die uns neben Magerwahn, Burn-Out oder Internetsucht fest im Griff zu haben scheint, haben auch wir Jäger uns eine gefällige Duckmäuser-Haltung angewöhnt, welche die Axt an unsere Wurzeln legt. Die Wahrheit ist: Wir jagen, weil es unsere Natur ist, unser Trieb, unsere Passion. Das muss nicht jedem gefallen, aber es ist im Kern der Sache „natürlich“. Ebenso natürlich ist es, dass wir, weil wir ja auch im nächsten Jahr etwas zu jagen haben wollen, Wild übrig lassen, ergo „nachhaltig“ jagen. Doch unser Motiv ist, egal ob daheim oder im Ausland, nie der Artenschutz, sondern immer die Passion. Unsere Rechtfertigung indes ist die Nachhaltigkeit, die Hege, die freiwillige Investition in lokale Natur, in Wild und Hege, in Wildäcker, Gamekeeper, Naturschutz oder Heckenpflanzung – das ist überall auf der Welt gleich – und das darf man auch durchaus mal so sagen.

Nun wünsche ich Ihnen viel Vergnügen mit einem weitgehend politisch unkorrekten Magazin voller Jagdleidenschaft und großer Träume. Guten Anblick.

Ihr Lucas v. Bothmer
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