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Titelbild von JÄGER - epaper. In der Ausgabe 1/2016 geht es um die Themen: Nachtjagd auf Rotwild; Was im Finstern erkennbar ist; Ein Traum in Weiss; Winterfüchse; Wechselsauen; Was tun, wenn sie nur zu Besuch sind?; 7 Neue Repetierer; Genutzt und bewertet!; Angelockt:; Rotröcke jagen - aber richtig!; Ausgefuchst:; Geheimnisse der Ranz - entschlüsselt!; Abgebalgt:; Premium-Bälge - selber machen!. Lesen Sie gerne Sportmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen JÄGER - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
Titelbild von JÄGER - epaper. In der Ausgabe 1/2016 geht es um die Themen: Nachtjagd auf Rotwild; Was im Finstern erkennbar ist; Ein Traum in Weiss; Winterfüchse; Wechselsauen; Was tun, wenn sie nur zu Besuch sind?; 7 Neue Repetierer; Genutzt und bewertet!; Angelockt:; Rotröcke jagen - aber richtig!; Ausgefuchst:; Geheimnisse der Ranz - entschlüsselt!; Abgebalgt:; Premium-Bälge - selber machen!. Lesen Sie gerne Sportmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen JÄGER - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Ausgabe 1/2016 vom 11.12.2015
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Lesen Sie das Editorial von JÄGER - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift JÄGER - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Lesen Sie, was der Chefredakteur Dr. Lucas von Bothmer, in dieser JÄGER Ausgabe 01/2016 vom 11.12.2015 schreibt:

Smombies im Parlament

Es ist soweit. Der Smombie ist offizielles Jugendwort des Jahres. Der eigenartige Begriff setzt sich aus Smartphone und Zombie zusammen. Interessiert Sie nicht? Sollte es. Kennen Sie nicht? Tun Sie doch. Er ist allgegenwärtig. In Cafés, vor Schnellrestaurants und in Vorlesungen – überall und immerfort hackt der Smombie verbissen in seinen Fernsprecher. Für analoge Flirtversuche ist der digitale Schlafwandler nicht erreichbar. Wenn man wissen will, wie es ihm geht, muss man sein Facebook-Profil besuchen, denn er kann jetzt nicht sprechen, schließlich muss er tippen. Er kann komplexen Sachverhalten nur noch mit Mühe folgen. Einer Studie der Uni Bonn zufolge aktivieren junge Menschen im Schnitt 135 Mal am Tag ihr Mobiltelefon, also alle sieben Minuten. Was ist bloß mit uns passiert?

Es ist nur 25 Jahre her, da waren wir nur über das Festnetz erreichbar, schriebenuns Briefe und kappten um 17.30 Uhr alle Drähte zur Welt, um uns daheim um Familie oder Abendansitz zu kümmern. 25 Jahre nur, dass wir morgens die Zeitung lasen, mittags die Post und abends denJÄGER. Das 20ste Jahrhundert war das lange Zeitalter analoger Kommunikation. Man könnte auch sagen, die letzte Steinzeit. Die Ära, da Menschen noch Tischgespräche führten, statt ihr Essen zu fotografieren. In der die Sprache noch voller Bilder war – und Bilder noch keine Selfies. Öffentliche Diskurse wurden in der Zeitung ausgetragen. Nicht-Intellektuelle stritten am Stammtisch, Intellektuelle in der FAZ. Das Fernsehen griff Themen auf, welche Zeitungen zuvor aufgedeckt hatten. Im Radio knörten die Scorpions den „Wind of Change“ herbei. Und dieser Wind der Veränderung, der uns erst die Freiheit brachte, dann die Globalisierung und schließlich das Internet – er brachte uns auch den Smombie. Und der steckt in der Krise.

Er ist permanent reizüberflutet. Im digitalen Tsunami aus Killerkomandos, Klimawarnungen, Kriegsschauplätzen, Kalendersprüchen und Katzenvideos lassen sich wichtig und unwichtig, bedrohlich und harmlos, sinnlos und sinnvoll nicht mehr trennen. In einer Welt, in der Nutzer und Netz zu einer klebrigen Einheit verschmelzen, mutiert der Mensch zur hilflosen Erregungsmaschine. Der Psychologe Michael Winterhoff nennt das den Katastrophenmodus. Er beschreibt ein Paradoxon: Objektiv ging es uns noch nie so gut – subjektiv waren wir noch nie so gefährdet.

Der Brüsseler Vorstoß zum neuen Waffenrecht (siehe Seite 6) ist ein Musterbeispiel für dieses Dilemma. In Ermangelung einer Lösung gegen den menschenverachtenden Terror werden nun Jäger und Sportschützen medienwirksam drangsaliert. Ein weiteres Kapitel sinnloser Symptombehandlung. Dabei ist unstrittig, dass der illegale Waffenbesitz um ein Vielfaches bedrohlicher ist als der legale. Der Effekt, den etwa ein geplantes Verbot von Online-Waffenhandel auf die Eindämmung des Islamischen Staates hätte, gleicht dem einer schwungvoll in die Nordsee geworfenen Aspirin. Blinder Aktionismus ist kein Novum. Verstörend aber ist, dass der Katastrophenmodus auch die EU-Parlamentarier erreicht hat. Und eine ganze Generation orientierungsloser Smombies solcher Panikmache hilflos ausgeliefert ist. Wir dürfen das nicht klaglos dulden. Unterzeichnen Sie die beigefügte Karte. Kämpfen Sie für Ihre Rechte.

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift JÄGER - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von JÄGER - epaper

Lieferzeit Einzelheft sofort
Ausgabe 1/2016 vom 11.12.2015
Erscheint monatlich , 13 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Sportmagazine
TrustedShops Bewertung
4.14/5.0 
7 Produktbewertungen für JÄGER - epaper

Digitales Heft noch nicht bekommen.
29.06.2019

Da ich seit langem den Jäger bekomme, ist e-paper für mich die ideale Ergänzung, da ich viel am Computer sitze.
Verfasst von Dieter M. | Lutzhorn | 02.12.2018

Die viele Werbung nervt Lässt sich wohl aber nicht vermeiden
Verfasst von Thomas O. | Wettin | 05.01.2018

Bestellvorgang vorbildlich, zum Inhalt kann ich nocht nichts sagen
Verfasst von Harvey M. | Dortmund | 27.11.2017

Sehr informativ, aussagekräftig und interessant.
Verfasst von R M. | Stuttgart | 23.03.2017

Hatte diese Zeitung jahrelang als Printausgabe. Die alten Zeitungen stapeln sich bis an die Decke. E-Paper ist praktischer.
02.08.2016

Gute Mischung der Themen.
20.06.2016
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