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Titelbild von JÄGER - epaper. In der Ausgabe 3/2016 geht es um die Themen: Wildschaden; Schätzen, schützen, schießen; Auf leisen Schalen:; Welche Wildarten bei uns jetzt marodieren; Dank leichter Hölzer:; Auf den Brettern, die das Feld bedeuten; Hege mit der Büchse:; Was sie dem deutschen Hirsch gebracht hat; Sichere Prognose?; Wettervorhersagen im Internet getestet; Abgekommen - Angenommen!; Wenn Sauen einfach weiterlaufen. Lesen Sie gerne Sportmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen JÄGER - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
Titelbild von JÄGER - epaper. In der Ausgabe 3/2016 geht es um die Themen: Wildschaden; Schätzen, schützen, schießen; Auf leisen Schalen:; Welche Wildarten bei uns jetzt marodieren; Dank leichter Hölzer:; Auf den Brettern, die das Feld bedeuten; Hege mit der Büchse:; Was sie dem deutschen Hirsch gebracht hat; Sichere Prognose?; Wettervorhersagen im Internet getestet; Abgekommen - Angenommen!; Wenn Sauen einfach weiterlaufen. Lesen Sie gerne Sportmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen JÄGER - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Ausgabe 3/2016 vom 12.02.2016
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Lesen Sie das Editorial von JÄGER - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift JÄGER - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Lesen Sie, was der Chefredakteur Dr. Lucas von Bothmer, in dieser JÄGER Ausgabe 03/2016 vom 12.02.2016 schreibt:

Jagen in Zeiten des Tugendterrors

Scheu lächelt der Mann und sagt: „Ach, Herr v. Bothmer, ich würde gerne mal etwas für Sie schreiben. Aber wenn in solch einem Artikel das Rotwild zu waldfreundlich erscheint, wird mein Chef das zensieren.“ Ich schaue ihn fassungslos an. Der Mann ist Wildbiologe, an einer staatlichen Forschungsstelle. Er wird aus Steuergeldern bezahlt. Sollte er die Wahrheit schreiben? Oder lieber das, was man im Ministerium lesen möchte?

Wochen später, anderer Ort, anderer Gesprächspartner. Dieses Mal erzählt ein Beamter: „Wer aus unserem Forstamt öffentlich etwas gegen den Wolf sagt, der darf für den Rest seiner Laufbahn Verbissgutachten anfertigen.“

September, Nationalpark Müritz, ein Bundesförster erklärt mir, warum dort keine starken Hirsche fallen: „Reife Trophäenträger sind hier tabu. Wird einer geforkelt, gehen die Hörner in die Knopffabrik. Wir sind da ganz politisch korrekt.“

Politisch korrekt. Was bedeutet das eigentlich? Ich schaue nach. Und erfahre, dass sich dieser Trend zusammensetzt aus politischen Moralismus – und steriler Sprachhygiene. Die politische Korrektheit kämpft seit Jahrzehnten gegen die Unterdrückung von Leuten, die gar nicht unterdrückt werden. Und versucht, Minderheiten zu schützen, die ihres Schutzes gar nicht bedürfen. So wurde aus dem armen „Mohrenkopf “ der Schokokuss. Ausländer wurden zu „Menschen mit Migrationshintergrund“. Ampelmännchen wurden weiblich. Lernbehinderte wurden „Förderschüler“.

Die Folge war, dass immer mehr Bürger sich in ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt fühlten und immer weniger wussten, was sie noch öffentlich sagen durften. Denn Sprachregelungen bedeuten Denkverbote. Und Denkverbote untergraben den Verstand. Hilflosigkeiten wie „das wird man doch noch mal sagen dürfen“, „ich bin nicht rechts, jedoch ...“, gerne auch „ich hab’ ja nichts gegen Schwule, aber …“ belegen jene Unfähigkeit der Deutschen zur sachlichen Auseinandersetzung.

Denn warum wird das betont? Und wieso wäre das ein Problem? Ist es verboten, ein Rechter zu sein? Leidet die Gesellschaft unter perverser Gefallsucht? Wenn man Strafrecht, Presse- und Meinungsfreiheit besitzt, wozu braucht man Maulkörbe? Verbrennen wir bald auch wieder Bücher?

Liebe Leser, nicht der Schutz von Minderheiten sollte uns heilig sein, sondern die Freiheit aller. Auch wir Jäger sind längst Opfer dieses Tugendterrors. Selbstauskünfte wie „Gatterjagd ist abzulehnen“, „Trophäen schaden unserem Image“ oder „die Bleimunition sollten wir opfern“ leugnen nicht nur unsere Eigenverantwortung und Meinungsfreiheit, nein, sie negieren auch noch geltendes Recht. „Der Gutmensch ist ein guter Mensch von der schlimmsten Sorte“, wusste Mark Twain. Der Mann hätte heute seine helle Freude.

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift JÄGER - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von JÄGER - epaper

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Ausgabe 3/2016 vom 12.02.2016
Erscheint monatlich , 13 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Sportmagazine
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4.14/5.0 
7 Produktbewertungen für JÄGER - epaper

Digitales Heft noch nicht bekommen.
29.06.2019

Da ich seit langem den Jäger bekomme, ist e-paper für mich die ideale Ergänzung, da ich viel am Computer sitze.
Verfasst von Dieter M. | Lutzhorn | 02.12.2018

Die viele Werbung nervt Lässt sich wohl aber nicht vermeiden
Verfasst von Thomas O. | Wettin | 05.01.2018

Bestellvorgang vorbildlich, zum Inhalt kann ich nocht nichts sagen
Verfasst von Harvey M. | Dortmund | 27.11.2017

Sehr informativ, aussagekräftig und interessant.
Verfasst von R M. | Stuttgart | 23.03.2017

Hatte diese Zeitung jahrelang als Printausgabe. Die alten Zeitungen stapeln sich bis an die Decke. E-Paper ist praktischer.
02.08.2016

Gute Mischung der Themen.
20.06.2016
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