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Titelbild von JÄGER - epaper. In der Ausgabe 90/2019 geht es um die Themen: EDITORIAL: Der Wettergott erbarmt sich; DEUTSCHLANDS WALD: Mehrere-Millionen-Bäume-Programm findet Anklang; RICHTIGSTELLUNG: Jagd hat Eisbären nie gefährdet; BUNDESLÄNDER; AUSLAND AKTUELL; DIE FRAGE: Ist die Einführung eines Mindestabschussplans für junges Hochwild sinnvoll?; WER MIT DEM WOLF RANZT – ISEGRIM IM WILDEN WESTEN; LESERBRIEFE; JAGER- PRÜFUNGSFRAGEN: Wissen Sie’s?; JAGERTITELTHEMA: REHWILDBEJAGUNG IM WALDREVIER REHE SCHIESSEN IST WIE BÄUME PFLANZEN; WALD UND WILD IN ZEITEN DES KLIMAWANDELS: DER WALD IST TOT, ES LEBE DER WALD!; SCHWARZWILDPOPULATION: MACHT MAST MEHR MÄNNER?; FELDHASEN: HEGEMASSNAHMEN: ENTWICKLU NGSHILFEN; VERHALTENSREGELN FÜR ANSCHLUSSSUCHENDE:Tugend ist die Mutter des Jagdkontakts; NACHSUCHEN: DER WEISHEIT LETZTER SCHUSS; BRUNFTHIRSCHE LOCKJAGD: Der Ruf des Königs; DAMKAHLWILD BEWEGUNGSJAGD: Geplante Planerfüllung; BAUANLEITUNG ZWEIMANNBAUMLEITER: Gemeinsames Erleben ist doppeltes Erleben; EXPERTENRUNDE FRAGE & ANTWORT: Fragen Sie die Profis!; KAPITALE & KURIOSES: Das Ende eines Niederwildspezialisten; AUSRÜSTUNG PRAXISTESTL: Praktische Pirschbegleiter. Lesen Sie gerne Sportmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen JÄGER - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
Titelbild von JÄGER - epaper. In der Ausgabe 90/2019 geht es um die Themen: EDITORIAL: Der Wettergott erbarmt sich; DEUTSCHLANDS WALD: Mehrere-Millionen-Bäume-Programm findet Anklang; RICHTIGSTELLUNG: Jagd hat Eisbären nie gefährdet; BUNDESLÄNDER; AUSLAND AKTUELL; DIE FRAGE: Ist die Einführung eines Mindestabschussplans für junges Hochwild sinnvoll?; WER MIT DEM WOLF RANZT – ISEGRIM IM WILDEN WESTEN; LESERBRIEFE; JAGER- PRÜFUNGSFRAGEN: Wissen Sie’s?; JAGERTITELTHEMA: REHWILDBEJAGUNG IM WALDREVIER REHE SCHIESSEN IST WIE BÄUME PFLANZEN; WALD UND WILD IN ZEITEN DES KLIMAWANDELS: DER WALD IST TOT, ES LEBE DER WALD!; SCHWARZWILDPOPULATION: MACHT MAST MEHR MÄNNER?; FELDHASEN: HEGEMASSNAHMEN: ENTWICKLU NGSHILFEN; VERHALTENSREGELN FÜR ANSCHLUSSSUCHENDE:Tugend ist die Mutter des Jagdkontakts; NACHSUCHEN: DER WEISHEIT LETZTER SCHUSS; BRUNFTHIRSCHE LOCKJAGD: Der Ruf des Königs; DAMKAHLWILD BEWEGUNGSJAGD: Geplante Planerfüllung; BAUANLEITUNG ZWEIMANNBAUMLEITER: Gemeinsames Erleben ist doppeltes Erleben; EXPERTENRUNDE FRAGE & ANTWORT: Fragen Sie die Profis!; KAPITALE & KURIOSES: Das Ende eines Niederwildspezialisten; AUSRÜSTUNG PRAXISTESTL: Praktische Pirschbegleiter. Lesen Sie gerne Sportmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen JÄGER - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Lesen Sie das Editorial von JÄGER - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift JÄGER - epaper die aktuelle Ausgabe 90/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Der Wettergott erbarmt sich
Was ist schlimmer als ein Jochbeinbruch beim Rückschlag? Antwort: Zwei Drückjagden im Staatswald. Späße über leere Wälder müssen das Forstamt Schuenhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) künftig explizit einschließen. Dort hob man in diesem Frühjahr erstmalig die Schonzeit auf Rotwild auf. Wie sich im Nachhinein herausstellte, total grundlos. Zu „Präventionszwecken“. Denn weder war der Staatswald sonderlich verbissen, noch geschält, noch gefegt. Stolze zwei Schmaltiere kamen im April zur Strecke, bis Minister Till Backhaus dem Treiben ein Ende machte und per Erlass die Schonzeitaufhebung wieder kassierte. Die armen Forstbeamten können einem schon leid tun. Denn mag sich auch die mediale Wut gegen sie jetzt etwas legen – die „Zeitbombe Rotwild“ tickt weiter. Denn kaum, dass der letzte Begehungsscheininhaber spätabends seinen Suzuki aus dem Staatswald lenkt, klappern die gierigen Paarhufer schon mit ihren Stangen, wälzen sich leise schälend, nagend und malmend durch die Aufforstungen – und schaffen es trotz zwölfmonatiger Bejagung auch noch jedes Jahr, sich irgendwie fortzupflanzen! Die elenden Schadnager setzen ständig weitere, nimmersatte, mutterschutzbedürftige Kälber in die Welt. Eigentlich ein Jammer, dass man sie nicht aus der Luft vergiften kann. Mit Napalm, Granaten und Killerdrohnen. Eine biblische Trockenheit möge sie treffen! Hat jemand biblische Trockenheit gesagt? Was klingt, wie die Jäger-Apokalypse, scheint in einigen Forstämtern nunmehr Gestalt anzunehmen. Nachdem der staatliche, ökologisch-ideologisch unterfütterte Anti-Rotwild-Kreuzzug jahrzehntelang gegen die hochintelligenten Fluchttiere nur bedingt half, könnte sich nun der Wettergott erbarmen – und den erbitterten Wildhassern zur Seite springen. Doch nennen wir das Kind mal beim Namen: Das Argument „ökonomischer Sachzwänge“ in fiskalischen Waldflächen war ohnehin nie sonderlich überzeugend Im Staatsforst Schuenhagen wird sogar zur Schonzeit Jagd auf Rotwild gemacht.
Wollte man dort mit Wald wirklich Geld verdienen, hätte man ihn ja auch einfach „an privat“ verkaufen können. Ein halbes Semester BWL genügt, um zu wissen, was für ein ganz und gar lausiger Unternehmer unser Staat in aller Regel ist. Und nur zu gerne würde man mal eine Vollkostenrechnung sehen, welche die Aufwendungen der Forstbeamten bei ihrer akribischen Wildvernichtung den Erlösen ihres wildreinen Waldes gegenüberstellt. Bliebe das ökologische Argument. Doch auch hier erinnerte die oxymoronische Forst-Formel „wenig Wild = mehr Biodiversität“ von jeher an Kästners „sachliche Romanze“. Das Argument, das den Staatswald nun zur gänzlich wildfreien Holzplantage machen kann, liefert endlich die Trockenheit. Ein neues Waldsterben ist medial allgegenwärtig. Und in diesem Waldsterben dürfte es nur noch eine Frage von Monaten sein, bis unser Schalenwild offiziell zum „Klimawandel-Beschleuniger“ erklärt wird. Denn wo keine Bäume wachsen können, kann auch kein CO2 gespeichert werden. Spätestens wenn die Grünen diese perfide Logik für sich entdeckt haben, dürften sie Waldbesitzer und Jagdpächter zwingen, sich ihrem Feldzug gegen unser Schalenwild anzuschließen. Womit es das verdient hat, weiß nur der grausame Wettergott. Ihr Lucas v. Bothmer
FOTO: STEFAN MEYERS

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Steckbrief von JÄGER - epaper

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Ausgabe 90/2019 vom 16.08.2019
Erscheint monatlich , 13 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Sportmagazine
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7 Produktbewertungen für JÄGER - epaper

Digitales Heft noch nicht bekommen.
29.06.2019

Da ich seit langem den Jäger bekomme, ist e-paper für mich die ideale Ergänzung, da ich viel am Computer sitze.
Verfasst von Dieter M. | Lutzhorn | 02.12.2018

Die viele Werbung nervt Lässt sich wohl aber nicht vermeiden
Verfasst von Thomas O. | Wettin | 05.01.2018

Bestellvorgang vorbildlich, zum Inhalt kann ich nocht nichts sagen
Verfasst von Harvey M. | Dortmund | 27.11.2017

Sehr informativ, aussagekräftig und interessant.
Verfasst von R M. | Stuttgart | 23.03.2017

Hatte diese Zeitung jahrelang als Printausgabe. Die alten Zeitungen stapeln sich bis an die Decke. E-Paper ist praktischer.
02.08.2016

Gute Mischung der Themen.
20.06.2016
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