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Lesen Sie das Editorial von Jagen Weltweit (Jagd) - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Jagen Weltweit (Jagd) - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Facebookverbot in Namibia

Pohamba Shifeta, Umwelt- und Tourismusminister in Windhuk, verbot Anfang Juli das Posten von Fotos in sozialen Medien sowie Netzwerken, welche in Namibia erlegte Wildtiere zeigen. Dies gilt nicht nur für Berufsjäger und Jagdführer, sondern ausdrücklich auch für jeden ausländischen Jagdgast.

Unschöne Erlegerfotos führten in den vergangenen Jahren immer mal wieder zu öffentlichen Kontroversen über die Jagd. „Diese Praxis ist nicht nur unethisch, sondern beschädigt auch das Image des gut regulierten Jagdwesens in Namibia,“ so der Minister über das Posten erlegten Wildes im Netz. Aus diesem Grund soll nun in sämtlichen Jagdlizenzen eine Klausel eingeführt werden, nach der ein Veröffentlichen auf Social-Media-Plattformen, wie Instagram, Facebook etc., untersagt wird.

Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) sowie der Deutsche Jagdverband (DJV) unterstützen die Initiative aus Namibia. Der Leiter der Deutschen Delegation des CIC, Wilhelm v. Trott zu Solz, führt dazu aus: „Erlegerfotos gehören nicht in die sozialen Medien. Wir haben häufig genug erlebt, welchen Schaden sie anrichten.“ Sowohl CIC als auch DJV sprechen sich allerdings nicht explizit für ein Verbot aus. Vielmehr appellieren beide an ihre Mitglieder, beim Anfertigen von Erinnerungsfotos Respekt vor dem Wild und Empathie für Außenstehende in den Vordergrund zu stellen. „Das Handwerk Jagd könne dann durchaus in Form von Bildern gezeigt werden“, heißt es wortwörtlich in einer gemeinsamen Presseerklärung der beiden Verbände.

Und dies ist für mich der zentrale Satz. Denn es darf nicht sein, dass die Freiheit der Meinungsäußerung – nichts anderes ist das Posten von Erlegerbildern – verboten wird, weil sich ein Minister aus dem Südlichen Afrika das in den Kopf gesetzt hat. Die Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht. In Deutschland ist sie im Artikel 5 des Grundgesetzes verbrieft. Dort heißt es: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten.“ Der Staat – und das gilt für jeden – hat darauf zu achten, dass den Menschen nicht die Möglichkeit genommen wird, ihre Meinung zu äußern. Dies darf nur in schwerwiegenden Fällen anders gehandhabt werden, beispielsweise bei Leugnung des Holocausts.

Kurzum: Ein prinzipielles Verbot des Postens von Erlegerbildern darf
nicht sein. Ebenso sicher gilt auch: Jeder, nicht nur der Auslandsjäger,
sondern auch der Gymnasiast, Bademeister oder Jagdreisevermittler
hat auf die Grenzen des guten Geschmacks zu achten. Dass dies nicht
immer der Fall sein wird, rechtfertigt kein generelles Verbot. Die Freiheit
der Meinungsäußerung ist da eindeutig das höherwertige Rechtsgut.
Oder, mit den Worten des DJZ- und JWW-Rechtsanwaltes Dr. Heiko
Granzin salopp formuliert: „Die Namibianer scheinen mir das Kind mit
dem Bade auszuschütten. Dass aus einem Tourismusministerium der
Wunsch geäußert wird, die Urlaubsbilder der Landesgäste nicht mehr
im Internet zu zeigen, wirkt wie ein verspäteter Aprilscherz.“

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Jagen Weltweit (Jagd) - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Ausgabe 4/2018 vom 27.07.2018
Erscheint 2-monatlich , 6 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Sportmagazine

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