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Ausgabe 6/2018 vom 30.11.2018
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Lesen Sie das Editorial von Jagen Weltweit (Jagd) - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Jagen Weltweit (Jagd) - epaper die aktuelle Ausgabe 6/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Der weiße Gams
Im Herbst des Jahres 2016 streckte der Bündner Jäger Mathis Schnider eine 11-jährige weiße Gamsgeiß. Anschließend wurde darüber in den Schweizer Medien und sozialen Netzwerken heiß diskutiert: Hatte Schnider ein Jahrhunderte altes Gentlemen’s Agreement verletzt? Hatte er gar einen Fluch auf sich gezogen: Würde er binnen einen Jahres sterben? So lauteten seinerzeit die zentralen Fragen.

Die Diskussion wurde teils heftig geführt: Die einen schimpften den Fluch einen unsinnigen Aberglauben so mancher Weidleute. Andere verwiesen auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand, der 1914 bei einem Attentat in Sarajewo getötet wurde: Fast genau ein Jahr zuvor hatte er eine weiße Gemse erlegt. Für Zweifler: Der Fluch traf auch den „größten Jäger aller Zeiten“, wie sich der rumänische Diktator Nicolai Ceausescu selber nannte. Der „Zlatorog“, so heißt der weiße Gamsbock im Aberglauben südosteuropäischer Weidleute, ließ auch ihn 1989 eines gewaltsamen Todes sterben – nachdem er einige Monate zuvor eine weiße Gams erlegt hatte. Und Schnider? Der allerdings überlebte.

Ebenso der Jagdschriftsteller Friedrich Wilhelm Freiherr v. Buchholtz, der in Ostholstein einen kapitalen weißen Damschaufler streckte, welcher ebenfalls fluchbeladen sein sollte. Eine weniger spektakuläre Form jagdlichen Aberglaubens ist die Überzeugung, dass der Jäger auf dem Ansitz mit beispielsweise 3 oder 6, also einer ungeraden bzw. geraden Anzahl von Patronen in der Jackentasche mehr Weidmannsheil habe. Oder: Einem Nimrod gelten bestimmte grobe Lederschuhe, dem anderen violette Kniestrümpfe, wieder einem anderen eine spezielle Flinte – auch wenn er vier baugleiche besitzt – als Garant für eine hohe Strecke.

Gerade diese eher kleinen und amüsanten Formen jagdlichen Aberglaubens zeigen, wie wichtig die psychische Verfassung während des Weidwerkens ist. Beginnt zum Beispiel eine Treibjagd mit einem Fehlschuss auf einen querstreichenden flotten Fasan, kann der Verdruss darüber so groß sein, dass der Schütze auch den Rest des Jagdtages nicht aus seinem Stimmungstief herauskommt. Denn er hat sich verkrampft, ist einfach nicht mehr locker. Und je mehr er sich zu treffen müht, desto höher wird die Anzahl seiner Patzer …

Der langen Schreibe kurzer Sinn: Für das kommende Kalenderjahr wünsche ich Ihnen im Namen der gesamten Redaktion von JAGEN WELTWEIT, dass Sie bei Jagden im In- und Ausland stets gut drauf sind – und dies in der doppelten Bedeutung dieser lebensfrohen Redensart! Zudem wünsche ich ein gnadenreiches und fröhliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben sowie ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr!

Mit einem kräftigen Horrido

Dr. Rolf Roosen
Chefredakteur

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Jagen Weltweit (Jagd) - epaper die aktuelle Ausgabe 6/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Ausgabe 6/2018 vom 30.11.2018
Erscheint 2-monatlich , 6 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Sportmagazine

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