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Lesen Sie das Editorial von Köln.Sport Plus - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Köln.Sport Plus - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Und täglich grüßt das Murmeltier.
Sie kennen den Film?! Die US-amerikanische Komiker-Legende Bill Murray spielt darin eine Hauptrolle; als TV-Wetterfrosch Phil Connors soll er am „Murmeltiertag“ aus dem Kaff Punxsutawney berichten. Das Problem: Wenn er dort morgens aufwacht, erlebt er immer wieder den gleichen Tag. Egal, was er anstellt. Murry/Connors ist gefangen in einer Zeitschleife, die ihn fast in den Wahnsinn treibt. So jedenfalls kann man den Plot in etwa beschreiben … Auch der Stadtsportbund Köln (SSBK) hat einen Murmeltiertag, nur heißt der Mitgliederversammlung. Und er hat einen Bill Murray, nur der heißt Peter Pfeifer.

Und so musste Murray/Pfeifer bei der Versammlung am 28. November wieder mal erkennen: Den Kölner Sportvereinen (im Landessportbund NRW sind 744 offiziell registriert, im SSBK etwa 640) gehen die turnusmäßigen SSBK-Versammlungen immer und immer und immer wieder am Popo vorbei. Denn auch jetzt wieder, Ende 2018, waren es erneut keine 20 Prozent der kölschen Sportvereine, die einen Vertreter zur Versammlung geschickt hatten. Keine 20 Prozent! Schlimmer noch, diesmal stand sogar noch eine Präsidentenwahl auf der Agenda, weil es an der Zeit war, Nothelfer Pfeifer für eine komplette Amtszeit zu inthronisieren.

Was auch keinen wirklich scherte, weil nur schlappe 121 Stimmberechtigte aufliefen. Von denen sich dann mehr als 90 Prozent für Pfeifer entschieden. Erinnert das nicht an den Murmeltier- Streifen? Und an die Moral in der Geschicht’, dass die einen immer wieder dieselben Fehler machen, dieselben Unzulänglichkeiten zeigen, dieselbe Ignoranz zelebrieren und die anderen wie im Hamsterrad dagegen kämpfen! Fühlt man sich da nicht wie im falschen Film? Weil es zu wenige Kölner Sportklubs gibt, die ihrem Interessenverband SSBK in solchen öffentlichen Räumen den Rücken zu stärken. Weil ihnen Mitgestaltung anscheinend genauso schnuppe ist wie Mitspracherecht oder Wahlrecht. Oder breites Engagement im Sinne aller Sportklubs. Treibt einen das nicht in den Wahnsinn?

Weil sich ja mittlerweile mehr Menschen offensiv im SSBK engagieren wollen, die den Kölner Sportvereinen Qualitäten, Kompetenzen, Netzwerke und ihre Zeit zur Verfügung stellen wollen. Wie der ehemalige Sportamt-Chef Dieter Sanden. Der Sportstadt-Lenker Andreas Kossiski. Oder Thomas Abel vom Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft der Deutschen Sporthochschule Köln. Mich würde das tatsächlich wahnsinnig machen! Denn es gibt so viel zu tun im und für den Kölner Sport. Auch viel zu tun für den SSBK.

Zum Beispiel: Hallensituation weiterhin nicht gelöst, weil Renovierungsstau. Die fehlenden Kapazitäten bei Sportstätten für Schulen und Vereine, die zögerliche Umsetzung selbst von einfachen öffentlichen Sportanlagen für die nichtorganisierten Sportler. Bekämpft werden muss das geringe Interesse der Politik an der Situation des Sports. Auch die Unwucht in der Verteilung öffentlicher Gelder zugunsten der Kultur. Und natürlich die allgemein mangelnde Akzeptanz in der sogenannten Sportstadt Köln. Für diesen Herkulesjob ist der gesamte Sport gefragt, braucht es die Kraft aller. Nicht nur von ein paar Prozent. Ob ich an Erfolge glaube? Bin Optimist! Immerhin kriegt am Ende auch Murray/Connors das Mädchen …

In diesem Sinne, Fred Wipperfürth
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Köln.Sport Plus - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Kategorie Sportmagazine

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