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Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Köln.Sport Plus - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Ist das jetzt der große Wurf?

Jedenfalls liegt er jetzt vor, der legendäre Sportentwicklungsplan für Köln. In Auftrag gegeben 2017, präsentiert nun Anfang 2019. Ein Werk von Professor Dr. Robin Kähler, verfasst mit Unterstützung von Kollegen, Assistenten und sicher auch Studenten der Universität Mannheim.
Um in Sachen Sport in Köln den Status Quo zu dokumentieren.
Um Schwächen und Probleme im Innenverhältnis zwischen Politik, Verwaltung und Institutionen aufzuzeigen.
Um Ideen und Projekte anzuregen, aber auch konkrete Pläne darzulegen. Als eine Art Weckruf im Stil eines „Club of Cologne“, der eine bessere und auch nachhaltige Zukunft des Sports in Köln anmahnt. Und das speziell für die vielen kleinen Vereine und alle, die sportlich aktiv sind in unserer Stadt.
Übrigens, keine Mahnung, sondern eine Warnung ist der Hinweis auf die völlig unzumutbare Bürokratie bei der Planung und beim Bau von Sportstätten, an der sich bis zu 60 Abteilungen der Stadtverwaltung abmühen. Was natürlich zu schildbürgermäßigen Situationen führt, zu Lasten von Sportvereinen, Sportunterricht und Sporttreibenden sorgt.
Da ist man wirklich gespannt wie ein Flitzebogen auf die Realisierung der vier konkret aufgeschriebenen Modellprojekte:
Dem Sport- und Sozialraum am Rendsburger Platz (Buchforst), dem Ausbau der Bezirkssportanlage Everhardstraße (Ehrenfeld), den Schulneubauten im Hinblick auf den Sportbedarf in Deutz und Rondorf und der Entwicklung einer Sport-App durch die Deutsche Sporthochschule. In Summe 2,65 Millionen jährlich bis 2022, die aber noch im Rat beschlossen werden muss.
Wirklich spektakulär aber ist dann die Anregung, das Sportamt zu „einem Kompetenzzentrum Sport und Bewegung auszubauen“.
auszubauen“.
Da sag ich mal: erstklassige Idee! Habe aber direkt auch gedacht: besser mal nachfragen. Bei Gregor Timmer, demimmer noch frischen Chef vom Sportamt.
Was bedeutet Kompetenzzentrum, konkret? „Bislang lag das Aufgabenspektrum des Sportamts bei den ,klassischen‘ Themen Sportförderung, Sportplatzbau und -pflege sowie Organisation von Sportveranstaltungen. Das ganze Spektrum von Sport und Bewegung war in der Stadtverwaltung nicht gebündelt, sondern wurde von verschiedenen Seiten organisiert und koordiniert.“
Ach so, das sind dann diese sechzig Abteilungen oder so! Was wirklich blöd ist und eben schlecht funktioniert.
„Dieses Kompetenzzentrum soll bei neuen Bauprojekten, Planungsprozessen, Entwicklung von Freiräumen, Grünanlagen oder auch neuen Stadtquartieren als Ansprechpartner die Frage beantworten,was in diesen neu zu entwickelnden Bereichen mitberücksichtigt werden muss, damit sich die Menschen dort in ihrer Freizeit sportlich betätigen können.“
Macht Sinn!
Warum für die Erkenntnis mit den vielen Köchen und dem verdorbenen Brei ein Professor aus Mannheim anreisen muss, um das einer Sportstadt Köln ins Pflichtenheft zu schreiben, na ja!
Aber unterbrechen wir Herrn Timmer nicht: „Das Sportamt soll nun von Beginn an mit am Tisch sitzen statt wie bisher erst später in diese Prozesse eingebundenzu werden“, … wenn es für die Interessen des Sports schon zu spät wäre.
Und Timmer plant schon konkret erste Liaisons, zum Beispiel mit dem Stadtsportbund Köln (SSBK). „Die Zusammenarbeit zwischen Sportamt und SSBK soll weiter verstärkt und ausgebaut werden.“
Wie? „Auf Grundlage einer vertraglichen Vereinbarung soll der SSBK in diesemKonstrukt dann künftig bestimmte Aufgaben übernehmen, für die er auch entsprechende Mittel bekäme.“ Themen dafür könnten beispielsweise sein: Sport im Park. Oder Sundaach Aktiv. Oder der Sportkiosk. „So soll der SSBK in diesem Bereich seine Fachkompetenz einbringen und wird dafür vom Sportamt unterstützt.“
Wow! Gelingt das, ist das aus meiner Sicht der wahre große Wurf aus dem Sportentwicklungsplan des Jahres 2019.

In diesem Sinne,
Fred Wipperfürth
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