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Titelbild von Segler-Zeitung - epaper. In der Ausgabe 11/2018 geht es um die Themen: Premiere der Hamburg Boat Show. Lesen Sie gerne Sportmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen Segler-Zeitung - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Premiere der Hamburg Boat Show
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Ausgabe 11/2018 vom 08.11.2018
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Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Segler-Zeitung - epaper die aktuelle Ausgabe 11/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Ich bin kein Roboter
Viele von Ihnen werden die Abfrage im Internet kennen, nach der man bestätigen soll, dass man kein Roboter ist. Damit soll verhindert werden, dass Programme automatisch Ordner durchforsten und Dateien ziehen. Rechenoder Textaufgaben sind für Maschinen (bisher) nicht lesbar, automatisierte Besuche werden so verhindert. „Ich bin kein Roboter“ – doch wie lange trifft das noch zu auf den Redakteur, der Beiträge für die verschiedensten Medien selbst recherchiert und produziert? Mithilfe von Algorithmen werden Texte zunehmend von Robotern/Computern geschrieben. „Der Journalist“, das Magazin des Deutschen Journalisten-Verbandes, hat sich dieses Themas in seiner jüngsten Ausgabe angenommen. Und danach sind bereits zahlreiche Aktiennachrichten beispielsweise bei Focus online mit dem „Autorenkürzel“ „Textomatic“ gekennzeichnet – Nachrichten, durch künstliche Intelligenz erstellt. Was einst mit dem Wetterbericht begann, hat längst die Börsennachrichten erreicht. Auch Verkehrs- und Sportmeldungen sind denkbar. Große Datenmengen überschaut ein Roboter inzwischen schneller und leichter. Und die noch von Menschen eingepflegten sogenannten Templates, die Vorgaben für elektronische Datenverarbeitung wie Satzvariationen und Synonymlisten, machen es dem Roboter dank der Algorithmen möglich, aus einem Datengroßvolumen viele Textvarianten zu produzieren.

Da in der Redaktion der Segler-Zeitung jedoch noch immer alles von Menschenhand recherchiert und geschrieben wird, war es mir neu, dass die Testphase mit dem Kollegen Roboter bereits abgeschlossen ist. Haben zu Beginn noch menschliche Redakteure die automatischen Nachrichten kontrolliert, vielleicht sogar redigiert, so läuft der Algorithmus nach der Nachjustierung mittlerweile schon ganz automatisch. Fakten können so schneller, korrekter und preiswerter wiedergegeben werden. Doch dabei bleibt bislang noch so einiges auf der Strecke: Emotionale Reportagen oder gar die Interpretation des Nichtgesagten sind die Sache des Roboter – noch – nicht. Für mich noch nicht ganz geklärt ist dabei die Frage, ob Algorithmen Worthülsen als solche definieren oder die Roboter gar falsch informiert und programmiert werden. In Zeiten, in denen die Nutzung von Anglizismen für Weltgewandtheit steht, könnten Programmierungen daneben gehen. Aussagen wie comitten, performen und clearen vertuschen mehr, als dass sie informieren. Botschaften sind klarer, je einfacher sie gehalten werden. Was wollte uns zum Beispiel Oliver Bierhoff sagen, als er bei der Aufarbeitung des WM-Debakels der deutschen Fußballnationalmannschaft betonte, er wolle jetzt mit den „Stakeholdern“ sprechen? Wenn verschlüsselte Sprache dazu dienen soll zu unterstreichen, dass man es drauf hat und ganz oben mitspielt, dann ist es vielleicht doch an der Zeit, dass Roboter die Sprache übernehmen und Worthülsen automatisch aussortieren. Aber ganz so weit ist es ja noch nicht. Den Wassersport erleben wir derweil immer noch äußerst analog und selbst. So im Sommer auf und am Wasser, im Herbst und Winter auf den Messen. Und wir schreiben darüber – höchstpersönlich.

Auch die weltführende Wassersportmesse, die boot Düsseldorf, beweist mit ihrer neuen Werbekampagne, dass sie auf Fachkompetenz, aber eben auch auf menschliche Emotionen setzt. „Follow the call“ heißt die Aufforderung, sich auf den Wassersport einzulassen. (Eine internationale Messe muss international werben – ein Unterschied zu Anglizismen). Und damit sollten nicht allein die zwei Prozent der Bootseigner in der Bevölkerung angesprochen werden, sondern auch die übrigen 98 Prozent, so boot-Director Petros Michelidakis beim Internationalen Media Meeting vor 104 Journalisten aus 23 Ländern. Das 50-jährige Jubiläum der Messe im Januar dürfte ein Feuerwerk des Wassersports werden. Auch die Interboot wirbt seit einigen Jahren sehr emotional mit dem Slogan „Dein Moment“ und lockte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher an den Bodensee. Und das Konzept in der Zeppelinstadt geht auf: Auf kaum einer Wassersportmesse sieht man mehr strahlende Gesichter als in Friedrichshafen. Jetzt folgen die Hamburg Boat Show (17. bis 21. November) und die Boot&Fun Berlin (22. November bis 2. Dezember). Die Redaktion des SVG Verlages ist natürlich auch dort wieder live vor Ort. Besuchen Sie uns in Hamburg in Halle B6 und in Berlin in der Halle 25 an der SZ-Pier. Wir freuen uns auf das ganz persönliche Gespräch.

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Segler-Zeitung - epaper die aktuelle Ausgabe 11/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Ausgabe 11/2018 vom 08.11.2018
Erscheint monatlich , 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Sportmagazine
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