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Titelbild von St.GEORG - epaper. In der Ausgabe 40/2019 geht es um die Themen: Fit dank der Kraft der Natur: Philippe Le Jeune setzt auf Meer-Gesundheit. Lesen Sie gerne Sportmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen St.GEORG - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift St.GEORG - epaper die aktuelle Ausgabe 40/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

JAN TÖNJES, Chefredakteur
jan.toenjes@st-georg.de Wir brauchen mehr Ausbildung“, so die Forderung von Klaus Roeser, der nicht nur Vorsitzender des deutschen Dressurausschusses ist, sondern auch diverse internationale Ämter belegt. Gemeint sind die Richter ( das ausführliche Interview ab S. 26 ). „Mehr Ausbildung“ ist für Roeser nicht nur so ein dahergesagter Allgemeinplatz: Niemand soll Grand Prix-Richter werden, wenn er nicht in Jungpferdeprüfungen sein Können bei der Beurteilung junger Pferde gezeigt hat. So weit so gut. Doch die Praxis der letzten Jahre zeigt: Schon da gehen längst nicht alle Pferde so, wie man es sich altersgemäß vorstellt. Der Kalauer von „Erst bringen wir sie in Rage, dann reiten wir Passage“ – Tagesprogramm für viele Fünf- und Sechsjährige, längst nicht nur international! Das gehört heruntergewertet, weil falsch. Stattdessen aber hört man Richter von „Potenzial“ schwadronieren. Rückentätigkeit? Nun ja … So wünschenswert es wäre, angehende Grand Prix-Richter zu schulen, ist das erst der zweite Schritt. Einer möglichen Ausbildungsoffensive muss eine Debatte vorgeschaltet werden. Eine Debatte, wie ein Pferd in welcher Ausbildungsstufe zu traben hat. Wann Kadenz „echt“ ist oder doch nur aus einem festen Rücken entspringt und damit eben alles ist, aber nicht „schwungvoll“. Es muss klar sein, dass der Takt mit gutem Grund am Anfang der Ausbildungsskala steht. Ein Pferd, das alle drei Meter Rhythmusstörungen hat, das stützt anstatt sich zu tragen, in der Ecke anders als im Geradeaus trabt, trabt, pardon, beschissen! Im Richterdeutsch: Sechs, wenn überhaupt. Das wird international nicht einfach durchzusetzen sein. Dennoch wünsche ich mir dabei auch eine starke deutsche Stimme. Eine von jenen, die – noch – wissen, wie es auszusehen hat. Am Anfang der Recherche zum Artikel „Dressur pervers“, der 2005 für einen Aufschrei gesorgt hat und die „Rollkur-Diskussion“ bis ins Hier und Jetzt maßgeblich mit angestoßen hat, stand kein Grand Prix-Abreiteplatz. Es war das widerwärtige Training vornehmlich von Anky van Grunsven bei der Weltmeisterschaft der Jungen Dressurpferde. Damals war ich noch relativ „frisch“ beim St.GEORG. Ich war entsetzt, weil ich mir nicht hatte vorstellen können, was man mit fünf- und sechsjährigen Pferden alles machen kann – ungestraft, in der Öffentlichkeit, hemmungslos! Schockierend auch die Reaktion der Umstehenden: Achselzucken – „das machen die doch jetzt alle so“. Am Ende wurde die malträtierte Kreatur Vize-Weltmeister. Also hatte sich die Quälerei gelohnt. 14 Jahre später sind wir weiter. Aber wie viel? Macht Schluss mit „Ja, Maultätigkeit war da nicht, aber diese Passage …“ oder „aber die Qualität des Pferdes müssen wir doch auch sehen“. Verwerfen, Schweifschlagen, Zähneknirschen, ungleiche Tritte – das alles muss massiv die Note drücken. Und bitte, liebe Juroren, wenn jemand aus der Weltspitze mit einem neuem Pferd aufläuft, gucken Sie erst genau hin und greifen nicht reflexhaft zu Achten und Neunen aus Angst, jemand könnte ihnen später unterstellen, den „Knaller“ nicht erkannt zu haben. Stellung und Biegung, fließende Übergänge zwischen Grundgangarten sind schon in einer E-Dressur gefordert. Das erkennt jeder, der ordentlichen Reitunterricht genossen hat. Ebenso die viel zitierte Harmonie. Das Kriterium ist die Reitlehre. Eigentlich ganz einfach.
Herzlichst Ihr Losgelassenheit und Zufriedenheit beim vierbeinigen Sportler – das muss erkannt und positiv bewertet werden.
Foto: www.toffi-images.de

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift St.GEORG - epaper die aktuelle Ausgabe 40/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von St.GEORG - epaper

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Ausgabe 40/2019 vom 18.03.2019
Erscheint monatlich , 13 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Sportmagazine
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5 Produktbewertungen für St.GEORG - epaper

einfach und problemlos, Ware wie bestellt erhalten
Verfasst von ortrun w. | rosche | 22.07.2017

Sehr interessante Zeitschrift
Verfasst von Ulrike O. | Steinhagen | 20.05.2016

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Verfasst von claudia M. | Tremsbüttel | 14.04.2016

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