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Titelbild von St.GEORG - epaper. In der Ausgabe 50/2019 geht es um die Themen: ZUCHTPORTRÄT CHACCO-BLUE: „EINER, DER IMMER RÜBER WOLLTE“. Lesen Sie gerne Sportmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen St.GEORG - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
Titelbild von St.GEORG - epaper. In der Ausgabe 50/2019 geht es um die Themen: ZUCHTPORTRÄT CHACCO-BLUE: „EINER, DER IMMER RÜBER WOLLTE“. Lesen Sie gerne Sportmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen St.GEORG - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift St.GEORG - epaper die aktuelle Ausgabe 50/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

EDITORIAL JAN TÖNJES, Chefredakteur
jan.toenjes@st-georg.de Facebook-Kommentare – die Informationsquellen der Zukunft?
Icon: Facebook Die deutsche Pferdezucht hat ein Problem, das sie mit Politikern weltweit teilt: Facebook. Viele Menschen glauben mittlerweile, Informationen, die auf Social Media-Kanälen veröffentlicht werden, würden in ihrem Wahrheitsgehalt an den der Tagesschau heranreichen. Das ist, Entschuldigung für die krasse Wortwahl, schlicht und einfach saublöd! Facebook ist ein Konzern, dessen Geschäftsmodell nicht die Wahrheitsfindung, sondern die Gewinnmaximierung ist. Das ist legitim. Viele Menschen gehen mit ihren Daten äußerst freigiebig um, das befeuert das Geschäft. Dabei ist längst bekannt, dass Fake-Accounts und gezielte Falschinformationen auf Facebook wichtige Faktoren beim Wahlsieg von Donald Trump oder der Brexit-Entscheidung waren. Nun heißt es aufpassen! Denn die Weltpolitik hat mehr mit der deutschen Pferdeszene gemeinsam, als man zunächst glauben mag. Auch hier gilt mittlerweile: Wer am lautesten schreit, am schrillsten pöbelt, dem hören die Menschen zu. Schlimmer noch: Je persönlicher und verletzender die Anfeindungen, desto eher meinen Informationssuchende sicher zu sein, die richtige Quelle gefunden zu haben. Motto: „Der würde das doch nicht schreiben, wenn er es nicht sicher wüsste.“ Eine fatale Fehleinschätzung! Facebook gibt sich gern als Garant der Demokratie. Nur, um im Umkehrschluss zu folgern, dass Pöbeleien und nicht bewiesene Anschuldigungen durch das Recht der freien Meinungsäußerung abgedeckt seien. Und die Rechte des Gegenübers? Desjenigen, der verunglimpft wird, ohne davon zu wissen? Egal? Nein! Es zeichnet uns in Deutschland aus, dass wir Meinungsverschiedenheiten im Diskurs klären. Dass wir uns nicht als Heckenschützen auf Facebook tummeln, sondern – um im Bild zu bleiben – mit offenem Visier kämpfen. Beispiel Hannoveraner Verband. Wenn diese Ausgabe des St.GEORG gedruckt wird, wird über die Zukunft von Dr. Werner Schade diskutiert werden, derzeit noch Zuchtleiter und Geschäftsführer des größten deutschen Zuchtverbandes. Der Mann sieht sich vielfacher Kritik ausgesetzt. Ob berechtigt oder nicht, steht hier nicht zur Diskussion. Fakt ist, dass er auf Facebook zu einer Art Vogelfreiem erklärt worden ist. Dabei werden genüsslich vermeintliche Interna aus Vorstandssitzungen nahezu in Echtzeit veröffentlicht. Vermeintlich, weil man nicht beweisen kann, dass alles so war, wie es im Netz zu lesen steht. Dass unter anderem Dr. Schades E-Mail-Adresse im vergangenen Jahr gehackt wurde und in seinem Namen Dinge verschickt wurden, die nur Vorstandsmitglieder wissen konnten, steht da nicht. Auch nicht, dass dies eindeutig ein krimineller Akt war. Geschweige denn, dass die Rechtschaffenheit von Menschen, die so etwas initiieren, in Frage gestellt wird. Der Fall Schade lässt schon erste Kommentatoren auf Facebook aufhorchen: „Bei uns im Kreisreiterverband ist es nicht anders.“ Na dann, Feuer frei! Oder lieber: Brandstiftern rechtzeitig das Handwerk legen? Ich weiß nicht, ob die Vorwürfe gegenüber Dr. Schade haltbar sind oder nicht. Eine Diskussion sind sie auf jeden Fall wert. Was ich aber sicher weiß: Es darf nicht Schule machen, Personalpolitik über Facebook-Hetze zu betreiben. Ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht ist das Mittel der Wahl unter zivilisierten (Pferde-) Menschen. Herzlichst Ihr

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift St.GEORG - epaper die aktuelle Ausgabe 50/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von St.GEORG - epaper

Lieferzeit Einzelheft sofort
Ausgabe 50/2019 vom 18.04.2019
Erscheint monatlich , 13 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Sportmagazine
TrustedShops Bewertung
4.80/5.0 
5 Produktbewertungen für St.GEORG - epaper

einfach und problemlos, Ware wie bestellt erhalten
Verfasst von ortrun w. | rosche | 22.07.2017

Sehr interessante Zeitschrift
Verfasst von Ulrike O. | Steinhagen | 20.05.2016

Bis jetzt alles prima, sehr zufrieden
Verfasst von claudia M. | Tremsbüttel | 14.04.2016

Super alles toll und alles geklappt
06.04.2016

Produkt wurde ordnungsgemäß und fristgerecht geliefert
Verfasst von kerstin l. | nortmoor | 11.01.2016
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