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Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift St.GEORG - epaper die aktuelle Ausgabe 60/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

JAN TÖNJES, Chefredakteur jan.toenjes@st-georg.de
Nicht nur der Einsatz des Schlaufzügels, sondern auch viele andere Dinge werden im Entwurf der Leitlinien für Tierschutz im Pferdesport definiert.
Foto: von Hardenberg Noch sind sie lediglich ein Entwurf, aber die letzte Version liegt vor: die „Leitlinien zu Umgang und Nutzung von Pferden unter Tierschutzgesichtspunkten“ (s. S. 16). Initiiert vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) ist hier zusammengefasst, was ein Expertengremium für relevant hält im Umgang mit dem Pferd, in seiner „Nutzung“ – immerhin lässt die Formulierung die Hoffnung zu, dass die Karriere „Zootier“ für das Pferd noch nicht unmittelbar bevorsteht. Noch nicht! Leitlinien sind nicht mit Richtlinien zu verwechseln, rechtliche Relevanz besitzen sie nicht. Die Leitlinien Haltung, die besagen, jedes Pferd solle pro Tag mindestens zwei Stunden freie Bewegung haben, werden ja auch nicht allerortens eingehalten. Aber: Sollte ein Richter eine der Leitlinien zur Grundlage seines Urteils heranziehen, könnte sich das Blatt wenden. Insofern heißt es aufpassen! Viele Dinge, die Tierschützer, Wissenschaftler, Tierärzte sowie Vertreter von Sport- und Zuchtverbänden zu Papier gebracht haben, sind ein Schritt nach vorne. Die Formulierungen lassen zwar viel Raum für Interpretationen, aber ihre Aussagen sind klar. Das ist die Krux: Wenn diejenigen, die Jahr für Jahr beim CHIO Aachen und anderen Turnieren mittels Schweifschlagen-Zählungen ihren Wissenschaftler- und Tierschützerstatus der TV-Welt unter Beweis stellen müssen, die Deutungshoheit gewinnen, sieht der Pferdesport düsteren Zeiten entgegen. Vieles ist gut: Hyperflexion, „Rollkur“, wird geächtet, der Schlaufzügeleinsatz – „feine Hilfengebung“ – definiert (wobei auch hier Konfliktpotenzial besteht), Doping bei öffentlichen „Schaustellungen“, auch jenseits des Turniers, ist ein Thema. Drei Dinge möchte die FN sich nicht vorschreiben lassen: dass ein Pferd erst mit 36 Monaten öffentlich gezeigt werden darf, dass Jungpferde zum Anreiten mit einem Kumpel den Stall wechseln sollen und dass sie dort in der Gruppe, nicht in Einzelboxenhaltung gehalten werden sollen. Die 36-Monatsfrist kann man diskutieren, Doppelpack und Herdenhaltung nicht. „Praxisfremd“ sagt die FN. Zu Recht! Bei der Aufregung über diese drei Punkte rücken andere Aspekte weniger stark in den Fokus: Das Verbot des Freispringens von Fohlen und Jährlingen, die Größe (der meistens zu kleinen) Boxen in Stallzelten, selbst wie der Kronsaum (den allerdings auch nur derjenige unentwegt „rasiert“, der hofft, so den Stangenkontakt an dieser Stelle schmerzhaft zu gestalten) geschoren wird, all dies ist nun fixiert. Tierschützer, denen jeder Mensch auf einem Pferd ein Dorn im Auge ist, werden zukünftig, mit den Leitlinien fröhlich wedelnd, Turniere und Ställe unter die Lupe nehmen. Nun soll auf politischer Ebene nachverhandelt werden. Wir erinnern uns: Die FN-Pilgerer, die nach Berlin reisten, um das Brandzeichen zu erhalten, wurden angehört, die Diskussion aufgeschoben. Heute ist der Brand Geschichte. Die Reise zu Julia Klöckner kann schnell zum Gang nach Canossa werden. Mehr noch: 1,8 Millionen Unterschriften zum Erhalt der Bienen – die ich richtig und wichtig finde! – dürften das Landwirtschaftministerium deutlich mehr interessieren als die Belange des als Hobby der Reichen verschrienen Reitsports. Was landet eher bei den Illners, den Wills und Maischbergers: Artensterben oder Anreiten im Doppelpack? Ich befürchte, die Sache mit den Bienchen wird den Pferdchen den Rang ablaufen. Herzlichst Ihr

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift St.GEORG - epaper die aktuelle Ausgabe 60/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von St.GEORG - epaper

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Ausgabe 60/2019 vom 20.05.2019
Erscheint monatlich , 13 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Sportmagazine
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5 Produktbewertungen für St.GEORG - epaper

einfach und problemlos, Ware wie bestellt erhalten
Verfasst von ortrun w. | rosche | 22.07.2017

Sehr interessante Zeitschrift
Verfasst von Ulrike O. | Steinhagen | 20.05.2016

Bis jetzt alles prima, sehr zufrieden
Verfasst von claudia M. | Tremsbüttel | 14.04.2016

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06.04.2016

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Verfasst von kerstin l. | nortmoor | 11.01.2016
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