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Titelbild von Wild und Hund - epaper. In der Ausgabe 4/2018 geht es um die Themen: Weisses Rotwild; Farbrätsel gelöst; Grunewald 1891; Sex-Skandal im Jagdschloss; Rentierjagd in Norwegen; Wettlauf durchs Fjell. Lesen Sie gerne Sportmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen Wild und Hund - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
Titelbild von Wild und Hund - epaper. In der Ausgabe 4/2018 geht es um die Themen: Weisses Rotwild; Farbrätsel gelöst; Grunewald 1891; Sex-Skandal im Jagdschloss; Rentierjagd in Norwegen; Wettlauf durchs Fjell. Lesen Sie gerne Sportmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen Wild und Hund - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
Beliebteste Artikel dieser Ausgabe
Schlagzeilen dieser Ausgabe
Weisses Rotwild: Farbrätsel gelöst - S.22
Grunewald 1891: Sex-Skandal im Jagdschloss - S.42
Rentierjagd in Norwegen: Wettlauf durchs Fjell - S.56
epaper-Einzelheft
Ausgabe 4/2018 vom 15.02.2018
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Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Wild und Hund - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Pestfleisch

Rund 5,5 Millionen Tonnen Schweinefleisch werden in Deutschland jährlich produziert, eine Million Tonnen exportiert. Deutschland ist damit in Europa die Nummer eins. Ganz klar, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP), würde sie ausbrechen, bei dieser Produktionsmenge wirtschaftlich für Landwirte und Schlachter eine Katastrophe darstellt. Die schiere Menge offenbart, wie hoch der Grad der industriellen Fleischproduktion inzwischen ist. Bei der Diskussion über die Seuche gewinnt man schnell den Eindruck, dass das Schwarzwild und die Jäger für den Ausbruch verantwortlich sind. Doch keine infizierte Sau torkelt in einen Schweinemastbetrieb, um dort ihre domestizierten Verwandten anzustecken. Wir wissen, dass die tödliche Krankheit durch den Menschen in die Mastanlagen gebracht wird. Da hilft es auch nicht, wenn nach intensivster Jagd nur noch 30 Prozent des Bestandes übrig blieben. Abgesehen davon kann die Reduktion, wie sie am Schreibtisch ausgedacht wird, kaum funktionieren. An den meisten Ursachen, die zu dem ungeheuer hohen Schwarzwildbestand geführt haben, kann der Jäger nämlich nichts ändern: In großen Getreide-, Raps- und Maisschlägen finden Sauen ganzjährig Fraß und Deckung. Schnell aufeinanderfolgende Vollmasten im Wald sorgen für ein riesiges Fraßangebot, und in unseren Wintern fallen kaum mehr Frischlinge der Witterung zum Opfer. Trotzdem haben deutsche Jäger im vergangenen Herbst rund 600 000 Sauen erlegt. Das sind wahrscheinlich rund 15- bis 20 000 Tonnen Wildbret. Doch wohin damit, wenn die Preise jetzt schon im Keller sind? Was nutzen Nachtzielgeräte, Kopfprämien, Schonzeitaufhebungen und was sonst noch aus dem Werkzeugkasten der Grausamkeiten und des politischen Aktionismus alles herauskommt, wenn die Sau in der Kühlung niemand mehr haben will.

Wer Jagd und Jägern helfen will, sollte beispielsweise mit Kampagnen und Aktionen dafür sorgen, Wildbret besser zu verkaufen. Der lässt Jäger nicht im Gebührenwahnsinn zwischen Jagdsteuer, Straßensicherungsgebühren bei Drückjagden und Trichinenprobengebühren stehen. Der hält nicht nur Sonntagsreden, wie wichtig Jäger denn seien, und verteilt Almosen, sondern räumt der Jagd den Platz ein, den sie braucht. Angesichts der drohenden Schäden bei einem Handelsverbot hat sich die öffentliche Hand diesbezüglich in den meisten Ländern noch nicht sehr hervorgetan. Reine Appelle, die Jäger müssten jetzt endlich mal was tun, könnten schnell in den Ruch kommen, dass man die ASP gern auf einen Nebenkriegsschauplatz verlagern möchte, damit die Nachfrage nach Hausschwein keinen Schaden erleidet. Denn wenn die ASP ein Problem der Wildsauen ist, dann will, obwohl für den Menschen ungefährlich, kein Mensch mehr das Pestfleisch von Schwarzkitteln verzehren.

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Wild und Hund - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von Wild und Hund - epaper

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Ausgabe 4/2018 vom 15.02.2018
Erscheint zweiwöchentlich , 24 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Sportmagazine

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