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Lesen Sie das Editorial von Cicero - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Cicero - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Digitale Dark Rooms

Manchmal frage ich mich morgens in der S-Bahn: Seid ihr das gewesen? Der Mittvierziger im Business-Look oder die junge Frau mit Rucksack, die harmlos in Robert Seethalers „Trafikant“ vertieft ist. Habt ihr gestern Abend am Keyboard wieder die Sau rausgelassen? Irgendwer muss es ja sein.
Wenn es ein Dunkeldeutschland gibt, dann im Netz. Die sozialen Netzwerke sind die Dark Rooms der entgrenzten Kommunikation. Hier wird hemmungslos gehetzt, gepöbelt und gehasst. Die größte Kloake der Menschheitsgeschichte hat Timothy Garton Ash zuletzt Facebook und Co. genannt und für sein aktuelles Buch zur entgrenzten Freiheit im Netz zu Recht den Karlspreis zugesprochen bekommen. Facebook selbst wird offenbar auch blümerant, schaltet eine aufwendige Imagekampagne, in der junge sympathische Menschen von sich behaupten, natürlich würden sie nicht vor Tausenden von Scheinfreunden intimste Dinge ausbreiten. In Deutschland hat Zuckerbergs Firmengigant eine winzige Recherchefirma damit beauftragt, den schlimmsten Schmutz und Unsinn von den Seiten zu bannen was dem Versuch gleicht, den Atlantik mit einem Teelöffel leeren zu wollen. Was den Betreibern dieser immens profitablen Giganten wohl bewusst ist. Denn im Prozess, den einer der Selfie-Flüchtlinge von Angela Merkel wegen Verleumdungen bei Facebook angestrengt hatte, gab der Rechtsanwalt des US-Konzerns zu Protokoll: Zum wirklichen Filtern der Beiträge bräuchte es eine „Wundermaschine“. Die digitalen Umwälzpumpen von Müll und Unflat hingegen laufen prächtig. Unser Titelautor, der Medienwissenschaftler Norbert Bolz, sieht eine Kulturrevolution, ein Zeitalter der Neuen Mündlichkeit, in der das Rotzige und der Affekt dominieren. Online, sagt Bolz, „kritisiert man nicht mehr. Online hasst man“ (ab Seite 14). Die Bundesregierung versucht, den digitalen Müllmaschinen rechtliche Grenzen aufzuzeigen. Vielleicht sollten wir User es mit einem kategorischen Imperativ des Netzzeitalters versuchen: Schreibe nur das, was du der betreffenden Person auch direkt ins Gesicht sagen würdest. Ich bin ganz sicher: Viel Fürchterliches bliebe dann ungeschrieben und ungepostet.

Christoph Schwennicke
Chefredakteur

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Kategorie Wirtschaftsmagazine und Politikmagazine

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