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Titelbild von Der Spiegel - epaper. In der Ausgabe 52/2018 geht es um die Themen: Hausmitteilung Betr.: Der Fall Claas Relotius; Vor Gericht!; Meinung: Jan Fleischhauer Der schwarze Kanal: Pendlerkrieg; »Die Wölfe sind los«; »Was mich schmerzt, ist die öffentliche Herabwürdigung«; Freunde oder Feinde?; »Haaaaallllloooooo«; Familiäres Chaos; »Respekt, wie lässig«; Der Tabubruch; Ein Albtraum; In eigener Sache; »Es war ein Gefühl«; »Warum gehen nicht irgendwann die Alarmglocken an?«; »Wie bitter«; »Zu perfekt, um wahr zu sein«; Weihnachtsbäume »Die Idee meines Lebens«; Schutzlos; »Regelrechte Datenhalden«; Guido Mingels: Alles im Fluss; Lieber klein und dick; Das Ende der Stoppuhr; Analyse: Amerikas Rückzug; Myanmar »Die Vertreibung wird unumkehrbar«; Das Regime des Vorbestraften; Analyse: Endspiel um die Präsidentschaft; Neue Balkanroute; Magische Momente »Ohne Knautschzone an die Grenze«; Die Getriebenen; Der Weltsachse; Psychologie »Die Arbeit kann einfach nur Spaß machen!«; Rausch der Gewalt; Abschied vom Naturkind; Der Alpen-Luther; Elke Schmitter Besser weiß ich es nicht: An- und Zustellung; Die Gefährtin; Auf eigene Rechnung; Nächster Gang; Die Rolle seines Lebens; Nachrufe; Personalien; Berührend und erkenntnisreich. Lesen Sie gerne Wirtschaftsmagazine und Politikmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen Der Spiegel - epaper als als digitales Einzelheft zum sofort Loslesen.
Titelbild von Der Spiegel - epaper. In der Ausgabe 52/2018 geht es um die Themen: Hausmitteilung Betr.: Der Fall Claas Relotius; Vor Gericht!; Meinung: Jan Fleischhauer Der schwarze Kanal: Pendlerkrieg; »Die Wölfe sind los«; »Was mich schmerzt, ist die öffentliche Herabwürdigung«; Freunde oder Feinde?; »Haaaaallllloooooo«; Familiäres Chaos; »Respekt, wie lässig«; Der Tabubruch; Ein Albtraum; In eigener Sache; »Es war ein Gefühl«; »Warum gehen nicht irgendwann die Alarmglocken an?«; »Wie bitter«; »Zu perfekt, um wahr zu sein«; Weihnachtsbäume »Die Idee meines Lebens«; Schutzlos; »Regelrechte Datenhalden«; Guido Mingels: Alles im Fluss; Lieber klein und dick; Das Ende der Stoppuhr; Analyse: Amerikas Rückzug; Myanmar »Die Vertreibung wird unumkehrbar«; Das Regime des Vorbestraften; Analyse: Endspiel um die Präsidentschaft; Neue Balkanroute; Magische Momente »Ohne Knautschzone an die Grenze«; Die Getriebenen; Der Weltsachse; Psychologie »Die Arbeit kann einfach nur Spaß machen!«; Rausch der Gewalt; Abschied vom Naturkind; Der Alpen-Luther; Elke Schmitter Besser weiß ich es nicht: An- und Zustellung; Die Gefährtin; Auf eigene Rechnung; Nächster Gang; Die Rolle seines Lebens; Nachrufe; Personalien; Berührend und erkenntnisreich. Lesen Sie gerne Wirtschaftsmagazine und Politikmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen Der Spiegel - epaper als als digitales Einzelheft zum sofort Loslesen.
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Ausgabe 52/2018 vom 21.12.2018
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Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Der Spiegel - epaper die aktuelle Ausgabe 52/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Moreno
XAVIER CERVERA / PANOS PICTURES Dieses Haus ist erschüttert. Uns ist das Schlimmste passiert, was einer Redaktion passieren kann. Wir hatten über Jahre Reportagen und andere Texte im Blatt, die nicht die Wirklichkeit abbildeten, sondern in Teilen erfunden waren. Unser Kollege Claas Relotius hat sich nicht auf die Recherche verlassen, sondern seine Fantasie eingesetzt, hat sich Zitate, Szenen, Personen ausgedacht, um viele seiner Geschichten besser, spannender wirken zu lassen. Für einen Journalisten ist das unverzeihlich. Für uns ist aber genauso erschreckend, dass es Relotius so lange gelungen ist, uns zu täuschen. Wir waren immer stolz auf unsere Sicherungssysteme, auf den auf - wendigen Produktionsprozess für unsere Texte. Sie werden von Ressortleitern, Dokumentaren, Chefredakteuren und Schlussredakteuren gelesen und gegebenenfalls verbessert. Vor allem die Dokumentare haben die Aufgabe, Fehler in den Texten zu finden, sie sind unsere Faktenchecker. Im Fall Relotius haben unsere Sicherungs - systeme versagt. Die Fälschungen wurden nicht erkannt, die Machwerke gingen in Druck, fanden begeisterte Leser und eine Menge Jurys, die sie mit Preisen auszeichneten. Das beschämt uns. Zum Glück ist es einem unserer Mitarbeiter gelungen, diesen Fall aufzudecken. Juan Moreno schöpfte bei einer gemeinsamen Recherche mit Claas Relotius in Amerika Verdacht, überprüfte die Arbeit des Kollegen und deckte massive Fälschungen auf. Weil Relotius bald gestand, fanden wir noch weitere Manipulationen. Juan Moreno haben wir viel zu verdanken. Er zeigte eine der wichtigsten Eigenschaften von Journalisten: Misstrauen. Manchmal braucht man sie leider auch gegenüber Kollegen. Im Fall Relotius gab es davon zu wenig. Auf Seite 47 berichtet Moreno von seinen Gegenrecherchen. Am Mittwoch haben wir auf SPIEGEL ONLINE damit angefangen, die Ergebnisse unserer hausinternen Recherchen zu veröffentlichen. In diesem Heft machen wir, ab Seite 36, damit weiter. Dies wird ein langer Prozess, wir werden jeden Stein umdrehen und haben eine Kommission ins Leben gerufen, die den Fall Relotius, aber auch alles andere, was vielleicht noch kommen könnte, gründlich durchchecken wird. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden wir öffentlich machen. Parallel dazu haben wir begonnen, uns Gedanken über die Abläufe und Strukturen zu machen. Hinter vielem steht nun ein Fragezeichen, auch wenn die meisten Journalisten und Journalistinnen dieses Hauses sauber arbeiten. Wir müssen uns vor allem überlegen, wie wir unsere Recherchen noch besser kontrollieren, auch wenn wir keine totale Überwachung haben wollen. Guter Journalismus braucht auch Freiheit. Fehler und Täuschungen werden sich daher wohl nie vollkommen ausschließen lassen, aber wir müssen sie unwahrscheinlicher machen. Natürlich stehen wir jetzt im Feuer der Kritik. Wir dokumentieren einige Reaktionen auf den Seiten 52 bis 55. Einen unserer Kollegen von außen, »Zeit«-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, haben wir zu einem kritischen Blick auf den SPIEGEL eingeladen. Das Gespräch mit ihm finden Sie auf Seite 49. Sagen, was ist – das war das Motto unseres Gründers Rudolf Augstein. Wir haben es auf die Titelseite gesetzt, weil wir weiterhin daran glauben, weil dieser Satz unsere Leitlinie bleiben wird, auch wenn so eklatant dagegen verstoßen wurde. In diesem Heft sagen wir das, was wir derzeit über uns sagen können. Fortsetzungen folgen. Uns tut sehr leid, dass dies passiert ist, dass wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, das angetan haben, und wir versprechen, dass wir alles tun werden, um unsere Glaubwürdigkeit wieder zu stärken.

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Der Spiegel - epaper die aktuelle Ausgabe 52/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von Der Spiegel - epaper

Lieferzeit Einzelheft sofort
Ausgabe 52/2018 vom 21.12.2018
Erscheint wöchentlich , 52 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Zugriff nach der Registrierung online in der Bibliothek lesen & als PDF downloaden
Kategorie Wirtschaftsmagazine und Politikmagazine
TrustedShops Bewertung
5.00/5.0 
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Tolles Produkt. Die neuen Cover sind mir zu plakativ / fishing for attention.
06.02.2017
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