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Titelbild von Spektrum der Mediation - epaper. In der Ausgabe 75/2019 geht es um die Themen: Schwerpunkt: Das Gespenst der Zukunft. Was uns bewegt. Lesen Sie gerne Wirtschaftsmagazine und Politikmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen Spektrum der Mediation - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Spektrum der Mediation - epaper die aktuelle Ausgabe 75/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist seit Jahrhunderten das Leitmotiv des Fortschritts und ein wirkungsmächtiger Antrieb der Gesellschaft. Vor mehr als 500 Jahren skizzierte Thomas Morus in seinem Buch »Utopia« die hoffnungsvollen Zukunftsentwürfe einer scheinbar perfekten Gesellschaft. Noch 1968 konstatierte Jean-Paul Sartre: »Die Jugend hat Heimweh nach Zukunft« und die Gesellschaft glaubte an große, neue Entwürfe. Doch diese Zukunft hat ihre Versprechen nicht eingelöst – im Gegenteil. Die Visionen der Vergangenheit wurden von den Zukunftsproblemen der Gegenwart eingeholt: Abgesänge eines polemischen Alarmismus gegen die liberale Demokratie, die Auswirkungen globaler Klimabedrohungen, fehlende Konzepte gegen soziale Verschiebungen –diese und andere Themen beherrschen unseren Alltag. Sogar der Glaube an die Allmacht der Wissenschaft, an den technologisch-digitalen Fortschritt weicht mitunter einer Angst vor der Dystopie. Das Bild der Zukunft entwickelt sich mehr und mehr zur Projektionsfläche für Sorgen und Skepsis, die mit der Furcht vor Ungewissheit und Verfall gleichgesetzt wird.

Der positive Glaube an die Zukunft (Utopia) ist kein Naturgesetz. Er muss durch uns Menschen erzeugt werden. Wir alle können aktiv dazu beitragen – das ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Mit dem Thema unserer Sonderserie 2019 »Macht endlich mit!« unterstützen wir diese Motivation.Denn wir glauben an ein Narrativ der Zukunft und wollen mit den Beiträgen in dieser Ausgabe zu einem positiven Zukunftsbild beitragen.

Ist Mediation eine mögliche Antwort auf eine bewegte, nicht planbare Zukunft? Diesen Fragen gehen unsere HeftpatInnen Petra Hövelborn und der Münchner Konfliktforscher und Philosoph Dr. Karl Kreuser nach (S. 12 ff.). Entwicklungen mit offenem Ausgang sind reizvoll und zugleich beängstigend. Die Diplom-Psychologen und Mediatoren Dres. Harald Pühl und Klaus Obermeyer plädieren dafür, den Schritt zu wagen, eine neue Qualität von Ungewissheit anzuerkennen. Lea Regling und Petra Hövelborn – unterstützt von der BM-Fachgruppe – wollen das Gespenst Digitalisierung entmystifizieren (S. 20).

Dr. Thomas Henschel sieht in der Zukunft einen Möglichkeitsraum, den wir aktiv gestalten dürfen. Wie in der Mediation bedarf es dazu Engagement und die Bereitschaft zur Kooperation. Denn: »Ob die Zukunft ein Gespenst ist, hängt von uns selbst ab.« (S. 23).

Yvonne Matthei beschreibt die Chancen und Risiken von Konfliktmanagement-Strategien (S. 26) und Swetlana von Bismarck wirft zusammen mit Dagmar Lägler einen Blick auf die Familienmediation 4.0 in digitalen Zeiten (S. 30). Typische Denkfehler von MediatorInnen nimmt Katty Nöllenburg selbstkritisch ins Visier (S. 33). Zoë Schlär fokussiert die Anwendungsbereiche und Abgrenzungen von Beratungs- und Mediationsformaten (S. 37), während Dr. Isabell Lütkehaus und Frank Glowitz mit Praxisfällen die unterschiedlichen Trennungsphasen von Paaren untersuchen (S. 42).

Neue Chancen für MediatorInnen im modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz erkennen Ute Liepold wie Tilmann Günther (S. 44) und an das Vermächtnis des verstorbenen Konfliktforschers Prof. Dr. Peter Heintel erinnern die Münchener Mediationsexperten Dres. Gisela und Hans-Georg Mähler (S. 48). Die wichtigen Abgrenzungen und Optionen der Formate Mediation, Schlichtung und Moderation klärt der Frankfurter Rechtsanwalt und Mediator Tobias Glienke (S. 52).

Jetzt liegt es an Ihnen, liebe LeserInnen: Lassen Sie sich nach der Lektüre dieser Beiträge von der Zukunft immer noch ängstigen oder wieder motivieren? Beschreiben Sie Ihre Eindrücke und Strategien (redaktion@spektrum-mediation.de). Ich freue mich darauf.

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Spektrum der Mediation - epaper die aktuelle Ausgabe 75/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von Spektrum der Mediation - epaper

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Ausgabe 75/2019 vom 15.03.2019
Erscheint quartalsweise , 4 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Zugriff nach der Registrierung online in der Bibliothek lesen & als PDF downloaden
Kategorie Wirtschaftsmagazine und Politikmagazine
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