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Lesen Sie das Editorial von AD Architectural Digest - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift AD Architectural Digest - epaper die aktuelle Ausgabe 11/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

„Händische Arbeit ist dabei auszusterben. Die Kunst des Handwerks zu bewahren ist aber überlebensnotwendig!“

Mit sehr bestimmten Worten bat Johann Rupert um Ruhe. Zu wichtig sei der Anlass, so der Chairman des Luxuskonzerns Richemont, als dass sie vom Gemurmel der anwesenden Gäste hätten verschluckt werden dürfen. Was dann folgte im weitläufigen Innenhof eines ehemaligen Klosters auf der venezianischen Insel San Giorgio Maggiore - heute Sitz der Fondazione Giorgio Cini -, war für das illustre Publikum eine Überraschung.
Zur Eröffnung nämlich der umfangreichen Messe Homo Faber, einer mit höchstem Aufwand umgesetzten Schau europäischer Handwerkskunst, fand der Südafrikaner sehr politische Worte - ungewohnt in diesem Metier. Die Welt stünde erkennbar am Abgrund nach all den wirtschaftlichen und politischen Verwerfungen der letzten zehn Jahre. Mit offenem Ausgang. Zugleich zeichne sich mit der rasend zunehmenden Automatisierung menschlicher, händischer Arbeit eine Revolution ungeahnter Dimensionen ab, deren Folgen noch nicht absehbar seien.
Rupert hat zusammen mit seinem alten Weggefährten Franco Cologni die Michelangelo Foundation gegründet, die jetzt in Venedig, der Stadt der Seidenweber und Glasbläser, mit einem hehren und zugleich erstaunlich politischen Auftrag an die Öffentlichkeit getreten ist: Die immens beeindruckende Leistungsschau möchte nicht bloß eine besonders fein herausgeputzte Bühne sein für das, was die menschliche Hand an Schönem und Wohlproportioniertem zu leisten imstande ist, kein hochgezüchteter Kunsthandwerksmarkt für die, denen jedes Produkt von der Stange ein Graus ist. Die Rede von Johann Rupert, dessen Marken wie Cartier, Montblanc oder Van Cleef & Arpels überzeugend unprätentiös untergemischt wurden (sehr unwerblich, allein auf die Werkbänke der Handwerker reduziert), hat das Thema Craftsmanship noch einmal ganz neu aufgeladen - als Potpourri über Jahrhunderte gepflegtermenschlicher Fähig- und Fertigkeiten, die es mit aller Macht und Emphase zu schützen gilt. Zu retten!
Ein Anfang ist gemacht, alle zwei Jahre soll die Veranstaltung nun artisans aus aller Welt mit Designern wie India Mahdavi zusammenbringen, die als Hohepriesterin des Rattangeflechts mit einer spanischen Manufaktur eine von Henri Rousseau inspirierte Traumarchitektur vorgestellt hat (o. li. und S. 74). Alte Gewerke mit aktuellen Designern in die Gegenwart heben, darum geht es. Neue Talente finden, Lehrlinge, Menschen, die die Fackel weitertragen. Und um nicht weniger als das Bewahren lebensnotwendiger Kulturtechniken. Was für eine Aufgabe. So endlos wichtig.
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift AD Architectural Digest - epaper die aktuelle Ausgabe 11/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Kategorie Gartenzeitschriften und Wohnzeitschriften

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