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Dein Vegan Magazin zum Weltvegetariertag

Der Weltvegetariertag läutet den Oktober und damit den „World Vegetarian Awareness Month“ ein. Dieser endet am 1. November mit dem Weltvegantag. Bei mir ist übrigens seit über 10 Jahren immer Vegetariertag, deshalb möchte ich hier einmal mit den 4 häufigsten Vorurteilen gegenüber fleischfreier Ernährung aufräumen. er

1. Man braucht Fleisch als Eiweiß-Quelle.

Natürlich enthalten Fleisch und Fisch viele Proteine. Aber nichts ist unersetzlich 😉 Hülsenfrüchte wie Linsen und Kichererbsen, Soja und Sojaprodukte, Nüsse, Getreide und Samen und einige Gemüsesorten (zum Beispiel Kohl, Spinat und Brokkoli) haben einen hohen Eiweißgehalt.

Ich kann euch an dieser Stelle das Vegan Magazin slowly veggie! empfehlen: neben leckeren (Slow Food) Rezepten gibt es dort auch Ratschläge zur korrekten Ernährungsweise und viele weitere Gesundheitstipps.

2. Ohne Fleisch ist man weniger leistungsfähig im Sport.

Wusstest du, dass zum Beispiel Basketballlegende Dirk Nowitzki, Fußball-Nationalspieler Timo Hildebrand, der Ultramarathonläufer Scott Jurek, der Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton und Patrik Baboumian, der stärkste Mann Deutschlands, Veganer sind? Wenn das mal keine guten Gegenbeispiele sind!

Gerade wenn man gute (oder brillante) sportliche Leistungen erbringen möchte, ist es natürlich wichtig, dass man sich auch als Vegetarier oder Veganer ausgewogen ernährt und darauf achtet, dass man alle wichtigen Nährstoffe aufnimmt. Die passenden Rezepte und Ratschläge dazu findet man zum Beispiel in der Kochzeitschrift vegetarisch fit.

3. Wer viel Soja isst, trägt zur Zerstörung der Regenwälder bei.

Was stimmt: Der Soja-Anbau nahm in den letzten Jahren massiv zu und die Anbauflächen verdrängen vor allem in Südamerika die tropischen Regenwälder und Savannen, die durch Brandrodung fast unwiderruflich zerstört werden. Der Grund für das immense Wachstum ist allerdings nicht eine höhere Nachfrage nach Tofu und Soja-Sprossen, sondern der immer noch steigende Fleischkonsum weltweit. Denn rund 80 % der weltweiten Sojaernte wird zu Futter für Schlacht- und Nutztiere (Quelle: WWF).

In Wirklichkeit ist der Konsum – auch unabhängig von der Ernährung – von Vegetariern und Veganern meist nachhaltiger und bewusster als der ihrer Mitmenschen. Wenn auch du dich dafür interessierst, wie du ganzheitlich vegan (oder zumindest veganer) leben kannst, findest du viele hilfreiche Tipps für den Alltag in den Vegan Magazinen Vegan World, das vegan magazin und Vegan für mich. Übrigens: Wenn du ein gedrucktes Abo der Zeitschriften bestellst, hilfst du direkt mit, verlorenen Regenwald wieder aufzuforsten: Für jedes Abo pflanzen wir im Rahmen des Projekts Magazins For Future 10 Bäume!

4. Vegan oder Vegetarisch Leben ist viel teurer.

Wenn man vor den Supermarktregalen steht, bekommt man leicht einen Schock: Zwei Tofu-Würstchen für vier Euro – da lobe ich mir doch die schon fertige Portion Currywurst für den halben Preis! Falsch gedacht: Bei dieser Einschätzung vergessen wir gerne, dass die Inhaltsstoffe und die Herkunft der Fertig-Currywurst deutlich bedenklicher sind als die ihrer pflanzliche Alternative. Kauft man hingegen Bio-Fleisch und -Fisch sieht das gleich ganz anders aus. Ausführliche Testberichte für viele verschiedene Fleischersatzprodukte findet ihr übrigens im ÖKO-TEST Spezial Essen und Trinken.

Dazu kommt, dass viele Vegetarier und Veganer im Rahmen einer ganzheitlichen gesunden und ausgewogenen Ernährung selten auf solche „Fertigprodukte“ zurückgreifen, sondern viel häufiger selbst kochen und dabei auf frische und saisonale Produkte setzen. Dadurch kann man wiederum sogar Geld sparen! Auch andere Lifestyle-Themen wie Kosmetik, Kleidung oder sogar Geschenkideen für eure Lieben können Vegan sein ohne, dass ihr dafür tiefer in die Tasche greifen müsst. Wie das geht, verrät das Vegan Magazin Vegan Live.

 

PS: Gerade noch beim Stöbern am Kiosk entdeckt: Das britische Vegan Magazin Vegan Life und die holländische Vegan Zeitschrift Vegan.