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Zeitschrift Fleischerei Technik - Meat Technology - epaper

Ausstattung und Technologie für die Fleischbranche - Equipment and technology for the meat business

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Lesen Sie das Editorial von Fleischerei Technik - Meat Technology - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Fleischerei Technik - Meat Technology - epaper die aktuelle Ausgabe 6/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Schmerzhafte Rolle rückwärts
Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD hat bei der betäubungslosen Ferkelkastration ein eindrucksvolles Beispiel dafür geliefert, warum sie beim deutschen Wahlvolk untendurch ist. Zuerst aktionistische Deadlines gesetzt, damit eine ganze Branche in Aufruhr versetzt, dann vor den Lobbyisten eingeknickt – und schließlich Seit‘ an Seit‘ mit der AfD im November die Frist um zwei Jahre bis Ende 2020 verlängert.
Das ist passiert: Ab 1. Januar 2019 sollte sie verboten sein, die betäubungslose Ferkelkastration. „Eine großzügige Ausnahmeregelung wird es nicht geben”, hatte Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth (CDU) 2017 getönt. Noch im Mai dieses Jahres, bei einem Eberprojekt des Fleischerverbandes Bayern, machte Dr. Michael Modlmaier, Amtstierarzt und CSU-Politiker, den Fleischern keinerlei Hoffnungen auf Aufschub. Umso überraschender die Rolle rückwärts. Angeblich, weil es noch keine marktgängige oder praktikable Alternative gibt. Eine Farce, zumal bereits 2008 in der Düsseldorfer Erklärung das Ende des schmerzhaften Procederes als Ziel erklärt wurde. Passiert ist seitdem so gut wie nichts.
Schauen wir einmal zu unseren europäischen Nachbarn. In den Niederlanden gilt bereits seit 2014 ein genereller Verzicht auf die Tortur; die dortige CO2-Narkose ist allerdings umstritten. In Belgien fordert der Handel ebenfalls den Verzicht auf den schmerzhaften Schnitt. Jungebermast und Immunokastration mit Improvac heißen dort die Alternativen. In Schweden schließlich ist die betäubungslose Kastration seit Anfang 2016 schlicht und einfach verboten. In Deutschland dagegen müssen Millionen Ferkel wegen der politischen und landwirtschaftlichen Prokrastination weiter leiden (siehe auch S. 27). Bleibt nur zu hoffen, dass die Verbraucher dieses schäbige Spiel mit dem Tierleid für den schnöden Mammon endlich durchschauen und den notorischen Aufschiebern Dampf machen.

Rolling backwards painfully
With the piglet castration without anaesthesia the Grand Coalition of CDU/CSU and SPD has given an impressive example of why it is down below at the German voters. First of all, actionistic deadlines were set so that an entire industry would be in turmoil, then folded in front of the lobbyists – and finally, sideby- side with the AfD in November, the deadline was extended by further two years to the end of 2020. Let‘s take a look at our European neighbours. In the Netherlands, the general renunciation of ordeal has been in force since 2014; however, the local CO2 anaesthesia is controversial. In Belgium, too, trade is calling for the painful cut to be abandoned. Mast of young boars and immunocastration with Improvac are the alternatives. Finally, in Sweden anaesthetisation-free castration has simply been banned since the beginning of 2016. In Germany, on the other hand, millions of piglets continue to suffer because of political and agricultural procrastination. All we can hope for is that consumers will finally see through this shabby game with the animal suffering for the filthy mammon and will put some pressure on the notorious postponers.
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Fleischerei Technik - Meat Technology - epaper die aktuelle Ausgabe 6/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Kategorie Industriemagazine und Handwerkmagazine

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