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5 Lieblinge FÜR DAS BEET


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LandIDEE Traum-Garten - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 20.04.2022
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Bildquelle: LandIDEE Traum-Garten, Ausgabe 1/2022

LEUCHTEND BLAUES BLÜTENMEER

Die duftenden Blüten der Blauen Katzenminze 'Walker’s Low' zieht Insekten magisch an. Nach dem Rückschnitt blüht sie nochmals

Katzenminze

A uf Katzen wirkt die Staude mit den nach Minze duftenden Blättern anziehend, woher sie wohl ihren Namen hat. Auch der liebliche Duft der Blüten lockt vielerlei fleißige Bienchen und andere Insekten an, die reichlich Nahrung bei ihnen finden. Und auch wir erfreuen uns an den zahlreichen filigranen Blüten der Katzenminze, die von Blauviolett über Rosa bis hin zu Weiß unsere Beete und Rabatten zieren.

Vom Heilkraut zur Zierpflanze

Abhängig von Art und Sorte können die Blütenstände 20 Zentimeter, aber auch mehr als einen Meter hoch werden. Die niedrigen Katzenminzen eignen sich gut für eine Hangbepflanzung oder als Bodendecker, hohe Sorten sind ein idealer Rosenbegleiter, bieten sich als Wegeinfassung an oder setzen strahlend blaue Akzente im ...

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... Staudenbeet – vorausgesetzt, sie stehen in der vollen Sonne. Die im Vergleich zu den Hybridformen etwas unscheinbare Echte Katzenminze (Nepeta cataria) hat schon seit dem Mittelalter einen festen Platz als Heilpflanze und Gewürzkraut in den Kloster-und Bauerngärten.

STECKBRIEF

Standort: Sonnig und warm mit durchlässigem, trockenem bis frischem Boden. Auch für Steingärten, auf oder an Trockenmauern und in naturnahen Gärten ist die Katzenminze immer eine gute Wahl – ebenso wie in Pflanzkübeln.

Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte wird nicht nur mit einem zweiten Flor im Herbst belohnt, die Pflanzen wachsen auch buschiger. Sonst anspruchslos.

Kombi-Tipps: Rose (Rosa), Mädchenauge (Coreopsis), Spornblume (Centranthus), Gartenmargerite (Leucanthemum), Indianernessel (Monarda), Aster (Aster).

Gut zu wissen: Einen sonnigen, warmen und trockenen Platz lieben vor allem die graulaubigen Katzenminzen. Im Halbschatten auf feuchtem Boden fühlen sich die Sorten mit grünen Blättern wohler, Staunässe vertragen aber auch sie nicht.

SCHÖNE SORTEN

Weltweit gibt es über 250 verschiedene Katzenminzenarten und unzählige Sorten mit unterschiedlicher Wuchshöhe, Blütenfarbe und Blütezeit. Eine Zierde sind sie alle.

1 Blaue Katzenminze ’Six Hills Giant’: buschiger Wuchs

2 Großblütige Katzenminze ’Pool Bank’: wächst aufrecht

3 Hohe Katzenminze ’Manchu Blue’: bis 1m hohe Blüten

4 Traubige Katzenminze ’Superba’: kleinwüchsig, kompakt

Großblumiges Mädchenauge

A b Juli strahlt das Mädchenauge mit der Sonne um die Wette, ohne Pause bis in den Herbst hinein, manchmal sogar bis zum ersten Frost. Die Blüten stellen so auch eine beständige Nahrungsquelle für Insekten dar. Wenn die goldenen Schönheiten in Gruppen arrangiert werden, kommen sie am besten zur Geltung – als farbenfroher Blickfang im Staudenbeet oder auch als romantische Beetumrandung. Vor der dunklen Kulisse einer Hecke kommt das leuchtende Gelb ebenfalls eindrucksvoll zur Geltung, vorausgesetzt, das Mädchenauge bekommt viel Sonne ab. Aus dem dichten Laub ragen die Blüten an schlanken Stängeln in die Höhe, was sie zu beliebten Schnittblumen macht, mit denen wir uns die Sonne ins Haus holen können.

STECKBRIEF

Standort: Vollsonnig auf nährstoffreichem Boden, lieber etwas trocken und keinesfalls Staunässe.

Pflege: Da sie leicht umknicken, brauchen sie eine Stütze, auch gern durch andere Pflanzen. Verwelkte Blüten vor der Samenbildung abschneiden und die Pflanze im frühen Herbst zurückschneiden.

Kombi-Tipps: Kommt neben blauen Astern (Aster) hervorragend zum Wirken und passt auch gut zur Indianernessel (Monarda) und Blauraute (Perovskia atriplicifolia).

Gut zu wissen: Wird die Pflanze alle drei Jahre im Frühjahr ausgegraben, der Wurzelstock geteilt und mit frischer Erde neu eingepflanzt, bleibt die Blühfreudigkeit erhalten.

SCHÖNE SORTEN

Die Blüten sind je nach Sorte einfach, halbgefüllt oder gefüllt, hellgelb bis dunkelgold, teilweise mittig mit einem roten Kranz.

1 ’Sunfire’: wächst schön buschig und kompakt, auch im Kübel

2 ’Sunkiss’: große Blüte mit kräftig rotem Ring, bleibt klein

3 ’Christchurch’: leuchtendes Orangegelb, toll im Blumenstrauß

4 ’Solanna Golden Sphere’: goldgelbe, große, ballförmige Blüten

STRAHLEND WIE DIE SONNE

Im Rosenbeet lenkt das fröhlich blühende Mädchenauge von den verholzten Rosentrieben ab und verleiht dem Garten einen wunderschönen, ländlichen Charme

PRÄCHTIGE AUGENWEIDE

Die Lupine lenkt mit ihren eindrucksvollen Blütenkerzen alle Blicke auf sich. Ab Juni hüllt 'Camelot Blue' die Beete in ein strahlendes Violett

Lupine

G eradezu majestätisch reckt die Vielblättrige Lupine (Lupinus polyphyllus) ihre imposanten Blütenstände in die Höhe. Sie ist ein Klassiker im Bauerngarten, glänzt aber auch als Prachtstaude in Blumenrabatten, ist eine würdige Begleiterin edler Rosen oder leuchtet als Farbtupfer in kleinen, dichten Grüppchen vor der Hecke oder in der Wiese. Die Schmetterlingsblüten öffnen sich ab Ende Mai nach und nach an jeder Kerze von unten nach oben. So blüht die Lupine fast den ganzen Sommer über, was nicht nur uns, sondern auch Bienen und Hummeln freut. Farblich ist einiges geboten, neben dem typischen Blau-Violett strahlen die Kerzen in Weiß, Rosa, Rot oder Gelb. Sehr attraktiv sind dabei die zweifarbigen Sorten. Ein Rückschnitt der verblühten Blütenstände regt meist zu einer Nachblüte im Spätsommer an. Die Samen liegen in pelzigen, grauen Hülsen, weshalb die Lupine auch Wolfbohne genannt wird. Im Gegensatz zur Süßlupine sind ihre Samen giftig.

STECKBRIEF

Standort: Blüht am reichsten an vollsonnigen Plätzen, kommt aber auch gut im Halbschatten zurecht. Der Boden sollte mittelschwer bis leicht und etwas sauer sein. Kalk verträgt die Lupine nicht so gut, also immer mit Regenwasser gießen!

Pflege: Ein Abzupfen der verblühten Einzelblüten an der Kerze verlängert die Blütezeit. Die Lupine braucht keinen Stickstoffdünger, da sie den Luftstickstoff binden kann. Ab und zu etwas Kaffeesatz um die Pflanze hilft, den Boden anzusäuern.

Kombi-Tipps: Myrten-Aster (Aster ericoides), Hohe Flammenblume (Phlox paniculata), Fingerhut (Digitalis), Sommermargerite (Leucanthemum maximum)

Gut zu wissen: Die Lupine ist giftig, besonders die Samen. Als Nahrungsmittel dienen alkaloidarme Sorten der Süßlupine (Lupinus albus, luteus und angustifolius).

SCHÖNE SORTEN

Der englische Gärtner George Russell züchtete aus der Garten-Lupine und verschiedenen Wildformen einige wunderschöne, farbstarke, oft auch zweifarbige Hybriden.

1 ’Kastellan': strahlendes Marineblau mit weißer Fahne

2 ’Schlossfrau’: rosa Blüten mit weißer Fahne

3 Russells Hybriden-Mix: bunte Mischung in allen Farben

4 ’Masterpiece’: West-Country-Sorte, Violett mit Rotorange

Storchschnabel

D ie Storchschnäbel sind eine umfangreiche Pflanzengattung mit rund 400 verschiedenen, meist ausdauernden Arten. Durch eine besonders lange Blütezeit zeichnet sich der Wallich-Storchschnabel (Geranium wallichianum) aus. Vom Frühsommer bis zum ersten Frost zieren seine wunderschönen Blüten die Beete.

Ursprünglich stammt die pflegeleichte Staude aus den Gebirgsregionen Afghanistans bis in den Himalaja. Sie wächst schön buschig, ist halb niederliegend und wird bis zu 60 Zentimeter hoch, eher etwas weniger.

Ab Anfang Juni zeigen die Blüten ein strahlendes Blau über Violett bis zu Pink oder sie schimmern in sanften fliederfarbenen, rosa oder weißen Tönen. Die Blüten sind oft zweifarbig – ganz typisch ist die deutliche Äderung der Blütenblätter.

Wahre Blütenwunder sind auch die Pracht-Storchschnäbel (Geranium x magnificum), unter deren Bezeichnung verschiedene Hybriden unterschiedlicher Storchschnabelarten fallen. Sie zeichnen sich durch eine besondere Robustheit, Wüchsigkeit und äußerst attraktiven Blatt-und Blütenschmuck aus. Die Blüten leuchten in einem auffälligen Blauviolett und sind von dunklen Blattadern durchzogen. Die Blütezeit dauert allerdings nur von Juni bis Juli, mit etwas Glück zeigt sich im August eine Nachblüte.

STECKBRIEF

Standort: Der genügsame Storchschnabel wächst eigentlich überall. Auf tiefgründigem, gutem Gartenboden in sonniger Lage zeigt er die schönste Blütenpracht. Staunässe muss vermieden werden. Er ist gut winterhart, nur im Topf muss der Wurzelballen vor dem Durchfrieren geschützt werden.

Pflege: Die verblühten Blüten sollten regelmäßig entfernt werden, sodass die Kraft der Pflanze in neue Blüten statt in die Samenbildung fließt. Es lohnt sich auch, das welke Laub abzuschneiden, um das Wachstum nachwachsender Blätter und Blüten zu stärken. Wenn die Triebe nach der ersten Blüte gekürzt werden, wird ein zweiter Flor angeregt – oder eine besonders üppige Blütenpracht im Folgejahr gefördert. Ansonsten ist er sehr pflegeleicht.

Kombi-Tipps: Passt gut zu Fingerhut (Digitalis purpurea), Glockenblume (Campanula) und Katzenminze (Nepeta). Für den naturnahen Garten eignet er sich besonders gut.

Gut zu wissen: Der Wallich-Storchschnabel bildet eine Pfahlwurzel aus und lässt sich entsprechend nicht durch Teilung vermehren.

SCHÖNE SORTEN

Der Wallich-Storchschnabel wird in der Wildform kaum gehandelt und kultiviert. Es gibt allerdings einige sehr ausdauernd blühende, hybridisierte Sorten.

1 ’Pink Penny’: pinkfarbene Blüten mit deutlichen Adern

2 ’Rozanne’: sehr wüchsig, blaue Blüten mit weißer Mitte

3 ’Azure Rush’: kleine rosa-himmelblaue Blüten

4 ’Crystal Lake’: hellviolette Blüten mit dunkeln Adern

ÜPPIGES BLÜTENWUNDER

Der Pracht-Storchschnabel harmoniert gut mit dem Frauenmantel (Alchemilla). Neben den zartgelben Blüten kommt das Violettblau besonders stark zur Geltung

BÄUERLICHES FLAIR

In Großmutters Landgarten diente der Phlox als Einfassung der Gemüsebeete und leitete wunderschön vom Nutz-in den Ziergarten über

Hohe Flammenblume

S ie ist eine klassische Bauerngarten- Staude und blüht unermüdlich in Weiß, Rosa, Rot oder Violett, oft auch zweifarbig. Die Blüten verströmen je nach Sorte einen feinen Duft, den besonders Schmetterlinge und Schwebfliegen höchst anziehend finden.

Ursprünglich leuchteten die Blüten der Hohen Flammenblume (Phlox paniculata) feuerrot, so erklärt sich auch der deutsche Name. Die Blütezeit variiert sortenabhängig und reicht von Juni bis September, sodass mit einer geschickten Kombination das Beet den ganzen Sommer lang in ein buntes Blütenmeer verwandelt werden kann. Und auch vor einer Hecke oder Mauer ist der Phlox ein wunderschöner Blickfang.

STECKBRIEF

Standort: In der Sonne oder im lichten Halbschatten, auf einem humosen Boden mit ausreichend Feuchtigkeit und guter Nährstoffversorgung gedeiht Phlox am besten.

Pflege: Immer gut wässern, das hilft auch gegen Mehltau, der gern die welken Blätter befällt. Nasse Blätter müssen schnell abtrocknen, sonst kommt es ebenso zum Pilzbefall.

Kombi-Tipps: Langblättriger Ehrenpreis (Veronica longifolia), Sonnenbraut (Helenium), Goldrute (Solidago) und hohe Ziergräser.

Gut zu wissen: Wenn ein Teil der Triebe vor der Knospenbildung eingekürzt wird, verzweigt sich die Pflanze und die Blüte verzögert sich hier, was die Blütezeit verlängert.

SCHÖNE SORTEN

Duftende Blüten, ein-oder zweifarbig in kräftigen oder sanften Farbtönen. Bei den vielen prächtigen Sorten fällt die Wahl schwer.

1 ’Blue Paradise’: kräftig violettblaue Blüten, blüht mittelfrüh

2 ’Kirmesländler’: blüht weiß mit rot-violettem Auge, spät

3 ’Uspech’: violette Blüten mit weißem Stern, blüht spät

4 ’Bright Eyes’: blüht tiefrosa mit dunklem Auge, mittelfrüh