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Lesen Sie das Editorial von Schulverpflegung - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Schulverpflegung - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Aus Kongress wird Konferenz

Beim Bildungsmonitor 2018 gab es im Vergleich zum Vorjahr erstmals nahezu bundesweit Rückschritte. Vor allem in den Handlungsfeldern Schulqualität, Integration und Verminderung von Bildungsarmut verschlechterten sich die Ergebnisse deutlich. Und dazu kommt, dass die Schulverpflegung in Deutschland heute an einem Scheidepunkt steht. Ob Frischküche vor Ort oder Cook & Chill steht nicht mehr zur Debatte – denn in Deutschland gibt es weder das eine, noch erst recht das andere in umfassender Form. So ist für 80 % aller Schulen nach wie vor Warmanlieferung angesagt: Die Entscheidungsschwäche der Bildungspolitiker hat dazu geführt, dass es kein optimales, stark nachgefragtes Schulessen in den über 44.000 deutschen Schulen gibt. Von den über 8 Mio. Schülern werden etwa nur ein Drittel mit einem Mittagessen versorgt – überwiegend nur in den unteren Klassenstufen. Basis dafür bildet der Beschluss der KMK von 2009, bezogen auf die Ganztagsschulen.

Zur grundlegenden Veränderung der Situation sind neues Denken und damit neue Lösungsansätze mit nachhaltiger Wirkung gefragt. Noch stehen die aller überzeugendsten Beweise aus, aber die heutige Gesellschaft ist im Umbruch und die Blockchain formiert sich und wird zu tiefgreifenden strukturellen Veränderungen führen. Vom Erzeuger bis zum Verbraucher werden neben Lebensmittelherstellern und -einkäufern vor allem die Nutzer von Schulverpflegungsangeboten bald die Möglichkeit haben, den Preis, die Menge und zum ersten Mal auch die Qualität ihrer Waren zu verfolgen und das in einer transparenten, sicheren, vollständig digitalen Lebensmittelversorgungskette, der Blockchain. Sie ermöglicht den Austausch von Werten zwischen Personen, Produkten und Angeboten als einer zentralen und neutralen Instanz. Nach über 15-jähriger Diskussion des Themas Schulverpflegung in den verschiedensten Gremien, auf Kongressen und im Deutschen Bundestag ist das DNSV überzeugt, dass es wieder Zeit ist für den wissenschaftlichen Diskurs des Themas und deshalb lädt das DNSV zur 1. Wissenschaftlichen Konferenz Schulverpflegung in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Schulverpflegung an der Universität in Vechta, am 9. November 2018 ein. Wir freuen uns auf Sie!

Dr. Michael Polster, Vorsitzender DNSV

Sag mir wer du bist, ich sag dir was du isst

Mädchen essen gesund und viel Gemüse, Jungs konsumieren v. a. Burger mit Pommes und trinken Softdrinks. Vorurteil oder Realität?

Wie sehr kann man Geschlechtern Essgewohnheiten zuordnen? In welchem Maße geschlechtsspezifisches Verhalten anerzogen oder durch die DNA bestimmt wird, darüber gibt es unzählige Quellen. Das gilt nicht nur für die Wissenschaft. Und wer der Meinung ist „Mein Kind wird völlig neutral erzogen“, dem bleibt wohl beim nächsten Mal der Satz „Iss, mein Junge, damit du groß und stark wirst“ im Halse stecken.

Wir wissen, dass Männer täglich doppelt so viel Fleisch, Wurstwaren und Fleischerzeugnisse essen wie Frauen. Das ergab zumindest die Nationale Verzehrstudie II. Gut, die Befragungen sind mittlerweile elf Jahre her. Doch ob sich seitdem tatsächlich viel geändert hat, ist fraglich. Also die Bratwurst für Jungs und die Gemüsepfanne für Mädchen? Was Kinder und vor allem Jugendliche essen, ist heute häufig nicht mehr primär vom Elternhaus abhängig. Beeinflusst wird das Essverhalten dieser Generation insbesondere durch die Medien. Die Werbung suggeriert: Für Jungs müssen Lebensmittel vor allem einen Coolnessfaktor haben. Bei Mädchen spielt die eigene (Wunsch-)Figur eine große Rolle. Doch auch Gesundheitsversprechen scheinen bei weiblichen Essern gut anzukommen. Eines ist bei Jungs und Mädchen zumindest gleich: Influencer bestimmen das Essverhalten. Das wird künftig vermutlich mit voranschreitender Digitalisierung weiter zunehmen.

Die Zuschreibungen genderspezifischer Ernährung am heimischen Küchentisch passiert jedenfalls ganz automatisch und unbewusst – und das macht auch vor Schulmensen nicht Halt. Klar ist: die Ernährung von Mädchen und Jungs ist keine schwarz-weiße Angelegenheit. Es gibt genauso Gesundheitsfetischisten und Körperkultler der männlichen Fraktion, wie es weibliche Esser gibt, die von Fastfood nicht genug bekommen können. Was aber dennoch mit dem Wissen anfangen, dass es eben so etwas gibt wie weibliches und männliches Essverhalten? Sie, liebe Leser, sind jedenfalls nicht zu beneiden. Doch wer seine jungen Gäste und deren Bedürfnisse kennt und auf sie eingeht, der kommt mit seinen Speisen gut an. Bei Jungs und bei Mädchen.

Mareike Knewitz, Redakteurin Schulverpflegung
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Schulverpflegung - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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