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Lesen Sie das Editorial von spielbox - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift spielbox - epaper die aktuelle Ausgabe 5/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Vorspiel und Nachspiel

Jede Rezension hat eigentlich nur das pure Spiel und das, was die Teilnehmer damit erleben, zum Inhalt. Bis es dazu kommt, was danach geschieht und unter welchen Bedingungen eben dieses Erlebnis wiederholbar wird, ist selten Thema. Gemeint ist hier nicht die soziale Situation – ein komplexes und spannendes Sujet –, sondern wie ein Spiel verpackt ist. In einer praktischen Schachtel, in der der Inhalt sinnvoll verstaut ist, sollte man meinen. Allzu oft ist dem leider nicht so. Die Maläsen beginnen – typisch für die oftmals nach China verlagerte Produktion – mit dem Versuch, den stramm sitzenden Schachteldeckel zu lüpfen. Manchmal sitzt er so fest, dass man geneigt ist, Werkzeug zu Hilfe zu nehmen. Eingeschweißte Karten, die sicherstellen, dass keine Mikrobe eindringen kann, lassen sich nur mit Messer oder Schere befreien. Abzuraten ist, die Zähne einzusetzen, schon allein der chemischen Kampfstoffe wegen. Trifft solch ein Fall zu, empfiehlt es sich, den angesetzten Spieletermin zu verschieben und das Material erst einmal einige Tage auf dem Balkon ausdünsten zu lassen, bevor man sich dem eigentlichen Vergnügen widmet.

Neben solchen materiellen Unzulänglichkeiten fällt häufig auf, dass die Kriterien für die Zusammenstellung der Materialien nicht so funktionell sind, wie sie sich der Anwender wünscht. Ein immer wieder auftretendes Ärgernis sind Schachteleinsätze, die eine einzelne Zuordnung der Figuren vorsehen. Es hat mich mehr als eine halbe Stunde gekostet, im Netz zu recherchieren, in welche Mulden die Miniaturen von Rising Sun (s. a. S. 49) hineinpassen, und diese Erkenntnisse dann umzusetzen. Für die Folgepartien hatte ich dann die Aussparungen zwar beschriftet, dennoch würde ich ein kürzeres „Nachspiel“ immer noch vorziehen. Aber auch weniger extreme Schachteleinsätze nerven, wenn etwa Pappplättchen lose in kleinen Fächern zu lagern sind. Am liebsten sind mir ZIPLock- Tüten, die schnell entleert und wieder gefüllt sind. Idealerweise lassen sich darin etwa die Startmaterialien für jeden einzelnen Teilnehmer verstauen.

Vor allem aber gilt dann, dass zugleich nichts verloren geht. Denn dass die Box eines einmal geöffneten Spiels nur noch in der Vitrine flach liegt, ist zumindest in meinem Haushalt eine extrem seltene Ausnahme. Oft will die Schachtel mitgebracht werden zu Veranstaltungen und Treffen, sodass auf dem Transportweg ein Durcheinander entsteht, insbesondere wenn mein schlecht gefedertes Fahrrad nicht allen Schlaglöchern ausgewichen ist. Dann sind alle Kleinteile durcheinandergeflogen, die nur in ihren Fächern und Mulden verstaut waren. Außerdem lagert mancher seine Schachteln hochkant, nicht nur des schnelleren Zugriffs wegen, sondern auch, weil dann keine Gefahr besteht, dass das Gewicht die unteren eindrückt.

Misstrauisch bin ich bei Anweisungen, die ausgepöppelten Stanzbögen unter dem Schachteleinsatz zu verstauen, damit dieser zum Deckel wieder keinen Zwischenraum hat, weshalb angeblich nichts verrutschen würde. Mir ist zwar bewusst, dass mancher Hersteller sichtbare Luft als Manko ansieht, da dies beim Käufer den Verdacht der Mogelpackung aufkommen lassen könnte. Abgesehen von einem Übermaß an Luft bin ich jedoch über Extra platz nicht unglücklich, sei es, um Regelergänzungen und Berichte zu verstauen, sei es, um Promos oder gar ganze Erweiterungen unterzubringen. Noch mehr als beim Inhalt fordere ich bei der Verpackung das Primat der Funktionalität über die Ästhetik ein. Eine grafische Gestaltung einzelner Fächer ist gut und schön, sofern diese dann aber zu klein ausfallen, um manche Bestandteile zu beherbergen, sollte man lieber ganz darauf verzichten. Vor Jahrzehnten enthielten die lange Schachtel von Um Reifenbreite und eine frühe Ausgabe von Das verrückte Labyrinth jeweils ein Fach, das zwar nicht für die Karten vorgesehen war, aber fast deren Ausmaße hatte. Aber eben nur fast. Wer die Karten dorthinein wegsortierte, konnte sie nur mit Mühen – geknickt und verbogen – wieder herausklauben. Solche eingebaute Fallen gehören zum Glück der Vergangenheit an.

Bei Carpe Diem (alea), das ohne Einsatz auskommt und reichlich Tütchen enthält, hat man in dieser Hinsicht nun alles richtig gemacht. Naja, beinahe alles. Eine hinreichend große Tüte für die vielen hellgrünen Plättchen, glücklicherweise in meinem Fundus vorhanden, ersetzt nun mehrere kleinere.

Christwart Conrad
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