Zeitschrift ÖKOJAGD - epaper

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Lesen Sie das Editorial von ÖKOJAGD - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift ÖKOJAGD - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen und Leser,

aus aktuellen Anlässen bildet einen Schwerpunkt dieser ÖKOJAGD-Ausgabe das Thema Beutegreifer, wobei der Entwicklung des gesellschaftlichen Blickes auf die stets im besonderen Fokus des nutzenden Menschen stehenden „großen Drei“ das besondere Augenmerk gilt.

Hinsichtlich der Rückwanderung des Braunbären ist in Bayern, wo nach wie vor am ehesten mit ihm zu rechnen wäre, seit dem „glorreichen“, zu Recht umstrittenen Abschuss von „Bruno“ Ruhe eingekehrt und die von vielen Hindernissen begleitete Etablierung von Luchspopulationen ist in keiner Weise so öffentlichkeitswirksam wie die dynamische Ausbreitung des Wolfes.

Das historische, für den Umgang mit den (vermeintlich) letzten ihrer Art beispielhafte, Geschehen um den „Würger vom Lichtenmoor“ in Niedersachsen weist auf eine Vielzahl betroffener Interessen und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen hin. Als neben gerissenem Rehwild und Schafen sogar zunehmend getötete Rinder im Frühjahr nach dem Hungerwinter 1947/48 zu verzeichnen sind, „spricht die Landbevölkerung vom ,Würger vom Lichtenmoor‘, die Kripo allerdings denkt an ,Fleischräuberbanden‘.“, wie unser Autor Frank Wörner zitiert. Eine groß angelegte Treibjagd war zwar erfolglos, aber der zähe Einsatz eines passionierten Bauernjägers brachte zwar einen ansehnlichen Wolfsrüden zur Strecke, der jedoch für die ihm angelasteten Untaten niemals alleinverantwortlich sein konnte.

In dem von Wulf-Eberhard Müller vorgestellten, äußerst lesenswerten Buch „Die besiegte Wildnis“ des ehemaligen baden-württembergischen Landesforstpräsidenten Wilfried Ott wird die Ausrottungsgeschichte von Bär, Wolf, Luchs und Steinadler in vielfältige zeitgeschichtliche Zusammenhänge gestellt. Wichtig ist, dass die „damalige Unkenntnis der Menschen über die Lebensweise des Raubwildes die Verfolgung und Ausrottung ganz erheblich förderte.“

Und genau dieser heute wieder aktuellen Gefahr der oberflächlichen Unkenntnis und undifferenzierten, postfaktischen Betrachtung wollten wir als Ökologischer Jagdverband von Anfang an sachorientierte Aufklärung, unvoreingenommene Analyse von Ursache und Wirkung sowie die Förderung gewissenhaften Monitorings und ergebnisoffener Forschungsvorhaben entgegensetzen. Etliche unserer Beiträge in dieser Ausgabe entsprechen diesen Ansprüchen. Einige gerade in letzter Zeit zunehmend durch die Medien wabernden Schlagworte greift Peter Christoph Sürth in dem Artikel über die Scheuheit der Wölfe und seiner Wolfskolumne auf. Das wohlfeile Argument „Wölfe müssen bejagt werden, um ihre Scheu nicht zu verlieren“ ist schon dadurch löchrig geschossen, dass sie ja in Deutschland bejagt werden – wenn auch illegal. Da bekanntermaßen und von keinem Experten bezweifelt, die Zahlen der abschussbedingten Totfunde lediglich die Spitze des Eisbergs darstellen, kann von einer weit höheren letalen Einflussnahme auf die Wolfsvorkommen ausgegangen werden. Nach verifizierbaren Zahlen des NABU wurden zwischen 2000 und 2016 23 Wölfe durch illegalen Abschuss getötet, zusätzlich wurden fünf Wölfe gefunden, die einen Beschuss überlebten und später an anderen Ursachen starben – die Dunkelziffer dürfte also enorm sein. Dazu spricht der spurlose Verbleib einer Vielzahl von nachweislich aufgezogenen Welpen Bände. Die von vermeintlichen Experten bereits heute festgestellte oder in allernächster Zukunft zu erwartende verlorene Scheu und Gefahr unkontrollierbarer Übergriffe auf Leib und Leben von Menschen entbehrt bisher und auch nach allen Erfahrungen in Regionen mit Wolfsvorkommen jeder Grundlage.

Unrealistische, teils kontraproduktive Maximalforderungen wie „Wolf ins Jagdrecht, wolfsfreie Zonen, Obergrenze für die Population“ tragen in keiner Weise zur Problemlösung bei. Ganz handfeste, praktische Ziele wie eine Anpassung der Tierschutz-Hundeverordnung an die Bedürfnisse von Viehhaltern und Herdenschutzhunden sind da wesentlich zielführender und unterstützenswert.

Auch ohne pauschale Abschussfreigabe gab und gibt es Eingriffsmöglichkeiten in begründeten Einzelfällen, von denen bisher nur ein einziges Mal in Niedersachsen Gebrauch gemacht wurde. Dabei haben Augenmaß und wohlfundiertes Fachwissen die Entscheidungsgrundlage zu bleiben. Der ÖJV wird sich weiterhin für die gesellschaftliche Akzeptanz einer fachlich gut begründeten, zeitgemäßen Jagdausübung einsetzen. Allen verantwortungsbewussten Jägerinnen und Jägern bleibt bei der Anpassung der Schalenwildbestände ein weites und sinnvolles Betätigungsfeld.

Herzlichst Ihre
Elisabeth Emmert

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Kategorie Naturzeitschriften, Landwirtschaftszeitungen und Umweltmagazine

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