Gedruckt
Digital

Zeitschrift ÖKOJAGD - epaper

Magazin für Jagd und Wild, Wald und Naturschutz - digitale Ausgabe

 - mehr 
Aktuelles Titelbild von ÖKOJAGD - epaper. In der Ausgabe 2/2018 geht es um die Themen: Artenvielfalt durch Jagd. Lesen Sie gerne Naturzeitschriften, Landwirtschaftszeitungen und Umweltmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen ÖKOJAGD - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
Aktuelles Titelbild von ÖKOJAGD - epaper. In der Ausgabe 2/2018 geht es um die Themen: Artenvielfalt durch Jagd. Lesen Sie gerne Naturzeitschriften, Landwirtschaftszeitungen und Umweltmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen ÖKOJAGD - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
Zum Magazin
epaper-Abo
4 Ausgaben pro Jahr
11,89 EUR* 16,99 EUR*
Sie sparen: 5,10 EUR*
epaper-Einzelheft
Ausgabe 2/2018 vom 20.07.2018
4,59 EUR*
Vorbestellung epaper-Einzelheft
Ausgabe 3/2018 ab 08.11.2018
4,59 EUR*
Stöbern Sie im Archiv vonStöbern Sie im Archiv von
ÖKOJAGD - epaper 

Mit Gutscheincode einkaufen

ÖKOJAGD - epaper bestellen und Vorteile sichern
  • ÖKOJAGD - epaper bestellen und Vorteile sichern
  • Mit dem Probeabo ÖKOJAGD 30 Tage gratis testen
  • 3,01 EUR billiger als das Jahresabo der gedruckten Ausgabe
  • Sofort loslesen oder Startdatum des Abos selbst bestimmen
  • Gratis Geschenkurkunde zum Ausdrucken mit persönlichem Gruß
  • Sicher und einfach bezahlen

    VISAMasterCardPayPalSEPA

  • Kostenloser Trusted Shops Käuferschutz für noch mehr Sicherheit
  • epaper auf 5 Geräten gleichzeitig lesen: im Web & per App
ÖKOJAGD - epaper (PDF) für iPhone & iPadÖKOJAGD - epaper im Google Play StoreÖKOJAGD - epaper im Amazon Shop für Android Appsepaper lesen und United Kiosk Konto verwalten in der Bibliothek

Lesen Sie das Editorial von ÖKOJAGD - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift ÖKOJAGD - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen und Leser,

nach wie vor – und manchmal hat man den Eindruck, mehr denn je – nimmt das Thema Wolf einen beträchtlichen Teil der Berichterstattung im Themenfeld Artenschutz, Naturschutz oder auch extensiver Weidewirtschaft ein. Das ist natürlich der immer weiteren Ausbreitung des Rückkehrers geschuldet, der durch eine hohe Mobilität in vielen Regionen auch unerwartet auftreten kann. Doch auch ungeachtet der tatsächlichen Risiken und notwendigen Vorkehrungen beim Auftauchen und Verweilen des lange Abwesenden stellen sich für unser Natur- und Selbstverständnis etliche Fragen. Diese werden im äußerst lesenswerten Beitrag „Böser Wolf, lieber Wolf“ zu einem vielschichtigen, nicht nur wildbiologischen, sondern auch sozialanthropologischen und kulturwissenschaftlichen Forschungsvorhaben an der Universität Zürich angesprochen. Der Wolf steht dabei für unseren Umgang mit der Natur, für verschiedene Interessenlagen und die Emotionalisierung der Debatte.

Interessant ist dabei auch ein Blick auf die tatsächlichen und vielfältigen Auswirkungen der Anwesenheit der großen Beutegreifer. Mit dem Herdenschutz im alpinen Raum ist zwar ein nicht geringer Aufwand verbunden, doch durch die bessere Beaufsichtigung des Weideviehs gehen auch die anderen, die Verluste durch Prädation weit überwiegenden, Schadensfälle deutlich zurück.

Oft wird, auch in Bayern, argumentiert, dass die traditionelle Weidewirtschaft im Alpenraum durch den Wolf infrage gestellt sei, doch gerade die traditionelle Beweidung musste sich mit dem Wolf auseinandersetzen und Schutzstrategien entwickeln, wie das in den Ländern mit kontinuierlichem Wolfsvorkommen immer der Fall war. Die Abwesenheit der großen Beutegreifer ist ja ein neuzeitliches, „modernes“ Phänomen, unbehirtete Herden waren völlig unüblich und auch anderen Verlustursachen wie Krankheiten, Steinschlag oder Verirren einzelner Tiere schutzloser ausgesetzt.

Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang eine erneute Umfrage des NABU zur Akzeptanz des Wolfes in Deutschland, die bestätigt, dass die Bevölkerung der Anwesenheit von Wölfen sehr positiv gegenüber steht. Bemerkenswert ist dabei auch, dass 73% der Befragten der Aussage zustimmen, dass die von Wölfen ausgehenden Risiken in den Medien übertrieben dargestellt werden. In der ÖKOJAGD waren wir stets bemüht, durch sachliche Aufklärung eine realistische Einstellung zu den großen Beutegreifern zu fördern und ein zielführendes Angehen möglicher Probleme zu fordern. Dass dies erfolgreich sein kann, zeigt sich auch darin, dass in der letzten NABU-Umfrage noch 17% glaubten, dass das Vorkommen auf Aussetzung beruht, mittlerweile denken nur noch 12%, dass die Wölfe nicht eigenständig zugewandert sind. Sehr zuversichtlich stimmt, dass die Einstellung zum Wolf positiver ist, je jünger die befragten Personen sind, das lässt für eine gesicherte Zukunft hoffen.

Ein wichtiger und vom ÖJV stets herausgestellter Zusammenhang, der in einer Reihe von Beiträgen angesprochen wird, ist die bedeutsame Funktion einer zielführenden Jagd für Natur- und Artenschutz. Dies gilt für den Lebensraum Wald insgesamt, aber besonders auch für spezielle Strukturen mit potentiell hoher Artenvielfalt wie Waldränder und Wegsäume. Ist hier die Entwicklung einer arten- und strukturreichen Vegetation möglich, kommt das einer enormen Vielzahl an Tierarten zugute, nicht zuletzt einer Fülle von Insekten und den von ihnen lebenden Vögeln oder Fledermäusen, so dass ineinandergreifende Nahrungsketten erhalten oder neu zusammengefügt werden.

Auch die Anlage und Pflege von Hecken, Feldgehölzen, Streuobstbeständen und anderen Lebensraumelementen im Offenland wird durch hohen Verbissdruck erschwert oder gar unmöglich gemacht. Wenn jeder neu gepflanzte Baum und Strauch gezäunt oder anderweitig geschützt werden muss, sind auch solche Aufwertungsmaßnahmen unnötig mühsam und teuer. Sind die Schalenwildbestände entsprechend angepasst, ist die Jagd in der Tat angewandter Naturschutz.

Der ÖJV nannte sich mit gutem Grund ökologisch, weil uns schon immer die komplexen und vielfältigen Zusammenhänge und Wechselbeziehungen im Naturhaushalt wichtig und wesentliche Grundlage für die propagierte waldfreundliche und dem Naturschutz förderliche Jagdausübung sind und waren.

Herzlichst Ihre Elisabeth Emmert
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift ÖKOJAGD - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
Mehr zeigen

Steckbrief von ÖKOJAGD - epaper

Lieferzeit Abo sofort, mit der aktuellen Ausgabe
Lieferzeit Einzelheft sofort
Ausgabe 2/2018 vom 20.07.2018
Nächste Ausgabe 3/2018 am 08.11.2018
Erscheint quartalsweise , 4 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Zugriff nach der Registrierung online in der Bibliothek lesen & als PDF downloaden
Kategorie Naturzeitschriften, Landwirtschaftszeitungen und Umweltmagazine

* inkl. Mehrwertsteuer und Servicepauschale für Einrichtung und Versand

Stöbern Sie im Archiv von ÖKOJAGD - epaper

TrustedShops Bewertung
-/5.0 
noch keine Produktbewertungen für ÖKOJAGD - epaper
Leser und Leserinnen, die ÖKOJAGD - epaper bestellt haben, bewerten dieses Produkt sicher über Trusted Shops. Sagen Sie uns Ihre Meinung:
Bewerten
Kennen Sie schon diese Kategorien?
Entdecken Sie
aktuelle
BESTSELLER
NEWCOMER,
frisch für Sie
eingetroffen
Sparen Sie bei
Zeitschriften
mit RABATT
Stöbern Sie
durch ALLE
KATEGORIEN
Unsere Webseite verwendet Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen.