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Lesen Sie das Editorial von Migration und Soziale Arbeit - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Migration und Soziale Arbeit - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserin, lieber Leser,
im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise 2015/16 hat Deutschland ein enormes gesellschaftliches Engagement für Flüchtlinge erlebt. Diese ungeahnte ‚Willkommenskultur‘ oder „das deutsche Wunder“, wie Josef Joffe das Phänomen in der „Zeit“ im September 2015 nannte, beherrschte damals die deutschen und internationalen Schlagzeilen. Dies ist die eine Seite der Medaille, die andere Seite ist: Seither haben rassistisch motivierte Straftaten gegen Geflüchtete deutlich zugenommen. Eine vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. durchgeführte wissenschaftliche Begleitung des Programmbereichs „Partnerschaften für Demokratie“ im Programm „Demokratie leben!“ zeigt, dass die Bedrohung von Geflüchteten deutlich zugenommen hat. Für 2015/16 gaben 60 % der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Koordinierungs- und Fachstellen des Programms an, dass Geflüchtete an ihrem Standort Opfer von Beleidigungen, Bedrohung oder Übergriffen geworden seien; für den Zeitraum von Juli 2016 bis Juli 2017 berichten sogar drei Viertel der Koordinatorinnen und Koordinatoren von entsprechenden Anfeindungen und Bedrohungen. Die Amadeu Antonio Stiftung dokumentiert allein für das Jahr 2016 3.768 flüchtlingsfeindliche Vorfälle, davon 116 Brandanschläge und 595 tätliche Übergriffe.

Zudem haben rechtsnationale Bewegungen und Parteien in den letzten Jahren deutlich an Auftrieb gewonnen – nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern. Im Zuge dieser Entwicklungen ist auch die Debatte um die Auseinandersetzung mit Fragen des Rassismus in den letzten Jahren neu angestoßen worden. Dies hat auch Bedeutung für die Soziale Arbeit: Sozialarbeitende stehen im Berufsalltag immer wieder vor der Herausforderung „Rassismus“. Dabei stehen nicht nur Fragen zum angemessenen Umgang mit rassistischen Tendenzen oder zur Unterstützung von Rassismus-Betroffenen im Vordergrund. Nicht selten bestehen auch Unklarheiten über die genaue Bedeutung und konzeptionellen Hintergründe des Begriffs oder über mögliche Ursachen von Rassismus. Eine der zentralen Aufgaben der Zeitschrift „Migration und Soziale Arbeit“ ist es, aktuelle Forschungsergebnisse und praktische Erkenntnisse für die Profession der Sozialen Arbeit aufzubereiten und Handlungskonzepte für die pädagogische und Soziale Arbeit vorzustellen. Vor diesem Hintergrund vereinigt die vorliegenden Ausgabe sowohl Beiträge, die sich theoretisch und empirisch als auch praktisch mit Rassismus auseinandersetzen.

Im einleitenden Beitrag beschäftigt sich Thomas Geisen mit Rassismus als Herausforderung für die Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft. Dabei setzt er sich zunächst mit klassischen Arbeiten zum Rassismus auseinander, um dann den Begriff des Rassismus zu konkretisieren. Schließlich diskutiert er die Bedeutung von Rassismus als Analysekategorie für Profession und Disziplin der Sozialen Arbeit. Daran anknüpfend betrachtet Rudolf Leiprecht die Zusammenhänge zwischen Rassismus und Diversität. Dabei erklärt er nicht nur, was in der neueren Rassismusforschung unter Rassismus verstanden wird, sondern präsentiert auch neuere empirische Erkenntnisse, die er mittels des Theoriekonzepts der Intersektionalität gewinnt. Anschließend folgt ein Interview mit Annita Kalpaka, die vor mehr als 30 Jahren unter dem Titel „Die Schwierigkeit nicht rassistisch zu sein“ einen der ersten wissenschaftlichen Texte zu Alltagsrassismus und institutionellem Rassismus in der Bundesrepublik Deutschland vorgelegt hat. Der Sammelband, in dem dieser Text erstmals veröffentlicht worden war, ist 2017 in einer neuen und überarbeiteten Auflage erschienen. Darin wird auch die Entwicklung der letzten drei Jahrzehnte in den Blick genommen. Im Interview geht Annita Kalpaka darauf sowie auf aktuelle Herausforderungen ein.

Mit Blick auf den Fortbestand von Rassismus und Diskriminierung in polarisierten postmigrantischen Gesellschaften und die Notwendigkeit einer rassismus- und diskriminierungssensiblen Forschung untersucht Sina Arnold unter dem Titel „Jenseits von Kultur und Nation“ das „Postmigrantische“ und seine Konsequenzen für Sozialarbeitswissenschaft und Soziale Arbeit. Institutioneller Rassismus steht dann im Fokus des Beitrags von Juliane Karakayali, die Segregation an Grundschulen aus einer rassismuskritischen Perspektive analysiert. Axel Schulte beschäftigt sich mit der Frage, ob und in welcher Weise religiöse Akteure aufgrund der ihnen zur Verfügung stehenden Machtspielräume als Subjekte von Diskriminierung fungieren, analysiert also Diskriminierung durch religiöse Akteure vor dem Hintergrund religionsbezogener Machtstrukturen in der Einwanderungsgesellschaft.

Anschließend untersucht Josef Freise den Rechtspopulismus und seine Feindbilder sowie die daraus resultierenden Herausforderungen für die Soziale Arbeit. Dabei geht er unter anderem auf zugewanderte und geflüchtete Menschen sowie Muslime als spezifische Feindbilder ein. Ersteres steht dann im Fokus des Beitrags von Alex Wittlif und Charlotte Wohlfarth. Anhand von Umfrageergebnissen unter Menschen mit und ohne Migrationshintergrund untersuchen sie nicht nur die Einstellungen und Haltungen zur Fluchtzuwanderung der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund, sondern auch was Menschen mit eigener Zuwanderungsgeschichte über die neu Zugewanderten denken. Muslime als spezifisches Feindbild stehen dann im Mittelpunkt des Praxisbeitrags von Ulrike Zöller. Sie berichtet aus dem Modellprojekt „Islam im Saarland – saarländischer Islam?“, das sich mit stereotypen Bildern und ausgrenzenden Alltagsdiskursen auseinandersetzt und dabei die Anerkennung und Nichtdiskriminierung von Musliminnen und Muslimen fördern will. Die beiden abschließenden Beträge widmen sich schließlich den Betroffenen von Rassismus: Zunächst stellt Wiebke Scharathow wissenschaftliche Ergebnisse einer qualitativen Studie mit Jugendlichen zu deren Rassismuserfahrungen vor. Danach gibt Johannes Gleitz einen Einblick in die Praxis der Beratung von Betroffenen rassistischer Gewalt und geht dabei auch auf bestehende Möglichkeiten und Herausforderungen ein.

Den Abschluss dieses Hefts bildet eine von Pia Theil zusammengestellte Bibliografie.
Eine anregende Lektüre wünschen Ihnen
Benjamin Landes (Direktor des ISS e.V.) & Martin Weinmann (Verantwortlicher Redakteur)
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Sprache Deutsch
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Kategorie Zeitschriften für Pädagogik

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