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Lesen Sie das Editorial von ZSE - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift ZSE - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Helmut Bremer und Andrea Lange-Vester
Gegenläufige Entwicklungen von Öffnungen und Schließungen im Bildungswesen. Vorwort zum Schwerpunkt
Reglementierungen, Strukturen und ineinandergreifende Voraussetzungen beim Zugang zu Bildungseinrichtungen können als wesentliche gesellschaftliche Verteilungsinstanzen gesehen werden, durch die über soziale Öffnungen und Schließungen entschieden wird. Insofern ist es kein Zufall, dass Öffnungen und Schließungen im Bildungswesen zumeist in Verbindung mit Fragen von sozialer Ungleichheit, Bildungsmobilität sowie Auf- und Abstiegen diskutiert werden und dass dabei auch die Legitimierung sozialer Ordnung durch Bildung ein zentraler Aspekt ist.

Im Hinblick auf die Legitimation ungleicher Bildungschancen ist wesentlich, dass sozialer Status und Privilegien in modernen Gesellschaften nicht mittels der „askriptiven Merkmale der geburtsmäßigen Herkunft (wie Klasse, Rasse, Ethnie etc.)“ (Solga, 2013, S. 22) begründet werden. Maßgeblich soll vielmehr die individuelle Leistung sein, „eine meritokratische Selektion, in der ‚erworbene‘ Merkmale wie Bildungskarrieren, Schulnoten, Bildungsabschlüsse und Qualifikationen den Zugang zu (insbesondere höheren) sozialen Positionen bestimmen“ und soziale Ungleichheit rechtfertigen (ebd.). Bildungszertifikate sind demnach nicht den höheren Gesellschaftsgruppen vorbehalten; in den Grenzen von „Talent, Begabung und Intelligenz“ ist Bildung für alle da (ebd.; vgl. zur Leistung in pädagogischen Kontexten aktuell auch Reh & Ricken, 2018).

Insofern lassen Öffnungen im Bildungswesen auf den ersten Blick erwarten, dass Beschränkungen zugunsten von mehr Chancengleichheit abgebaut werden. In diesem Zusammenhang sind in den vergangenen Jahren etliche, oft bildungspolitisch motivierte Bestrebungen für formale Öffnungen in verschiedenen Bereichen des Bildungswesens erkennbar, die gleichzeitig auch vermehrt in den Fokus wissenschaftlicher Analysen rücken. Zu nennen sind hier etwa die Neubestimmung des Verhältnisses von frühkindlicher Erziehung, Bildung und Schule (vgl. Isler & Künzli, 2010; Bischoff, 2017), die Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Schulformen (Schuchardt, 2013; Schneider, 2018) wie auch zwischen Hochschule und wissenschaftlichem Feld (Lange-Vester & Teiwes-Kügler, 2013; Möller, 2015) sowie zwischen Berufsbildung und Allgemeinbildung bzw. Hochschulbildung (Bernhard, 2017). Weitere Beispiele finden sich in der Öffnung der Hochschulen für Gruppen ohne formale Hochschulreife (Banscherus u. a., 2016; Dahm & Kerst, 2016) sowie in der Aufwertung beruflicher Weiterbildung im Kontext des „Lebenslangen Lernens“ (Bremer u. a., 2015).
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Nächste Ausgabe 4/2018 am 30.10.2018
Erscheint quartalsweise , 4 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Zeitschriften für Pädagogik

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