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Bildung, Coaching & Service


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Einzelhelden INKA Cityguide - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 01.03.2022
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WWW.iarlsruhe-erleben.de

Uhrenatelier Arnsfeld

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Durlacher Str. 6 76275 Ettlingen Mo-Fr Termine n. Vereinb. 07243/924 76 34 0175/231 75 05 uhrmachermeister-arnsfeld.de

Timo Arnsfeld ist der „Zeit-Arbeiter“. Sein 2022 von KA-Ost nach Ettlingen umgezogenes zertifiziertes Uhrenatelier bietet Serviceleistungen vom Batteriewechsel bis hin zu kompletten Werküberholungen mechanischer Uhren, dazu Neumontagen und Reparaturen einschließlich Anfertigung und Austausch sensibler Verschleißteile. Das gilt insbesondere für Schweizer Marken wie Rolex, Breitling oder Omega, deren Wert durch regelmäßige Wartung und Pflege noch gesteigert werden kann. Ein moderner Maschinenpark, die umfangreiche Werkzeugpalette, ein gut sortiertes Ersatzteillager, weitreichende Kontakte zu Herstellern und Lieferanten sowie zwei Jahrzehnte Uhrmachermeister-Erfahrung garantieren ein hohes Maß an Präzision und Zuverlässigkeit.

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Kath. Fachschule für Sozialpädagogik Agneshaus

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Seit 1925 werden im Agneshaus Karlsruhe ErzieherInnen ausgebildet. Das Angebot richtet sich an junge Menschen, die Verantwortungsbewusstsein und soziales Engagement mittragen. Sie erwerben umfassende Kompetenzen für die berufliche Praxis: Pädagogik und Psychologie sind ebenso Inhalte der Ausbildung wie Musik und Rhythmik, Gestalten, Spiel, Bewegung, Natur-und Umweltbildung, Sprache, Literatur sowie Religions-und Theaterpädagogik. Exkursionen und ein spannendes Schulleben ergänzen den Unterricht an der staatlich anerkannten Privatschule in Trägerschaft der Erzdiözese Freiburg, die mit einem Netzwerk an sozialpädagogischen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche zusammenarbeitet.

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Hirschstr. 37 a 76133 Karlsruhe 0721/910 30 www.agneshaus.de

PR-Texte: Patrick Wurster · INKA Verlag

Bildungsakademie Handwerkskammer Karlsruhe

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PR-Text: Patrick Wurster · INKA Verlag

Durch ein vielfältiges Aus-und Weiterbildungsangebot zeichnet sich die Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe aus. Es beinhaltet Berufsorientierung für SchülerInnen, Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung, Gesellen-und Meistervorbereitung, Firmenschulungen, technische und kaufmännische Fortbildungslehrgänge sowie die Aufstiegsfortbildung zum Betriebswirt. Die Kurse werden in Präsenz, online oder mit Online-Anteilen angeboten. Als zertifizierter Bildungsträger und Mitglied im Netzwerk Fortbildung bietet die Akademie eine breite Palette von praxisorientierten und gewerkspezifischen Bildungsmaßnahmen an, die von A wie Ausbildung der Ausbilder (AdA) bis Z wie Zahntechniker reicht. Die Einrichtung verfügt über bestens ausgestattete Werkstätten wie Kfz-Hallen, ein Zahntechnikerlabor, die schweißtechnische Lehranstalt und moderne Seminarräume. Durch die Lehrgänge erhält jeder das passende Werkzeug zum Erreichen beruflicher Ziele – ob Schüler, Auszubildender, Ausbilder, Unternehmer, Fach-oder Führungskraft. Bei einer individuellen Beratung werden das geeignete Bildungsangebot sowie finanzielle Fördermöglichkeiten geklärt.

-pat

Hertzstr. 177 76187 Karlsruhe 0721/160 04 00 www.bia-karlsruhe.de

element-i Bildungshaus Karlsruhe

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Nach der element-i Pädagogik und ohne Übergänge lernen – von der Krippe bis zum Abitur: Das element-i Bildungshaus Karlsruhe bietet durchgängige Bildung und Betreuung und sorgt so für eine ideale Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Kinder lernen in altersübergreifenden, also jahrgangsgemischten Gruppen und werden dem individuellen Entwicklungsstand sowie ihren Interessen entsprechend gefördert und gefordert. Um den Bildungsprozess kontinuierlich zu gestalten, sind Krippe, Kindergarten, Grund-und weiterführende Schule in einem Haus unter einem barrierefreien Dach. Die Lernangebote (Schwerpunkte: MINT, Musik, bi-bzw. trilinguale Sprachentwicklung) bestehen aus Impulsen, die von Kindern wie PädagogInnen gleichermaßen eingebracht werden. Bereits in der Kita entscheiden die Kinder, was sie unternehmen, spielen und lernen möchten; SchülerInnen steuern ihren Lernprozess mithilfe von Lernkonferenzen, Wochenplangesprächen und Lernweltkarten, die auch Eltern den persönlichen Leistungsstand dokumentieren. Richtschnur ist der Bildungsplan von Ba-Wü, 72 Prozent der GrundschülerInnen erhalten die Gymnasialempfehlung. Die pädagogischen Leitlinien finden sich auch in der Bildungshausarchitektur mit seiner funktionalen Raumaufteilung wieder. Bei nur 25 Schließtagen pro Jahr ist hier eine zehnstündige Ganztagsbetreuung gewährleistet und die hauseigene Küche sorgt für kindgerechte, frische, abwechslungsreiche und möglichst regional-saisonale Vollverpflegung. Im 2019 eröffneten element-i Bildungshaus Karlsruhe werden in Kita, Freier Grundschule, weiterführender Freier Gemeinschaftsschule und der Freien Dualen Fachakademie für Pädagogik 670 Kinder und Jugendliche sowie angehende ErzieherInnen betreut und unterrichtet. Die gymnasiale Oberstufe soll zum Schuljahr 2023/24 folgen.

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Konrad-Zuse-Str. 11-13 76131 Karlsruhe Mo-Fr 7.30-18 Uhr 0711/65 69 60 70 16 www.element-i.de

Freie Duale Fachakademie für Pädagogik: ErzieherIn werden

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„Bring dich ein – in Projekte für dich, andere und die Welt.“ Als ZukunftsgestalterIn. Die FDFP – Freie Duale Fachakademie für Pädagogik im Bildungshaus Karlsruhe bietet mit der praxisintegrierten Ausbildung zur/m ErzieherIn alles für die qualifizierte, pädagogische Arbeit mit den Jüngsten der Gesellschaft. Im Blockmodell wechseln sich starke Theorie-und Praxisphasen ab und geben alles an die Hand, um authentisch und selbstständig zu arbeiten. „Bleib also dran und entscheide mit, wie du lernst“ – verschiedene Möglichkeiten helfen den SchülerInnen, einen individuellen Weg zu gehen. Selbstorganisiertes, demokratisches, eigenverantwortliches und individualisiertes Lernen nach dem Motto #eskommtaufmichan steht bei der FDFP im Vordergrund. Das einjährige Berufskolleg ist der erste Schritt für alle, die mit Mittlerer Reife in die Ausbildung starten, um sich beruflich zu orientieren und grundlegende fachliche sowie persönliche Kompetenzen zu erlangen. Denn neben dem Unterricht können die ersten praktischen Erfahrungen in einer sozialpädagogischen Einrichtung gesammelt werden. Das Quereinstiegskonzept soll alle ansprechen, die bereits einen anderen Beruf erlernt haben und sich vorstellen können, diese Erfahrungen Kindern näherzubringen; sei es etwas Handwerkliches, Musisches oder auch Theaterpädagogisches. Mit einer individuell zugeschnittenen Qualifizierungsmaßnahme erhalten QuereinsteigerInnen die notwendigen Voraussetzungen, um in den ErzieherInnenberuf zu wechseln. Und dazu kommt noch: „Du bleibst autonom!“ – mit einer fairen Vergütung ab dem ersten Tag.

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element-i Bildungshaus Karlsruhe Konrad-Zuse-Str. 11-13 76131 Karlsruhe 0711/656 96 09 21 www.freiedualefachakademie.de

PR-Texte: Patrick Wurster · INKA Verlag

Mathilde Göttel, Stadträtin Die Linke

Als sie das auffallend junge Gesicht erblickt, muss Mathilde Göttel die Nachrückerin im Sitzungssaal sogleich nach ihrem Geburtstag fragen: 2.6.98. Damit ist ihre neue Kollegin Christina Bischof genau einen Tag älter als sie – und Göttel nach wie vor die Jüngste im Karlsruher Gemeinderat. Den Alteingesessenen ist der von Links-Partei und Grünen eingeleitete Jugendstil anfangs noch suspekt. „Mir macht das nichts aus, es ist schließlich kein Grund, weniger ernst genommen zu werden“, gibt sich die 23-jährige Kunst-und Baugeschichts-Studentin ganz selbstbewusst. Seit 2019 ist sie eine von drei Linken-StadträtInnen und bildet mit dem fast ebenso jungen Lukas Bimmerle und der ehemaligen Karlsruher Bundestagsabgeordneten Karin Binder die Fraktion. Schon immer politisch interessiert, gibt das Wahljahr 2017 mit dem Einzug der AfD in den Bundestag für Göttel den Ausschlag, selbst in eine Partei einzutreten. Und sie wählt mit der Linken den Gegenentwurf zur Alternative für Deutschland. Der Bau-, Kultur-und Planungsausschuss sind ihre Schwerpunktausschüsse; ganz oben auf der Agenda steht das Ringen um bezahlbare Wohnungen, für gemeinnützige Wohnprojekte zur Erprobung neuer Wohnformen setzt sie sich ebenso ein wie für die Erhöhung der Sozialbindungsquote auf 50 Prozent. Größter persönlicher Erfolg bis lang: die derzeit im Auf-www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de stellungsverfahren befindliche Milieuschutzsatzung für die Südstadt. Ein weiteres großes Anliegen ist ihr, „die Blechlawine aus der Stadt zu verbannen – Autofahren in der City darf keinen Spaß mehr machen! Eine solche Verkehrswende ist nicht nur gut fürs Klima, es wird auch wertvoller zentraler Platz geschaffen.“ Der Antrag für ein Projektfeld auf dem Marktplatz, das es jedem Bürger ermöglicht, temporär seine Ideen zu verwirklichen, „statt immer nur zu konsumieren“ – ob nun Urban Gardening, Skateranlage, Diskussionsforum, Freilichtbühne, Skulpturenpark oder Liegewiese – ist schon lange gestellt. Und wenn sie sich nicht gerade auf die Debatten der monatlichen Gemeinderats-und die nahezu wöchentlichen Ausschusssitzungen vorbereitet oder ihrem Studium am KIT nachgeht, engagiert sich die Kommunalpolitikerin in feministischen Gruppen wie dem Karlsruher Bündnis „Für das Selbstbestimmungsrecht der Frau“ und setzt sich für Abtreibungslegalisierung ein. Auch die Muse hat einen festen Platz in Göttels Leben: Als erklärter Klassik-Fan spielt sie leidenschaftlich Harfe, wobei es ihr wichtig ist, „dass neben der romantischen Seite auch die vielfältigen Facetten des Instruments von Pop über experimentelle Musik bis Tango mehr wahrgenommen werden“. Seit Schulzeiten pflegt sie eine private, auch englisch-, französischund russischsprachige Titel umfassende Lyrikbibliothek rund um ihre Lieblingsdichterinnen Nelly Sachs und Gertrud Kolmar. Wenn es denn noch mehr Alltagszerstreuung braucht, holt sie Caramello (Foto), Hugo und Luna aus dem Gehe hinter der Mika und geht mit den drei Ziegen ihrer Schwester auf Wanderschaft.

-pat/fra

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Klaus Lustig, Kunstwohlfahrt

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„Die AWO verbindet man immer mit Geburt und Tod.“ Klaus Lustig will das verbreitete Image der Arbeiterwohlfahrt mit ihren vielen Kitas und Senioreneinrichtungen verbreitern und offene Orte der Begegnung schaffen. „Ich wollte immer schon Menschen zusammenbringen, das ist mein Antrieb.“ Aus Mangel an Freiwilligen sei er 2004 „freundlich erpresst“ worden, als Vorstand der AWO Südweststadt anzutreten. Lustig begann schnell, die in die Jahre gekommene Begegnungsstätte in der Klauprechtstraße zu öffnen und künstlerisch zu beleben. „Ich habe Ausstellungen an Land gezogen, meist von Menschen aus der Region, aber auch aus der Schweiz. Viele Kontakte haben sich zufällig entwickelt“, beschreibt er den Aufbau der Kunstwohlfahrt, unter deren Label er seither etwa 50 Ausstellungen in den AWO-Räumen organisiert hat. Dazu käme nochmals die doppelte Menge an Konzerten und Lesungen, sagt Lustig. „Bei unseren Vernissagen ist auch das exklusive Publikum da und die sind froh, dass es bei uns nicht so öde ist, wie bei den üblichen Vernissagen.“ Doch wichtig sei ihm ein künstlerisch-kulturelles Angebot für die ganze Nachbarschaft: „Wir haben immer ein riesiges kaltes Büfett und die Atmosphäre ist lockerer – jeder kommt mit jedem ins Gespräch.“ Um die Voraussetzungen zu schaffen, habe er gleich zu Beginn renoviert und eine Bar in den zweiten Raum gebaut. „Durch die ständigen Ausstellungen in den schönen Räumen haben sich viel mehr Menschen interessiert, unsere Begegnungsstätte zu nutzen.“ So hätten auch dem Konzept eher kritisch eingestellte Ehrenamtliche den Nutzen für die AWO erkannt. „Aus unseren Vernissagen hat sich eine AWO-Boule-Gruppe gegründet, die immer freitags unter der Hirschbrücke spielt.“ Bei der Erneuerung der Begegnungsstätte profitierte Lustig nicht nur von seiner einstigen Schreinerausbildung. Ob Teppichverkäufer, Spediteur, Kneipenwirt, Booker oder Taxifahrer – kaum einen Beruf hat er in seinem Leben bislang ausgelassen. Besonders prägend ist für ihn bis heute die Zeit mit einer eigenen Buchhandlung: Sieben Jahre lang führte er auf 37 Quadratmetern den Bücherladen gegenüber der Uni, bevor er aus finanziellen Gründen 1982 aufgeben musste. Schon hier begann er regelmäßig Lesungen zu veranstalten, vor allem im Krokokeller. Eines der Highlights war eine Lesung mit dem kürzlich gestorbenen Klaus Wagenbach. „Wagenbach mit 500 Leuten im Künstlerhaus, das war wahnsinnig!“ Zu Lesungen kämen heute lange nicht mehr so viele Menschen. „Doch bei unseren Weihnachlesungen in der Kunstwohlfahrt sind immer 40 Leute anwesend. Gegen den Trend, da bin ich stolz drauf!“ Finanziert werden die Veranstaltungen auf Spendenbasis. „Ich gehe aber nicht mit der Sammeldose rum, irgendwie kratze ich das Geld schon zusammen.“

-fk 

AWO-Begegnungsstätte Irma Zöller Klauprechtstr. 30 76137 Karlsruhe 0721/82 48 98 29 www.kunstwohlfahrt.eu

Margit Reinhardt Veränderungscoaching

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In turbulenten und unsicheren Zeiten kommen schnell Zweifel auf, wie das alles zu bewältigen ist. Um das psychische Wohlbefinden zu regulieren, ist es sinnvoll, die eigene Selbstwirksamkeit zu stärken – um Selbstwerträuber in Selbstwertspender zu verwandeln. Ein professionelles Coaching unterstützt in Veränderungsphasen, indem es neue Sichtweisen eröffnet und Zuversicht entstehen lässt. So gelingt es leichter, mit Veränderungen und Neuerungen klarzukommen. Margit Reinhardt ist eine geschulte Sparringspartnerin, um Ressourcen zu entdecken und mit Bildern kombinierte kraftvolle Ziele zu formulieren. Das erste Sondierungsgespräch ist kostenfrei.

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76149 Karlsruhe 0721/75 33 61 www.margit-reinhardt.de

PR-Texte: Patrick Wurster · INKA Verlag

Mindcoach Alexandra Mayer

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Für Gesundheitscoach und Achtsamkeitstrainerin Alexandra Mayer trägt jeder Mensch die Lösungen zum persönlichen Wohlergehen bereits in sich. Gemäß ihrem Leitbild arbeitet sie mit den vorhandenen Ressourcen, damit die KlientInnen in ihre Potenziale zurückfinden und wieder voller Energie Themen umsetzen und verändern. In Workshops, Kursen und Coachings gibt sie lösungsorientierte, authentische, spür-und erlebbare Methoden mit auf den Weg – hin zu einem gesunden, gelassenen, selbstfürsorglichen und achtsamen Leben. Wobei das Mindcoaching Geist und Körper gleichermaßen anspricht. Begleitend zu den auch online abgehaltenen Sitzungen kann man kostenlos Alexandra Mayers Bodyscans auf Youtube nutzen.

-pat

76137 Karlsruhe 0151/58 50 93 49 www.mindcoach.info

Reisebuchladen

„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon“, wusste schon der Philosoph Aurelius Augustinus zu berichten. Um vor Reiseantritt bestens im Bilde zu sein, finden Fernwehgeplagte beim fachkundigen Reisebuchladen-Team in Karlsruhe und Heidelberg seit 2010 Reiseliteratur und Landkarten aus aller Welt – ob nahegelegener Schwarzwald oder exotische Destination. Hier erhält man außerdem zu fast jeder Region auch eine Auswahl an Reisebeschreibungen, Bildbänden, regionaler Literatur sowie dazu passend ausgesuchte Bücher. Und falls das Gewünschte je nicht dabei sein sollte, sind fast alle lieferbaren Krimis, Kinder-oder Fachbücher schon am nächsten Tag abholbereit.

-pat

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Herrenstr. 33 · 76133 Karlsruhe 0721/47 00 88 95 Kettengasse 5 · 69117 Heidelberg 06221/205 52 Mo-Fr 9-19 Uhr · Sa 10-16 Uhr

www.reisebuchladen-karlsruhe.de www.reisebuchladen-heidelberg.de

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Schweitzer Fachinformationen Karlsruhe: Hoser Mende

Wer moderne, helle Buchhandlungen liebt, kommt zu Hoser Mende, einem Unternehmen der Schweitzer Fachinformationen und seit über 100 Jahren die erste Karlstraßen-Adresse für Literatur. Das Sortiment in der Südweststadt umfasst Romane, Krimis, Kinder-, Jugend-und Hörbücher, Reiseführer, Ratgeber, Zeitschriften und das größte Angebot an juristischer Fachliteratur in ganz Karlsruhe. Lese-Ecken sorgen fürs gemütliche Ambiente; mehrmals jährlich stehen Autorenlesungen, Vorträge und Symposien auf dem Veranstaltungsprogramm. Und bei der „(Ein-)geschlossenen Gesellschaft“ kann man nach Ladenschluss drei Stunden lang ungestört stöbern, schmökern und shoppen.

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Karlstr. 76 · 76137 Karlsruhe Mo-Fr 10-18.30 Uhr · Sa 10-14 Uhr 0721/98 16 10 www.schweitzer-online.de www.hoser-mende.de

PR-Texte: Patrick Wurster · INKA Verlag

Alex Besta, Bildende Künstlerin

Zwei rechteckige Flächen aus Torf und Erde liegen wie Teppiche im Projektraum ßpace am Kronenplatz ausgebreitet. Assoziationen an Gräber vermischen sich mit imaginierten Eindrücken von Aufenthalten im Wald. Darauf verteilen sich schnörkelige Objekte, die gleichermaßen aus dem Erdboden wie aus einem 3D-Drucker stammen könnten. Dezent schmatzende, schlammige, kriechende Sounds aus Lautsprechern verstärken den Eindruck, dass sich hier ein Zugang zu einer sonst verborgenen Unterwelt auftut. Die Installation „The Happiness Of Belonging“ (Foto unten) offenbarte vergangenen Sommer einen temporären Zwischenstand der künstlerischen Arbeit und Themenkomplexe von Alex Besta (Foto: Sebastian Heck). Objekte aus verschiedenen Materialien verwiesen in einer assoziativen Anordnung auf das Verhältnis zwischen dem Menschen und der sogenannten „Natur“. „Es gibt diesen Dualismus: Am Wochenende entflieht der Großstadtmensch seinem Alltag und geht in die Natur, um sich zu erholen“, sagt Besta. „Dabei soll es schön sein und man beschäftigt sich mit Schmetterlingen und Blümchen, guckt viel nach oben. Was sich unter den Füßen befindet, wird in der Regel ausgeblendet. Da ist es schleimig, erdig, es kriecht. Ich finde, das hat mit unserer kulturellen Wahrnehmung vom Tod zu tun.“ Die Künstlerin interessiert sich für gesellschaftliche Vorprägungen im Allgemeinen und insbesondere für die Konstruktion, die sich der Mensch von der Natur geschaffen hat. Deren Wahrnehmung findet Besta oft lückenhaft: „Es ist schwierig, Komplexität zu erfassen, wenn man Dinge ausblendet. Solche Blickwinkel beeinflussen, wie wir Natur wahrnehmen, mit ihr vor Ort umgehen und Verantwortung übernehmen. Und das prägt wiederum, wie wir Menschen miteinander interagieren.“ Das sind Gedanken, die man auch aus jüngeren ZKM-Ausstellungen wie Bruno Latours „Critical Zones“ oder „Bio-Medien“ kennt. Latour gehört zu den AutorInnen, die Besta in den langen Recherchephasen für ihre Arbeiten heranzieht, neben Donna Haraway oder auch Science-Fiction-Literatur von Octavia Butler. „Ich sauge das alles auf, mache mir Notizen und schreibe daraus Texte“, beschreibt die Künstlerin ihre Arbeitsmethode. „Im praktischen Teil arbeite ich dann sehr intuitiv mit dem vollgesogenen Schwamm in meinem Kopf. Ich mache keine konzeptionelle Kunst.“ So ergeben sich vieldeutige Werke aus verschiedenen Medien – Skulptur, Sound, Video etc. –, die sich auch immer auf den konkreten Ausstellungsraum beziehen. Besta kommt vom Theater und hat Szenografie an der Hochschule für Gestaltung studiert. Davon löste sie sich im Laufe ihres Studiums; und doch ist ihre künstlerische Sprache mitunter stark vom Raum geprägt. Neben dem physischen durchzieht diese Sprache auch ein mehrdimensionaler geistiger Raum: „Ich lese viele Bücher quer, auch Politisches. So weben sich Gedanken zum Kapitalismus oder patriarchalen Strukturen mit in die Arbeit ein. Ich kann das nicht voneinander trennen und lerne auch sehr viel über mich und meine Wahrnehmung. Wie verhalte ich mich meiner Umwelt gegenüber? Meinen Mitmenschen? Was bedeuten meine Beziehungen? Das Lesen ist nie bloß reine Inspirationsquelle. Es schließt auch immer meine Gedankenwelt und mein Handeln mit ein.“ Mit „The Happiness Of Belonging“ hat Besta einer persönliche Veränderung herbeigeführt. Sie hatte große Angst vor kriechenden Lebewesen, gibt die Künstlerin zu, und setzte sich bei der Entwicklung der Arbeit bewusst Maden und Würmern aus. Die Angst verschwand und wich einer Sensibilität für diese in der Literatur auch als „nichtsprachliche Teilnehmer“ betitelten Lebewesen. Die Installation „Recreation“ (Foto oben) bricht mit dem Mythos des klaren, weißen Erscheinungsbildes antiker Architektur und Skulpturen. Wissenschaftlich wurde dieser bereits vor 40 Jahren widerlegt, doch u.a. der faschistische Missbrauch dieses Ideals prägt die Vorstellung von hellen antiken Relikten noch heute. „Recreation“ versammelt auf Erde liegende, gekrümmte und gebogene Säulen, deren weiße Oberfläche durch Videoprojektion (Philippe Mainz) eine Transformation durchlaufen. In ihrer aktuellen Ausstellung im Ettlinger Kunstverein hinterfragt Besta einen anderen kulturellen Begriff: das Ornament. Die Arbeit basiert auf Recherchen im Künstlerhaus Eisenhammer in der Lausitz und geht herrschenden Hierarchien und Ordnungen bildhauerisch nach, u.a. bildete Besta dafür Formen und Muster aus der Natur mit Gips nach. Auch hier greift sie die wiederkehrenden Fragen nach der menschlichen Wahrnehmung belebter Umwelt und zu einem konstruierten Naturbegriff auf. Seit Kurzem wird Besta von der digitalen Kunstplattform ato. black aus Karlsruhe vertreten. Nicht nur als ausstellende Künstlerin ist sie mit in der Stadt verbunden. Eine Zusammenarbeit verbindet Besta auch mit dem Labelkollektiv 76666. Unter dem Pseudonym Carol Moss veröffentlicht sie dort collagenartige Soundexperimente mit sanftem Hang zu Ambient. Und in den für Karlsruhe zahlreichen Offspaces trifft man Besta auch als regelmäßige Ausstellungsbesucherin: „Da passiert immer etwas. Als man nur mit Terminvereinbarung in Ausstellungen konnte, kam ich mit vielen Leuten ins Gespräch. Da war viel Austausch.“ Man könnte Alex Bestas Arbeit auch als eine Kunst über und mit Beziehung unterschiedlichster Art bezeichnen – als Zwischenfazit natürlich.

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www.alexbesta.net

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Technologiefabrik Karlsruhe

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Die IHK-Technologiefabrik gibt jungen innovativen Unternehmen Raum. Im Karlsruher Gründerzentrum sind zahlreiche Start-ups aus der IT-und High-Tech-Branche ansässig, die mit einem umfangreichen Service-und Dienstleistungspaket unterstützt werden. Neben der Bereitstellung der benötigten Infrastruktur beinhaltet es auch Informationsveranstaltungen, Einzelberatungen und Coachings durch Fachleute. 97 Prozent der bis heute über 400 betreuten Start-ups haben so den Schritt in die Unabhängigkeit gemeistert und im Laufe der Zeit über 6.500 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Momentan sind in der Oststadt 80 Unternehmen unter dem Dach der Technologiefabrik angesiedelt, die zu den erfolgreichsten Gründerschmieden bundesweit gehört.

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Haid-und-Neu-Str. 7 76131 Karlsruhe 0721/17 42 71 www.technologiefabrik-ka.de

Lissi Hohnerlein, Taff-Leiterin

„Wenn ich aktiv bin, dann passiert was“, sagt Lissi Hohnerlein. Seit über 25 Jahren engagiert sich die heutige Leiterin des Tagestreffs für Frauen (Taff) mit dem Sozpädal-Team für die Belange und die Sichtbarkeit von wohnungslosen Frauen. „Wenn ich durch die Stadt gehe, werde ich als Frau der wohnungslosen Frauen immer wieder angesprochen.“ Auch sie selbst thematisiere die Lage von Frauen ohne eigene Wohnung immer wieder in Bündnissen, bei der Stadt und der Frauenbeauftragten. „Wenn wir nichts sagen, dann gibt es das Thema nicht.“ Wohnungslose Männer seien auf der Straße und in der Stadt sichtbar, Frauen dagegen weniger. „Jede der Frauen bringt eine eigene Geschichte mit, die erzählt und nach außen getragen werden muss“, sieht sie den Kern ihrer Arbeit darin, Lobbyistin für eine oft vergessene Gruppe zu sein. Seit 2001 gäbe es mit dem Taff einen Ort, der nicht nur Treffpunkt und Schutzraum für Betroffene sei, sondern von dem aus man diese Geschichten auch gut erzählen und weitertragen könne, meint Hohnerlein. Aktuell streitet sie dafür, dass wohnungslose Frauen bei der Umsetzung der Istanbul-Konvention, die europaweit verbindliche Rechtsnormen gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt schafft, mitgedacht werden. „Wohnungslose Frauen sind da besonders vulnerabel. 90 Prozent der Frauen, die zu uns ins Taff kommen, haben vorher körperliche oder seelische Gewalt erfahren.“ Die gelernte Erzieherin entschied sich spät für ein Studium der sozialen Arbeit und ist seit einem Praktikum 1996 bei Sozpädal beschäftigt. Inspiriert von ihrer älteren Schwester erbte sie den „Kampfgeist der 70er Jahre und das Hinterfragen der politischen Mächte“ und viele Kontakte in Karlsruhe. „Ich habe bei Sozpädal gemerkt, dass es das Richtige für mich ist, mit Menschen zu arbeiten, mit denen eigentlich niemand etwas zu tun haben will.“ Vorher war sie in der Leitung eines Kindergartens beschäftigt, hätte dann aber gemerkt, dass ihr Engagement bei „Menschen, die durchs Raster fallen, dringender benötigt“ werde. Schon im Praktikum etablierte Hohnerlein einen wöchentlichen Spielenachmittag für wohnungslose Frauen, der zum Grundstein für die Idee eines Tagestreffs wurde. „Es gab vorher keinen Treffpunkt, keinen Ort zum Kaffeetrinken und Austauschen.“ Dabei hatte die aus dem Taubertal stammende Hohnerlein selbst vorher keine Berührungspunkte mit dem Thema. „Ich hatte keine Ahnung von Wohnungslosigkeit, ich kam vom Land.“ Doch schnell lernte sie: „Wir müssen Bünde bilden, Frauen müssen sich ebenso vernetzen.“ Auch bundesweit setzt sie sich für die Belange wohnungsloser Frauen ein und freut sich jedes Mal, wenn in einer anderen Stadt ein Tagestreff für Frauen eröffnet. Oft genug unterstützt von ihrem Rat und ihrer Hilfestellung in der aufwendigen Kommunikation mit potenziellen Geldgebern. „Die Arbeit ist nur mit Herzblut möglich, ohne das klare Interesse geht nix.“ Doch Hohnerlein kennt auch ihre Grenzen: „Ich kann für Gruppen einstehen, die selbst keine Stimme hat. Aber ich wäre keine gute Politikerin – ich kann so schlecht diplomatisch sein.“

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Belfortstr. 10 76133 Karlsruhe Mo-Fr 9-13.30 Uhr Sa 10-12.30 Uhr 0721/16 08 98 80 www.sozpaedal.de

Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

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Lorenzstr. 15 76135 Karlsruhe 0721/820 30 www.hfg-karlsruhe.de

Designing The Future: Einzigartige Freiräume für Lehre, Forschung und experimentelle Entwicklung bietet die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und verbindet dabei Kunst, Design und Theorie in einem wegweisenden integrativen Studienmodell. Kommunikationsdesign, Produktdesign, Medienkunst, Ausstellungsdesign und Szenografie, Kunstwissenschaft und Medienphilosophie werden aus interdisziplinärer Perspektive mit Blick auf die neuesten Medien unterrichtet und praktisch erprobt. Die HfG Karlsruhe steht dazu im Austausch mit einer der besten und weltweit innovativsten Ausstellungsinstitutionen, dem Zentrum für Kunst und Medien (ZKM), und zahlreichen weiteren international renommierten Häusern.

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Stadtbibliothek Karlsruhe

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Zwei Bibliotheken in der City, sechs in den Stadtteilen und ein Medienbus – das ist die Stadtbibliothek Karlsruhe. Die neun Lernund Begegnungsorte sind offen für alle und können mit und auch ohne Bibliotheksausweis genutzt werden. Es stehen über 300.000 Medien zur Verfügung; darunter neben Romanen und Sachliteratur Kinderbücher in über 30 Sprachen in der Kinder-und Jugendbibliothek, Konsolenspiele, Tonies, Daisy-Hörbücher, Graphic Novels, Brettspiele, Blu-rays und Wanderkarten. Bequeme Lesesessel, (PC-)Arbeitsplätze sowie freies KA-WLAN bieten reichlich Aufenthaltsqualität vor Ort. Wer lieber len Angeboten fündig. (Foto: Monika Müller- online unterwegs ist, wird be i den zahlreichen digita- Gmelin) -pat

Ständehausstr. 2 · 76133 Karlsruhe Di-Fr 10-18.30 Uhr · Sa 10-14 Uhr 0721/133 42 58 www.stadtbibliothek-karlsruhe.de

PR-Texte: Patrick Wurster · INKA Verlag

Andreas Köhler, Synchronstudio The Kitchen Germany

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„Ich hatte mich gerade mit meinem Leben arrangiert und ging davon aus, bis zur Rente am Badischen Konservatorium zu unterrichten“, sagt Andreas Köhler. Doch dann kam ein Anruf, der eine erneute Wendung in der Biografie des studierten Cellisten bringen sollte. Yoram Chertok vom US-Unternehmen The Kitchen bot Köhler an, eine Dependance der Synchrofirma in Karlsruhe aufzumachen. Köhler sagte zu und holte seine Frau Christina Wieland mit ins Boot. Dabei konnte er auf eine gewachsene Infrastruktur zurückgreifen: In der Südendstraße betreibt Köhler seit 2002 ein Tonstudio, in dem er Musik für Filme, Werbung und Software produzierte. Über dürftige Filmsynchro hat sich bestimmt schon jeder einmal aufgeregt. Wenn die Lippenbewegungen so gar nicht mit dem Gehörten übereinstimmen, schwindet der cineastische Genuss. Mittlerweile hat sich das Metier professionalisiert. „Synchronisation ist die Kunst, eine Illusion zu erzeugen – eigentlich ein Zaubertrick. Man soll glauben, dass die Stimme zu der Person auf der Leinwand gehört. Für uns heißt das: Welche Vokalfolgen sind in einem Take? Wann klappen die Lippen aufeinander, wann nicht? Das ist total kreativ.“ Nicht nur die Optik, auch die Geschichte muss funktionieren. „Das ist keine Übersetzung, sondern eine Adaption ins Deutsche“, erläutert Köhler. „Als Dialogbuchautor muss man das auf dem Schirm haben.“ Und auch die Regie hat besondere Anforderungen. Die Synchro darf nicht abgelesen klingen, muss glaubhaft rüberkommen. Die Regie kitzelt dabei die nötigen Quäntchen an Emotionen oder Humor aus der Stimme heraus. Los ging’s für Köhler und sein Team mit indischen Bollywood-Serien, die in Deutschland etabliert werden sollten. Früh kamen auch Kinderserien hinzu, etwa „Miffy“, das Zeichentrickhäschen mit dem gekreuzten Mund von Dick Bruna. Ein besonderes Projekt für Köhlers Kitchen war das Spielfilm-Drama „Hope“ der norwegischen Regisseurin Maria Sødahl mit dem schwedischen Filmstar Stellan Skarsgård in einer Hauptrolle. Der Film lief auf der „Berlinale“ und wurde sogar auf die Shortlist für die „Oscars“ gesetzt. Der umgelernte Synchro-Koch hat schon viel erlebt: Parallel zu Solokonzerten oder mit dem SWR Symphonieorchester tüftelte er seit den 80ern im Studio und veröffentlichte Techno-und Trance-Platten auf den Labels von Sven Väth (Harthouse) und Laurent Garnier (F-Communications), später House mit Shahrokh Dini auf Compost Records. 2018 packte er seine 303 und 808 wieder aus und spielte als „Sound Of K“ auf der „Fest“-Bühne und in Clubs. Mit Hilary Koob-Sassen bildete er das experimentelle Kunst-und Musikprojekt The Errorists. Und bereits 1999 etablierte Köhler eine Workshop-Reihe für elektronische Musikproduktion am ZKM, die er lange mit Hendrik Vogel leitete. Als Einzelheld geht der gebürtige Speyerer mit dieser eigensinnigen Bio locker durch! Im Gespräch betont er aber, wie wichtig ihm die Teamarbeit bei The Kitchen Germany ist. Köhler zählt auf sein Team aus Angestellten und FreelancerInnen in Text, Ton und Technik. Dazu kommen die rund 200 Sprecher im Kitchen-Pool. Und natürlich Christina Wieland, mit der er jedes organisatorische und kreative Detail bespricht. „Es gab auch sehr stürmische Momente, da war es gut, dass wir uns gegenseitig stärken konnten.“ 

-fd

www.andreaskoehler.co www.thekitchen.tv/germany

Volkshochschule Karlsruhe

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Als Weiterbildungs-, Begegnungs-und Laufbahnberatungszentrum steht die vhs Karlsruhe allen offen. In acht Programmbereiche fächert sich ihr jährlich rund 5.000 Veranstaltungen umfassendes Angebot: Wer seine Allgemeinbildung in (Zeit-)Geschichte, Politik oder Naturwissenschaften aufpolieren möchte, schaut sich in der Sparte „Gesellschaft und Wissen“ um; Musik-, Theaterund Filminteressierte finden im Block „Kultur und Kreativität“ Theorie und Praxis vermittelnde Kurse. Wie man mit Meditation und Yoga entspannt oder die Fitness aufrechterhält, bündelt die Rubrik „Gesundheit“. Auch der Beruf erfordert heutzutage Beweglichkeit: So kann man sich u.a. in Rhetorik, BWL und EDV, Web-und Grafikdesign unterrichten lassen. Die Schule für Erwachsene hilft, wenn ein Abschluss fehlt. Zur Auswahl stehen außerdem 30 Fremdsprachen für sämtliche Könnensstufen, „Lebensart und Lebensrat“ von Essen und Trinken bis Ratgeber Recht sowie spezielle Zielgruppenangebote für Eltern, Kinder, Jugendliche (JUKKS), Frauen, Männer und Ältere. Lernen kann man vor Ort oder online, ganz nach Geschmack. 

-pat

Kaiserallee 12 e · 76133 Karlsruhe Tel. Anmeldung u. Beratung: Mo-Mi 9-12 u. 14-17 Uhr Do 14-17 Uhr · Fr 9-12 Uhr 0721/98 57 50 www.vhs-karlsruhe.de

PR-Text: Patrick Wurster · INKA Verlag

Ella Fitzen, Fridays For Future Karlsruhe

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Als die Jugend am 15.3.2019 nach dem Vorbild von Greta Thunberg den zivilen Ungehorsam übt und während der Unterrichtszeit für ihre Zukunft auf die Straße geht, anstatt die Schulbank zu drücken, wird der Klimastreik zum Massenphänomen. Oberstes Ziel von Fridays For Future: die Einhaltung des im Weltklimaabkommen der Vereinten Nationen beschlossenen 1,5-Grad-Ziels. Aus den von so manchem Politiker anfangs nicht für voll genommenen Freitagsdemonstrationen ist längst eine Protestbewegung erwachsen, die sich vom Globalen bis ins Lokale organisiert, den Umweltschutz aus der Öko-Ecke herausgeholt und auf die ganz große Agenda gehievt hat. Sodass nicht erst bei der vergangenen Bundestagswahl fast keine Partei mehr um eine Positionierung herumkam. Auch in Karlsruhe hat sich Ende 2019 eine FFF-Ortsgruppe gegründet und während die erste Generation nach und nach mit dem Studieren beginnt, ist es an SchülerInnen wie der 15-jährigen St.-Dominikus-Gymnasiastin Ella Fitzen, nachzurücken. Ein Jahr lang läuft sie bei den Demos mit, bis „es sich so dringlich anfühlt, dass ich einfach noch mehr machen muss“. Seither heißt es für sie einmal die Woche Plenumssitzung, vor Corona im Anne-Frank-Haus, inzwischen auch oft online. „Hier besprechen wir generelle Dinge, Details werden dann in den Arbeitskreisen behandelt. Für die landes-wie bundesweite Koordination gibt es Delegierte. In der Kerngruppe sind wir zwischen 20 und 30 Leute und es gibt durchaus Zuständigkeiten, aber keine festen Posten. Demo-Orga, Presse-und Öffentlichkeitsarbeit, Pflege der Social-Media-Kanäle oder Administration des Zoom-Accounts – grundsätzlich kann sich jeder überall einbringen“, erzählt sie. So wurde Ella eine der SendungsmacherInnen von „Die Klima Welle“ auf Karlsruhes Freiem Radio Querfunk. „Theoretisch gibt es keine Altersgrenze, die meisten sind wie ich zwischen 14 und 16, dazu kommen einige, die mittlerweile studieren.“ Ob FFFKA kritisch das „Karlsruher Klimaschutzkonzept“ beäugt, als Teil des Aktionsbündnisses mit dem Karlsruher Klimakollektiv gegen die Hagsfelder Südumfahrung protestiert und im Sommer 2020 vor dem Schloss klimacampt oder sich für die Abschaltung des Kohlekraftwerks RDK7 starkmacht – den Aktivisten geht es nicht nur um den reinen Klimaschutz: „Die von uns geforderte Climate Justice bedeutet, dass Klimaschutz auch gerecht sein muss. Deshalb stehen wir ebenso für eine bessere Förderung von ÖPNV und Erneuerbaren Energien ein.“ Man habe zwar schon einiges erreicht und „die Politiker versuchen, sich allesamt grün darzustellen, aber von konsequentem Handeln ist leider immer noch nicht viel zu sehen“, sagt Ella unter Verweis auf das deutsche Motto des achten „Globalen Klimastreiks“ am 25.3.: #reichthaltnicht. „Als ich auf Instagram gelesen habe, dass allen Ernstes Atom-und Gasenergie grün werden sollen, war ich einfach nur traurig. Die Ampel-Koalition ist die letzte Bundesregierung, die noch etwas bewirken kann, damit die 1,5-Grad-Grenze eingehalten wird. Und wenn ich mir dem bewusst werde, ist das nicht nur ein immenser Druck, sondern schlichtweg beängstigend.“

www.fffka.de 

-pat

Kassandra Becker, Bildhauerin

2014 zierte ein buddhaesk in sich ruhender Sumo-Ringer der Bildhauerin Kassandra Becker unser INKA-Pocketformat und sprengte fast den Rahmen. 2017 feierte sie das Zehnjährige ihres Ateliers für Plastisches Gestalten, 2018 waren Skulpturen von ihr bei der „art Karlsruhe“ im Outdoorbereich der Messe zu sehen. Sonst aber war es um die gestaltungsstarke Künstlerin, die 2000 Meisterschülerin an der Kunstakademie war und u.a. bei den Professoren Klingelhöller und Balkenhol studierte, nach vielen Einzelausstellungen eher etwas ruhig geworden. Nun aber kann es wieder losgehen, ihre für Anfang 2022 in der Majolika geplante Ausstellung wurde aber kurzfristig auf Anfang ’23 verschoben. Dann schiebt sie eben selbst an. „Ich wollte ja immer unabhängig bleiben und nicht von Verkäufen leben müssen“, erzählt die kleine Frau mit den großen Händen, die zwei äußerst selbstbewusste Mops-Damen ihr Eigen nennt, „und habe darüber fast ein wenig meine eigene Karriere als Bildhauerin vernachlässigt und stattdessen meine Workshops ausgebaut, die sehr gut gebucht sind“, erzählt die in der Schweiz geborene Künstlerin in ihrem Atelier nahe dem ZKM. Auf dem Weg zum Haus, das in zweiter Reihe der Gartenstraße liegt, empfängt einen schon von Weitem eine große dunkelgraue Buddha-Maske, die mit dem stilvoll sanierten alten Handwerkerhaus auch farblich verschmolzen ist. „Ich lebe hier wie in einem kleinen Idyll auf meiner Insel“, rekapituliert sie die beiden Corona-Jahre im Rückblick. In ihrem großen Atelier mit Brennofen ist eine Vielzahl eigener Skulpturen und kleiner Serien zu entdecken, die meisten im Kleinformat, die Schwergewichte sind nach draußen in den Garten verlagert. Anfang Februar ist ihr Kalender „Endlos 2“ erschienen; eine zeitlose Augenweide, weil er ohne Tage und Wochen auskommt. Der auf 200 Stück limitierte, signierte und nummerierte Kunstkalender ist gespickt mit Objekten, Figuren und Körperformen der Künstlerin und gibt einen guten Überblick über ihr plastisches Werk. Außerdem hat Kassandra Becker 2022 wieder ein umfangreiches Workshop-Angebot aufgelegt. Ihre Themen sind etwa „Große Köpfe in Ton“, „Betonskulpturen für den Garten“, „Körper & Torso modellieren in Ton“ oder „Der weibliche Körper. Modellieren mit Modell“. Zuletzt entstand eine Statuette für einen neuen Frauen-Literaturpreis, im Mai plant sie im Atelier eine große Ausstellung.

Gartenstr. 79 · 76135 Karlsruhe www.kassandrabecker.de www.plastischesgestalten.de

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-rowa

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