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Das Jupiterjahr – das große Glück durch die kleine Ordnung


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NaturApotheke - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 09.03.2022

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Bildquelle: NaturApotheke, Ausgabe 2/2022

Kalter Dezember und fruchtbar Jahr, sind vereinigt immerdar“, lautet eine alte Wetterregel. Tatsächlich steht uns der fruchtbarkeitsspendende Jupiter als Herrscher des Sternzeichens Schütze genau dann zur Seite, wenn es in der Natur still geworden ist und uns die Sonne fehlt. Wer könnte uns in diesen langen, finsteren Nächten besser zur Seite stehen als der wohlwollende Göttervater selbst? Jupiter schenkt uns das Vertrauen und den Optimismus, dass es auch nach Krisen wieder aufwärts geht, so wie nach jeder dunklen Zeit verlässlich von Neuem die Sonne scheint. Da kommt uns jetzt ein Jupiterjahr gerade recht.

Im alten Rom war Jupiter der Göttervater, die Römer nannten ihn ehrfurchtsvoll: „Fortuna major“ – das große Glück. Machen wir uns mit diesem Glücksfall also schnell vertraut und werfen wir einen Blick auf seine wundersamen Gaben, die er für uns ab März bereithält.

JUPITER UND DAS GLÜCK, GLÜCKLICH ...

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... ZU SEIN

Glück, Gewinn und Wohlstand, Wissen, Wachstum und Erfolg, Freude und Gesundheit werden mit Jupiter in Verbindung gebracht. Jupiter, das große Glück, ist eine recht zuverlässige Hilfe bei vielerlei Anliegen und Leiden. Er fördert Gelassenheit, Optimismus, komplexes Denken und gibt sicheres Auftreten mit Charisma in der Öffentlichkeit. Er hat aber auch mit Bildung und Entfaltung kultureller Werte zu tun und spielt eine Rolle bei metaphysischen Fragen. Mit „der kleinen Ordnung“ durch Jupiter bessern sich Leiden an Knorpel, Gelenken und Sehnen und das Bindegewebe wird wieder stark. Bei Leber-, Hautund Gelenkleiden ist der gute Einfluss dieses Planeten nahezu unersetzlich. Jupiterkräfte erhellen die Stimmung und fördern den „Riecher“, also die Intuition. Beides ist bei Leberschäden stets stark geschwächt. Jupiter ist immer mit Wachstum in jeder Form verbunden. Unter seinem Einfluss können wir also das Unglaubliche leisten, die Grenzen setzen wir uns nur selbst. Doch ein wenig wachsam sollten wir auch unter seinem Einfluss sein.

ASTROMEDIZIN HEUTE

Paracelsus (1493–1541) prägte als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Medizingeschichte die abendländische Heilkunst nachhaltig. Dabei verband er auch Astrologie und traditionelle abendländische Naturheilkunde zur Heilmittelfindung. Als erfahrene Heilpraktikerin und Astrologin praktiziert und lehrt Riki Allgeier mit der Astromedizin unter anderem die praktische Umsetzung der Denkansätze von Paracelsus in der modernen Naturheilpraxis. Integraler Bestandteil ihrer Arbeit sind auch Horoskopaufstellungen auf Basis der Astromantie zusammen mit Susanne und Thomas Schury (https://www.chiemseewellen. de). Mehr Infos unter https://ast ro.naturheilpraxis-riki-allgeier.de

JUPITERFALLEN

„Ein zu reicher Fang schädigt das Netz“, warnen die Menschen in Kamerun. Wer unter Jupiters Einfluss übertreibt, kann schnell vom Glückspilz zum Pechvogel werden. Zu hohe Erwartungen und Ansprüche lassen Jupiters Wohltaten verblassen und während wir auf das große Glück hoffen, zieht das kleine spurlos an uns vorbei.

Versäumen wir unter Jupiters Einfluss, die Details zu sehen, wachsen Leichtsinn, Übertreibungen, Selbstgefälligkeit, Fanatismus und Scheinheiligkeit. An Humor und Instinkt wird es dann jedenfalls mangeln. Der Schütze, über den Jupiter herrscht, wird als Zentaur dargestellt, unten Pferd und oben Mensch. Den Pfeil weit in die Zukunft gerichtet, trachtet er danach, die tiefe tierische Seite zu überwinden, um das Höchste zu erreichen. Nachdenklich stimmt dieser majestätische Jupiter, denkt man an Hofzeremonien oder die Überladung von Barockkirchen. Die USA mit den größten Autos, den höchsten Wolkenkratzern, den fettesten Steaks, mit ihren Supermarktriesen und den meisten übergewichtigen Menschen lässt erahnen, was passiert, wenn der Pfeil über das Ziel hinausschießt.

WENN SEELE UND GEIST ÜBER DEN KÖRPER SPRECHEN

Übertriebenes Wachstum findet dann auch im Körper statt. Die Lust am Essen, überfüllte Kühlschränke und die ständige Gier nach mehr setzen der Leber zu, Arthrose, Rheuma, Gicht und Ischias drohen. Diabetes und Fettleber könnten eine Gefahr werden. Übergewicht belastet die Knochen, der Kreislauf und der Blutdruck schwanken. Die übermäßigen Schlackenstoffe kann der Körper nur über seine ebenfalls größte Drüse abbauen, die Leber. „(…) Ihr sollt wissen, wenn die Leber nicht da wäre, da gäbe es nichts Gutes im ganzen Leibe. Gleich Jupiter wirkt sie und mildert wie er durch seine Güte alles Ungestüm“, wusste schon Paracelsus. Die Leber galt in der antiken Vorstellung als das Organ des Denkens und Fühlens. Sie hat, wie auch Jupiter, die Aufgabe, alles, was überschießt, ins rechte Lot zurückzubringen.

Können zuerst Geist und Seele die Grenzen nicht mehr wahren, versagt hier auch bald der Körper. Im schlimmsten Fall reagiert er mit un­ kontrolliertem Wachstum der Zellen und, dank Jupiter, mit zunächst meist gutartigen Neubildungen. Parasiten und verschiedenste Pilze nehmen die Einladung zum grenzenlosen Wachstum auch gern an.

Jupiter steht zunächst im Jupiter-­ jahr bis Mitte Mai im Sternzeichen Fische. Hier verbindet er sich mit Neptun, dem Herrscher dieses Zeichens. Zusammen können uns die beiden Planetenkräfte das Urvertrauen stärken und die Gewissheit schenken, dass wir Hilfe von oben bekommen. Die Schutzengel stehen bereit und wir dürfen glücklich sein. Ein irdischer Vertreter von Jupiter, Sonne und Neptun unterstützt dieses Planetenpaar und verspricht ein wohlwollendes, erfolgreiches und gesundes Jupiterjahr.

SCHUTZENGEL IN PFLANZENGESTALT: DIE ENGELWURZ

Der Arzt und Astrologe Culpeper hatte im 17. Jhd. noch gut lachen: „Eine Beschreibung niederzuschreiben von etwas, das so bekannt ist, und in fast jedem Garten wächst, nehme ich an, ist absolut nutzlos.“ Mönche brachten die Engelwurz erst im 14. Jhd. aus dem hohen Norden mit. Sie war bald ein fester Bestandteil der Bauerngärten und in den wertvollen Klosterarzneien war sie unentbehr­ lich. Lebenselixiere wie der Theriak, der schon im Mittelalter das kurze Leben der Menschen verlängern und sie gesund und frohgemut halten sollte, sind aus der Mode. Heute gibt es dafür meist Botox und Anti-Aging-Mittel bis hin zur Schönheitsoperation. Übrig blieben aus diesen Zeiten aber der Chartreuse-Likör, Melissengeist und Schwedenbitter, deren wichtigster Bestandteil immer noch die „Theriakwurz“ ist. Tatsache ist leider, dass wir heute in fernen Teilen der Welt nach wunderbringenden Heilpf lanzen suchen, während wir unsere eigene Allheilerin, die einst in jedem Garten wuchs, beinahe vergessen haben.

SIGNATUR

Angelica archangelica heißt die majestätische Doldenblütlerin, und wahrlich wäre ein Engel für die Heilwirkung dieser Pflanze von Sonne, Neptun und Jupiter zu wenig. Dann muss es wenigstens ein Erzengel sein. Bis zu drei Meter hoch wächst diese Lichterscheinung, was die Prägung der Sonne zeigt, und durch ihr imposantes Auftreten entdecken wir auch die Jupitersignatur. Gräbt man im Spätherbst ihre Wurzeln aus, strömt uns ein aromatischer Duft von Selle rie und Ananas entgegen. Am Duft kann man sie letztlich von ihrem giftigen Bruder, dem Schierling, unterscheiden. Wer das Engelskraut finden will, muss geübt sein, denn die Verwechslungsgefahr ist groß und mit etwas Pech sogar tödlich. Ihre hohlen Stängel hebt die Engelwurz wie zwei Arme zum Himmel empor. Ihre zarten Triebe aber hält sie gleichsam wie eine Mutter, die ihr Kind in den Armen wiegt, in einer schützenden Hülle geborgen. Neptun zeigt sich hier wie auch im Violett des Stängels. Später entfalten sich daraus Schirmchen aus weißblühenden Doldenköpfchen, die uns unter anderem den wohltuenden Einfluss der „Angstwurz“ auf das angekratzte und ängstliche Nervensystem verraten. Der nordische Pflanzenriese ist samenreich und dient der Ölgewinnung, was erneut den Sonnenaspekt unterstreicht und auf die fruchtbarkeitssteigernde Heilwirkung hinweist. Eine gigantische Wurzel, ganz so wie Jupiter es mag, liefert üppig, was unsere Gesundheit fördert.

TRADITIONELLE VERWENDUNG

Ob es nun der Heilige Geist war, der den Mönchen im Mittelalter den Na­ men der „Heilig-Geist-Wurzel“ als Helfer gegen den schwarzen Tod einf lüsterte, oder ob es wirklich ein Erzengel war, das war Paracelsus wie immer egal. Er lobte die Erzengelwurz und verordnete sie oft: „Ihr Saft ist die höchste Arznei gegen innere Infektionen durch die Luft und ein Schutzmittel gegen die Pest.“ Wer heute einen wirklichen Schutzmantel gegen Grippeviren und andere Störenfriede sucht, kann keinen besseren finden.

Ein Stück der Wurzel statt des Kaugummis hat schließlich schon gegen die Pest geholfen. Der „Essig der 4 Räuber“ schenkte den Pestplünderern einst das Leben gleich zweimal. Einmal, indem er sie vor Ansteckung schützte, und zum anderen, da er sie im Austausch für das „Geheimrezept“ vor dem Henker bewahrte. Die Engelwurz war da auch dabei.

Pfarrer Künzle nutzte die Engelwurz, wenn das Herz müde war und Ohnmachten drohten. Pfarrer Kneipp schwor auf die „Brustwurz“ bei Verschleimung von Brust und Lunge sowie Übersäuerung des Magens. Auch die Bergarbeiter schätzten schon immer die Heilkraft der „Giftwurz“ bei der Entgiftung von Schwermetallen. Wir bastelten in der Kind­ heit aus dem hohlen Stängel (Signa-­ tur für krebsfeindlich und schutzmagisch) Blasröhrchen und Pfeifen. Und in China kann man sie kandiert statt Brausegummischlangen kaufen.

HEUTIGE VERWENDUNG

Der „Ginseng des Abendlandes“ zählt zu den wundersamen Allesheilern. Statt gegen die Pest kämpft er heute gegen allerlei Viren, Bakterien und Pilze, bringt Fieber, wenn es fehlt, und dämpft es, wenn es überschießt. Die Engelwurz bringt neues Leben in den gesamten Stoffwechsel und ist damit bestens auf all die Leiden von Jupiter geeicht. Sind die Bäuche vom Weihnachtsschmaus geplagt, Leber, Darm, Bauchspeicheldrüse und auch das Herz müde und schwach, die Engelwurz wird helfen. Sie stützt den Kreislauf, regt die Blutbildung und Lymphe an, sie senkt Cholesterin und Blutfette und kann bei jenen Leiden helfen, indem sie die Körperfunktionen wieder in die Ordnung bringt. Lichtempfindliche Naturen müssen sie vorsichtig dosieren. Ihre wohltuendste Eigenschaft aber werden wir nicht an ihren Wirkstoffen erkennen, denn sie kann weit mehr, als nur die körperlichen Abläufe regulieren.

BRAUCHTUM

In Island, der ursprünglichen Heimat der Erzengelwurz, strahlt zur Sommersonnenwende am Polartag die Sonne noch um Mitternacht. Diese Sonnenkraft macht das heiligste und weißmagischste Kraut unserer Flora zum wirksamsten Mittel gegen das Böse und Dunkle. Schon allein der Ort, wo es wächst, gilt als glückbringend und gesundheitsfördernd und zeigt Neptuns Anwesenheit.

Der Tee aus der Wurzel macht uns beliebt, stärkt unseren Schutzengel und das Ich. Die „Angelika“ bringt uns die fehlenden Einsichten und schützt vor drohenden Enttäuschungen. Sie nimmt die Angst vor der Dunkelheit und lässt uns die beruhigend schaukelnden Mutterarme spüren. Bei zähen Geburten hilft sie loszulassen und in Zeiten der Mutlosigkeit und Verzweif lung gibt uns die „Angstwurz“ neue Kraft. Leonhart Fuchs schrieb in seinem Kräuterbuch von 1543: „Etliche Leute sind beredet. Wo sie diese Wurzel bey sich tragen, soll ihnen keine Zauberey oder bös Gespenst schaden mögen.“ Der Kräuterheilkundige hatte recht. Die Engelwurz vertreibt mit der Kraft von Jupiter, Neptun und der Mitternachtssonne den bösen Zauber, der uns gerade jetzt, nach den schwierigen Jahren, ereilen könnte.

Wer aber wie der Göttervater das ganz große Ziel anstrebt, sollte diese kraftstrotzende Helferin zumindest als Wurzelamulett um den Hals tragen. Schon so mancher Prüfling, Leistungssportler, Schulanfänger und Schwerstarbeiter wurde durch die Engelwurz von Selbstzweifel und Dauermüdigkeit befreit und zum Sieg geführt. Wir alle können mit diesem Schutzengel an der Seite frisch und froh unser Ziel erreichen. Im Jupiterjahr stehen Sonne, Jupiter und Nep-­ tun im Sternzeichen Fische und im 7. Haus. Damit haben wir nun alle die Chance, das Glück im Miteinander und durch Nächstenliebe zu finden, während wir im Urvertrauen baden. Vielleicht dachte auch Johann Wolfgang von Goethe an die Erzengelwurz, als er meinte: „Doch das größte Glück im Leben und der reichlichste Gewinn, ist ein guter leichter Sinn.“

Engelwurzsalbe

ZUTATEN

• 2 EL frische oder getrocknete Engelwurzwurzel

• 15 g Bienenwachs

• 100 ml Olivenöl oder Johanniskrautöl

• 5 g Kakaobutter

• nach Wunsch 5 Tropfen ätherisches Engelwurzöl

ZUBEREITUNG

1. Die Engelwurzwurzel gut zerkleinern oder im Mixer pulverisieren.

2. Das Bienenwachs im Wasserbad schmelzen und mit Oliven-oder Johanniskrautöl verrühren. Danach die Kakaobutter zugeben.

3. Kurz vor dem Erkalten mit dem Engelwurzöl anreichern.

4. Creme in ein sauberes Glas füllen. Die Salbe bietet sich bei allen Erkältungsleiden und zur Anregung der Lymphe an, sowie zur Anrufung unserer Schutzengeltruppe.

Quellen & Infos

» Tabernaemontanus: Neu vollkommen Kräuterbuch, Verlag Johann Ludwig König, Offenbach 1731, Faksimile, 1963

ROSENWURZ - FÜR MEHR ENERGIE

Die Rosenwurz ist eine von sechs bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) anerkannten adaptogenen Pflanzen. Ein Adaptogen ist unspezifisch in seiner Wirkung. Es erhöht im Allgemeinen die körperlichen Widerstandskräfte gegen negative chemische, biologische, physische und psychische Belastungen. Adaptogene führen den Körper in seine Balance zurück, sind ungiftig und nebenwirkungsfrei. Das Besondere: Sie wirken bereits in der Alarmphase und vermeiden so den Erschöpfungszustand. Folglich sind Sie besonders gut in der Prävention einsetzbar. Eine große Vielfalt bioaktiver Stoffe bilden Sy nergien und machen zusammen die positiven Effekte aus. Insbesondere unterstützen sie jedoch die Körper-Hirn-Achse und das endokrine System (Hormonsystem) bei psychischem Stress und seinen Folgeerkrankungen. Adaptogene wachsen und gedeihen an extremen Orten und geben ihre Widerstandskraft an den Menschen weiter. Denn sie sind ebenfalls Stress ausgesetzt in Form von Klima, Wet -ter, Standort, Trockenheit und/oder Fortpflanzung.

LANGE TRADITION

Die Verwendung von Rosenwurz geht zurück auf die alte chinesische Kaiserzeit. Von der Mongolei bis hinein in einige Regionen Sibiriens und auch in Europa gibt es die Pflanze. Verwendung finden die Rhizome und Wurzeln. Die Extrakte werden durch eine Wasser-Ethanol-Extraktion aus den getrockneten Wurzelbestandteilen gewonnen. Bei der Qualität von Rhodiola rosea, so der botanische Name, kommt es besonders auf die enthaltenen Pflanzenstoffe Rosavin und Salidrosid sowie den verwendeten Rosenwurzextrakt an. Diese Faktoren bestimmen die Qualität eines Rosenwurzpräparats.

EINNAHME

Eine Kapsel (Tagesdosis) sollte mindestens 200 mg Rhodiola rosea Wurzelextrakt enthalten. Idealerweise wird diese am Morgen mit dem Frühstück und reichlich Flüssigkeit eingenommen. Ihre Wirkung ist durch viele wissenschaftliche Untersuchungen belegt. Sinnvoll ist die Kombination mit Magnesium und Vitamin B. Diese haben ebenfalls wichtige Aufgaben im Nervenstoffwechsel. Besonders profitieren auch Frauen mit hormonellen Störungen oder in den Wechseljahren. Rhodiola rosea sollte bereits einige Wochen vor einer Stresssituation und während der Dauer der Belastung eingenommen werden. Es handelt sich um ein Adaptogen mit langfristiger Wirkung, das heißt die gewünschten Effekte setzen erst nach und nach ein.

Jetzt bei Heuschnupfen vorsorgen

Der Frühling zeigt sich mit Sonnenschein und wärmeren Temperaturen, aber leider auch mit Blütenpollen in der Luft. Wenn die Natur aus ihrer Winterstarre erwacht, bescheren Hasel und Erle Allergikern bereits Ende Januar die ersten Heuschnupfen-Symptome wie beispielsweise tränende Augen, eine laufende Nase, Schlappheit und juckende Schleimhäute.

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Störend sind für viele auch die allergischen Reaktionen in der Nacht, sie rauben den Schlaf und verkürzen die Erholungszeit. Pollen gelangen durch kleinste Öffnungen wie Fenster-und Türspalten in Innenräume oder werden über Kleidung, Haare und Haut in die Wohnung gebracht. So sammelt sich eine Vielzahl an Partikeln in der Raumluft. Die Raumluftreiniger verfügen über einen Vorfilter, der Haare, Fasern, Partikel, Pollen, Hautschuppen und vieles mehr erfasst. Dieser Filter kann abgesaugt und wiederverwendet werden.

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