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Das perfekte Smartphone-Video I 30 Tipps: 30 geniale Tipps für das perfekte Smartphone-Video


Smartphone Schritt für Schritt - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 15.03.2019

Wer gute Filme drehen will, ist längst nicht mehr auf eine teure Spezialaus rüstung angewiesen.


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Bildquelle: Smartphone Schritt für Schritt, Ausgabe 1/2019

Vorbei sind die Zeiten, in denen Hobbyfi lmer am Strand oder auf der Familienfeier für das Erinnerungsvideo mit riesigen Kamerataschen ankommen mussten. Heute genügt in vielen Fällen bereits ein Smartphone, um durchaus ansehnliche Ergebnisse zu erzielen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Geräte sind klein und meist ohnehin dabei, außerdem spart man natürlich das Geld für die Spezialausrüstung. Auch die Wiedergabe auf großen Bildschirmen ist kein Problem – viele Handys fi lmen sogar schon in 4K-Aufl ösung ...

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Die neue Einfachheit hat natürlich auch dazu geführt, dass sich auf YouTube, Facebook und Co. inzwischen unzählige Eigenproduktionen von Amateuren fi nden, leider oft in eher weniger guter Qualität. Das liegt mitunter daran, dass ein Smartphone eben keine Videokamera ist und ein paar technische Eigenheiten aufweist, die es zu beachten gilt. Neben diesen Besonderheiten der Geräte gibt es aber auch ein paar allgemeine Regeln, die leicht anzuwenden sind und das Ergebnis äußerst positiv beeinfl ussen können. Bei geplanten Videos beginnt das schon mit der Vorbereitung, und auch bei spontanen Aufnahmen möchte niemand ein verwackeltes Motiv in einer eigenartigen Perspektive sehen, dazu noch völlig überbelichtet.

Viele Geräte besitzen heute zwar technische Hilfen wie beispielsweise Bildstabilisatoren, die kleinere Verwackler ausgleichen. Bei größeren Schnitzern sind aber auch diese schnell überfordert. So manches lässt sich außerdem hinterher noch aufpolieren, doch selbst die beste Software vollbringt keine Wunder. Insbesondere beim Ton ist später oft kaum noch was zu machen.

Am besten ist es also, gleich so sorgfältig wie möglich zu arbeiten und dabei die wichtigsten Techniken zu beherrschen. Mit unseren 30 Tipps wird Ihr nächstes Video garantiert ein Erfolg.

1 Vorausschauend arbeiten

Planen sie Ihr Videoprojekt im Voraus. Überlegen Sie, welche Szenen Sie einfangen wollen und wo. Besonders bei Außenaufnahmen kann auch die Tageszeit wichtig sein. Sie beeinflusst neben den Lichtverhältnissen oft auch die Kulisse, etwa die Belebtheit von Plätzen.

2 Richtige Kulisse wählen

Objekte, die sich bewegen, können schnell störend wirken. Je nach Video kann es natürlich sein, dass ein belebter Hintergrund erforderlich ist. Falls nicht, ist es in der Regel besser, eine ruhige, zumindest aber nicht allzu aufgeregte Kulisse zu wählen.

3 Stets im Querformat filmen

Oft werden Handyvideos im Hochformat gedreht. Geräte wie Fernseher oder PC-Monitore geben sie später allerdings im Querformat aus. Die Folge ist ein kleines Bild mit breiten schwarzen Balken links und rechts. Filmen Sie deshalb stets im Querformat.

4 Gerät stabil halten

Beim freihändigen Drehen mit dem Smartphone kommt es leicht zu Verwacklern, insbesondere bei Schwenks. Diese vermindern Sie, indem Sie die Arme dicht am Körper halten. Sind keine Schwenks vorgesehen, können Sie sich zusätzlich irgendwo anlehnen.

5 Richtig schwenken

Schwenks wirken am besten, wenn sie langsam und ruckelfrei beginnen, gleichmäßig verlaufen und dann ebenso langsam und ruckelfrei abschließen. Überlegen Sie sich vorher, wo der Schwenk enden soll, damit Sie rechtzeitig verzögern können.

6 Ein Stativ verwenden

Wenn Sie sich beim Filmen nicht von der Stelle bewegen müssen, können Sie ein Handystativ verwenden. Diese gibt es in akzeptabler Qualität schon für unter 20 Euro. Praktisch sind Modelle mit flexiblen Armen, die an verschiedensten Objekten festgeklemmt werden können.

7 Zoomen vermeiden

Smartphone-Kameras haben in der Regel keinen optischen Zoom. Beim Heranziehen des Bildes wird lediglich der Ausschnitt vergrößert, leider aber zulasten der Auflösung. Gehen Sie, falls es möglich ist, lieber auf das Objekt zu, anstatt zu zoomen.

8 Stets auf Augenhöhe

Frosch- und Vogelperspektive lassen sich gut als Stilmittel einsetzen, sollten ansonsten aber vermieden werden, weil sie eigenartig wirken können. Versuchen Sie deshalb, auf Augenhöhe zu bleiben, und gehen Sie bei kleineren Personen oder Objekten in die Hocke.

9 Auf richtiges Licht achten

Da das Smartphone eine viel kleinere Linse hat als eine Kamera, kann es nicht so viel Licht einfangen. Ist die Umgebung zu dunkel, führt das zu körnigen Aufnahmen. Steht keine zusätzliche Beleuchtung zur Verfügung, ist es daher am besten, bei Tageslicht zu drehen.

10 Die optimale Blickrichtung

Achten sie besonders an Sonnentagen auf die Blickrichtung. Gegenlichtaufnahmen werden überbelichtet, und haben Sie die Sonne im Rücken und filmen Personen, sind diese geblendet und kneifen die Augen zusammen. Am besten ist, wenn die Sonne seitlich einstrahlt.

@83@11 Linsen für coole Effekte

Speziell für Smartphones gibt es aufsteckbare Linsen, mit denen sich beispielsweise Fischaugen- oder Superweitwinkeleffekte erzielen lassen. Damit sollten keine ganzen Videos gedreht werden, aber der eine oder andere Eyecatcher lässt sich so erzeugen.

12 Der Goldene Schnitt

Besonders gut wirken Ihre Aufnahmen mit dem „Goldenen Schnitt“. Dabei wird das Bild horizontal und vertikal in drei Teile geteilt und das zu filmende Objekt oder die Person auf einem der Schnittpunkte positioniert. Viele Handys können dafür ein 3-mal-3-Raster anzeigen.

13 Effekte und Filter nutzen

Handykameras bieten oft eine Auswahl an Filtern, mit denen sich beispielsweise Sepia-, Pop-Art und weitere Farbeffekte direkt beim Drehen erzielen lassen. Sind Sie sich dabei nicht sicher, sollten Sie solche Experimente aber lieber auf die Nachbearbeitung verlegen.

14 Geräusche reduzieren #1

Handymikrofone verfügen über keine Richtwirkung. Sie nehmen daher alle Geräusche im Umfeld gleich laut auf, was sehr störend wirken kann. Wählen Sie deshalb, wenn Sie guten Ton benötigen, falls möglich eine ruhige, windstille Umgebung aus.

15 Geräusche reduzieren #2

Achten Sie auch darauf, dass Sie beim Drehen die Hand, die das Smartphone hält, möglichst wenig bewegen, denn die Geräusche am Gerät selbst werden mit aufgenommen. Außerdem dürfen Sie natürlich das Mikrofon nicht versehentlich verdecken.

16 Richtigen Abstand wählen

Sollen sprechende Personen aufgenommen werden, sollten sich diese nicht zu weit weg vom Handy befinden, da der Ton dann schnell zu leise ist. Zwar lässt sich die Lautstärke bei der Nachbearbeitung anheben, davon sind dann aber auch Nebengeräusche betroffen.

17 Externes Mikrofon nutzen

Wer beim Ton besonders gute Ergebnisse erzielen möchte, kann zu einem externen Mikrofon greifen. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, auch zum Aufstellen oder Anstecken an die Kleidung. Die Übertragung erfolgt per Kabel, zuweilen auch über Bluetooth.

18 Schweigen ist Gold

Oft kommentiert die filmende Person das Geschehen während des Drehs. Da sie sich aber meist näher am Mikrofon befindet als die aufgezeichneten Menschen, führt das selten zu guten Ergebnissen. Falls nötig, können Kommentare hinterher noch hinzugefügt werden.

19 Recht am Bild beachten

Filmen Sie Menschen, müssen Sie vor einer Veröffentlichung deren Einverständnis einholen (Recht am eigenen Bild). Das gilt zwar nicht, wenn diese nur zufällig „als Beiwerk“ mit im Bild sind, hier gibt es aber viele rechtliche Fallstricke. Informieren Sie sich im Zweifel.

20 Der letzte Schliff

Damit Ihr Video richtig Eindruck macht, verpassen Sie ihm nun mit den passenden Programmen den letzten Schliff. Sie können schneiden, nachvertonen, Musik hinzufügen, Licht und Farbe verbessern etc. Darüber hinaus gibt es viele Spezialeffekte, die sich ausprobieren lassen.

21 Bearbeiten mit der App

Kürzere Videos können mit den richtigen Tools gleich auf dem Smartphone bearbeitet und gegebenenfalls auf Youtube, Facebook und Co. geladen werden. Viele gute Apps dafür sind sogar kostenlos, wie etwa iMovie und Splice für iOS oder Quik und FilmoraGo für Android.

22 Bearbeiten auf dem PC

Die Bearbeitung umfangreicher Projekte macht sich besser am PC oder Laptop. Dort sehen Sie die Videos größer, können eine Maus nutzen, und es gibt dafür leistungsfähigere Programme – auch kostenlose, wie beispielsweise VirtualDub, Da- Vinci Resolve und iMovie.

23 Tutorials nutzen

Wenn es nur um kleinere Korrekturen geht, ist die Bedienung der Programme oft noch schnell gelernt. Wer deren Möglichkeiten optimal nutzen möchte, kann sich im Internet zahlreiche Videotutorials mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen ansehen.

24 Der Anfang macht‘s

Das Internet ist voll von Videos, die gesehen werden wollen. Leider sinkt aber die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer immer weiter ab. Wenn Ihr Beitrag Interesse finden soll, sollten Sie dafür sorgen, dass die ersten Sekunden so spannend wie möglich sind.

25 Urheberrechte beachten

Möchten Sie ein mit Musik unterlegtes Video veröffentlichen, müssen Sie das Urheberrecht des Musikers beachten. Teure Abmahnschreiben vermeiden Sie, wenn Sie auf GEMA-freie Titel zugreifen, die sie auf Seiten wie incompetech.com oder freemusicarchive.org finden.

26 Stromversorgung sichern

Nehmen Sie für Videoprojekte im Freien vorsichtshalber eine Powerbank mit, damit Ihnen nicht mitten im Wald oder Park plötzlich der Strom ausgeht.

27 Ton vor Ort testen

Falls Sie guten Ton in Ihrer Aufnahme benötigen, überprüfen Sie ihn am besten noch vor Ort mit Ohrhörern, besser noch mit einem geschlossenen Kopfhörer.

28 Flugmodus einschalten

Selbst wenn den ganzen Tag über nur ein Anruf eingeht, dann auf jeden Fall mitten im Dreh. Schalten Sie deshalb vorsichtshalber den Flugmodus ein.

29 Für klare Sicht sorgen

Klingt banal, wird aber gerne vergessen: Säubern Sie vor dem Dreh die Kameralinse. Gerade leichte Verschmutzungen zeigen sich oft erst hinterher.

Bildquelle: shutterstock [Denys Prykhodov]

30 Viel Speicher bereithalten

Handyvideos brauchen viel Speicher. Android-Geräte lassen sich meist mit SD-Karten aufrüsten, beim iPhone müssen Sie darauf schon beim Kauf achten.