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DEUTSCH LAND BEWEGT SICH


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Max - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 31.03.2022

Fortsetzung folgt – Deutschland bewegt sich!

Artikelbild für den Artikel "DEUTSCH LAND BEWEGT SICH" aus der Ausgabe 1/2022 von Max. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Max, Ausgabe 1/2022

BRACENET

Die Netzwerker

Diese Idee entstand aus einem Schockmoment: Im Urlaub auf Sansibar sahen die Hamburger Madeleine von Hohenthal und Benjamin Wenke massenweise Fischernetze im Meer schwimmen, Tiere hatten sich darin verfangen. Sie beschlossen, die Netze mitzunehmen – zumindest so viel, wie in ihre Rucksäcke passte. Seitdem sind die weggeschmissenen „Geisternetze“, die weltweit die Ozeane vermüllen, ihr Rohstoff für Bracenet. Von Hohenthal und Wenke produzieren Armbänder, mittlerweile auch Ketten oder Hundeleinen aus den Netzen. Jedes Teil ist ein Unikat, denn die Netze werden in ihrer originalen Form und Farbe bearbeitet.

Vom Erlös gehen zehn Prozent als Spende an Organisationen, die die Netze aus dem Meer holen: ein Upcycling-Kreislauf. Greenpeace schätzt, dass jährlich 1250 Kilometer Geisternetze im Meer landen, was etwa der Luftlinie von Hamburg ...

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... nach Rom entspricht. Bis ein Fischernetz vollständig zersetzt ist, könne es 600 Jahre dauern. Also: raus damit, zumal es noch Verwendung für sie gibt. Immerhin fünf Tonnen Netze konnte Bracenet bereits verarbeiten.

www.bracenet.net

BEYOURPILOT

Beyourpilot hilft beim Gründen an der Uni

Um die Gründungskultur im Hamburger Wissenschaftsbereich zu fördern und zu verstärken, haben sich die größten Hamburger Hochschulen und das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) im Rahmen der Plattform Beyourpilot zusammengeschlossen. Auf diese Weise entstand ein zentraler Anlaufpunkt für Gründungsinteressierte: Hier wird online, aber auch offline durch Beratung und Unterstützung für mehr Unternehmensgründungen an den Instituten gesorgt. Projektpartner:innen sind das DESY, die Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg, die Universität Hamburg, die Technische Universität Hamburg sowie die Hamburg Media School. Gefördert wird die Unternehmung von der Behörde für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg.

www.beyourpilot.de

DIE SPIELKÖPFE

Gleichberechtigung mal anders

Man kann auch mit Spielkarten einen Beitrag leisten für eine offene Gesellschaft, das zeigt das Start-up Die Spielköpfe. Drei Studentinnen aus Kiel – Jana Fischer, Samantha Schwickert, Carolin Bach – sind die Gründerinnen, die finden: „Das normale Kartenspiel bildet unsere Gesellschaft nicht ab.“ Ergo müssen gendergerechte Spielkarten her, denn – so das Trio – „wir brauchen vielfältigere und gerechtere Bilder, in denen sich ganz unterschiedliche Menschen wiederfinden können“. Gesagt, getan, die Spielköpfe designen Spiele total neu, um relevante Themen wie Gleichberechtigung „auf spielerische Weise jedem Menschen zugänglich zu machen“. Natürlich sind die Karten nachhaltig produziert, die Decks werden auf recycelbarem Papier und mit ökologischen Farben gedruckt. Schließlich: 50 Cent pro verkauftem Kartendeck gehen in den Stiftungsfonds Zivile Seenotrettung. Respekt!

www.spielkoepfe.de

NEUE FISCHE

Das Codier-Bootcamp

Frauen seien in der IT noch immer unterrepräsentiert, sagt Dalia Das. In ihren Kursen zum Programmieren, Web-Development oder Data-Science sind in der Regel trotzdem 50 Prozent der Teilnehmenden weiblich. Oder gerade deswegen? Das will mit ihrer Codierschule „Neue Fische“ alle, aber vor allem Frauen ermutigen, Aufgaben in der digitalisierten Welt zu übernehmen. In dreimonatigen „Bootcamps“ werden die Weiterbildungen absolviert, möglich ist das in Hamburg, Köln, München oder einfach online. Die Kurse kosten zwar knapp 8000 Euro, dafür winken danach Berufschancen mit stattlichen Gehältern. Neue-Fische-Geschäftsführerin Das erhält zwar mehr Bewerbungen von Männern als von Frauen, die Parität entsteht aber automatisch: Im Auswahlverfahren werden soziale Kompetenzen mit einbezogen, laut Das haben Frauen hier klare Vorteile.

www.neuefische.de

BAREWAYS

Hügel Maps

Diese App ist das Google Maps für alle, die mehr über ihre Strecke wissen wollen: Bareways kann nicht nur navigieren, sondern auch sagen, wie gut oder schlecht eine Straße gerade befahrbar ist. „Finde mit uns malerische Strecken, die mehr Fahrspaß bieten als 08/15-Autobahnen“, heißt es in der App. Wer also seinen Stadt-SUV mal richtig ausfahren oder das Cabrio auch bei Regenwetter nutzen möchte, kommt mit Bareways weiter. Das Start-up aus Lübeck ist aber nicht nur etwas für FDP-Wähler: Ein Lkw-Fahrer kann Strecken meiden, die aufgrund der Windverhältnisse gefährlich werden könnten. Für nicht asphaltierte Wege auf dem Land kann angezeigt werden, wie gut sie aktuell genutzt werden können. Weltweit seien knapp 80 Prozent der Straßen und Pfade nicht richtig ausgebaut. Nutzer profitieren voneinander, indem sie Informationen über ihre Routen preisgeben. Eine künstliche Intelligenz wertet die Daten genau wie das Wetter oder Höhenangaben aus und lernt, welche Routen sie für den nächsten Trip anbieten soll – egal, ob es schnell sein muss oder besonders abenteuerlich.

www.bareways.com

LITTLE SUN

Es werde Licht

Ólafur Elíasson ist der Sonnenkönig. So nannte das Handelsblatt ihn einmal, als der Däne für eine Modekollektion posierte und nebenbei sein Projekt vorstellte: Little Sun. Elíasson ist Lichtkünstler, seine Installationen waren auf der ganzen Welt zu sehen, häufig in München und New York. Er lebt in Berlin, dort sitzt auch Little Sun, das kein Kunstprojekt ist, sondern die Welt ein wenig verändern will. Im Prinzip verkauft das Start-up Sonnenblumen, die man sich um den Hals hängen kann. Das Besondere: Inmitten der Blüten ist eine Lampe, die mit Solarzellen auf der Rückseite geladen werden kann. In Europa sind die Leuchten bei Campern beliebt, Elíasson hat sie für Afrika erdacht. Wenn dort nach vielen Sonnenstunden kein Strom für Licht vorhanden ist, kommt die Little Sun ins Spiel und leuchtet bis zu zehn Stunden lang. Käufer in Europa oder in den USA subventionieren die LED-Sonnenblumen für ärmere Menschen in Afrika, Elíasson sammelt regelmäßig Spendengelder für Gratislampen. Bis 2050 sollen 50 Millionen Exemplare verkauft worden sein. Die neueste Idee: Das Nachfolgemodell der Sonnenblume bietet sogar eine Ladefunktion fürs Smartphone.

www.littlesun.org

PUREWILD

Ökotourismus at its best

In einem anderen Leben war Stefan Moosleitner Manager in der Medienbranche – jetzt erfüllt er sich einen lang gehegten Traum. Sportlich ist er stets gewesen, nun kommt das Abenteuer dazu: Mit Purewild legt er die erste App vor, die sich ausschließlich auf nachhaltige, abenteuerliche Reisen spezialisiert. Allerdings nicht nur aufs Tauchen, Ausruhen, Kanufahren oder auf Dschungeltreks. „Wir werden gemeinsam mit Biologen den Regenwald durchstreifen und etwa Amphibien-und Reptilienarten dokumentieren“, nicht zuletzt, um Umweltschützern vor Ort zu helfen. Die ersten Reisen kann man nun über die App buchen, das erste Land, das es zu entdecken gilt, ist Kolumbien. Warum Kolumbien? Anfang 2020 ist Stefan Moosleitner in Bogotá, als ihn ein Lockdown erwischt. Er hatte also Zeit, „über die Zukunft des Reisens nachzudenken: Wer den Amazonas mit eigenen Augen gesehen hat, wird sich gegen die Abholzung engagieren“. Selbstverständlich organisiert er Purewild-Reisen, die auf seine Kunden und deren Fitness zugeschnitten sind. Bei allem Engagement soll das Abenteuer doch Spaß machen, wobei für ihn schon klar ist: „Travel is more than leaving home.“ Und für ihn steht fest: „Die Reisen der Zukunft müssen nachhaltig, immersiv und respektvoll konzipiert sein.“ Es gelte, „Ökosysteme zu schützen, Kulturen zu erhalten und die Menschen vor Ort zu unterstützen“. Nix wie nach Kolumbien!

https://purewild.travel

NUWO

Homeoffice, gesund

2021 haben Lisa Rosa Bräutigam und Lukas Schlund Nuwo gegründet. Erstgenannte hat dafür ihren Beamtenstatus im deutschen Bildungswesen hinter sich gelassen und wurde lieber zum Female Entrepreneur. Sie fragte sich: „Warum lassen Unternehmen ihre Mitarbeiter:innen an Küchentischen sitzen und nehmen Gesundheitsschäden in Kauf?“ Denn immer mehr Menschen werden nach der Pandemie im Homeoffice arbeiten wollen. Die beiden Gründer sehen Nuwo als eine „Taskforce Homeoffice“ – sie kümmern sich für Unternehmen etwa ums Dienstmöbel-Leasing oder die Finanzierung. Möbel gibt’s im kuratierten Nuwo-Webshop. So können Arbeitnehmer ergonomische Möbel für das Homeoffice steuervergünstigt über ihren Arbeitgeber leasen. Klingt nach einem guten Plan.

www.nuwo.co

CAREMARE

Schützt die Meere und zwar zackzack

„Zwei Männer, eine Idee“ heißt es auf der Website von Caremare. Das sind Joachim Baer (langjähriger Vorstand der Kienzle AG) und Sven Jarck (Partner der Agentur Scholz & Friends). Beide verbindet ihre Liebe zu Uhren und zu sauberen Weltmeeren. Mit ihrer Seven Oceans Solar Watch, so Joachim Baer, sehen sie „beeindruckende Möglichkeiten, die mit dem Recycling von Meeresmüll verbunden sind. Sie sind der Start in eine ganz neue Produktwelt“. Und Sven Jarck ergänzt: Er wolle „eine Marke erschaffen, die unseren Kindern eine lebenswerte Welt erhält und die für verantwortungsvollen Konsum steht“. Caremare hat Produkte, „die höchste Qualitätsstandards erfüllen“ und aus aufwendig recyceltem Meeresplastik bestehen, wie etwa besagte Uhr. Und deren Verkauf Spenden zum Schutz der Weltmeere generiert. Dabei erinnern sie immer wieder an ein wunderbares Zitat von Albert Einstein: „Die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Das erste Produkt von Caremare ist eben die auf 999 Stück limitierte, solarbetriebene Seven Oceans Solar Watch, die auch noch verdammt stylish aussieht. Denn, so die Gründer von Caremare, Nachhaltigkeit und Lifestyle müssen sich keineswegs ausschließen, „um die Welt eine kleines bisschen besser zu machen“.

www.caremare.store

SUENA

Cloudbasierte Software

Dieses Start-up der TU Hamburg in Kooperation mit dem Gründungsnetzwerk Beyourpilot hat eine innovative, cloudbasierte Software entwickelt. Wofür? Damit „kann der Betrieb von Energieanlagen kontinuierlich auf Basis von Prognosemodellen techno-ökonomisch optimiert werden“. Alles klar? Wir brauchen Lösungen zur Umsetzung der Energiewende, und hier gibt es die Herausforderung, für unterschiedliche Energielösungen einen „optimalen Fahrplan“ zu berechnen und Energieanlagen für „mehrere Anwendungen zu nutzen“. Das Ganze klappt nur mit jeder Menge künstlicher Intelligenz. Suena steht übrigens für „SUstainable ENergy Applications“. Da kann also noch mehr kommen.

https://suena.energy/

LÖBLICH LIMO

Keine Aromen, kein Gedöns

Wir finden: „Keine Aromen, kein Gedöns“ bringt das Start-up Löblich bestens auf den Punkt. Denn diese neue Limonade ist „nur mit deutschem Biohonig gesüßt, riecht dezent nach Honig und schmeckt erfrischend zitronig“. Dass diese Limo in Mehrweg-Glasflaschen zu haben ist, versteht sich von selbst. Die beiden Gründer Christian Loeb und Torsten Schallenkamp haben zunächst einmal drei Produkte in die Regale gebracht: „Bio Honig Limo“, „Bio Honig Eistee“ und „Bio Honig Mate“. Löblich will dem Rückgang der Population bestäubender Insekten entgegenwirken. „Zum einen durch die Anlage von Wildbrachen und Blühflächen durch die Spenden von 10 Cent pro Flasche, aber vor allem durch ein Umdenken beim Produkt Honig.“ Das Duo findet, dass dieser bislang total „schnarchig vermarktet wird“. Dabei sei Honig ein „regionales Produkt mit wahnsinnig vielen Einsatzmöglichkeiten“. Bei der Löblich-Limo weiß der Käufer jedenfalls, dass er oder sie es mit regionalem Honig zu tun hat, für den die Bienen auch artgerecht gehalten werden. So soll es sein.

www.loeblich.de

MIP FASHION

T-Shirts für Dudes

„Weil’s auch mein Planet ist“, sagte sich der 15-jährige Jeremy Appel und gründete kurzerhand MiP. Und erfüllt sich damit einen Traum: „Eigene Marke, eigenes Label und auch noch nachhaltig.“ Zum Konzept gehört, dass alle Stücke – derzeit T-Shirts und Hoodies – limitiert sind und unter hohen ökologischen Standards gefertigt werden. Und die Artikel haben so lässige Namen wie „T-Shirt Surfer Dude“. Zum Konzept zählt ebenso: „In Zukunft wird es auch von anderen talentierten Künstlern und Designern Artworks, T-Shirts, Hoodies und vieles mehr geben.“ Wer eine gute Idee hat, kann Mip Fashion direkt über die Website kontaktieren. Das klingt doch echt vielversprechend. MAX meint: Good luck, Jeremy.

www.mipfashion.com

LET LOVE SPARKLE

Das nachhaltige Ballonparadies

Na, auf wie viele Partys im Sommer sind Sie schon eingeladen? Zwei Jahre lang hörte man einen Satz besonders häufig: „Wenn das alles mal vorbei ist, feiern wir so richtig!“ Neben guter Gesellschaft und leckerem Essen darf eines nicht fehlen: außergewöhnliche Deko. Hier kommt die Eventagentur Let Love Sparkle ins Spiel, die mit Latexballons individuelle Girlanden, Skulpturen und raumfüllende Installationen gestaltet. Anika Bergmann-Pohl und Katja Spryß waren früher Journalistinnen, jetzt fahren sie Ballons und Blumen durch die Gegend. Und wollen dabei nachhaltig sein: Die Ballons sind lange haltbar, aus Naturkautschuk und biologisch abbaubar. Wenn es auf Partys fliegende Heliumballons geben soll, winken die Gründerinnen aus München ab. „Einmal sich selbst überlassen, sind diese nämlich nicht mehr kontrollierbar und landen im schlimmsten Fall mitten in der Natur und werden von Tieren gefressen.“

www.letlovesparkle.de

MADEONE

Individuelle Möbel & Deko

Der Erfolg begann auf dem Kopf: Mit individuellen Helmdesigns wurde Helmade bekannt, die Macher erweiterten das Angebot und entwickelten Madeone: Damit können Kunden ihre Lieblingsprodukte „customizen“, ihr Logo auf Sitzsäcke oder Wanduhren drucken oder den Kühlschrank fürs Büro einzigartig gestalten. In der Betaphase liegt der Fokus noch auf dem Bereich Home & Living, langfristig soll das Angebot noch erweitert werden. Madeone bietet dafür einen Online-Konfigurator an, der das eigene Design in 3-D erlebbar macht.

www.madeone.com

KORECHT

Der Vertragsgenerator

Allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärungen werden gern ignoriert. Vor dem Klick auf „OK“ oder der Unterschrift unter einen Vertrag achten wohl die meisten Menschen nicht so genau darauf, was alles im Kleingedruckten steht. Dabei gilt das auch für Unternehmen – viele der Verträge sind überhaupt nicht rechtssicher, weil sie nur beiläufig und ohne professionelle Hilfe erstellt wurden. Liest ja eh niemand. Doch das ist falsch: Schaut tatsächlich mal ein Jurist oder eine Juristin auf die Verträge, könnten sie sich als unwirksam herausstellen. KoRecht will deshalb gerade kleinen Firmen mehr Rechtssicherheit ermöglichen, ohne teure Anwälte hinzuziehen zu müssen. Die Bielefelder Gründer Christian Kraft, Niklas Lassen und Matthias Osing entwickeln deshalb einen Online-Generator, der im Frage-Antwort-Schema die wichtigsten Vertragsinhalte klärt sowie Tipps gibt, was geregelt werden muss. Anschließend können Kunden ein individualisiertes Vertragsmuster downloaden. Als Erstes hat KoRecht Betreiber von Fitnessstudios im Blick, die häufig wenig Wert auf rechtssichere Verträge legen. Ein finanzielles Risiko, wenn im schlimmsten Fall alle Mitglieder plötzlich kündigen. Langfristig will das Start-up weitere, vor allem lokale Firmen wie den kleinen Handwerksbetrieb ansprechen, auch der Generator soll stetig ausgebaut werden.

www.korecht.com