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Fenster: Hightech mit Durchblick


ÖKO-TEST Spezial Wohnen und Leben - epaper ⋅ Ausgabe 8/2014 vom 05.09.2014

Fenster sind multifunktionale Bauteile, die hohe Ansprüche in Sachen Tageslichtnutzung und Energieeinsparung erfüllen. Aber auch in Spezialdisziplinen können sie glänzen.


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Foto: VELUX

Glas scheint das Material der Zeit zu sein, sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung von Gebäuden. Nie war der Anteil transparenter Flächen größer als heute. Das wundert nicht, denn natürliches Tageslicht wird als besonders wertvoll für Wohlbefinden und Gesundheit angesehen. Zudem kann ein nach Süden gerichtetes Fenster einem Effizienzhaus übers Jahr gesehen bei optimalem Einsatz einen Energiegewinn von bis zu 250 ...

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... Kilowattstunden pro Quadratmeter bescheren. Das hat das Institut für Fenstertechnik (IFT) Rosenheim ausgerechnet. 250 Kilowattstunden entsprechen rechnerisch rund 25 Litern Öl oder Kubikmetern Gas. „Mit 20 Quadratmetern Glasfläche kann man im Idealfall rund 5.000 Kilowattstunden kostenlose Energie ernten, das ist mehr als ein Vierpersonenhaushalt an Strom im Jahr verbraucht“, sagt Jürgen Benitz-Wildenburg, Leiter PR und Kommunikation beim IFT. Voraussetzungen sind ein gut gedämmtes Haus und Fenster mit Dreifachverglasung.

Möglich wird diese Entwicklung durch Fenster mit drei Glasscheiben. Sie senken den Energieverlust bei kalten Temperaturen deutlich ab und machen höherwertige Effizienz- und Passivhäuser erst möglich. Auch wenn es im Winter draußen eisig kalt ist, bleibt ihre Innen seite warm; unangenehme Kaltluft entlang des Fensters und am Boden ist kein Thema mehr. Technisch machbar sind heute Dreifachgläser mit Ug-Werten von 0,5 bis 0,6 W/ (m²K) (siehe Kompakt). „Solche Top werte werden durch modernste Beschichtungen erreicht. Eine weitere Verbesserung auf 0,4 W/(m²K) ergibt sich durch eine Befüllung des Scheibenzwischenraums des Glases mit den Edelgasen Krypton und Xenon anstatt Argon“, erklärt Benitz-Wildenburg. Ausreichend nach der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) sind Wärmeschutzfenster mit einem Uw-Wert von 1,3 W/(m²K), die mit modernen Fensterrahmen auch noch mit einem Zweischeiben-Isolierglas und Ug-Werten von 1,0 bis 1,1 W(m²K) möglich sind. Überhaupt sollte man sich von den technischen Eigenschaften des Glases allein nicht blenden lassen.

Die Lücke zwischen Fenster und Wand muss sicher und luftdicht abgedichtet werden, sonst drohen Feuchtigkeitsschäden und Wärmeverlust.


Foto: pro clima

Wichtiger ist die Dämmwirkung des gesamten Fensters, abzulesen am U-Wert mit dem kleinen „w“ am Fuß, das für Window steht. Er bezieht den Energieverlust des Rahmens mit ein, der meistens schlechter als der Wert für das Glas ist. Wer für seinen Neubau oder seinen Fensteraustausch die staatliche KfW-Förderung in Anspruch nehmen möchte, kommt um dreifach verglaste Fenster im Übrigen nicht herum. Denn mit einem Uw-Wert von 0,95 W/(m²K) setzt die staatliche Förderbank in ihrer Einzelförderung einen Standard, der nur mit Dreifachfenstern zu erreichen ist.


PVC beim Rahmenmaterial mit 60 Prozent am Markt vorn


Dieser Schritt ist allerdings keine so heftige Gewissensentscheidung mehr, wie das noch vor einigen Jahren der Fall war. Denn die Preise sind deutlich gesunken: „Fenster mit Dreifachverglasungen kosten heute nur rund 15 bis 20 Prozent mehr als solche mit Zweifachverglasung“, sagt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Herstellerverbands Fenster und Fassade. Vor nicht allzu langer Zeit war in den Fertigungen noch ein relativ großer Aufwand erforderlich; zwischenzeitlich haben die Betriebe – dem großen Anteil dieser Verglasungen entsprechend – den Ablauf angepasst und konnten so Preissenkungen erwirtschaften.

Nachteile haben dreifach verglaste Fenster trotzdem. Sie sind rund 50 Prozent schwerer als die bislang üblichen Fenster. Bei großen Scheiben müssen schon mal 100 Kilogramm und mehr bewegt werden. Vor allem bei Kippfenstern und -tür en kann das für Kinder und ältere Menschen zu viel sein. Schiebetüren ohne Kippfunktion, kleinere Fensterflügel oder ein Elektromotor schaffen hier Abhilfe. Mehr Wärmeschutz bedeutet zudem, dass bei Dreifachfenstern weniger Sonnenenergie durch das Glas dringt. Gemessen wird das mit dem sogenannten g-Wert. Er gibt an, wie viel Prozent Strahlungsenergie im Raum ankommt. Gute Dreifachgläser schaffen einen Wert von 0,6, also 60 Prozent; Zweifachgläser sollten mindestens 65 Prozent erreichen. Je höher der g-Wert umso mehr Energie dringt durchs Glas.

Von den rund 13,5 Millionen Fenstern, die pro Jahr in Deutschland eingebaut werden, haben fast 60 Prozent einen Rahmen aus Kunststoff, genauer aus PVC. Damit setzen Kunststofffenster ihren seit Jahren andauernden Vormarsch fort. Gründe für die steigende Beliebtheit sind neben dem gegenüber Holz um etwa 10 bis 20 Prozent günstigeren Preis die Dauer haftigkeit und der geringe Pflegeaufwand. Reine Holzfenster haben nur noch einen Marktanteil von rund 15 Prozent. Spätestens alle sieben bis zehn Jahre die Rahmen neu zu streichen, schreckt viele Hausbesitzer offensichtlich ab. Was vielen Käufern nicht bekannt ist: Die meisten Holzfenster verursachen in der Prüfkammer höhere Schadstoffemissionen, da sie standardmäßig mit Holzschutzmitteln behandelt und danach lackiert werden. Trotzdem liegen die Emissionen weit unter den Grenzwerten. Zehn Prozent der Fensterkäufer greifen zu Holz-Alu-Fenstern und kombinieren damit Wetterbeständigkeit und die natürliche Anmutung von Holz. Der Mehrpreis gegenüber Kunststofffenstern beträgt circa 30 bis 50 Prozent.

Die technische Entwicklung von Fenstern findet häufig im Verborgenen statt: besser dämmende und dabei schlankere Rahmenprofile, ein tiefer in den Rahmen ragendes Glas zur Vermeidung von Wärmebrücken oder, wie hier, verdeckte, reinigungsfreundliche Beschläge.


Fotos: Internorm (2)

Ein Fenster ist nur so gut, wie es eingebaut wird. Und hier passieren zum Teil haarsträubende Schlampereien. Die betreffen in der Regel nicht das Fenster selbst – das ist weitgehend „narrensicher“ von den Herstellern konstruiert. Sobald das Fenster jedoch in oder auf der Wand montiert wird, schlägt der Fehlerteufel zu. Denn der Spalt zwischen Fensterrahmen und Wand wird häufig nur unzureichend abgedichtet. Nicht umsonst gilt „St. Silikon“ als heimlicher Heiliger mancher Fenstermonteure, dem der verehrte „Herr Bauschaum“ zur Hand geht. Trotz vollmundiger Versprechungen – „ein Wunderschaum ist nicht in Sicht“, sagt Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Jehl, Produktingenieur beim IFT Rosenheim. Die Fuge muss richtig geplant und gezeichnet werden, und Bauherren sollten darauf achten, dass hier das richtige Dicht system eingesetzt wird und die Gebrauchstauglichkeit nach der IFT-Richtlinie MO-01 geprüft wurde. Ein Hinweis auf qualitätsorientierte Hersteller und Monteure ist das RAL-Zertifikat der Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren:www.window.de. Wird an der Fuge unsauber gearbeitet, drohen Bauschäden und der stetige Verlust teurer Heizenergie. Bevor die Wände verputzt werden, sorgt dann ein Luftdichtigkeitstest (Blower-Door-Test) für Gewissheit, ob das Haus auch weitgehend luftdicht ist.


Dicht geht vor. Da hilft nur gute Planung statt noch mehr Silikon


Auf der Außenseite stellt der sichere Anschluss des Fensterrahmens und der Fensterbank an die Fassade manche Baufirmen vor Schwierigkeiten. Idealerweise werden die Fenster möglichst weit außen in oder sogar auf der Wand montiert und der Rahmen von der Außendämmung überdeckt. Weil Sorgfalt jedoch Zeit und Geld kostet, werden nicht selten Wärmedämmverbundsysteme und Außenputze schludrig an die Fensterrahmen gekleistert. Wirken Wind und Wetter ein paar Jahre auf diese Schwachstellen, kann hier Feuchtigkeit eindringen. Eine besondere Problem zone sind die Fensterbänke, vor allem solche aus Aluminium. Da sich diese unter Sonneneinstrahlung viel stärker ausdehnen als die Wand drum herum, müssen sauber montierte, dauerelastische Dichtbänder für eine dauerhafte Abdichtung dieser „Bewegungsfuge“ sorgen. Als Bauherr sollte man vor der Auftragsvergabe bei solchen Details unbedingt genau nachfragen und die Ausführung der Arbeiten kontrollieren. Wer das nicht selbst machen kann oder will, sollte am besten einen erfahrenen Architekten oder Bauherrenberater engagieren, zum Beispiel vom Bauherrenschutzbundwww.bsb-ev. de oder vom Verband privater Bauherren:www.vpb.de .

Neue Fenster sind viel dichter als alte. Beim Fenstertausch werden zudem im besten Fall Ritzen und Fugen geschlossen und auch noch gleich der Rollladenkasten abgedichtet. So wird im Haus deutlich weniger Luft unkontrolliert ausgetauscht. Wer dann nicht regelmäßig lüftet, handelt sich vor allem in Altbauten durch die zu hohe Luftfeuchtigkeit rasch gesundheitsgefähr denden Schimmel ein. Um das zu verhindern, muss ein sogenanntes Lüftungskonzept erstellt werden, sobald mehr als ein Drittel aller Fenster eines Hauses ausgetauscht wird. Grundlage ist die Norm DIN 1946-6. Das Konzept kann, muss aber nicht vom Fensterbauer gemacht werden, er muss aber darauf hinweisen.

Das Konzept bezieht unter anderem die Zahl und die Lebensumstände der Bewohner ebenso wie den Energie standard des Hauses ein. Dort, wo keine Lüftungsanlage eingebaut wird, sorgen Öffnungen im Fenster rahmen für die nötige Grundlüftung zur Schimmelvermeidung. Für diese Öffnungen gibt es unterschiedliche Lösungen, zum Beispiel Schlitze im Fensterfalz oder schmale Öffnungen im Rahmen. Wichtig ist, dass der Luftdurchlass richtig berechnet wird, damit es nicht zieht und Heizenergie verloren geht. Dabei kommt es unter anderem darauf an, in welcher Höhe und in welcher Gegend das Fenster eingebaut wird. Schließlich weht der Wind im vierten Stock und in der norddeutschen Tiefebene stärker als im süddeutschen Erdgeschoss.


Verschattung im Sommer verhindert Treibhausklima im Haus


Wie komplex eine Fensterplanung sein kann, zeigt die Situation im Sommer: Fehlt eine Verschattung, kann durch große Glasflächen so viel Sonnenenergie dringen, dass aus der Wohnung ein Treibhaus wird. Bei Fenstern nach Osten und Westen sollte man auch den Stand der Sonne am Morgen und Abend berücksichtigen. Außenliegende Rollläden, Rollos oder Jalousien sind bei der Abwehr der Sommerhitze effektiver als innen angebrachte. Doch es muss nicht immer eine technische Lösung sein. Ein großer Dachüberstand oder ein geschickt platzierter Baum im Garten halten die Sonnenstrahlen in der warmen Jahreszeit fern. Im Winter, wenn die Sonne tiefer steht, gelangt die kostenlose Wärme wieder ungehindert ins Haus. Wer mehr Geld ausgibt, erhält sogar Fenster, bei denen die Jalousie zwischen den Scheiben montiert ist. Das verhindert Beschädigungen und erleichtert das Fensterputzen. Ein Elektromotor bewegt dann die Lamellen.

Für Privathäuser noch Zukunftsmusik sind dimmbare Gläser. Durch Anlegen einer elektrischen Spannung verändert eine Funktionsschicht auf dem Glas ihre Lichtdurchlässigkeit – die Helligkeit im Raum sinkt, Sonnenwärme bleibt draußen. Gekoppelt mit Temperatur- und Lichtsensoren und angebunden an die automatische Steuerung der Gebäudetechnik rechnen die Hersteller vorrangig bei Bürogebäuden mit mehr Komfort und einer besseren Ausnutzung des Sonnenlichts.

Lärm bleibt draußen

An viel befahrenen Straßen oder in Einflugschneisen sind zum Beispiel besonders schallschützende Eigenschaften gefragt. Spezielle Schallschutzgläser sind dicker und schwerer, dabei sind die einzelnen Scheiben verschieden dick. Dadurch leiten sie den Schall nicht so gut weiter wie dünnere, gleich starke Scheiben. Häufig ist auch der Abstand der Scheiben größer und drei statt zwei Dichtungen verschließen den Spalt zwischen Fensterflügel und Rahmen. Für die meisten Anforderungen reicht die übliche Fensterkonstruktion aus. Nur für besonders hohe Anforderungen setzt man auf Kastenfenster, zwei hintereinander angeordnete Fenster, die allerdings deutlich mehr Platz für den Einbau benötigen.

Schützt vor Schimmel und tauscht verbrauchte Luft aus: Die dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung versteckt sich bei diesem Fenster in der Laibung.


Foto: Hautau GmbH

Doppelter Gewinn: Große Fensterflächen, vor allem in Richtung Süden, bringen Tageslicht und kostenlose Sonnenenergie ins Haus.


Foto: Kneer-Südfenster


Lärmschutzfenster sorgen für ruhigen Schlaf in lauter Umgebung


Der Schallschutz bei Fenstern ist in sechs Klassen eingeteilt und hängt von ihrem Schalldämmmaß ab. Die niedrigste Klasse 1 mindert den Schall um 25 bis 29 Dezibel (dB) und ist nur für sehr ruhige Gegenden zu empfehlen; die höchste Klasse dämpft um mehr als 50 Dezibel und damit auch sehr lauten Lärm in viel befahrenen Straßen. In Abhängigkeit von der Lärmbelastung und der Nutzung des Raumes wird dann die entsprechende Klasse ausgewählt. In vielen Städten gibt es Lärmkataster und Förderprogramme für die Umrüstung auf Schallschutzfenster.

Den Zustand der Außenwand und andere Einfallschneisen für Lärm, wie die Rollladenkästen, darf man dabei nicht außer Acht lassen, sonst bringt der Fenstertausch viel weniger als erwartet. Auch dass der Lärm draußen bestehen bleibt und beim Öffnen des Fensters sofort wieder da ist, muss man bedenken. So rückt das eigentliche Ziel, an Straßen, Bahnlinien oder Flughäfen generell weniger Lärm zu haben und den Lärm an seiner Quelle zu bekämpfen, leicht in den Hintergrund, wenn von Experten und Politikern Lärmschutzmaßnahmen am Haus versprochen werden. Trotzdem sind Lärmschutzfenster in vielen Fällen die einzig machbare Lösung für Ruhe im Haus und für ruhigen Schlaf.

Kompakt

Wertegemeinschaft

Die Wärmedämmung eines Fensters wird durch U-Werte angegeben. Je kleiner der Wert in Watt pro Quadratmeter je Kelvin Tempe ra tur un terschied (W/ m²K), umso besser die Dämmung. Im Einzelnen unterscheidet man: „Uw“für das komplette Fenster, „Uf“ für den Rahmen und „Ug“ für das Fensterglas. Zusätzlich gibt der g-Wert an, wie viel Prozent der Sonnenstrahlung durch die Verglasung hindurchkommt. Je höher er ist, umso besser (außer bei Sonnenschutzglas). Die Schalldämmung eines Fensters wird als RW in Dezibel (dB) angegeben.

Austausch ohne Schaden

Jede Menge Schmutz und Lärm beim Fensteraustausch im Altbau müssen nicht sein. Denn durch den Einsatz spezieller Renovierungsrahmen wird der alte Fensterrahmen abgefräst; der neue sitzt dann direkt darauf. Voraus setzung ist, dass die Außenwand in Ordnung und stabil ist, damit der neue Rahmen verankert werden kann. Nachteil: Solche Rahmen sind etwas breiter. Bei Fenstern ab etwa 1,5 Quadratmeter Fläche fällt das kaum ins Gewicht, bei kleinen Formaten umso mehr.

Die Qualität eines Fensters hängt auch von seinen technischen Werten ab.


Foto: ift-Rosenheim.de

Informationen

Das Institut für Fenstertechnik hat etliche Handreichungen auch für Bauherren veröff entlicht:www.ift-rosenheim.de . Für die Ausschreibung von Fensterarbeiten siehewww.ift-rosenheim. de/verbraucherinformation-ausschreibung-ce