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Gibt’s noch: KfW-Förderung


Denkmalsanierung - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 17.07.2019

DARLEHEN UND ZUSCHÜSSE FÜR DENKMALSANIERUNGEN


Artikelbild für den Artikel "Gibt’s noch: KfW-Förderung" aus der Ausgabe 1/2019 von Denkmalsanierung. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Denkmalsanierung, Ausgabe 1/2019

Ein Sanierungsprojekt in Leipzig. Die KfW-Förderung kann für jede Wohneinheit in Anspruch genommen werden.


Foto KfW-Bildarchiv/Claus Morgenstern

Es ist ruhig geworden um die KfW-Förderung im Programmbereich „Energieeffizient bauen und sanieren“ der staatlichen Förderbank. Weil der Abstand zwischen dem Hausbankzins und den Kreditkosten bei der KfW derzeit minimal ist, verzichten Investoren häufig auf eine Förderung durch die KfW. Viele lassen sich dabei die attraktiven Zuschüsse durch die Lappen gehen. ...

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... Diese sind selbst dann interessant, wenn man dank Eigenkapital eigentlich gar kein Darlehen in Anspruch nehmen müsste.

Die Unterstützung der KfW-Bank bezieht sich nicht nur auf Baudenkmale, die in der Denkmalliste eingetragen sind; auch für Gebäude der Kategorie „sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ können im Rahmen von Sanierungen Mittel der KfW beantragt werden. Ob nicht denkmalgeschützte Gebäude diese Voraussetzungen erfüllen, erfahren Investoren bei der Kommune (Denkmalbehörde, Stadtplanungsamt oder Bauamt), wo man darüber Auskünft geben kann, ob die Immobilie in einem Sanierungsoder Erhaltungsgebiet liegt, in den Schutzbereich einer Altstadtsatzung fällt oder aus anderen Gründen zur örtlich erhaltenswerten Bausubstanz zählt.

ENERGETISCHE VERBESSERUNG IST PFLICHT

Das Motiv des Staats, Denkmalsanierungen mit günstigen Krediten zu fördern, ist der Klimaschutz und das Ziel, Heizenergie einzusparen. Die KfW fördert deshalb bei Baudenkmalen ausschließlich Maßnahmen, die der Energieeffizienz dienen. Dies kann eine energetische Komplettsanierung, sein, aber auch Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung der Heizung oder der Austausch von Fenstern werden gefördert. Planen die Bauherren eine energetische Komplettsanierung greift das besonders attraktive Programm KfW-Effizienzhaus. Für das Baudenkmal wurden hier die Anforderungen gegenüber „herkömmlichen“ Altbauten gesenkt: Förderung gibt es auch dann, wenn kein Neubaustandard angestrebt bzw. erreicht wird. Bis zu 100 000 Euro Darlehen lassen sich dann über die KfW aufnehmen (bei Einzelmaßnahmen maximal 50 000 Euro).

zuschüsse MITNEHMEN!

Besonders spannend wird es, wenn ein KfW-Effizienzhaus-Standard erreicht wird, weil die Bank dann einen Tilgungszuschuss gewährt. Dieser reduziert den rückzahlbaren Betrag um 12,5 %. Wer liquide ist und kein Darlehen in Anspruch nehmen will (oder über die Hausbank finanziert), kann statt des Darlehens mit Tilgungszuschuss einen Investitionszuschuss beantragen. Bis zu 30 000 Euro je Wohneinheit sind dafür abrufbar.
Apropos „je Wohneinheit“. Diese Bedingung gilt bei den KfW-Effizienzhaus-Programmen immer und sorgt für warmen Geldregen, auch und besonders, wenn Investoren gleich mehrere Wohnungen oder ganze Gebäudekomplexe sanieren. Egal, ob dabei eine oder 100 Wohnungen energetisch saniert werden: Wird der Effizienzhausstandard erreicht, gibt es bei den Zuschüssen kein Limit - sie können dann für jede Wohneinheit in Anspruch genommen werden.

experte zwingend erforderlich

Damit man in den Genuss von KfW-Mitteln kommen kann, ist bei der Sanierung von Denkmalen zwingend ein Energie-Effizienz-Experte einzubinden, der sich auf Baudenkmale spezialisiert sind. Die Auswahl ist groß: Bei der Suche auf der zentralen Datenbank www.energie-effizienz-experten.de sind derzeit fast 1250 Experten gelistet, die die Voraussetzungen als Berater für das KfW-Effizienzhaus Denkmal erfüllen.

aktuelle Konditionen

Bei Redaktionsschluss (1. Juni 2019) galten bei der KfW die in der Tabelle dargestellten Konditionen für die Finanzierung eines KfW-Effizienzhauses Denkmal.