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INTELLIGENTE HAUSTECHNIK: LEICHTER LEBEN IM SMART HOME


Mein schönes Zuhause Sonderheft - epaper ⋅ Ausgabe 1/2018 vom 12.09.2018

Mehr Sicherheit und Komfort, weniger Energieverbrauch und Kosten – das erwarten Baufamilien von smarter Haustechnik. Vor allem bei Frauen ist konkreter Nutzen gefragter als technische Spielereien


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Bildquelle: Mein schönes Zuhause Sonderheft, Ausgabe 1/2018

Noch ist das komplett vernetzte Haus die große Ausnahme. Wie viele dieser Smart Homes im umfassenden Sinne es in Deutschland gibt, weiß niemand so genau. Laut einer Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Deloitte nutzen aber bereits 22 Prozent der Hauseigentümer Smart-Home-Anwendungen – mit steigendem Interesse. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch eine Befragung des Branchen verbands Bitkom.

In beiden ...

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... Untersuchungen wurden die Teilnehmer auch nach ihren Motiven für die Nutzung beziehungsweise ihr Interesse am Smart Home befragt. Auch da zeigt sich weitgehende Übereinstimmung: An erster Stelle, mit Werten von 50 Prozent und mehr, stehen der Gewinn an Komfort und Lebensqualität sowie mehr Sicherheit im eigenen Heim. Ebenfalls hohe Werte erreichen die Motive „Geld sparen“ beziehungsweise „Strom- oder Heizkosten senken“ sowie „energieeffizienter Leben“ und „Umwelt schonen“. Interessanterweise unterscheiden sich dabei laut Bitkom-Studie die Präferenzen der Geschlechter: Während Frauen vor allem Komfort und Lebensqualität sowie Energieeffizienz besonders wichtig sind, haben für Männer Sicherheit und Geld sparen Priorität. Bloßer Spaß an der Technik ist mit nur acht Prozent als Motiv demnach eher zweitrangig, wobei Männer mit 12 Prozent eine etwas größere Neigung zum „Spieltrieb“ zeigen.

Egal, ob männlich oder weiblich, in erster Linie geht es den Smart-Home-Anwendern und Interessenten vor allem um Dinge, die ihnen im Alltag nutzen, ihr Leben angenehmer, sicherer und günstiger machen. Aufwendige Licht- und Musikszenarien scheinen weniger interessant als etwa wirksamer Einbruchschutz, smarte Heizungs- und Lüftungsregelung, automatische Jalousiensteuerung oder „mitdenkende“ Küchengeräte.

Sprachsteuerung auf dem Vormarsch

Noch ein Trend wird aus den aktuellen Untersuchungen deutlich: Das Smartphone übernimmt gefolgt vom Tablet immer stärker die Führungsrolle als Steuerungszentrale der vernetzten Haustechnik, während die Bedeutung der klassischen Fernbedienung abnimmt. Doch wenn sich die der - zeitige Entwicklung fortsetzt, könnte bald schon die Sprachsteuerung mittels Alexa, Google, Siri und Co. die Führungsrolle übernehmen. Während 2016 laut Bitkom nur zwei Prozent der Anwender Sprachassistenten nutzten, sind es 2018 schon 37 Prozent – ein wahrhaft rasanter Aufstieg.

Trotz steigenden Interesses und immer mehr Akzeptanz gibt es nach wie vor auch Vorbehalte gegen Smart-Home-Technik. Hohe Kosten sind immer noch ein Grund für den Verzicht, wenn auch weniger als vor einigen Jahren, da viele Geräte deutlich preiswerter geworden sind. Auch eine zu komplizierte Installation und Bedienung werden des Öfteren von Befragten immer noch als Ablehnungsgrund genannt. Und nicht zuletzt spielen Bedenken bezüglich Datenschutz und -missbrauch – bis hin zu Angst vor Hackerangriffen – eine Rolle. Alles Punkte, bei denen die Hersteller von Smart-Home-Technik noch einiges verbessern könnten. Gerade was den Sicherheitsaspekt angeht, sollten Bauherren und Hausbesitzer jedoch auch selber Verantwortung übernehmen. Vor allem, indem sie die Technik von Fachleuten installieren lassen und bei mangelnden Kenntnissen nicht am Smart Home „Marke Eigenbau“ basteln. Immerhin fast 50 Prozent der Anwender, so Bitkom, holen sich professionelle Hilfe bei der Installation vernetzter Haustechnik.

Zertifizierte Sicherheit

Zertifikate schaffen Vertrauen beim Verbraucher. Auch die Hersteller von Smart-Home-Systemen wissen das. Einige von ihnen lassen die IT-Sicherheit ihrer Systeme testen und bestätigen.

Allerdings müssen User aufpassen, was genau zertifiziert wird. Ist es nur die Verschlüsselung des Datenverkehrs oder ist es die Speicherung der Daten?
Homematic IP der Firma eQ-3 ist das erste Smart-Home-System, bei dem nicht nur die IT- und Datensicherheit vom Smartphone über die Cloud bis zum Server im Haus zertifiziert wurde, sondern wo eine Zertifizierung der Sicherheit ebenso für das Funkprotokoll erreicht wurde.
So bescheinigt die VDE-Zertifizierung dem System Homematic IP sowohl die Sicherheit der Smartphone App und der Cloud-Software. Auch der Home Access Point als Gateway im Haus (Server) und die Sicherheit des Funkprotokolls wurden ins Zertifikat aufgenommen. Maik Morgenstern, Geschäftsführer der AV-Test GmbH, lobt im Testergebnis bei Homematic IP die „sichere Authentifizierung und Verschlüsselung zu 100 Prozent nach aktuellem Stand der Technik. Die Sicherung des Anlernvorgangs von Geräten überbiete gängige Sicherheitsstandards sogar. Außerdem hebt Morgenstern die „Datensparsamkeit, wirksame Anonymisierung von Nutzer daten sowie den Verzicht auf Erhebung personenbezogener Daten“.
Eine neutrale Orientierungshilfe und Qualitätsgarantie bietet auch der VdS, ein Unternehmen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die dort geprüften Produkte sind von der Polizei und den Sachversicherern anerkannt und werden von diesen auch empfohlen.

Tests und Zertifikate schaffen mehr Transparenz für Verbraucher.www.eQ-3.de

KOMFORT: Den Alltag entlasten

Jalousien öffnen und schließen von allein, Haus- und Gartengeräte lassen sich per App steuern, Licht schaltet sich automatisch an und aus: Mit Smart-Home-Technik wird das tägliche Leben einfacher und komfortabler.

“Fahr die Jalousien herunter” – Steuerung per Sprachbefehl macht die Bedienung des Smart Home noch komfortabler. www.busch-jaeger.de


Mehr Komfort und Lebensqualität stehen besonders bei Frauen als Argumente fürs Smart Home hoch im Kurs. Wobei natürlich alle Familienmitglieder davon profitieren, wenn durch Vernetzung die Bedienung von Gebäudetechnik und Geräten unkomplizierter und weniger anstrengend wird. Das Beste: Mit komfortabler Smart-Home-Technik lässt sich meistens auch noch Energie einsparen.

Automatisierter Sonnenschutz

Der Sommer 2018 hat es mehr als deutlich gezeigt: Ohne Rollläden, Jalousien oder Markisen geht gar nichts mehr. Das gilt ganz besonders für moderne Neubauten mit großen Fensterflächen. Im Smart Home ist der Sonnenschutz mit einer Zeitschaltuhr oder Sensoren für Licht, Temperatur oder Windgeschwindigkeit oder einer kompletten Wetter station vernetzt: Rollläden öffnen sich automatisch am Morgen, schließen bei Einbruch der Dunkelheit oder aufkommendem Unwetter – ohne kraftaufwendiges Ziehen oder Kurbeln und auch dann, wenn niemand zuhause ist. Die Lamellen von Jalousien oder Raffstores verändern ihre Stellung mit dem Sonnenstand, damit trotz Sonnen - schutz auch Tageslicht in die Räume gelangt.

Beschattung nach Fahrplan: Per Timer öffnen Jalousien und Rollläden nach Uhrzeit oder Sonnenstand. www.jung.de


Mitintelligenter Steuerung ist Sonnenschutz besonders effektiv und energieeffizient


Saubere Sache: Der Scanner X-Spect erkennt Textilarten, Farbe und Flecken und empfiehlt die passenden Wasch- und Trockenprogramme. www.bosch-home.com


Smart Kitchen: Per App gehen Rezeptdetails direkt an Herd und Backofen www.miele.de


Fotos: Hersteller

Mähroboter wie “Robolinho” erledigen die Rasenpflege nach Programmierung nahezu selbstständig. www.al-ko.com


Sensoren zeigen an, wann welche Pflanzen wie viel Wasser brauchen. www.gardena.com


Haushaltsgeräte

Zu Beginn der Smart-Home-Ära staunte oder lachte man über die Idee der „sprechenden Kühlschränke“. Inzwischen erkennen immer mehr Verbraucher und vor allem Verbraucherinnen, dass die Bedienung von Hausgeräten per Sprachassistent mehr ist als Spielerei. Ein Befehl wie „schalte den Backofen aus“ lässt die Hände frei für andere Tätigkeiten oder spart den Gang in die Küche. Auch die Bedienung per App eröffnet neue Möglichkeiten: zum Beispiel die Weitergabe von Rezeptdetails an den Herd, beim Einkaufen schnell einen Blick in den mit einer Kamera ausgestatteten Kühlschrank zuhause zu werfen oder abzufragen, wie lange die Waschmaschine im Keller noch läuft.

Smarter Garten

Einen Garten zu pflegen kostet Zeit und macht Arbeit. Intelligente Technik erleichtert auch das Outdoor-Leben. Besonders beliebt ist der Mähroboter – das Pendant zum Staubsaugroboter im Haus. Der „smarte Gärtner“ lässt sich am Tablet oder Smartphone programmieren und steuern, mäht nach vorher festgelegten Zeiten und findet selbstständig zur Ladestation. Ein smartes Bewässerungssystem versorgt Rasen und Beete zeit- oder sensorgesteuert mit der optimalen Wassermenge und vermeidet Wasserverschwendung. Weitere Smart-Home-Features für den Garten sind beispielsweise Lichtsteuerung mit Bewegungsmeldern und Videoüber wachung von Haustieren.

SICHERHEIT: Das Zuhause intelligent schützen

Ob Einbruch- oder Brandgefahr: Mit vernetzter Sicherheitstechnik lassen sich Haus und Grundstück wirksam und diskret vor unterschiedlichsten Risiken schützen.

Türöffnung per PIN-Code oder Fingerabdruck erhöht die Sicherheit und ist zugleich sehr komfortabel. www.doorbird.com


Erst sehen, dann öffnen: Die Video-Kamera der Türstation sendet ihre Bilder ans Smartphone. www.doorbird.com


Höhere Sicherheit ist einer der wichtigsten Gründe für Smart-Home-Technik, vor allem für Männer. An erster Stelle der getätigten oder geplanten Anschaffungen steht laut Umfragen die Video-Überwachung. Sicherheit umfasst allerdings nicht nur Schutz gegen Einbruch, sondern auch gegen Brand, Wasserschäden oder Unwetter. Auch automatisch gesteuerte Rollläden etwa dienen der Sicherheit, wenn sie bei Sturmwarnung des Wettersensors vorsorglich herunterfahren.

Türkommunikation und –zutritt

An der Haustür des Smart Home vereinen sich Sicherheit und Komfort. Mit einer Türstation mit Videokamera lässt sich schnell erkennen, ob vertraute Freunde oder ungebetene Besucher um Einlass bitten. Willkommenen Gästen können Sie per App oder Sprachassistent die Tür öffnen. Die schlüssellose Türöffnung von außen mittels Zugangscode, Fingerabdruck oder Smartphone ist vor allem bequem, kann aber auch die Sicherheit erhöhen. Allerdings ersetzt die smarte Technik keine stabile, einbruchhemmende Haustür – sie ergänzt sie vielmehr.

Alarmanlage und Videoüberwachung

Wie viel Überwachung und Alarmbereitschaft notwendig ist, hängt unter anderem von den im Haus vorhandenen Werten und dem Sicherheitsbedürfnis der Bewohner ab. Smart-Home-Technik bietet für jedes Level etwas, von einfachen Bewegungsmeldern über Videokameras zur Fernüber wachung bis zur kompletten Alarmanlage mit Weiterleitung an Polizei oder Sicherheitsdienst. Bevor Sie viel Geld in Sicherheitssysteme investieren, sollten Sie sich jedoch von Profis beraten lassen, was wirklich sinnvoll ist.

Das “Connected Doorlock” lässt sich per Chip Smartphone öffnen, benachrichtigt über Öffnungs- und Schließvorgänge und kann mit Rollläden- und Lichtteuerung vernetzen. www.somfy.com


Fotos: Hersteller

Schutz vor Feuer und Wasser

Hausbrände sind eine oft unterschätzte Gefahr. Besseren Schutz als herkömmliche Modelle bieten intelligente Rauchmelder. Sie können untereinander vernetzt werden, sodass die Rauchwarnung schnell von Raum zu Raum weiter gegeben wird. Sie können auch Warnnachrichten aufs Smartphone senden, inklusive Angabe vom betroffenen Zimmer und Raumtemperatur. Vor Wasserschäden schützt ein intelligentes System, das mit Hilfe von Sensoren große und kleine Wasserlecks aufspürt, Warnmeldungen abgibt und im Notfall die Wasserzufuhr per App unterbrechen lässt. Wie das genau funktioniert, lesen Sie ab Seite 36.

Vernetzter Brandschutz: Das clevere Rauchwarnmeldesystem warnt die Bewohner per SMS oder E-Mail, auch wenn niemand zuhause ist. www.jung.de


Als besonders zuverlässiger und robuster Alarmgeber warnt der Rauchwarnmelder von eQ-3 bereits bei einem beginnenden Brand, indem er den ersten Brandrauch detektiert. www.eQ-3.de


ENERGIEEFFIZIENZ: Energieverbrauch kontrollieren und steuern

Vom Smart Home versprechen sich viele Nutzer Einsparungen von Energie und Kosten. Das ist vor allem durch intelligente Steuerung und Kontrolle möglich.

Wohlig warm und doch sparsam: Die smarte Heizungssteuerung richtet sich nach dem Tageslauf der Hausbewohner. www.jung.de


Energieeffizient lüften: Ein Sensor für CO2 - und Feuchtigkeit meldet “dicke Luft”. www.netatmo.com


Je röter der Bär anläuft, desto höher der Stromverbrauch. Mit dem ebenso smarten wie putzigen Messgerät lernen auch die Kleinen schon Energiesparen. www.hyko.co


Der “EnergyManager” sorgt dafür, dass möglichst viel Photovoltaik-Strom gleich im eigenen Haus verbraucht wird. www.solarwatt.de


Fotos: Hersteller

Bis zu 30 Prozent Energieeinsparung versprechen Hersteller von Smart-Home-Technik. Ob das so pauschal zutrifft, ist allerdings zweifelhaft. Aufwendige Multimedia-Installationen zum Beispiel sind eher energieintensiv als sparsam. Durch bedarfsgerechte Jalousien- oder Heizungssteuerung dagegen lässt sich ohne Einschränkung beim Komfort durchaus sparen. Intelligente Kontroll- und Visualisierungssysteme helfen ebenfalls, den Energie verbrauch zu senken.

Sparsam Heizen und Lüften

Ein Grad weniger Raumtemperatur spart bis zu sechs Prozent Heizenergie. Nur, wer denkt schon immer daran, beim Verlassen des Hauses oder beim Lüften die Thermostate herunterzudrehen? Zuverlässiger und bequemer klappt das mit smarter Heizungsregelung, von einfachen programmierbaren Thermostaten bis zum komplett vernetzten Raumklima-Management mit Temperatur- und Feuchtesensoren, die auch die Lüftung kontrollieren. Angenehmer und keineswegs nebensächlicher Effekt: Im wohltemperierten und optimal belüfteten Haus lebt es sich gesünder.

Energiekontrolle und -management

Im zentral gesteuerten Smart Home lässt sich der Strom- und Brennstoffverbrauch aller angeschlossenen Komponenten – von der Beleuchtung über Hausgeräte bis zu Heizung und Lüftungsanlage – erfassen und auf speziellen Kontrollgeräten, Computer-, Tablet- oder Smartphone-Monitoren sichtbar machen. So werden beispielsweise Stromfresser schnell identifiziert und können gegebenenfalls zeitweise abgeschaltet oder ausgetauscht werden.

Erneuerbare Energien optimal nutzen

Smartes Energiemanagement ist besonders nützlich, wenn ein Haus selber Energie produziert. Der Eigenverbrauch von Strom aus der Photovoltaikanlage auf dem Hausdach lässt sich erhöhen, wenn Haushaltsgeräte dann laufen, wenn die Stromproduktion hoch ist. Je komplexer und aufwendiger das System, etwa durch die Einbindung eines Stromspeichers oder eines Elektroautos, desto entscheidender ist die clevere Steuerung für die Wirtschaftlichkeit.


Fotos: Jung (2), Busch-Jäger, Gira, VDE, eQ-3