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Kretische Begegnungen


NaturApotheke - epaper ⋅ Ausgabe 5/2021 vom 08.09.2021

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Bildquelle: NaturApotheke, Ausgabe 5/2021

griechischer Bergtee, auch griechisches Eisenkraut, genannt Sideritis nach dem Griechischen sideros (= Eisen), hat es mir ganz besonders angetan. Seit geraumer Zeit trinke ich ihn, pur und in Kombination mit Zitronenverbene oder Salbei. Er schmeckt mild und leicht zitronig.

Wenn ich wieder einmal vergessen habe, ihn abzugießen, wird er nicht bitter. Selbst am nächsten Tag in der Thermoskanne schmeckt er noch fein.

Er ist ein guter Durstlöscher, heiß wie kalt köstlich und tatsächlich ist er sehr gesund (siehe Kasten).

Es gibt viele Geschichten über seine Herkunft in den Höhenlagen der Balkanländer, über seinen Anbau und seine Verwendung. Ich wollte mehr über dieses Wunderkraut erfahren, nicht nur aus dem Internet, sondern in seiner Heimat, ich wollte ihn wachsen sehen, seine Ernte begleiten und Menschen treffen, die mit ihm zu tun haben. Dank eines kalten Frühsommers in Europa habe ich mich für die ...

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... Son­ neninsel Kreta entschieden, wo nicht nur eine besondere Sorte meines Lieblingstees wächst, sondern die ganze Insel ein Paradies für Pflanzen aller Art ist.

PFLANZENREICH KRETA

Es ist diese magische Verbindung aus weichem Morgenlicht mitten im Meer und dem Geruch von Sonne, trockenem Gras und Kräutern, die einen ver­ zaubert, sobald man die Fähre verlässt und das Land betritt. Kreta hat mehr Pflanzen als jede andere Mittelmeerinsel, zehn Prozent davon sind endemisch, das heißt sie wachsen nur hier dank der einmaligen Lage und den vielen Mikroklimata, die zwischen Bergen, Tälern und Küstenregionen herrschen. Jede Region weist eigene Pflanzen auf, die die Kreter seit jeher zum Würzen und Heilen nutzen.

Diktamos

Diktam oder Diptam-Dost gilt als ein Universalheilkraut.

Klassische Anwendungsgebiete sind Halsweh, Magen Darm-Infekte oder äußerliche Entzündungen der Haut. Tee aus Diktamos wird heute unterstützend bei Erkältungsbeschwerden, Husten und Rachenentzündungen verabreicht. Pure Diptamblätter sollen bei Zahnschmerzen, Zahnfleischentzündungen und Menstruationsbeschwerden helfen, ein Sud von Blättern des Dosts bei rheumatischen Schmerzen. Studien erforschen zudem eine Wirksamkeit bei der Bekämpfung von Krebs.

Griechischer Bergtee Sideritis

Auch Hirtenkraut, griechisches Eisenkraut oder Balkan- Gliedkraut. Die Pflanze wird bis zu 50 cm hoch, zur Teezubereitung werden Stängel und Blüten verwendet. Sie wird in verschiedenen Ländern des Balkans als Heilpflanze eingesetzt, vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden und Atemwegserkrankungen, sie wirkt antimikrobakteriell und antientzündlich. Forschungen belegen, dass der Tee der Unterart Sideritis scardica, die eher im Norden Griechenlands wächst, antidepressiv wirkt und die kognitiven Funktionen bei Demezerkrankungen, Depressionen und ADHS verbessern kann.

Achtung: Zum Schutz beider Pflanzen sollten ausschließlich kultivierte Teesorten gekauft werden.

Ich lerne Georgios kennen, Fischer und Olivenhainbesitzer, der laut seines Freundes Michalis „alles über Pflanzen weiß und hier der ,Kazantzakis’ genannt wird“, weil ihm seine Freiheit wichtiger ist als Frau, Familie und ein geregeltes Einkommen. (Der kretische Schriftsteller Nikos Kazantzakis schrieb nicht nur „Alexis Sorbas“, sondern Kretas berühmte Heldenlektüre „Freiheit oder Tod“). Groß und kräftig, mit noch größeren Händen und einem riesigen weißen Haarwust auf dem Kopf, nimmt sich Georgios Zeit, einfach so, um mir Einblick in die Pflanzen seiner Heimatgegend zu geben.

Der Bergtee muss allerdings noch etwas warten, denn zuerst soll ich etwas vom Meer kennenlernen.

KRITAMOS – RETTER DER SEEFAHRER

Und so mache ich die Bekanntschaft mit „Kritamos“, wie ihn die Kreter nennen, dem Meerfenchel, einer bodennahen Staude, die ausschließlich in Küstennähe wächst. Georgios schätzt ihn als Heilmittel zur Blutreinigung und besonders für die Behandlung einer kranken Leber. Später werde ich recherchieren, dass nicht nur die Seefahrer und Piraten früherer Zeiten Meerfenchel wegen seines hohen Gehalts an Vitamin C zum Schutz gegen Skorbut mit auf die Schiffe genommen haben, auch bei uns gewinnt er zunehmend an Bedeutung als Superfood und Anti- Aging-Kosmetik.

Wir fahren zu einem Küstenabschnitt im äußersten Nordwesten der Insel, wo getrocknetes Salz in den flachen Rinnen der Felsenbänder glitzert und der Meerfenchel besonders gut wächst.

Wir gehen sammeln. Georgios bevorzugt die Pflanzen, die weiter oben in den Felsen wachsen, da sie widerstandsfähiger und damit wirkungsvoller sind als die unten am Strand. Nur die frischen Triebe vor Beginn der Blüte brechen wir vorsichtig ab und haben doch bald drei große Tüten voll gesam­ melt. Die bringen wir Michalis, dem Restaurantbesitzer. Der kocht den Meerfenchel kurz, schreckt ihn ordentlich ab und dann legen wir Stängel und Blätter in ein Gemisch aus viel Essig, weniger Öl und ganz wenig Salz, da der natürliche Salzgehalt des Krautes schon sehr hoch ist. Das eingelegte Kraut schmeckt ein wenig bitter, salzig, und die Kreter essen es gerne als Beilage zu Salat und Fisch. Michalis und Georgios lassen es sich nicht nehmen, mir den Großteil der Ausbeute zu schenken – nun warten fünf Gläser Kritamos in meinem V W-Bus darauf, verzehrt zu werden.

Mein heimlicher Favorit dieses Morgens aber ist die Spritzgurke! Eine weitere Pflanze, die am Wegesrand kriecht und deren witziger Name daher rührt, dass die zwetschgengroßen, reifen Samenhüllen unter großem Druck aus der Mutterpflanze schießen, um die Samen bis zu zehn Meter weit herauszuschleudern. Bei uns als hochgiftig verschrien, nutzt Georgios den Saft der ausgepressten Früchte, um verstopfte Nebenhöhlen „freizuschnupfen“. Unbeeindruckt nimmt er die hautreizenden „Gurken“ in die Hand und führt mir vor, wie man den Saft schnell inhalieren soll. Er hat damit Bekannte und Familienangehörige behandelt und ist begeistert von der guten Wirkung dieser Medizin – solange man die Flüssigkeit nicht schlucke. Denn dann könne einem schon mal einen Tag lang die Stimme wegbleiben … Ich bin froh, dass meine Nase frei und gesund ist und freue mich an den hübschen, gelben Blüten und den stacheligen, lustigen Früchten…

EINE FRAGE DES DUFTES: MALOTIRA

Die nächsten Tage hat Georgios zu tun und ich ziehe weiter auf der Spur des Bergtees an die „Lefka Ori“. Die weißen Berge im Westen Kretas sind nicht nur berühmt für eine der schönsten und längsten Schluchten Europas, sondern auch für das Vorkommen von „Malotira“, wie die nur hier wachsende Variante des Bergtees genannt wird.

Nach diversen Streifzügen über die weite Hochebene von Omalos und einer saftigen Bergtour kehre ich enttäuscht zurück, ohne auch nur eine Teepflanze gefunden zu haben. „Die Ziegen haben dieses Jahr alles weggefressen, was die Sammler übriggelassen haben“, erklärt mir ein Einheimischer. Außerdem sei es sowieso verboten, „Malotira“ zu sammeln wie auch Oregano, Thymian und Salbei.

Denn die Kräuterräuberei der vergangenen Jahre habe zu einem drastischen Rückgang der Vorkommen geführt.

Auf der Rückfahrt springt mir plötzlich ein feiner Geruch in die Nase und gleichzeitig entdecke ich ein eingezäuntes Feld mit ordentlichen Reihen angepflanzten Bergtees – welch Glück! Bereits am nächsten Morgen treffe ich mich mit Rodo und Nikos, die hier für ihr Unternehmen Tofillo den Bergtee kultivieren. Rodo, gelernte Ökonomin und hier aufgewachsen, nennt die Pflanzen liebevoll ihre Kinder. Es ist ihr und ihrem Mann Nikos ein Anliegen, die reiche und einzigartige Biodiversität auf Kreta mit der gezielten Pflanzung von Kräutern auf Feldern zu schützen und das Wissen ihrer Vorfahren weiterzutragen: „Wir hatten hier früher ja keine Medizin, wir hatten un­ sere Kräuter. Malotira hat jedes traditionelle Haus im Garten. Wann immer man sich krank fühlt, macht man sich einen Kräutertee. Oder trinkt ihn einfach nur wegen des guten Geschmacks.“

Einen Sommer lang haben die beiden wieder und wieder Samen von wilden Teepf lanzen abgesammelt, ohne die Mutterpflanzen zu zerstören. Bis auf 2000 Meter Höhe sind sie dabei in das nahe Gebirge vorgedrungen, denn der Bergtee fühlt sich erst ab einer Höhe von etwa 800 Metern wohl. Mittlerweile haben sie 10 000 Pflanzen auf ihrem Land großgezogen. Die Bedingungen für gutes Wachstum sind ideal, ein paar Kilometer vom Fuß der Berge entfernt auf 1200 Metern Höhe im natürlichen Mikroklima der Hochebene. Gegossen werden die Pflanzen nur beim Einsetzen, danach bleiben sie sich selbst überlassen wie in der Wildnis.

Das macht sie stark und reich an Inhaltsstoffen und Geschmack. Rodo pflückt vorsichtig ein paar Blütenstände ab, schnuppert daran, streicht zärtlich über die Stängel mit den gelben Blüten und übergibt sie mir: „Es ist der Duft nach Honig, Sonne und Berg, der sofort auffällt und den Tee so besonders macht“. Rodo liebt ihre Heimat.

Das wirkliche Kreta, sagt sie, trifft man in den Bergen. Die Luft und den Boden, die Tiere, die Pflanzen und das besondere Essen.

Neben Tee haben sich die beiden mit ihrer Bio-Plantage auf Kräuter spezialisiert. Schilder benennen die unterschiedlichen Pflanzen, und wir begutachten gemeinsam die fein duftenden, Kreta-eigenen Salbeisorten, die Verbene und die Cistrose, die seit Corona besonders gefragt ist, da ihr eine Heilwirkung gegen das Virus nachgesagt wird. Ausgestattet mit meinem Büschel Malotira-Bergtee verabschiede ich mich von Rodo, Nikos und ihren duftenden Kindern.

LUCKYS WELT Bei einem Umweg über die Südküste komme ich in einem kleinen Dorf, nicht weit der Küstenstadt Paleochora, vorbei. Im dortigen Café bekomme ich nicht nur ein kühles Bier, sondern purzle mitten in ein Kräuterdorado hinein: Große Pappkisten und Tabletts voll getrockneter Kräuter stehen überall herum, drei Junge Leute zupfen Thymianblüten von Stängeln.

Lucky ist der Spross einer großen kretischen Familie, nach Jahren in Amerika ist er wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Zusammen mit seiner englischen Frau Rebecca bewirtschaftet er das Dorfcafé seiner Großmutter und die weit verbreiteten Ländereien der Familie. Gleichzeitig überall und nirgendwo, fährt er zu seinen Ziegen und Schafen, kümmert sich um 1500 Olivenbäume, baut Kräuter zum Verkauf an, bedient Gäste im Café und erzählt als eigentümlicher Geschichtenclown unablässig halblustige halbtraurige Geschichten und Märchen aus seiner Heimat. Tatsächlich aber leidet er unter der Landflucht und dem Vergessen der Traditionen. Er möchte Leben schaffen und hinterlassen. Sein Dorf war zu Hippiezeiten ein bevölkerter Ort mit Einheimischen und Ausländern, die sich gegenseitig bereicherten und das traditionelle Landleben bunter machten. Nun leben nur noch 20 Personen verstreut an den Berghängen. Mit einem Workers-Programm versucht er, junge Leute für seine Heimat zu begeistern. In seinem blauen Pickup nimmt er mich mit in die Berge, um meinen Wissensdurst nach einer weiteren außergewöhnlichen und Kretaeigenen Pflanze zu stillen, dem Diktamos, Diktam oder Diptam.

BEDROHTE LEGENDE: DIKTAMOS

Diktamos ist seit der Antike legendär als Allheilmittel, keimtötend und wundheilend. Aristoteles berichtet von Ziegen, die, von einem Pfeil angeschossen, sich selbst kurierten, indem sie Diktamos fraßen und dann ihre Wunden leckten. Bei religiösen Handlungen wurde Diktamos verwendet und bis heute ist er als hochpreisiger Tee und Würzpflanze für Wein und Speisen so begehrt, dass er mittlerweile vom Aussterben bedroht ist und nur noch kultiviert verkauft werden darf. Das Kraut, eigentlich eine Art Oregano (Origanum dictamnus), schmeckt ein bisschen scharf und würzig und wächst vorzugsweise in schwer zugänglichen Felsspalten.

Wildpf lücken ist verboten und so habe ich fast ein schlechtes Gewissen, als mir Lucky einen „heiligen“ Ort zeigt, wo ich den Diktamos bewundern kann. Über zugewachsene Feldwege erreichen wir eine hohe Felswand. Roh gehauene Steinstufen darin führen nach ganz oben, wo sich große Münder im Fels auftun. Die Höhlen waren in früheren Zeiten Zufluchtsorte gegen die einfallenden Piraten. Heute stützen grobe Eisengitter die Wege nach oben und Lucky flucht über die allgegenwärtigen wilden Ziegen, die Jahr um Jahr mit ihren Hufen die Wege zu den Höhlen zerstören.

DAS EDELWEISS KRETAS

Hoch oben in den Felsspalten sehe ich die Pflänzchen dann wachsen: kleine silbrig-graue Blätter, pelzig, dick und rund, und als Kontrast dazu ganz zarte, glockenförmige Blüten in Hellgrün bis Violett an feinen Stängeln. Lucky verrät mir, warum die Kreter den Diktamos auch „Erontas“ nennen, das Liebeskraut. Nur die Mutigsten wagten es, ihrer Angebeteten als Liebesbeweis dieses Blümchen unter Lebensgefahr zu pflücken.

Wieder um viele Kräuter- und Teepäckchen reicher, fahre ich zurück zu Georgios. Mit ihm wollte ich noch einen Tag fischen gehen.

Schwimmend späht er mit Brille und Schnorchel die Fischschwärme aus, schwimmend legt er sein Netz aus und bringt anschließend die Beute des Tages, kleine Fischchen, die man frittiert mit Kopf und Haut verspeisen kann, in eine Taverne. Doch zum Fototermin haben es sich die Fische anders überlegt. Kein einziger Schwarm in drei Buchten. Also packt Georgios seine Taucherbrille wieder ein. „Ein Tag Fisch, ein Tag kein Fisch. So ist das Leben des Fischers“, sagt er, lächelt, steckt sich eine Zigarette an und fährt nach Hause.

▶ Quellen & Infos

• Maria und Nikos Psilakis: Heilkräuter in der Küche, Karmanor, 2003

• das-ernaehrungshandbuch.de

• www.phytodoc.de/heilpflanzen/ griechischer-bergtee

• tofillo.com

• www.kreta-umweltforum.de/pflanzen.htm