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La division fantôme


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Militär & Geschichte Extra - epaper ⋅ Ausgabe 18/2022 vom 03.09.2022

BLITZKRIEG IN FRANKREICH

Artikelbild für den Artikel "La division fantôme" aus der Ausgabe 18/2022 von Militär & Geschichte Extra. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Militär & Geschichte Extra, Ausgabe 18/2022

Nicht zu packen: Während des Westfeldzugs stieß die 7. PD in Frankreich so rasch und unerwartet vor (hier beim Einmarsch in eine Stadt im Norden des Landes), dass sie vom Gegner den ehrfürchtigen Titel ?Gespensterdivision? erhielt

ZITAT

„ Rommel-Lied „Auf der Rommelbahn“

(nach der Melodie von „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“)

Auf der Rommelbahn nachts um halb eins, ob Du ein Marschziel hast oder hast keins, ja, Du wunderst Dich, doch das findet sich auf der Rommelbahn nachts um halb eins.

Auf der Rommelbahn nachts um halb zwei fährst Du unten am Tommy vorbei, doch er hält Dich meist für den heil’gen Geist auf der Rommelbahn nachts um halb zwei.

Auf der Rommelbahn nachts um halb drei jagen Geister mit achtzig vorbei, Rommel selbst voran, jeder hält sich dran, auf der Rommelbahn nachts um halb drei. […]

Kehrreim:

Wer noch niemals in düsterer Nacht einen Rommelbahnbummel gemacht, kennt die Taktik nicht, macht ein dumm’ Gesicht, auf der Rommelbahn nachts um halb eins.

Im Original zehn Strophen, abgedruckt in: Manteuffel, Hasso: Die 7. Panzer-Division. 1986, S. 116

N ach dem Sieg über Polen plante Hitler ...

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... bereits den Angriff auf die Westmächte, doch anhaltend schlechtes Wetter machte groß angelegte Luftangriffe unmöglich. Mehrfach wurde der Westfeldzug verschoben, sodass den deutschen Truppen Zeit blieb, um ihre Ausrüstung zu vervollständigen und die Ausbildung zu verbessern. Davon profitierten auch die 7. Panzer-Division (PD) und ihr frisch ernannter neuer Kommandeur, Generalmajor Erwin Rommel. Rommel konnte die Zeit nutzen, um sich mit der Truppe und ihrem Material vertraut zu machen,zumal er über keinerlei Erfahrungen in der Führung eines Panzer-verbands verfügte. Seine Ernennung galt unter den Generalstabsoffizieren der Division als „politische“ Wahl, war Rommel doch bis dahin als Anhänger des NS-Regimes aufgefallen.

Überwiegend leichte Panzer

Für den kommenden Westfeldzug konnte die 7. PD auf knapp 200 Panzer zurückgreifen, wobei ein Großteil des Bestandes aus den tschechischen Panzern des Typs 38 (t) bestand. Wie die deutschen Panzer I und II war der 38 (t) nur leicht bewaffnet und gepanzert, dafür aber verhältnismäßig schnell. Zudem verfügten alle deutschen

Panzer über Funkgeräte, was sich während des Feldzugs als klarer Vorteil gegenüber den häufig schwerer gepanzerten und besser bewaffneten alliierten Panzern erweisen sollte. Als Teil des XV. Armeekorps unterstand die 7. PD der 4. Armee unter Günther von Kluge, der im Rahmen der Heeresgruppe A eine Schlüsselrolle beim deutschen „Sichelschnittplan“ zukam: Während die deutsche Heeresgruppe B über die Niederlande und Belgien angreifen und so die Westmächte zum Vormarsch nach Belgien verleiten sollte, sollte die Heeresgruppe A mit der Masse der deutschen Panzer durch die als „panzersicher“ geltenden Ardennen vorstoßen, bei Sedan über die Maas setzen und mithilfe eines Vorstoßes zur Kanalküste die alliierten Truppen in Belgien vom Hinterland abschneiden.

Erwin Rommel, der neue Divisionskommandeur, hatte keinerlei Erfahrungen mit der Panzertruppe.

Panzer II, Ausf. C

Die 2-cm-Hauptbewaffnung des Panzer II war 1940 schon derart überholt, dass die „Aufrüstung“ der 7. PD vor dem Frankreichfeldzug mit dem Panzer 38 (t) (3,7-cm-KwK) dringend geboten war

ERSTAUSSTATTUNG

Gliederung der 7. Panzer-Division, Frühjahr 1940

In den frühen Morgenstunden des 10.Mai 1940 rückte die 7. Panzer-Division in Belgien ein und musste sich schon nach wenigen Stunden belgischer Ardennenjäger erwehren, die aufgrund ihrer numerischen Unterlegenheit aber rasch den Rückzug antraten.

An den folgenden beiden Tagen stieß Rommels Truppe zum ersten Mal auf französische Panzer. Diese wurden „durch eigenes Artl. Feuer und Pz.Rgt. 25 wirksam bekämpft und in Schach gehalten“, hielt der 1. Generalstabsoffizier, Otto Heidkämper, im Kriegstagebuch der Division fest.

Die überlegenen französischen Panzer ließ Rommel beim Vormarsch einfach links liegen.

Chaos beim Gegner

Dem Gegner folgend, erreichte die 7. PD bereits am 12. Mai die Maas, die das schwierigste Hindernis des ersten Angriffsabschnitts bildete. Rommel ließ seine Panzer zunächst rasten,ehe er am 13.Mai den Über-gang befahl. Dieser erwies sich indes als äußerst gefährlich, nahm doch die 18. französische Infanterie-Division die übersetzenden Deutschen unter Feuer. Rommel zögerte nicht lange: Er ließ seine Panzer und seine Artillerie das Feuer eröffnen und die Häuser am gegenüberliegenden Ufer in Brand schießen. Der heftige Rauch erschwerte den französischen Verteidigern die Sicht und ermöglichte es den deutschen Landsern, in Booten über den Fluss zu setzen. Als einer der ersten Soldaten begab sich Rommel selbst auf die andere Seite, um persönlich die Abwehr französischer Gegenangriffe auf den schmalen Brückenkopf zu organisieren. Als es auch gelang, die Panzer überzusetzen, war der Übergang gemeistert.

Rasch trieb Rommel seine Division weiter nach Westen, sein Panzer-Regiment 25 immer an der Spitze des Verbands. Sein schneller Vormarsch überraschte wiederholt den französischen Gegner, der mit dem Auftauchen deutscher Panzer so weit im Westen noch nicht gerechnet hatte und sich daher ungeordnet zurückzog. Am 15. Mai stieß die 7. PD jedoch auf die 1re division cuirassée, die französische 1. Panzer-Division, mit ihren gefürchteten Renault-Char-B1-Panzern.

Rommel wusste, dass seine Kampfwagen dem Gegner nur unzureichend Paroli bieten konnten, und entschloss sich, die Franzosen zu umgehen. Der Plan ging auf: Schon nach wenigen Tagen hatte die 7. PD kaum noch nennenswerte Feindkräfte auf ihrem Weg zum Kanal vor sich. Doch das hohe Tempo forderte auch von Rommels Männern Tribut. Während der Generalmajor seine Division stets von vorn führte, hatten die kaum motorisierten Schützendivisionen Mühe, mit den Panzern Schritt zu halten. Auch um Nachschubfragen scherte sich der ehrgeizige Offizier wenig.

HINTERGRUND

Hitlers Haltebefehle

Der ungeahnt rasche Vorstoß der deutschen Verbände zum Kanal verfehlte auch innerhalb der deutschen Führung ihren Eindruck nicht: Während das zuvor skeptische OKH immer mutiger und risikobereiter wurde, war Hitler überaus nervös. Er fürchtete eine Falle der Alliierten und wies stets auf die langen, ungeschützten Flanken des deutschen Stoßkeils hin. Schon am 17. Mai hatte Hitler seine Panzer kurzzeitig anhalten lassen, damit die Infanterie aufschließen konnte. Nachdem es der Wehrmacht bis zum 22. Mai geglückt war, große Teile des britischen und französischen Heeres bei Dünkirchen einzukesseln, drängten die Panzerkommandeure um Heinz Guderian auf einen raschen Vorstoß, um den Gegner zu vernichten.

Doch der Vormarsch hatte auch auf deutscher Seite Kräfte gekostet, vielfach war nur noch die Hälfte der Panzer einsatzbereit. Durch eine „Flankenpanik“ verunsichert und um die deutschen Panzerkräfte besorgt, erließen Hitler und der Befehlshaber der Heeresgruppe A, Gerd von Rundstedt, am 24. Mai einen Haltebefehl, der den gesamten deutschen Vormarsch für zwei volle Tage zum Stillstand brachte. Diese Zeit nutzten die Eingeschlossenen, um ihre Verteidigungsstellungen auszubauen und die Evakuierung aus Dünkirchen vorzubereiten. Ohne die Haltebefehle wäre es den Alliierten wohl nicht möglich gewesen, mehr als 350.000 Soldaten aus Nordfrankreich zu retten.

Am 16. Mai und 17. Mai gelang es Rommels Panzern trotz eines ersten Haltebefehls Hitlers (siehe Kasten Seite 25), die Ausläufer der befestigen Maginot-Linie bei Avesnes zu durchbrechen, wobei der Generalmajor auf Geschwindigkeit und Überraschung setzte: Während Artillerie und Flak die französischen Bunker unter Feuer nahmen, preschten seine Panzer, aus allen Rohren feuernd, durch die feindlichen Stellungen. Mehrere Bataillone verschiedenster französischer Divisionen wurden derart überrascht, dass sie ihre Ausrüstung zurückließen und ihr Heil in der Flucht suchten. Noch einmal traf die 7. PD auf die 1re division cuirassée, deren Panzer bereits den deutschen Tross angriffen. Doch erneut handelte Rommel geistesgegenwärtig, manövrierte seine schnellen Kräfte in den Rücken des Gegners und fügte den Franzosen hohe Verluste zu. Am Ende des Tages hatte die 7. PD laut ihrem Kriegstagebuch 100 Panzer und 27 Geschütze erbeutet sowie 10.000 Gefangene gemacht. Der Preis dafür waren 39 Gefallene. Über eigene Panzerverluste schweigt sich die Divisionschronik aus.

Mehr als einmal ging das rücksichtslose Vorgehen der „Gespensterdivision“ um ein Haar schief.

Vormarsch auf Cambrai

Am 17. Mai stießen Rommels Truppen zur Sambre vor und nahmen in einem Handstreich eine Brücke über den Fluss, ehe die 7. PD am 19. Mai ihren Vormarsch in Richtung Cambrai fortsetzte. Wieder war Rommel dem Gros seines Verbands weit vorausgeeilt, als sein Begleitfahrzeug von französischen Panzern beschossen und zerstört wurde. Auf sich gestellt, musste sich der Generalmajor für einige Stunden vor feindlichen Verbänden verstecken, ehe er den Anschluss an seine Division herstellen konnte. Diese stieß nun auf Arras vor, das von einer starken britischen Garnison gehalten wurde. Nächtliche Angriffe der 7. PD auf die Vororte der Stadt zeitigten aufgrund verbissener britischer Gegenwehr keinen Erfolg.

Schlacht um Arras

Als die 7. PD am 21. Mai Arras umgehen und ihren Vormarsch nach Nordwesten in Richtung Kanal fortsetzen wollte (Teile der Panzergruppe Kleist hatten diesen bereits am 20. Mai erreicht), musste sie sich plötzlich eines energischen britischen Angriffes in Korpsstärke aus Norden erwehren, der die lange verwundbare Flanke der Division als Schwachstelle ausgemacht hatte. Rommel befand sich gerade mit dem Panzer-Regiment 25 nördlich von Arras an der Scarpe, als ihn die Nachricht erreichte, seine Schützenregimenter würden von überlegenen britischen Panzerkräften angegriffen (es handelte sich dabei um zwei Panzerregimenter mit 74 Kampfwagen). Streckenweise brach Panik unter den deutschen Landsern aus, erwiesen sich die deutschen Panzerabwehrkanonen doch gegenüber den stark geschützten britischen „Matilda“-Panzern als vollkommen unzureichend. Rommel eilte zurück, organisierte den Widerstand und ließ auch die 88-mm-Flaks auf die gegnerischen Panzer feuern. Als am späten Nachmittag die Luftwaffe in die Kämpfe eingriff, zogen sich die Briten zurück.

HINTERGRUND

Gefangenenerschießungen

Auch im Verlauf des Westfeldzugs, im Rückblick oftmals als „sauberer Krieg“ verklärt, waren Kriegsverbrechen keine Seltenheit. Opfer deutscher Verbrechen wurden dabei nicht nur französische Zivilisten, sondern vor allem auch französische Kolonialsoldaten aus West- und Zentralafrika.

Daran beteiligt war wahrscheinlich auch die 7. PD. Laut dem Historiker Raffael Scheck sollen in Hangest-sur-Somme einige Tirailleurs Sénégalais und ein französischer Leutnant von Soldaten der Division erschossen worden sein. Der Historiker Julien Fargettas beschuldigt Rommels Männer darüber hinaus, für die Erschießung einiger schwarzer Gefangener in Quesnoy-sur-Airaines verantwortlich zu sein.

Allerdings verweist Scheck darauf, dass sich die 7. PD zum Tatzeitpunkt bereits zu weit weg befand, um als Täter infrage zu kommen. Unklar ist auch, ob Rommel Kenntnis von den Erschießungen hatte. Eine Anordnung durch den Divisionskommandeur gab es aber wohl nicht.

Rommel übertreibt

Die erfolgreiche Abwehr musste die 7. PD mit hohen Verlusten bezahlen. Rommel bauschte die Intensität der Kampfhandlungen im Anschluss allerdings derart auf, dass seine Meldungen erheblich zum Erlass von Hitlers Haltebefehl am 24. Mai beitrugen. So sprach er von der Abwehr fünf feindlicher Divisionen mit Hunderten von Panzern, während die 7. PD in Wahrheit von weit schwächeren Kräften angegriffen worden war. Angesichts dieser gemeldeten Zahlen schien der britischeVorstoß ein „Gegenangriff operativer Größenordnung“ zu sein, was bei Rommels „Vorgesetzten eine Überreaktion auslöste“, wie der Militärhistoriker Karl-Heinz Frieser bemerkt.

Am 22. und 23. Mai setzte die 7. PD über die Scarpe, ehe am 27. Mai der hartnäckig verteidigte La Bassée-Kanal überschritten werden konnte. Mit dem Vorstoß von Rommels Panzern bis nach Lille war die Einkreisung der Alliierten im Norden ver-

Sie haben die Übersicht:

Die Besatzung eines Funkwagens Sd.Kfz. 263 der 7. Panzer-Division hält Umschau. Dahinter warten motorisierte Schützen auf ihren Einsatz

Weiter geht es nicht:

Die Atlantikküste ist erreicht. Im Bild einer der wenigen Befehlspanzer III (mit Rahmenantenne) der 7. PD. Bis 1942 blieb dieser Typ ein Exot im Verband

vollständigt. Hastig zog das Oberkommando des Heeres Truppen ab, um den Feldzug ins Innere von Frankreich zu tragen. Der nun beginnende „Fall Rot“ sah einen Vorstoß der 7. PD über die Somme vor. Dieser erwies sich als wesentlich einfacher als der Übergang über die Maas, da die Franzosen dort kaum Verteidigungsstellungen angelegt hatten.

Am 10. Juni erreichten Rommels Panzer bei Veulettes den Ärmelkanal, ehe sie am 11. Juni mit dem Angriff auf die Häfen von St. Valery-en-Caux und Veules begannen. Einen Tag später musste der Großteil des französischen IX.Armeekorps kapitulieren, die 7.PD machte mehr als 46.000 Gefangene. „Sie sind zu schnell, viel zu schnell für uns. Das ist alles“, bemerkte ein französischer Offizier gegenüber Rommel. Die Entscheidung im Westfeldzug war zu diesem Zeitpunkt längst gefallen.

Frankreich bricht zusammen

Am 17. Juni erhielt die 7. PD den Befehl zum Vorrücken nach Cherbourg, um den dortigen Hafen in Besitz zu nehmen. Auf dem Weg dorthin traf die Division nur noch auf wenig Widerstand, da zahlreiche französische Soldaten den Krieg bereits für verloren hielten und kampflos kapitulierten.

In 24 Stunden legten die Panzer folglich 240 Kilometer zurück. Am 19. Juni begann der Sturm auf die Stadtbefestigungen, der bereits nach kurzer Zeit Erfolg zeitigte. Danach verlegten Rommels Männer weiter nach Süden. Die Verkündung des Waffenstillstands am 24. Juni erlebten sie bereits in der Nähe von Bordeaux. Letztlich trug die 7. PD erheblich zum raschen deutschen Erfolg im Westen bei, erlitt dabei aber auch hohe Verluste. 682 Soldaten waren gefallen, 1.600 waren verwundet worden. Hinzu kamen 285 Vermisste.

Dr. Lukas Grawe

Triumph nicht für alle:

Das Grab eines Leutnants vom Panzer-Regiment 25 in Nordfrankreich