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Leserbriefe: Schreiben Sie uns


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 12/2012 vom 30.11.2012

Wir veröffentlichen nicht nur Lob, sondern auch Kritik. Ist Ihr Brief zu lang, kürzen wir – nicht nur Kritik, sondern auch Lob.


Gleichstrom unter die Erde: Netzausbau: Erdkabel statt Freileitung?, 11/2012

Eine wichtige Frage beim Stromnetzausbau ist: Was wollen wir leiten, Gleichstrom oder Wechselstrom? Meine Antwort: Am besten Gleichstrom unter der Erde, weil das am ungefährlichsten ist. Das sagen auch Strahlenschutzkundige. Die Technik gibt es. Der Strom der Windräder auf See kommt in Gleichstromkabeln an Land. Besonders für weite Strecken sollen Gleichstromerdkabel geeignet sein. Wenn Norddeutschland seine Landschaft schon für die Industrie in Süddeutschland verschandeln soll, dann bitte ein Gleichstromkabel von der Nordsee bis München. Besser wäre es natürlich, den Strom gleich in Süddeutschland zu produzieren.

Dr. Christiane Bergmann, Appen

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Hörsysteme gestört: Netzausbau: Erdkabel statt Freileitung?, 11/2012

Ich habe jahrzehntelang Hörgeräte getragen und bin nun seit Jahren Träger von zwei Cochlea-Implantaten (Hörprothesen). Als Hörsystemnutzer ist man massiv von erdverlegten Stromleitungen beeinträchtigt. Zwar nur dann, wenn die sogenannte Induktionsspule eingeschaltet ist. Aber diese Beeinträchtigung betrifft nicht nur erdverlegte Kabel, sonsondern auch Kabel in Wohngebäuden. Ganz simpel fängt das schon im privaten Haushalt mit den Induktionsherden an und kann endlos viele Facetten haben.

Hermann W. Aufderheide, Bielefeld

Gegen die Verschwendung: Urbanes Gärtnern, 10/2012

Pro Kopf werden in Deutschland durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. Davon sind 44 Prozent Obst und Gemüse. Zu dieser Verschwendung an Ressourcen gibt es Alternativen – urbanes ökologisches Gärtnern. Hier setzt ein gerade gestartetes Projekt der Berliner Tafel, des Prinzessinnengartens und des Botanischen Gartens Berlin-Dahlem an. Die Berliner Tafel hat Initiativen gestartet, dass insbesondere Kinder und Jugendliche ganz praktische Erfahrungen mit gesunder Ernährung durch Kochkurse machen können. Dabei fallen Küchenabfälle an, die viel zu wertvoll sind, um diese für viel Geld beseitigen zu lassen. Diese Gemüseabfälle können vielmehr zu einem wertvollen Dünger für den urbanen Gemüse-, Obst- und Kräuteranbau werden. Die zukunftsweisende nachhaltige Geschäftsidee dafür stammt von den Prinzessinnengärten, die in mobilen Lebensmittelboxen bereits erfolgreich ökologisch gärtnern. Das Wissen um die Herstellung von fruchtbaren Böden in den Kisten mithilfe der Gemüseabfälle kommt aus den Erkenntnissen des TerraBoGAProjekts im Berliner Botanischen Garten.

Haiko Pieplow, Projektbeirat TerraBoGa

Das Allerwenigste gehört auf den Müll: Geplanter Murks, 10/2012

Der Artikel „Wegwerfen fürs Wachstum“ hat mir aus der Seele gesprochen. Nur, was tun? Ich persönlich kaufe inzwischen fast alles bei einem Internetanbieter. Hier habe ich wenigstens die Gewähr, dass ich Produkte, die mir nichtgefallen, zurückschicken kann und das Geld ersetzt bekomme. Auch kann ich per Rezension qualifiziert meckern, sodass der Verkauf minderwertiger Waren zurückgeht. Ansonsten bringen wir ausgediente Teile zum Altgerätesammler, der vor der Müllannahme schon auf uns wartet, zum Spendenhaus der Diakonie, zu Oxfam etc. Das allerwenigste gehört und gelangt auf den Müll. Was mich übrigens am meisten aufregt, sind „Edelversandhäuser“, die in ihren Hochglanz-(bzw. neuerdings Matt)-Katalogen mit wunderbaren Texten angeblich hochwertige Produkte aller Art anpreisen, die sich dann aber als der übliche Mist aus Fernost entpuppen und nach dreimal Aufund Zuklappen die Scharniere verlieren.

Wolfgang Stedtnitz, Berlin

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