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Meldungen


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2013 vom 28.12.2012

In Kürze

Kaffeesatz gegen Muff im Shirt

In Polyesterfasern eingearbeiteter Kaffeesatz bindet üble Gerüche in T-Shirts. Die Idee stammt von der taiwanesischen Firma Singtex, die den Kaffeesatz in Cafés von Taipeh einsammelt. Singtex beliefert nach Angaben der Tageszeitung Handelsblatt Outdoorfirmen wie The North Face und Timberland. Die Spieler des FC Liverpool sollen bereits auf T-Shirts mit Kaffeesatz setzen.

Mascarawerbung verboten

Die britische Werbeaufsicht ASA hat abermals eine Werbeanzeige für Wimperntusche verboten. Dieses Mal untersagte sie die Werbeanzeige für die Mascara Diorshow New Look von Dior mit der Schauspielerin Natalie Portman. Dior hatte die Wimpern der Schauspielerin zwar nicht mit Kunstwimpern aufgepeppt, das Foto jedoch retouchiert. Dabei wurden die Wimpern verlängert und aufgefüllt. Bei der ASA beschwert hatte sich übrigens der Konkurrent L’Oréal.

Neue Secondhandkette

In Berlin wurde der erste Malteserladen eröffnet. Dort kann man von privat und Firmen gespendete Klamotten, aber auch Heimtextilien und Bücher kaufen. Der Erlös soll in Sozialprojekte vor Ort fließen, in Berlin etwa in das Familienzentrum Manna. Im Jahr 2013 sind bis zu 30 weitere Malteserläden geplant.

Made-in-Etikett vom Tisch

Eine verpflichtende „Made-in“- Kennzeichnung wird es vorerst bei Textilien nicht geben. Die EUKommission hat ihre Vorschläge dazu zurückgezogen, weil es „unüberbrückbare Meinungsverschiedenheiten“ im Rat gab, berichtete das Fachblatt Textilwirtschaft. Das „Made-in“-Etikett sollte den Verbraucher vor irreführenden Angaben schützen. Dafür sollte das Land maßgeblich sein, in dem mindestens zwei der vier Produktionsschritte Spinnen, Weben, Veredeln und Konfektionieren stattgefunden haben.

Kinderarbeit nimmt zu

Trotz unzähliger Initiativen nimmt die Kinderarbeit zu. Zu diesem Schluss kommt aktuell das Arbeitsministerium der Vereinigten Staaten. Weltweit arbeiten 215 Millionen Kinder, die Hälfte davon unter gefährlichen Bedingungen. Kinder müssen etwa Modeartikel herstellen sowie im Baumwollanbau arbeiten. Nach dem jährlichen Bericht über die übelsten Formen der Kinderarbeit in mehr als 140 Länder, mit denen die USA Handelsbeziehungen unterhält, machten lediglich Brasilien und Chile signifikante Fortschritte zur Eindämmung der Kinderarbeit. Keinerlei Besserung wurde in 27 Ländern, darunter Pakistan und Usbekistan festgestellt. Auf der aktuellen Liste von Produkten mit Kinder- und Zwangsarbeit finden sich unter anderem Baumwolle aus China sowie bestickte Textilien aus Indien und Nepal.

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Foto: Thaddeus Robertson/istockphoto.com

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Foto: mates/Fotolia.com

„Nachhaltige Baumwolle“ ist keine Bio-Baumwolle!

Der von H&M kürzlich angekündigte Umstieg auf „nachhaltige Baumwolle“ ist eine echte Mogelpackung. Denn was erst einmal sehr fortschrittlich klingt, ist nicht wirklich ehrgeizig: H&M plant nämlich bis 2020 keinen völligen Umstieg auf Bio-Baumwolle wie es der Konkurrent C&A kürzlich mitgeteilt hatte. Vielmehr fallen nach der Lesart von H&M auch recycelte Baumwolle und „Better Cotton“ unter den Begriff nachhaltige Baumwolle. Bei den letztgenannten Fasern geht es aber weder um fairen Handel noch um ökologisch erzeugte Faser. So fallen die Kriterien für „Better-Cotton“ ein gutes Stück hinter den Kriterien anderer Labels wie dem EU-Bio-Siegel und dem Fairtradesiegel zurück.

Warnung vor Überdosis mit hautbetäubender Creme

Die rezeptfreie Emla-Creme, die etwa bei der Haarentfernung per Laser verwendet wird, kann bei Überdosierung schädlich sein. Davor warnte der Fachinformationsdienst Arznei-Telegramm. Die Wirkstoffe der hautbetäubenden Creme können offenbar in tiefere Hautschichten und ins Blut gelangen und dort den Blutfarbstoff so verändern, dass er weniger Sauerstoff bindet. Anzeichen für eine Überdosierung seien Kopfschmerzen, Müdigkeit, Lethargie, Verwirrtheit und Atemnot. In Spanien hätten neun Personen solche Symptome erlitten, nachdem sie vor einer Laserhaarentfernung größere Mengen der Emla-Creme aufgetragen hatten. Laut Arznei-Telegramm rät die spanische Arzneimittelbehörde, höchstens 60 Gramm auf einer Fläche aufzutragen, die etwa so groß ist wie ein DIN-A4-Blatt.

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Foto: Valua Vitaly/Fotolia.com

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