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Meldungen


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 3/2017 vom 23.02.2017

In Kürze

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Foto: imago/CHROMORANGE

Lebensmittel retten per App Um nicht verkaufte Gerichte aus
Restaurants vor der Tonne zu bewahren, hat das Berliner Start-up „Mealsaver“ eine App entwickelt. Über die App kann man für ein bis vier Euro ein Essen bestellen, das in einem Restaurant in der Nähe zu viel gekocht wurde. In Berlin haben sich bereits mehr als 150 Restaurants angemeldet, in Hamburg sind es derzeit 20.

Bio-Lachs freigegeben
Bio-Lachs aus Norwegen darf auf Beschluss der Länderarbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau wieder als Bio vermarktet werden. Begründet wurde dies mit möglichen Wettbewerbsnachteilen gegenüber anderen EU-Ländern. Ansonsten hat sich nichts geändert, heißt, die offizielle Übernahme der aktuellen EU-Öko-Verordnung durch Norwegen steht noch immer aus.

Bio-Gemüse aus dem Ausland
Einer Analyse der Agrarmarkt Informationsgesellschaft AMI zufolge stammten nur 15 Prozent des im Jahr 2016 verkauften Bio-Fruchtgemüses aus Deutschland. Der große Rest an Tomaten, Paprika und Zucchini sei importiert worden, größtenteils aus Spanien. Möhren haben mit rund 50 Prozent die höchste inländische Bio-Anbauquote.

Proteinquelle Entengrütze
„Entengrütze“ – klingt zwar unappetitlich, könnte für die Ernährung aber wertvoll sein. Denn Forscher der Universität Jena haben herausgefunden, dass die kleinen grünen Linsen aus dem Teich eine Proteinquelle sind. Entengrütze sei in ihrem Proteingehalt vergleichbar mit Lupinen, Raps oder Erbsen, so die Forscher.

Weniger Glyphosat in Mehl: Nur die halbe Wahrheit

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Foto: SeDmi/Shutterstock

Laut einer Auswertung des Deutschen Mühlenverbands sind Getreide und Mehl aus den Erntejahren 2015/2016 nur noch gering mit Glyphosat belastet. So sei das krebsverdächtige Herbizid etwa in 98 Prozent von 90 untersuchten Weizenmehlproben nicht nachweisbar. Für Dr. Werner Kratz, Leiter des Bundesfachausschusses Ökotoxikologie des NABU Deutschland, ist das nur die halbe Wahrheit. Seiner Beobachtung nach würde in Einzelfällen kurz vor der Ernte immer noch gespritzt. Kratz kritisiert weiter, dass sich die Zahlen auf Weizen beschränken. So seien Roggen und Gerste anfälliger für Unkraut und würden im Vergleich zu Weizen häufiger mit Glyphosat behandelt.

Tierwohlsiegel: Nur die Optik steht

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Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat auf der Grünen Woche Einzelheiten zum geplanten staatlichen Tierwohllabel bekannt gegeben. Optisch steht das Label – inhaltlich muss es noch gefüllt werden, wenn es, wie geplant, 2018 eingeführt werden soll. Zunächst geplant sind zwei Stufen, die Anforderungen für die Haltung der Tiere festlegen sollen; eine dritte Stufe könne ergänzt werden, so der Minister. Nun sollen zunächst Kriterien für die Schweine- und Geflügelhaltung aufgestellt werden. Die Rede ist von einem „umfangreichen Kriterienkatalog“, der erst noch erarbeitet wird. Bis jetzt steckt also nicht viel mehr als ein gestaltetes Label dahinter.

Zahl des Monats: 155

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Foto:imago/Hans Blossey

Menschen werden heute von einem Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche satt. Im Jahr 1900 waren es nur vier. Die Kehrseite der Effizienzsteigerung: mehr Dünger und Pestizide, Massentierhaltung, Rückgang der Artenvielfalt.

Quelle: Rheinischer Landwirtschafts-Verband (RLV)

Für Sie untersucht

TEST Erasco Karotten-Suppe mit Ingwer

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Preis: 3,49 Euro pro 420-ml-Becher (hin) Erasco stand lange Zeit vor allem für Dosensuppen und Fertigmenüs. Neu sind frische Suppen aus dem Kühlregal. Eine davon, die Karotten-Suppe mit Ingwer und Sweet-Chili, haben wir im Labor untersuchen lassen – mit positivem Ergebnis: keine Pestizide, kein Cadmium, keine Keime und selbst Mineralölbestandteile haben die Labormitarbeiter nur in sehr geringen Spuren gefunden. Der Salzgehalt liegt mit knapp drei Gramm pro Becher gerade noch im akzeptablen Bereich. Mehr als sechs Gramm am Tag sollten es insgesamt nicht sein, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Kritisch sehen wir allerdings den Zusatz von natürlichem Aroma, das für ein Mehr an Geschmack sorgen soll. Besser wären noch mehr hochwertige Zutaten.
Gesamturteil „gut“
Mehr zu den untersuchten Parametern und Testmethoden finden Sie unter www.oekotest.de → Suchen → „M1703“ eingeben.

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