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Rezepte: Richtig Gut Genießen: Gesund und lecker


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 8/2013 vom 09.08.2013

Im Frühling haben wir die Zucchinipfl anze gehegt und gepfl egt, uns gefreut, als die erste Blüte auftauchte, und jetzt ist die Schwemme da. Wohin nur mit den ganzen Zucchinis? Hier sind drei Gerichte, die in der Hochsaison am besten schmecken.


Wir wünschen guten Appetit!

Artikelbild für den Artikel "Rezepte: Richtig Gut Genießen: Gesund und lecker" aus der Ausgabe 8/2013 von ÖKO-TEST Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ÖKO-TEST Magazin, Ausgabe 8/2013

Geschüttelt, gerührt und für gut befunden: Karin und Birgit Schumacher haben für Sie gekocht.

Penne mit Quark und Zucchini

Zutaten für vier Personen

500 g Penne
2 mittlere Zucchini
125 g Magerquark
50 g geriebener Pecorino
½ TL Muskatnuss
4 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen eine Handvoll Basilikumblätter Salz

Zubereitungszeit

ca. 25 ...

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... Minuten

Pro Portion

646 kcal, 20,4 g Fett,
89,1 g Kohlenhydrate,
25,2 g Eiweiß

Zubereitung

1) Knoblauch schälen und fein hacken. Die eine Zucchini in dünne Scheiben, die andere in Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch, Zucchini und Basilikumblätter hinein geben. Salzen und bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten lang dünsten, ab und zu umrühren. Währenddessen die Nudeln in reichlich kochendes Salzwasser geben und kochen.

2) In der Zwischenzeit den Quark in einer großen Schüssel, die auch die Nudeln aufnehmen kann, mit dem geriebenen Pecorino und dem Muskatnusspulver verrühren. Am besten noch zwei bis drei Esslöffel des gesalzenen, heißen Nudelwassers hinzugeben, dann geht es besser. Anschließend die gedünsteten Zucchini in die Quarkmasse geben und vorsichtig vermischen.

3) Fertige Nudeln abgießen und mit in die Zucchini-Quark-Creme geben. Sorgfältig unterheben und sofort servieren.

Tipp

Statt Pecorino kann man auch Parmesankäse nehmen, dann aber noch etwas Salz zugeben. Auf keinen Fall fehlen darf der Muskat, er gibt dem ganzen Gericht den Pfiff. Am besten schmeckt natürlich die frisch geriebene Muskatnuss.

Haben auch Sie ein Lieblingsrezept? Schreiben Sie uns, Kasseler Straße 1 a, 60486 Frankfurt. Wir veröff entlichen Ihr Rezept im Internet.

Zucchini-Puffer mit Tomatenragout

Zutaten für vier Personen (ergibt ca. 20 Puffer)

1 kg Zucchini Salz
1 Bund Lauchzwiebeln
2 Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen
100 g würziger Hartkäse (z.B. Greyerzer)
3 Eier
4 EL Mehl
4 EL Magerquark Thymian, Pfeffer Öl

Für das Tomatenragout:

800 g Tomaten
3 TL brauner Zucker frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, Basilikum oder glatte Petersilie)

Zubereitung

1) Zucchini waschen, putzen, grob raffeln und anschließend salzen. Gemüseschnitze mindestens 15 Minuten Wasser ziehen lassen. In der Zwischenzeit geputzte Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken und in einer Pfanne kurz glasig dünsten. Käse reiben.

2) Die Zucchini in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Anschließend mit beiden Händen noch einmal kräftig ausdrücken, die Gemüseschnitze sollten möglichst trocken sein. In einer Schüssel mit den restlichen Zutaten gründlich vermengen, die Masse sollte relativ fest sein, sonst noch etwas mehr Mehl dazu geben. Mit Pfeffer würzen.

3) Öl in einer Pfanne erhitzen. Mit einem Esslöffel portionsweise Gemüseteig in die Pfanne geben und flach drücken. Auf beiden Seiten anbraten, dabei nach dem Wenden noch einmal flach drücken.

4) In der Zwischenzeit die gewaschenen Tomaten klein hacken, in einer Pfanne zusammen mit braunem Zucker schmelzen lassen, Kräuter unterheben. Fertige Puffer mit dem Tomatenragout servieren.

Tipp

Die Puffer schmecken auch lauwarm oder kalt sehr gut. Wenn Sie sie heiß servieren möchten, bereits fertige Bratlinge im Ofen bei ca. 80 Grad warm halten. Auch Kräuterquark passt prima zu diesem Gericht.

Pro Portion

593 kcal, 39,8 g Fett, 33,5 g Kohlenhydrate, 24,6 g Eiweiß

Zubereitungszeit

ca. 45 Minuten

Überbackene Zucchini

Zutaten für vier Personen

750 g Zucchini (ca. 5 kleine)
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 EL Öl,
Salz, Thymian
500 g Tomaten
50 g Sardellenfilets in Salzlake
2 rote Zwiebeln
1 EL Öl Salz, Oregano
30 g gehackte Mandeln
30 g Semmelbrösel
30 g frisch geriebener Parmesan
2 EL frische Petersilie evtl. noch eine Knoblauchzehe Pfeffer
125 g Mozzarella

Zubereitungszeit

ca. 30 Minuten plus
35 Minuten überbacken

Zubereitung

1) Zucchini waschen, putzen und in Scheiben schneiden, Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel- und Knoblauchstücke kurz darin andünsten, Zucchini dazugeben und anbraten. Ab und zu wenden, mit Salz und Thymian würzen.

2) Tomaten waschen und in nicht zu große Stücke schneiden, Sardellen unter fl ießendem Wasser vom Salz befreien und klein hacken. Rote Zwiebeln in Stücke schneiden und in Öl anbraten, Sardellen unterrühren, Tomaten und Oregano dazugeben, salzen. Bei milder Hitze und geschlossenem Deckel mindestens 10 Minuten köcheln lassen.

3) Mandeln, Semmelbrösel und Parmesan mischen und mit soviel Wasser verrühren, dass eine streichfähige Paste entsteht. Gehackte Petersilie unterrühren, je nach Geschmack noch eine fein gehackte Knoblauchzehe dazugeben. Mit Pfeffer abschmecken.

4) Tomatensoße in eine feuerfeste Form geben, darauf die gebratenen Zucchini-Scheiben geben. Die Mandelpaste gleichmäßig über die Zucchini verteilen. Mit in Scheiben geschnittenen Mozzarella belegen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober- /Unterhitze ca. 35 Minuten überbacken.

Tipp

In das Gericht passen auch schwarze Oliven gut, geben Sie sie auf die Mandelpaste, evtl. vorher in Scheiben schneiden.

Pro Portion

311 kcal, 20,3 g Fett, Kohlenhydrate 14,3 g, 17,3 g Eiweiß

Kolumne: Einmal Schoko, bitte

Manchmal kommen ungeahnte Schwierigkeiten auf einen zu, sogar bei so einfachen Dingen wie dem Kauf einer Familienpackung Schokoladeneis. Wo ist es bloß hin verschwunden, das ganz normale Schokoladeneis? Heutzutage heißen die Sorten „Choc Choc Chip“, „Eiskalter Hund“, „Trois Chocolats“ oder „Chocolate Fudge Brownie“ und schmecken natürlich nach mehr. Aber manchmal will man eben nicht mehr, sondern einfach das Original. Original statt originell.

Doch so wie der Pizza-Lieferdienst immer neue Teigbeläge erfindet, so gibt es jeden Sommer neue Eissorten – auch in der Eisdiele, die inzwischen Eiscafé, Eissalon oder ganz up to date „Eisdealer“ heißt. Wie wäre es mit einer Kugel Lakritzeis? Die Sorten Bubble Gum oder Nutella sprechen wohl eher Kinder an. Mehr etwas für die Geschmäcker der Großen sind dagegen Eierpunsch-Eis, Holler-Basilikum-Sorbet oder gar die Kreation Ziegenmilch-Kirsche. Wer isst so etwas? Okay, mal probieren, das schon. Aber wessen Lieblingseis ist schon Kokos-Zitronengras oder Rooibos? Die beliebtesten Eissorten 2012 waren jedenfalls immer noch die Klassiker Vanille, Schokolade, Nuss und Erdbeere, informiert die Union der italienischen Speiseeishersteller. Deshalb die Hoffnung nicht aufgeben und weiter nach der Familienpackung Schokoladeneis suchen – meist liegt sie irgendwo ganz hinten in den Tiefen der Supermarktkühltheke versteckt. Wahrscheinlich hinter „Strawberry Cheesecake“ und „Banane-Karamell“.
Birgit Schumacher


Foto: Kirsten Breustedt; Foodstyling: Thies Köpke

Foto: Kirsten Breustedt; Foodstyling: Thies Köpke

Foto: iStockphoto/©Thinkstock