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Rezepte: Richtig Gut Genießen Gesund und lecker


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 5/2014 vom 25.04.2014

Junges Gemüse , zarte Salatblätter, Spargel und frische Kräuter – der Frühling hat inzwischen auch auf dem Markt Saison. Wir haben daraus einen Salat, eine Suppe und eine Quiche zubereitet. Lassen Sie sich inspirieren!


Wir wünschen guten Appetit.

Artikelbild für den Artikel "Rezepte: Richtig Gut Genießen Gesund und lecker" aus der Ausgabe 5/2014 von ÖKO-TEST Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Foto: Kirsten Breustedt; Foodstyling: Thies Köpke

Geschüttelt, gerührt und für gut befunden: Karin und Birgit Schumacher haben für Sie gekocht.


Zutaten für vier Personen Für den Teig
125 g Magerquark 250 g Mehl 125 ml Sonnenblumenöl (wahlweise 125 g weiche Butter) Salz

Für den Belag

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1 Bund gemischte Kräuter 500 g Magerquark 3 Eier 1 Knoblauchzehe Salz und Pfeffer

Zubereitungszeit
ca. 35 Minuten plus 40 Minuten im Ofen

Pro Portion
677 kcal, 37,2 g Fett, 51,5 g Kohlenhydrate, 33,3 g Eiweiß

Zubereitung
1) Quark, Mehl, Öl und Salz mit dem Knethaken des Mixers verrühren, anschließend mit der Hand zu einem geschmeidigen Teig kneten. Etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
2) Währenddessen die Kräuter waschen und fein hacken, die Knoblauchzehe schälen, den Quark mit den Eiern, den Kräutern und der gepressten Knoblauchzehe verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Backofen auf 200 Grad vorheizen.
3) Eine Spring- oder Quicheform einfetten. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und noch einmal kurz durchkneten. Dann ausrollen und in die Form legen, einen etwa zwei Zentimeter hohen Rand formen. Die Quarkmasse darauf verteilen. Etwa 40 Minuten im Ofen backen.

Tipp
Dazu passt (auch farblich!) gut ein Möhrensalat, im Sommer natürlich auch ein Tomatensalat.

Kohlrabisuppe mit Ziegenkäsenocken

Zutaten für vier Personen
2 Kohlrabi mit Grün
1 säuerlicher Apfel
1 große Kartoffel
1 EL Butter
600 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne
Salz und Pfeffer

2 Zweige Minze
Schale einer halben
Bio-Zitrone
125 Ziegenfrischkäse
2 EL Magerquark
1 Eigelb
40 g Parmesan
1 – 2 EL Semmelbrösel
Salz

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten

Foto: Kirsten Breustedt; Foodstyling: Thies Köpke

Zubereitung

1) Für die Nocken die zarten Blätter der Kohlrabi mit Minzblättern und der hauchdünn abgeschnittenen Zitronenschale zerkleinern. Ziegenfrischkäse und Quark dazugeben. Mit Eigelb und geriebenem Parmesan verrühren und soviel Semmelbrösel dazugeben, dass die Masse recht kompakt wird. Circa 30 Minuten kalt stellen.
2) Für die Suppe Kohlrabi, Apfel und Kartoffel schälen, putzen und in Würfel schneiden. In der geschmolzenen Butter andünsten, nach ca. 3 Minuten mit Gemüsebrühe aufgießen und in 20 Minuten weich kochen. Vom Herd nehmen, Sahne zugießen und mit dem Pürierstab sämig zerkleinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3) In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und von der Nockenmasse mit einem Teelöffel kleine Klößchen ins Wasser gleiten lassen. Nicht zu viele auf einmal ins Wasser geben, die Nocken brauchen Platz, damit sie nicht aneinander pappen. Steigen sie an die Wasseroberfläche, noch ca. 2 Minuten ziehen lassen, dann mit einem Schaumlöffel rausnehmen und im Ofen (Umluft 100 Grad) warm halten. Restliche Nocken (ergibt insgesamt ca. zwölf Stück) genauso zubereiten.
4) Die Suppe auf Teller verteilen und die Nocken dazugeben.

Tipp
Verzweifeln Sie bloß nicht, wenn die Nocken nicht wunderbar glatt aussehen! Durch das Warmhalten im Ofen werden sie in ihrer Konsistenz aber noch etwas fester. Und außerdem schmecken sie einfach köstlich!

Pro Portion
476 kcal, 37,4 g Fett, 21,1 g Kohlenhydrate, 14,1 g Eiweiß

Frühlingssalat mit Gorgonzoladressing

Foto: Kirsten Breustedt; Foodstyling: Thies Köpke

Zutaten für vier Personen
250 g junger Blattspinat
2 Bund Radieschen
2 Bund Frühlingszwiebeln
500 g grüner Spargel
450 g Zuckerschoten
1 EL Butter
Salz
80 g Gorgonzola
80 g saure Sahne
2 EL Apfelessig
2 EL Olivenöl
1 Hand voll Cashewkerne
Saft einer halben Zitrone
evtl. einige Gänseblümchen

Zubereitung
1) Spinat und Radieschen waschen, putzen, Radieschen blättrig schneiden und beides auf vier Teller verteilen.
2) Frühlingszwiebeln, Spargel und Zuckerschoten ebenfalls waschen und putzen, Frühlingszwiebeln in Ringe, Spargel in ca. 2 cm große Stücke schneiden, die unteren Enden wegwerfen, die Zuckerschoten schräg halbieren oder dritteln.
3) Butter in einer Pfanne zerlassen, die Frühlingszwiebeln darin anbraten, anschließend den Spargel dazugeben und ca. 5 Minuten mitdünsten. Die Zuckerschoten in die Pfanne geben, unterrühren und das Ganze mit wenig Wasser (ca. 50 ml) und etwas Salz noch rund 5 Minuten sanft köcheln lassen.
4) In der Zwischenzeit den Gorgonzola in Stücke krümeln und mit der sauren Sahne, dem Essig und dem Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab cremig schlagen. Die Cashewkerne dazugeben und noch einmal pürieren, die Nüsse können ruhig noch etwas Biss behalten. Mit Zitronensaft abschmecken. Das gare Gemüse aus der Pfanne heben und auf dem Spinat verteilen. Restsud aus der Pfanne in das Dressing rühren und auf über den Salat geben. Mit den essbaren Gänseblümchenblüten dekoriert sieht der Salat besonders frühlingshaft aus.

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten

Pro Portion
335 kcal, 23,5 g Fett, 16,4 g Kohlenhydrate, 13,9 g Eiweiß

Tipp
Die angegebene Menge ist ausreichend für einen Salat zum Sattessen. Wollen Sie ihn als Vorspeise servieren, alle Zutaten einfach halbieren.

Kolumne

Mein voller Ernst
Neulich in einem Bahnhof einer niedersächsischen Kleinstadt: 30 Minuten Umsteigezeit und ein knurrender Magen. Also nichts wie runter in die Bahnhofshalle und schauen, was es dort so an kulinarischen Köstlichkeiten gibt. Wie zu erwarten war das Angebot mehr als überschaubar – eigentlich gab es nur einen Bäcker, der auf einer Tafel mitteilte, dass er auf Wunsch auch Brötchen schmiert und belegt. Zur Auswahl standen Schinken, Salami und ein vegetarischer Brotaufstrich. Letzteres ist in einem Bundesland mit hoher Maststalldichte ja fast schon eine Sensation. Oder besser gesagt, es wäre eine gewesen. Denn der Kundenwunsch nach einem vegetarischen Sandwich wurde von der Bäckereifachverkäuferin mit den Worten quittiert: „Das ist jetzt nicht Ihr Ernst, oder?“
Es wurde dann ein Käsebrötchen. Denn der Beteuerung, das sei durchaus eine ernst gemeinte Bestellung, folgte die knappe Mitteilung: „Aufstrich ist alle.“ Also dann eben Käse, obwohl ich sonst auch hin und wieder mal gerne Schinken esse. Aber in dieser Bahnhofsbäckerei fühlte ich mich nach dieser unglaublichen Antwort verpflichtet, die Vegetarierin zu geben. Vielleicht lasse ich mich sogar dazu hinreißen, der Bäckerei ein Glas Brotaufstrich per Post zu schicken. Nur für den Fall, dass ich dort noch einmal mit Hunger strande.