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TEST Babyöle: Läuft wie geschmiert


ÖKO-TEST Jahrbuch Kinder und Familie - epaper ⋅ Ausgabe 1/2014 vom 23.05.2014

Babyöle haben gegenüber Cremes und Lotionen einen großen Vorteil: Sie enthalten kein Wasser und müssen deshalb nicht konserviert werden. Alle Produkte im Test schneiden mit „sehr gut“ oder „gut“ ab. Einzige Mankos sind unnötiges Parfüm und Fette auf Erdölbasis.


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Foto: ©Dmitry Naumo/Fotolia.com

Feuchttücher mögen auf Reisen beim Windelwechsel praktisch sein – für den täglichen Gebrauch eignen sie sich weniger. Denn damit die wasserhaltigen Lappen in der Aufbewahrungsbox nicht gammeln, müssen sie konserviert werden. Zudem enthalten sie Tenside, die man dem Baby zu Hause ersparen kann. Hier setzt man einfach ...

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Feuchttücher mögen auf Reisen beim Windelwechsel praktisch sein – für den täglichen Gebrauch eignen sie sich weniger. Denn damit die wasserhaltigen Lappen in der Aufbewahrungsbox nicht gammeln, müssen sie konserviert werden. Zudem enthalten sie Tenside, die man dem Baby zu Hause ersparen kann. Hier setzt man einfach sauberes Wasser und sanftes Pflanzenöl ein. Mehr brauchen windelgebeutelte kleine Popos nicht – allenfalls noch ab und an etwas Wundschutzcreme, wenn die Haut gereizt ist. Von der Verwendung von Babypudern raten Dermatologen heute unter anderem deshalb ab, weil sie nach der Aufnahme von Flüssigkeiten verklumpen können und durch Reibung zu Hautreizungen führen.

Öle haben gegenüber anderen Kosmetika wie Cremes und Lotionen den Vorteil, dass darin keine Emulgatoren oder Konservierungsmittel eingesetzt werden müssen, weil sie in der Regel kein Wasser enthalten. Frei von problematischen Inhaltsstoffen sind Babyöle trotzdem nicht immer – das haben wir in vergangenen ÖKO-TESTs gesehen. Sie sollten es aber sein, da bei Säuglingen die Haut noch durchlässiger für schädliche Substanzen ist. Um herauszufinden, welche Babyöle empfehlenswert sind, haben wir 15 Produkte eingekauft und in die Labore geschickt.

Das Testergebnis
■ Die Babyöle erfüllen weitgehend unsere Erwartungen an Kosmetikprodukte für die Kleinsten: Alle sind „sehr gut“ oder „gut“.

■ Auf dem Penaten Baby Parfümfreies Sanft-Öl ist an erster Stelle der Zutatenlisten Paraffinum Liquidum deklariert, also ein aus Erdöl gewonnenes Fett. Paraffine integrieren sich schlechter ins natürliche Gleichgewicht der Haut. Gelangen sie in den Körper, können sie sich dort anlagern. Natürliche Pflanzenöle eignen sich zur Hautpflege besser. Das haben inzwischen viele Hersteller von Babyölen erkannt.

■ Insgesamt neun Produkte im Test sind parfümiert. Dafür gibt es eine Note Abzug, denn bei einem Babyöl geht man davon aus, dass es grundsätzlich auch zur Reinigung von Babypopos geeignet ist. Dort können Duftstoffe aber für unnötigen Stress sorgen. Immerhin: Auf Duftstoffe, die besonders häufig Allergien auslösen, verzichten zum Glück alle Hersteller im Test.

■ Andere umstrittene oder bedenkliche Inhaltsstoffe wie den Weichmacher Diethylphthalat (DEP) haben wir in keinem untersuchten Babyöl gefunden.

ÖKO-TEST rät
■ Bei der großen Auswahl an „sehr guten“ Babyölen müssen Eltern keine Kompromisse eingehen.

■ Auch wenn es in diesem Test nur ein Produkt betrifft: Es gibt durchaus noch etliche Babyöle auf Erdölbasis in den Geschäften. In der Zutatenliste steht dann häufig „Paraffinum Liquidum“ an einer der ersten Stellen.

Anmerkungen: 1) Umkarton, der kein Glas schützt. 2) Paraffine/paraffinähnliche Erdölprodukte und/oder apolare Silikonverbindungen. 3) Parfüm.

Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) mehr als ein Prozent Paraffine/paraffinähnliche Erdölprodukte und/oder apolare Silikonverbindungen; b) Parfüm. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um eine Note: ein Umkarton, der kein Glas schützt. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass wir die (vom Hersteller versprochenen) Wirkungen der Produkte nicht überprüft haben. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note.

Testmethoden: siehewww.oekotest.de → Suchen → „J1401“ eingeben.

Bereits veröffentlicht: ÖKO-TEST-Magazin 11/2010. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben, sofern sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder ÖKOTEST neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt hat.