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TEST Deos ohne Aluminium: Deorie und Praxis


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 6/2015 vom 29.05.2015

Aluminiumsalze in Deos stehen in der Kritik. Deshalb greifen inzwischen mehr Kunden zu Produkten ohne das Leichtmetall. Unser Test zeigt: Die meisten Deos ohne Alu können sich sehen lassen.


Artikelbild für den Artikel "TEST Deos ohne Aluminium: Deorie und Praxis" aus der Ausgabe 6/2015 von ÖKO-TEST Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ÖKO-TEST Magazin, Ausgabe 6/2015

Ohne Aluminiumsalze“: Die Deos sind schon am Regal im Drogeriemarkt markiert, im Supermarkt hängt eine Liste aus. Ganz klar: Deos ohne das Leichtmetall Alu sind gefragt und das Angebot an solchen Frischmachern ist stark gewachsen. Aluminiumsalze stecken normalerweise in Deos, die eine Schweißminderung versprechen. Doch sie reizen nicht nur die Haut, sie sind aus vielen Gründen in die Kritik geraten – ebenso wie ...

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Ohne Aluminiumsalze“: Die Deos sind schon am Regal im Drogeriemarkt markiert, im Supermarkt hängt eine Liste aus. Ganz klar: Deos ohne das Leichtmetall Alu sind gefragt und das Angebot an solchen Frischmachern ist stark gewachsen. Aluminiumsalze stecken normalerweise in Deos, die eine Schweißminderung versprechen. Doch sie reizen nicht nur die Haut, sie sind aus vielen Gründen in die Kritik geraten – ebenso wie Aluminium in Kosmetika generell. ÖKO-TEST beantwortete die wichtigsten Fragen.
Warum steckt Aluminium in Antitranspiranten und Deos?
In Deos oder besser in Antitranspiranten kommen Aluminiumsalze zum Einsatz, um das Schwitzen zu vermindern. Die Aluminiumverbindungen ziehen die Hautporen zusammen, außerdem werden die Schweißkanäle blockiert – wir schwitzen weniger. Deshalb trifft es der Name „Antitranspirant“, also Antischwitzer ganz gut. Deos ohne Aluminiumsalze wiederum überdecken zwar wie Antitranspirante auch den Körpergeruch, sie funktionieren aber nach einem anderen Prinzip: Sie bekämpfen durch keimhemmende Substanzen die Ursache des Müffelns. Denn Schweiß für sich stinkt nicht, erst wenn Bakterien den Schweiß zersetzen, stören sich unsere Nasen daran. Deos ohne Aluminiumsalze vermindern also nicht den Schweiß – ein Grund, warum Umsteiger auf „ohne Alu“ am Anfang manchmal enttäuscht sind.
In welchen Kosmetika finden wir sonst noch Aluminium?
In Lotionen, in Sonnenschutzmitteln zur Ummantelung des UV-Filters Titandioxid (siehe Test Sonnenschutzmittel für Kinder), in Make-up und und und. Zudem stecken in Kosmetika unterschiedliche Aluminiumverbindungen. Als hauptsächliche Aufnahmequellen unter den Kosmetika sieht das wissenschaftliche Beratergremium der EU neben den Antitranspiranten vor allem Zahnpasta und Farbpigmente in Lippenstiften.


Aluminium steckt in vielen Kosmetika, die langfristigen Folgen sind noch ungewiss


Was wissen wir über die Aufnahme von Aluminium?
Vor allem über Essen und das Trinkwasser nehmen wir Aluminium auf. Als wöchentlich tolerierbare Menge hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit den Wert von einem Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt. Alleine über die Lebensmittel – so das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) – kann diese tolerierbare Menge überschritten werden. Aluminium steckt teilweise schon von Natur aus in Lebensmitteln oder geht von der Verpackung in Lebensmittel über. Das heißt, alles, was neben der Nahrung noch dauerhaft über die Haut an Aluminium aufgenommen wird, könnte somit zu viel sein und sich im Körper anreichern. Über geschädigte Haut – etwa durchs Rasieren – gelangt sogar vermutlich deutlich mehr in den Körper. In seiner Berechnung von 2014 stellt das BfR fest, dass alleine der tägliche Einsatz eines aluminiumhaltigen Antitranspirants die tolerierbare Menge komplett ausschöpfen beziehungsweise diese sogar überschreiten könnte. Das ist kurzfristig weniger problematisch, auf lange Zeit wäre dies aber „aus toxikologischer Sicht nicht tolerierbar“. Die Sorge: Das Aluminium könnte das Nervensystem, die Fortpflanzung und die Knochenentwicklung beeinträchtigen.
Was wissen wir nicht?
Was genau ein „zu viel“ an Aluminium über Jahre hinweg mit unserer Gesundheit macht, lässt sich heute noch nicht abschätzen. Auch wenn Studien einen Zusammenhang mit Brustkrebs und Alzheimer thematisie ren, gilt es als wissenschaftlich umstritten. Außerdem ist noch nicht erforscht, wie viel Aluminium tatsächlich auf Dauer über die Haut aufgenommen wird und wie viel Aluminium wir im Alltag insgesamt aus allen Quellen ausgesetzt sind.

ÖKO-TEST rät

Deos und Antitranspirantien mit Aluminium vorsichtshalber meiden. Denn man kann nicht erkennen, wie viel Aluminium in einem Frischmacher steckt. Produkte mit Aluminium finden Sie ab Seite 74.
Ein Deo ohne Aluminium verhindert das Schwitzen nicht, Körpergeruch kann es auch nur verbessern, aber nicht ganz verhindern. Was hilft? Wenn möglich waschen. Ansonsten das Deo in die Handtasche stecken und einfach zwischendrin mal nachsprühen oder -schmieren.

Kompakt

Aluminium in Naturkosmetik

In der Naturkosmetik sind chemisch gewonnene Aluminiumsalze verboten. So wundert es nicht, dass wir auf einem Produkt den Hinweis finden „Frei von chlorierten Aluminiumsalzen“. Trotzdem ist es nicht im Test, denn es enthält ein natürlich vorkommendes Aluminiumsalz, das wie eine künstliche Aluminiumverbindung wirkt. Es versteckt sich hinter Bezeichnungen wie „Ammonium Alum“ oder „Potassium Alum“. Der Hinweis „frei von“ führt den Verbraucher hier leicht in die Irre.

Wer? Wie? Was? Welche Wirkstoffe in Deos ohne Aluminium stecken

Keimhemmer bekämpfen Bakterien und somit den Grund fürs Müffeln. Dazu zählen PHMB, Phenoxyethanol, Ethylhexylglycerin, Silber und der Riechstoff Methylphenylbutanol. Alkohol hält Bakterien ebenfalls in Schach. Auch das aggressive Triclosan ist in Deos erlaubt. Es steht allerdings im Verdacht, die Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika zu fördern. Die Naturkosmetik setzt natürliche Keimhemmer wie Hopfen, Fenchel, Melisse und Hamamelis ein.
Enzymhemmer bekämpfen nicht die Bakterien an sich. Sie setzen bei den Enzymen an, die die Bakterien nutzen, um den Schweiß zu zersetzen. Triethyl Citrate soll verhindern, dass die Enzyme allzu aktiv werden. Auch die Naturkosmetik setzt auf die Verbindung aus pflanzlichem Alkohol und Zitronensäure.
Geruchsüberdecker sind Duftstoffe. Alle Deos im Test enthalten Parfüm.
Geruchsabsorber sollen geruchsbildende Verbindungen aufnehmen. Dazu zählt Zinkricinoleate und Natriumhydrogencarbonat, das auch in Backpulver steckt und in der Inhaltsstoffliste als Sodium Bicarbonate steht.
Schweißhemmend soll Salbei wirken.

Wie frisch geduscht? Deos helfen im Kampf gegen Körpergeruch, ganz verhindern können sie ihn aber nicht.


Was ist zu tun?

Bis wir mehr über Aluminium und seine Spätfolgen wissen, gilt es, vorbeugend die tägliche Menge Alu zu verringern. Das BfR hat vorgeschlagen, einen Grenzwert für Aluminium in Antitranspiranten festzulegen. Die französische Gesundheitsbehörde empfahl schon 2011 konkret die Obergrenze von 0,6 Prozent für die Schweißhemmer. Bisher gibt es jedoch keine allgemeingültigen Höchstwerte, nur eine Aluminiumverbindung ist genauer geregelt. Nötig wäre zudem, endlich eine klare Unterscheidung bei der Produktbezeichnung vorzuschreiben. „Antitranspirant“ für Produkte, die Aluminium enthalten, „Deo“ für Frischmacher ohne Aluminium. Leider nimmt es die Kosmetikindustrie nicht so genau mit den Produktbezeichnungen. Unsere Liste ab Seite 74 zeigt: Auf dem Markt gibt es einige „Deos“, die Aluminiumsalze enthalten. Vor allem ist die Verbindung Aluminiumchlorohydrat zu finden.

Wer sich bewusst für ein Deo ohne Aluminiumsalze entscheidet, will sich aber auch keine anderen umstrittenen Inhaltsstoffe in die Achselhöhlen sprühen. Wir haben 21 Produkte eingekauft und testen lassen.

Das Testergebnis

Ohne ist besser als mit. In puncto Inhaltsstoffe gibt es drei konventionelle Marken, die nur mit „ausreichend“ abgeschnitten haben. Alle anderen sind besser. Allerdings hagelt es in Zusammenhang mit den angefragten Wirksamkeitsnachweisen Kritik. Insgesamt haben wir elf „sehr gute“ und „gute“ Deos im Test. ■Verschlafen. Im Deo CD Glücksgefühl Orangenblüten steckt ein Konservierer, der eigentlich laut EU-Kommis-sion seit Kurzem in Kosmetika verboten ist. Zwar steht PHMB auf der Liste der erlaubten Konservierungsmittel in der europäischen Richtlinie aus dem Jahr 2009. Allerdings ist die Lage mal wieder komplizierter: Da der Konservierer auch als Gefahrstoff (CMR2) eingestuft wurde, ist er eigentlich seit Anfang 2015 in Kosmetika verboten – außer die EU formuliert ausdrücklich eine Ausnahme. Deshalb hat sich das wissenschaftliche Beratergremium der Sache angenommen. Das Ergebnis: Sie bewerten den Stoff in der bisher gültigen Höchstmenge bis zu 0,3 Prozent in Kosmetika als nicht sicher. Der Verdacht besteht, dass PHMB beim Einatmen giftig ist. Weitere Daten sind notwendig. Zum jetzigen Zeitpunkt jedoch bestätigt uns die EU-Kommission, dass die zuständigen Behörden in Deutschland seit Januar 2015 die Anbieter dazu auffordern könnten, Produkte mit PHMB vom Markt zu nehmen. Und das CD-Deo haben wir im Januar gekauft.

Gar nicht gut riechen können wir den künstlichen Moschus-Duft und Cashmeran, die das Labor im Old Spice Lionpride Deodorant Spray und im Axe Black Deodorant Bodyspray entdeckten. Diese reichern sich in menschlichem Fettgewebe an.
Doch nicht in Deos! Das Bioturm Silber-Deo Mild setzt auf Silber, um die Bakterien in Schach zu halten, die den Schweiß zersetzen und so zum Müffeln führen. Silber hilft in der Wundbehandlung und gegen Entzündungen. Silbercitrat gilt zudem als gesundheitlich unbedenklich, deshalb haben wir es bisher in Deos nicht abgewertet. Allerdings warnen Experten, dass Krankheitserreger durch den infl ationären Einsatz von Bakterienhemmern resistent werden könnten. Dann wäre der hilfreiche Einsatz in der Medizin gefährdet. Das österreichische Gesundheitsministerium schrieb in einem Bericht 2010: „In Anbetracht des zweifelhaften Nutzens sowie der fehlenden Datenlage zur Abschätzung des potenziellen gesundheitlichen Risikos und der Möglichkeit von Resistenzbildungen, erscheint eine Anwendung von Nano- und Mikrosilber in kosmetischen Mitteln (…) fragwürdig“.
Wirkung ungewiss. Wir haben die Anbieter nach Studien gefragt, die die Wirksamkeit ihrer Produkte belegen. Vor allem für jene, die eine 24- oder sogar 48-Stunden Wirkung versprechen, wollten wir uns ein Bild machen. Tatsächlich kann jedoch kein Hersteller sicher garantieren, dass die versprochene Wirkung tatsächlich bei jedem Anwender eingelöst wird. Naturkosmetikanbieter Wala etwa schreibt uns, dass man bewusst darauf verzichte, eine Wirkdauer in Stunden anzugeben, da die Bewertung der Leistungsfähigkeit „sehr stark von der Physiologie des Anwenders beeinfl usst wird“. Es hänge von der Menge und Zusammensetzung des Schweißes und der Hautfl ora ab, die wie derum von Faktoren wie Ernährung sowie den körperlichen und physischen Umstände beeinfl usst werde. Die Wirksamkeit von Deos wird normalerweise im sogenannten Sniff-Test überprüft: Professionelle „Schnüffl er“ riechen am Schweiß der Probanden, der in Pads aufgefangen wird. Wir erwarten von Studien nicht nur, dass diese eine deutliche Geruchsminderung belegen, sondern zudem, dass mindestens 20 Probanden im Test waren und mindestens drei geschulte Spezialisten „schnüffelten“. Einige Anbieter haben geantwortet, nur fünf schickten aber eine vollständige Studie. Doch so löblich die Zusendung ist: Die Studien wiesen leider aus unserer Sicht Mängel bei der Durchführung auf.
Gut verpackt? Ein Leser hatte uns auf die Aluminiumverpackungen von Deos angesprochen – seiner Anregung sind wir gefolgt und haben entsprechende Deos darauf testen lassen, ob sie womöglich Aluminium aus der Verpackung aufgenommen haben. Die gute Nachricht: Sie haben nicht.

So reagierten die Hersteller

Lornamead teilte uns mit, dass der Wirkstoff PHMB im Deo CD Glücksgefühl Orangenblüten durch Triethyl Citrate ersetzt wird.
LOréal , Hersteller von Vichy und La Roche-Posay sowieBeiersdorf wiesen daraufhin, dass sie Studien nur Kontrollbehörden vorlegen. Und, so argumentiert Beiersdorf weiter, für ÖKOTEST kein Anspruch auf Offenlegung bestehe.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Deos ohne Aluminiumsalze haben wir in Drogerien, Supermärkten, Apotheken und Naturwarenläden eingekauft. Sprays, Pumpzerstäuber, Roll-ons, für Männer, für Frauen und Unisex – 21 Erfrischer insgesamt, davon neun als zertifi zierte Naturkosmetik.

Die Inhaltsstoffe

Wir wollten wissen: Was setzen die Hersteller statt Aluminium in den Deos ein? Sind die Wirkstoff e unbedenklich? Und duften vielleicht problematische Substanzen?

Die Weiteren Mängel

Die Anbieter baten wir um Studien zur Wirksamkeit ihrer Deos. Wenn die Unternehmen uns diese nicht schickten, obwohl sie auf der Verpackung konkrete Wirkversprechen zum Deoschutz machen, war das für uns ein Weiterer Mangel.

Die Bewertung

Nur ein Produkt ohne Mängel kann bei uns „sehr gut“ abschneiden, für bedenkliche Inhaltsstoffe gibt es Punktabzug, ebenso, wenn die eingeschickten Herstellerstudien nicht Mindestanforderungen entsprechen – beispielsweise in Bezug auf Probanden- und Expertenzahl.

24 und sogar 48 Stunden Wirkung versprechen einige der Anbieter

Fett gedruckt sind Mängel.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf S. 172.Abkürzungen: k. A. = keine Angabe, DEP = Diethylphthalat, PHMB = Polyaminopropyl Biguanide
Anmerkungen: 1) Als Mangel in den vorgelegten Studien werden folgende Punkte gewertet: weniger als 20 Probanden und/oder weniger als drei geschulte Experten (Sniffer) und/oder Sniff-Test nach 24 Stunden nicht signifikant und/oder verändertes Testdesign. 2) Der Anbieter Laverana nennt Grüner-Tee-Extrakt, Limonen extrakt, Aloe vera und ätherische Öle als weitere maßgebliche Wirkstoffe. 3) Der Anbieter Weleda nennt Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz und ätherische Öle als weitere maßgebliche Wirkstoffe. 4) Der Anbieter Beiersdorf nennt Butyloctanoic Acid als weiteren maßgeblichen Wirkstoff. 5) Laut Hersteller setzt er Hefeferment als weiteren maßgeblichen Wirkstoff ein. 6) Laut Anbieter hat er das Produkt inzwischen durch das neue Produkt Dr. Hauschka Salbei Minze Deomilch ersetzt. 7) Laut Anbieter hat er die Rezeptur geändert, statt des Wirkstoffes PHMB setze er nun Triethyl Citrate ein. 8) Das Produkt enthält den aluminiumhaltigen Mineralstoff Perlite, der aber praktisch kein Aluminium freisetzt. 9) Citral nicht deklariert, aber im Labor nachgewiesen. Der Anbieter hat angekündigt, die Deklaration zu korrigieren. 10) Geraniol deklariert, aber nicht im Labor nachgewiesen. 11) Farnesol deklariert, aber nicht im Labor nachgewiesen.
Legende: Produkte mit gleichem Gesamturteil sind in der alphabetischen Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) mehr als 10 mg/kg polyzyklische Moschus-Verbindungen (künstlicher Moschus-Duft) und / oder Cash meran; b) Polyaminopropyl Biguanide (PHMB). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) mehr als 10 mg/kg Diethylphthalat; b) Silber und / oder Silbercitrat; c) mehr als 1 Prozent Paraffine/Erdölprodukte/apolare Silikonverbindungen. Unter den Testergebnissen Weitere Mängel führt zur Abwertung um vier Noten: keine Studie zum Wirkversprechen über die Dauer vorgelegt. Zur Abwertung um zwei Noten führen: Mängel in der vorgelegten Studie. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ oder „ausreichend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „mangelhaft“ oder „ungenügend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um zwei Note.
Testmethoden undAnbieterverzeichnis finden Sie unter www.oekotest.de → Suchen → „1506“ eingeben. Einkauf der Produkte: Januar/Februar 2015.


Foto: imago/UPI Photo

Foto: imago/Westend61

Foto: ÖKO-TEST